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LocalZero:Wanderbäume und Hochbeete

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Das Klimanetzwerk Weyhe entwickelte gemeinsam mit der Wanderbaumallee Bremen von Verein Soziale Ökologie Wanderbäume und Hochbeete. Das Team baute mit der Unterstützung Kinder und Jugendliche die Baummodule selbst und setzte sie anschließend im öffentlichen Raum als temporäre Begrünung und Sitzgelegenheiten ein.

Projektinfos

🔍 Bau mobiler Wanderbäume und  Platzierung an wechselnden Orten im Stadtgebiet

🎯 Ziel: Aufenthaltsqualität verbessern, Menschen für eine andere Nutzung des öffentlichen Raums begeistern

Dauer: Bauaktionen im April und Juli 2024; Nutzung jeweils über mehrere Wochen - Module immer wieder verwendbar

📝 Vorbereitung: Planung der Module, Kooperation mit der Wanderbaumallee Bremen, Organisation der Bauaktionen

🛠 ️Material: Holz, Rollen, Pflanzkästen, Erde, Bäume, Stauden, Sitzbank, Farben, Akkuschrauber, Stichsäge u. a.

👉 Presse: Weser-Kurier, Instagram-Post

💪 Schwierigkeit: 2/3

Team Klimanetzwerk Weyhe

Weyhe, Niedersachsen

  • Ca. 35000 Einwohner:innen
  • Das Team arbeitet regelmäßig mit Politik und Verwaltung zusammen und bringt eigene Projektideen in kommunale Prozesse ein.

Wie ist das Projekt entstanden?

Das Klimanetzwerk Weyhe ließ sich von der Wanderbaumallee Bremen inspirieren und entwickelte gemeinsam mit dem Bremer Projekt eigene mobile Wanderbäume. Ziel war es, temporäre Begrünung als einfach umsetzbare Maßnahme für mehr Aufenthaltsqualität und Klimaanpassung in Weyhe zu erproben.

Wie lief die Aktion ab?

Das Klimabündnes Weyhe plante mehrerer Bauaktionen. Kinder, Jugendliche und Ehrenamtliche bauten die Wanderbäume und Hochbeete gemeinsam. Anschließend wurden die mobilen Elemente auf öffentlichen Plätzen und entlang der Bahnhofstraße aufgestellt. Die Bevölkerung war / ist immer noch eingeladen, die Begrünung zu nutzen und Rückmeldungen zur Gestaltung des Straßenraums zu geben.

Was braucht es für die Umsetzung?

Benötigt werden ein geeigneter Bauplan für die mobilen Module, Holz und Pflanzmaterial, Werkzeuge sowie Rollen, die das Versetzen der Elemente ermöglichen. Ebenso wichtig sind engagierte Helfer:innen für Bau, Bepflanzung und laufende Pflege.

Für den Einsatz im öffentlichen Raum sollten geeignete Standorte frühzeitig identifiziert und die notwendigen Abstimmungen mit der Kommune geklärt werden. Dabei ist insbesondere zu prüfen, ob für einzelne Standorte Genehmigungen erforderlich sind und wie lange die mobilen Elemente dort stehen können.

Auch Transport und Pflege sollten von Beginn an mitgedacht werden: Vor jedem Standortwechsel muss geklärt sein, wie die Module sicher bewegt werden können und wer den Transport übernimmt. Für die Standzeiten braucht es außerdem verlässliche Zuständigkeiten, insbesondere für die Bewässerung und Pflege der Pflanzen.

Welche Erfahrungen hat das Team gemacht?

Die Kombination aus gemeinschaftlichem Bauen und anschließender Nutzung im öffentlichen Raum stärkte die Beteiligung unterschiedlicher Altersgruppen. Durch die temporäre Aufstellung konnten Ideen für eine attraktivere Straßenraumgestaltung direkt ausprobiert und diskutiert werden.

Warum eignet sich die Aktion als Best Practice?

Die Wanderbäume verbinden Klimaanpassung, Bürgerbeteiligung und Verkehrsberuhigung in einem vergleichsweise kostengünstigen Format. Das Konzept lässt sich modular nachbauen und an verschiedene Kommunen anpassen. Besonders hervorzuheben ist die Verbindung von Bildungsarbeit mit Kindern, und der praktischen Erprobung im öffentlichen Raum.

Andere Aktionen des Teams Klimanetzwerks Weyhe

Bäume fürs Klima

Parking Day

Vereinsgründung


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