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LocalZero:Mehr PV im Gewerbegebiet

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Version vom 22. Juli 2026, 11:58 Uhr von ManuelaK (Diskussion | Beiträge) (Layout)
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Ungenutzte Fläche, großes Potenzial: Bei der Veranstaltung „Lohnt sich Photovoltaik auf Gewerbedächern?“ zeigte der Klimaentscheid Lübeck in Zusammenarbeit mit zentralen Akteuren aus Gewerbe, Hochschule und Verwaltung, wie Unternehmen mit Solarenergie langfristig Kosten sparen und damit Klimaschutz vorantreiben können.  Die Veranstaltung war außerdem Startschuss für eine Zusammenarbeit zwischen der Technischen Hochschule Lübeck und der Industrie, bei der in sechs Projekten die PV-Potenziale von sechs konkreten Gewerben erarbeitet wurden.

Projektinfos

Steckbrief im PDF-Format zum Download

🔍 Veranstaltung: Photovoltaik auf Gewerbedächern

🎯 Ziel: Unternehmen zur Nutzung von PV motivieren & Beitrag zur klimaneutralen Stromversorgung

🤝 Kooperationen: Kommunale Industrie- und Handelskammer (IHK), Handwerkskammer und Klimaleitstelle, Zusammenschluss lokaler Klimainitiativen

Ergebnis: Fachwissen & konkrete Lösungen aufgezeigt, Aufbau eines Netzwerks

Dauer: 1 Tag

📝 Vorbereitung: Netzwerkarbeit, Veranstaltungsplanung (inkl. Raum, Technik, Verpflegung)

👉 Presse: Newsletter, IHK EInladung

💪 Schwierigkeit: 2/3

Flyer für Veranstaltung "Mehr PV im Gewerbegebiet
Flyer "Mehr PV im Gewerbegebiet"

Team Klimaentscheid Lübeck

Lübeck, Schleswig-Holstein

  • Großstadt (ca. 220.000 Einwohnende)
  • Klimaschutz ist eigener Fachbereich
  • Steuerungsgruppe mit Vertreter:innen aus allen Fachbereichen und städtischen Gesellschaften
  • Klimaforum mit Vertrer:innen aus Politik, Wirtschaft und Verbänden
  • Zusammenarbeit mit Verwaltung: gut

Wie ist das Projekt entstanden?

Die Veranstaltung wurde von Klimaentscheid Lübeck e.V. gemeinsam mit der Klimaleitstelle Lübeck, KlimaProLübeck, der Industrie- und Handelskammer (IHK) sowie der Handwerkskammer Lübeck organisiert und durch den Beitrag verschiedener externer Referierenden bereichert. Das Team wollte Gewerbebetriebe gezielt für die Nutzung ihrer Dachflächen sensibilisieren. Diese bieten in Lübeck ein großes ungenutztes Potenzial von 300 Hektar zur Solarstromerzeugung. Durch die enge Zusammenarbeit der Kooperationspartner stellte das Team eine fachlich fundierte und praxisnahe Veranstaltung auf die Beine. Durch die Verbindung eines der Mitglieder zur Technischen Hochschule Lübeck konnte die Veranstaltung außerdem mit einem universitären Projekt verbunden werden, bei dem Studierende für konkrete Betriebe PV-Potenziale, Möglichkeiten zur Umsetzung sowie eine Wirtschaftlichkeitsanalyse erarbeiten.

Was wurde auf der Veranstaltung geboten?

  • Fachvortrag von Rechtsanwältin Frau Bürger (BDO Berlin) zu juristischen Rahmenbedingungen
  • Informationen von Stadtwerken Lübeck und Travenetz zu Netzanschluss und Tarifmodellen
  • Best-Practice-Beispiel von Gregor Zwingmann (Unternehmen Polster aktuell):
    • o 0,1 GWh Ertrag/Jahr
    • o  Amortisationszeit unter 4 Jahren
    • o  ca. 25 % Rendite
  • Podiumsdiskussion mit Vertreter:innen von TH Lübeck, Stadtwerken, Sparkasse & Klimaentscheid Lübeck e.V.
  • Kooperationsangebot von Prof. Dr. Maximilian Schüler zur Beteiligung an einem Studierendenprojekt zur Beratung von Unternehmen bei der Umsetzung von PV-Projekten

Ergebnisse

  • Sichtbarmachung des großen PV-Potenzials auf Lübecks Gewerbedächern
  • Aufbau eines Netzwerks zwischen Wirtschaft, Stadt und Hochschule
  • Öffentliche Diskussion zu politischen und strukturellen Hemmnissen
  • Lösungen kommunizieren: Information zu rechtlichen, technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen
  • Initiierung eines Studierendenprojekt: neun Unternehmen zeigten Interesse an Beratungsangeboten der TH Lübeck, sechs Kooperationen wurden realisiert

In einer zweiten Veranstaltung wurden die Ergebnisse der Studierendenprojekte vorgestellt und die Lösungsansätze im Austausch mit der Hochschule, den Gewerben und dem Klimaentscheid Lübeck diskutiert.

Was brauchte es für die Umsetzung?

Für die Umsetzung war eine enge Kooperation mit verschiedenen Partnerinstitutionen notwendig. Zunächst wählte das Team vom Klimaentscheid Lübeck geeignete Fachreferent:innen mit Praxisbeispielen aus. Darüber hinaus wurden Räumlichkeiten organisiert, eine zielgerichtete Öffentlichkeitsarbeit betrieben und eine Programmlogistik entwickelt, die sowohl informative Beiträge als auch Austauschformate ermöglichte. Neben den organisatorischen Aufgaben spielte auch die thematische Ausarbeitung eine zentrale Rolle: Die Inhalte sollten sowohl rechtliche als auch technische und wirtschaftliche Aspekte abdecken und für eine unternehmerische Zielgruppe verständlich und relevant sein.


Das Projekt vom Klimaentscheid Lübeck hat einen mittleren Schwierigkeitsgrad. Die Koordination zwischen verschiedenen Akteur:innen stellt eine gewisse Herausforderung dar, ebenso wie die Vermittlung der Inhalte und der dafür nötigen Expertise.

Andere Aktionen des Teams Klimaentscheid Lübeck

LocalZero:Super-Sammel-Samstag und co.

LocalZero:Unterschriftenmobilisierung

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