LocalZero:Wärme-Wohnzimmergespräche
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GöttingenZero bringt die Wärmewende mit Wärme-Wohnzimmergesprächen direkt zu den Menschen. In kleinen, persönlichen Runden sprechen die Eingeladenen über die kommunale Wärmeplanung, Wärmepumpen, Fernwärme und Fördermöglichkeiten. Das Format verbindet Informationen zur notwendigen Transformation mit persönlichen Fragen, Erfahrungen und der konkreten Situation vor Ort. Und natürlich gibt es Snacks, Getränke oder ein Abendessen!
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Was sind die Wärme-Wohnzimmergespräche?
Die kommunale Wärmeplanung stellt die Weichen für die zukünftige Wärmeversorgung in Göttingen. Gleichzeitig erlebt GöttingenZero, dass viele Bürger*innen unsicher sind und konkrete Fragen zur eigenen Wohnung oder zum eigenen Haus haben. Informationen zur Wärmewende erreichen die Menschen im Alltag bisher nicht immer dort, wo sie ihre Entscheidungen treffen.
Die Wohnzimmergespräche schaffen Öffentlichkeit: Die Wärmewende kommt direkt zu den Menschen, in eine vertraute Umgebung und in eine kleine persönliche Runde. Gastgeberinnen laden Freundinnen, Nachbar*innen oder Bekannte ein. Dort erhalten die Teilnehmenden verständliche Informationen, stellen ihre eigenen Fragen und tauschen Erfahrungen aus. So möchte GöttingenZero Wissen zur Wärmewende in die Breite tragen und Menschen ermutigen, die Idee im eigenen Umfeld weiterzugeben.
Wie läuft die Aktion ab?
Der Abend beginnt mit einen kurzen, verständlichen Input (20-30 min) zur lokalen Wärmewende von GöttingenZero oder einer externe Fachperson. Je nach Interesse geht es um Wärmepumpen, Fernwärme, die kommunale Wärmeplanung oder Fördermöglichkeiten. Danach bleibt bewusst viel Zeit für Fragen, Unsicherheiten und persönliche Erfahrungen. Insgesamt dauert ein Gespräch etwa zwei bis zweieinhalb Stunden.
Dabei stehen der direkte Austausch, die eigene Wohnsituation und die persönlichen Fragen im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden können ihre eigene Wohnsituation ansprechen und Fragen mitbringen, die sie konkret beschäftigen. Gleichzeitig schafft das Format Raum für neue Kontakte und Vernetzung. Im besten Fall tragen Gäste die Idee weiter und laden später selbst zu einem Wärme-Wohnzimmergespräch ein.
Was braucht es für die Umsetzung?
Für die Umsetzung braucht ein Team eine kurze und verständliche Präsentation, einen geeigneten Raum und Personen, die das Gespräch moderieren und fachliche Fragen einordnen können. GöttingenZero nutzt dafür einen vorbereiteten Einstiegsvortrag, der als Grundlage für das Gespräch dient.
Andere Gruppen können das Format mit überschaubarem Aufwand übernehmen und an ihre Situation vor Ort anpassen. Wichtig sind fundierte Kenntnisse zur kommunalen Wärmeplanung in der eigenen Kommune sowie aktuelle Informationen zu Förderprogrammen und Beratungsangeboten. Eine externe Fachperson kann den Austausch zusätzlich unterstützen. Besonders wichtig ist eine persönliche Einladung, damit von Anfang an eine offene und vertrauensvolle Atmosphäre entsteht.
Welche Erfahrungen hat das Team gemacht?
Die persönliche Atmosphäre erleichtert offene Gespräche und einen direkten Austausch. Viele Teilnehmende bringen konkrete Fragen zur eigenen Wohnung, zum eigenen Haus oder zu geplanten Heizungsentscheidungen mit. In der kleinen Runde können sie auch Unsicherheiten ansprechen, für die bei großen Informationsveranstaltungen oft wenig Raum bleibt.
GöttingenZero erlebt, dass der lokale Bezug besonders wichtig ist. Informationen zum Klimawandel werden greifbarer, wenn sie mit der lokalen Wärmeplanung und der konkreten Situation in Göttingen verbunden sind. Die ersten Gespräche zeigen außerdem, dass aus dem Austausch konkrete nächste Schritte entstehen können – bis hin zu Entscheidungen für den Einbau einer Wärmepumpe. Gleichzeitig lebt das Format von der persönlichen Atmosphäre. Menschen teilen Erfahrungen, lernen voneinander und tragen Wissen in ihren Freundes- und Nachbarschaftskreis weiter.
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