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LocalZero:Bundeslandvernetzung

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Anfang 2022 gründeten sieben LocalZero-Gruppen aus Niedersachsen (Braunschweig, Buchholz i.d.N., Göttingen, Hannover, Hildesheim, Lüneburg und Osnabrück) das überregionale Aktions-Bündnis NiedersachsenZero. Als GermanZero Landesgruppe setzt sich das Bündnis mit gebündelten Kräften für Klimaschutz in Niedersachsen ein.

Projektinfos

Steckbrief im PDF-Format zum Download

🔍 Gründung eines überregionalen Aktions-Bündnisses

🎯 Ziel: Klimaneutralität auf Landesebene voranbringen

✅ Kampagne “Klimaversprechen”

✅ Erfolgreiche Petition zur Änderung des Niedersächsischen Klimagesetzes

✅ Aktionen zum Thema Nachhaltigkeitshaushalt

Dauer: fortlaufend

📝 Vorbereitung: viel Netzwerkarbeit & thematische Recherche

💶 Kosten: Flyer, T-Shirts

🛠️ Materialien: Unterschriftenlisten für die Petition (konnte auch online gezeichnet werden) Petitionstext

💪 Schwierigkeit: 3/3

Das Team NiedersachsenZero I Credits: NiedersachsenZero
Das Team NiedersachsenZero I Credits: NiedersachsenZero

Team NiedersachsenZero

Niedersachsen

  • Ca. 8,1 Mio. Einwohner:innen
  • Klimaschutz als eigenes Staatsziel in der Landesverfassung, Klimaneutralität bis 2040
  • Zusammenarbeit mit der Politik: viel Netzwerkarbeit & Austausch auf Kommunal- & Landesebene
  • Zusammenarbeit mit Verwaltung: Kontakt zu Umweltministerium Niedersachsen & Einladung zu Umweltausschuss

Wie ist das Projekt entstanden?

Anfang des Jahres 2022 riefen sieben LocalZero-Gruppen (Braunschweig, Buchholz i.d.N., Göttingen, Hannover, Hildesheim, Lüneburg und Osnabrück) das überregionale Aktionsbündnis NiedersachsenZero ins Leben! Nach etlichen Video-Meetings kamen die Mitglieder der Lokalteams im Juli 2022 erstmals in Hannover zusammen, um ihre ersten gemeinsamen Aktivitäten zu planen. Da es sich um ein Landesbündnis handelt, treffen sich die Teams mal online, mal vor Ort. Gemeinsames Ziel ist es, Klimaneutralität auf Landesebene voranzubringen.

Bisherige Aktionen

NiedersachsenZero im Umweltministerium I Credits: NiedersachsenZero
NiedersachsenZero im Umweltministerium I Credits: NiedersachsenZero

Forderungspapier für sozial-gerechten Klimaschutz

Im Kontext der Koalitionsverhandlung nach der vorgezogenen Bundestagswahl 2025 trug NiedersachsenZero in einem Forderungspapier inkl. Pressemitteilung die Relevanz einer ambitionierten und sozial-gerechten Klimapolitik an die in die in der Arbeitsgruppe “Klima und Energie” aktiven Politiker aus Niedersachsen heran und forderte sie auf, ihrer Verantwortung den Wähler:innen gegenüber gerecht zu werden.

Stellungnahme zum Entwurf der Novellierung des Niedersächsischen Klimaschutzgesetzes (NKlimaG)

Im August 2023 wurde NiedersachsenZero eingeladen, bei der Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Energie und Klimaschutz im Niedersächsischen Landtag eine Stellungnahme zum Entwurf des Niedersächsischen Klimagesetzes (NKlimaG) abzugeben. Das Statement des Teams beinhaltete zehn konkrete Vorschläge, wie Klimaschutz Priorität in Kommunen werden kann.

Im Fall von NiedersachsenZero hat eine Aktive sich durch Recherchen über Erfolgsprojekte aus anderen Bundesländern, dem Austausch mit Expert:innen anderer Initiativen und den Besuch von relevanten Konferenzen tief in die entsprechenden Themen eingearbeitet. So konnte sie Forderungen formulieren und gemeinsam mit dem NiedersachsenZero-Team in regelmäßigen Plena diskutieren und verfeinern. Das Team entschloss sich dazu die Forderungen als Baukasten eines Gesamtkonzepts aufzubauen, aus dem die Landesregierung für sie relevante Forderungen entnehmen konnte.

Petition “Klimaschutz als kommunale Pflichtaufgabe”

Im Frühjahr 2023 startete NiedersachsenZero, unterstützt durch den Bundesverband Klimaschutz, das Klima-Bündnis und Fridays for Future Niedersachsen, eine Petition mit der Forderung, Klimaschutz als kommunale Pflichtaufgabe im Landesgesetz zu verankern. Auch hier wurde die konkrete Formulierung von einer Ehrenamtlichen auf Basis von Recherchen und orientiert an bereits bestehenden Petitionen erarbeitet. Beworben wurde die Petition von allen Bündnispartnern, den Klimaneustart Berlin und den BVKS sowohl über Social Media, per Mail als auch über private Netzwerke.

Innerhalb von sechs Wochen sammelten NiedersachsenZero und ihre Unterstützer:innen 5.676 Unterschriften und übertrafen damit die erforderliche Mindestzahl von 5.000 Mitzeichner:innen. Es folgte eine Gesprächseinladung des niedersächsischen Ministers für Umwelt, Energie und Klimaschutz sowie eine Anhörung im Petitionsausschuss des niedersächsischen Landtages im Mai 2023.

Kampagne “Klimaversprechen”

Anlässlich der Landtagswahl startete NiedersachsenZero im August 2022 die Kampagne „Klimaversprechen“, für die die Mitglieder das Gespräch mit Politiker:innen suchten und sie baten, ihr Klimaversprechen zu geben, sich für einen konsequenten Klimaschutz in Niedersachsen einzusetzen.

Erreicht wurden die Zusagen in zwei Schritten. In einem ersten ging NiedersachsenZero auf diversen Wahlkampfveranstaltungen auf einige Kandidierende, bei denen die Erfolgschancen als hoch eingeschätzt wurden, zu und kontaktierte sie anschließend persönlich mit der Anfrage zum Klimaversprechen per Mail. In einem zweiten Schritt wurden die so gewonnen Klimaversprechen auf Social Media veröffentlicht, um mit dem so vorzeigbaren Momentum auf alle restlichen niedersächsischen Kandidierenden zuzugehen. Auf der Webseite von NiedersachsenZero befindet sich eine Übersicht aller Landtagsabgeordneter, die bis heute ihr Klimaversprechen gegeben haben.

Was macht die Arbeit von NiedersachsenZero aus?

Kern der bisherigen Arbeit des NiedersachsenZero-Teams war die intensive Netzwerkarbeit mit relevanten Akteuren in Politik und Verwaltung. Das Team war regelmäßig auf Wahlkampfveranstaltungen, hat einzelne Personen zu konkreten Gesprächsterminen oder Anlässen wie dem Klimaversprechen angeschrieben und konnte so in engen Kontakt mit den klimapolitischen Akteuren aufbauen. Dieser reichte von den niedersächsischen kommunalen Spitzen über die klimapolitischen Sprecher der verschiedenen Parteien bis zum Umweltministerium des Landes. Voraussetzung, um von den genannten Akteuren ernst genommen und als relevant erachtet zu werden, war jedoch auch die tiefgehende Recherche zu den entsprechenden Themen.

Die Schwierigkeit wurde als 3/3 bewertet, da die bisher durchgeführten Aktionen inhaltlich sehr anspruchsvoll waren und viel Mobilisierungsaufwand benötigten. Je nach Aktionen verringert sich die Schwierigkeit, Abgesehen vom anfänglichen Koordinationsaufwand einer kommunenübergreifenden Landesvernetzung, allerdings.

Andere Aktionen der beteiligten Teams im Wiki:

Solar- und Wärmepumpenparty

Wärme-Wohnzimmergespräche

Radentscheid

LocalZero:Zukunftsvision für die Wirtschaft

Teams, die ähnliche Aktionen durchgeführt haben:

Klimabündnis Rems-Murr

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