LocalZero:Energiegenossenschaft gründen: Unterschied zwischen den Versionen
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🔍Gründung, Anschluss an oder Kooperation mit einer Energiegenossenschaft | 🔍Gründung, Anschluss an oder Kooperation mit einer Energiegenossenschaft | ||
Aktuelle Version vom 13. September 2026, 10:09 Uhr
Mehrere Teams gründen selbst Energiegenossenschafte, schließen sich ihnen an oder rufen Kooperationen ins Leben, um nachhaltige Energieversorgung bei sich vor Ort voranzubringen.
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Kommunale Dächer mit PV belegen - KlimaBündnis Halstenbek
Mitglieder des Klimabündnis Halstenbek gündeten 2022 die Solarinitiative Halstenbek eG. Die als eingetragene Genossenschaft (eG) nach Genossenschaftsgesetz organisierte Initiative stattet kommunale Dächer im Kreis Pinneberg mit Photovoltaikanlagen aus – der erzeugte Strom wird überwiegend als Eigenverbrauch vor Ort genutzt. Über langfristige Dachnutzungs- und Stromlieferverträge mit den Gemeinden übernimmt die Genossenschaft Planung, Finanzierung und Betrieb der Anlagen, während die Kommunen ohne eigene Investitionsmittel und mit wenigen zusätzliche Personalkapazitäten von dauerhaft günstigeren und klimafreundlichen Strombezügen profitieren.
Ausgründung oder Anschluss an bestehende Bürgerenergiegenossenschaft
Auch in Weinstadt und in Göttingen waren Mitglieder des Teams GöttingenZero und des KlimaBündnisses Weinstadt an der Gründung der Energiegenossenschaft Göttingen und der Genossenschaft Remstal Bürgerenergie eG beteiligt. Gibt es vor Ort schon eine aktive Bürgerenergiegenossenschaft gibt es auch die Möglichkeit sich als Team anzuschließen und so finanzielle oder organisatorische Verantwortung zu übernehmen.
Innovatives Nahwärmenetz auf Basis von Seethermie in Entwicklung - Tutzing Klimaneutral
TutzingKlimaneutral 2035 zeigt, wie ambitionierter Klimaschutz vor Ort aussehen kann: Mit der Idee, die Wärme des in der Gemeinde liegenden Sees für ein lokales Nahwärmenetz zu nutzen, trat das Team 2023 an die Gemeinde heran. Durch Überzeugungsarbeit und große Eigeninitiative befähigte das Team den Beschluss des Gemeinderats, eine Machbarkeitsstudie für das Projekt in Auftrag zu geben und ist weiterhin enger Ansprechpartner für zukünftige Schritte.
Meilensteine
- Kontaktaufnahme mit Abteilungsleiter des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit
- Erste Berechnungen, Gespräche mit Ingeneurbüros und dem Wasserwirtschaftsamt Weilheim
- Vorstellung des Projekts im Umwelt-, Energie- und Verkehrsausschuss und darauf im Gemeinderat
- Beauftragung der Förderung für eine Machbarkeitsstudie durch Gemeinderat beschlossen
- Zusammenarbeit mit KLIMA³ -Initiative: von Gemeinde beauftragt das Auswahlverfahren zur Machbarkeitsstudie zu moderieren
Kooperation von Energie- und Wohnungsbaugenossenschaften - Klimaentscheid Frankfurt
Im Rahmen der durch Klimaentscheid Frankfurt angestoßenen Solaroffensive der Stadt Frankfurt, bei der die Stadt finanzielle Unterstützung für Energiegenossenschaften bieten, damit diese Dachflächen von Wohnungsbaugenossenschaften pachten und so günstigen Mieterstrom zur Verfügung stellen können.
Ein Beispiel für eine solche Kooperation ist die Wohngenossenschaft AdAptiv. Die Genossenschaft will mit der genossenschafltichen Verwaltung verschiedener Wohnanlagen sicherstellen, dass Wohnraum nicht auf Profit ausgelegt wird, sondern für die darin Wohnenden bezahlbar bleibt. Besonderheit an AdAptiv ist, dass sie die Dächer ihrer Wohnanlagen an eine regionale Energiegenossenschaft verpachten und damit nachhaltig produzierten Strom zu fairen Preisen sichern – worüber Menschen somit demokratisch mitbestimmen. Der Klimaentscheid Frankfurt tauschte sich mit AdAptiv aus, bewirbt die Genossenschaft als Leuchtturmprojekt und nutzt sie, um im Rahmen der Solaroffensive Frankfurt weitere ähnliche Konzepte voranzubringen.
Andere Aktionen des KlimaBündnis Halstenbek:
Andere Aktionen von Tutzing Klimaneutral:
Genossenschaftlicher Solarpark
Andere Aktionen des Klimaentscheid Frankfurt
Warmmietenneutrale Gebäudesanierung