Phasen eines Klimaentscheids

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Auf dem Weg zur Klimaneutralität bis spätestens 2035 durchläuft ein Klimaentscheid 3 Phasen:

Das Phasenmodell beschreibt sowohl den angestrebten Weg eines einzelnen Teams als auch die Entwicklung der Klimaentscheid-Bewegung.

Phase 1: Kampagne zum Planungsbeschluss

Primär wird die politische Richtungsentscheidung zur Klimaneutralität 2030/35 mit unterschiedlichen gesellschaftspolitischen Mitteln (z.B. Bürgerbegehren, Einwohnerantrag & Politikgespräche) verfolgt. Abgeschlossen ist diese Phase, wenn der Gemeinde-/Stadtrat beschließt, einen Klima-Aktionsplan innerhalb eines Jahres zu erstellen, der aufzeigt, wie die Kommune bis spätestens 2035 klimaneutral wird.


Phase 2: Kampagne zum Umsetzungsbeschluss

Fokus von Phase 2 ist, dass der Rat die Umsetzung den Klima-Aktionsplan beschließt und sicherstellt, dass mit diesem Plan die Klimaneutralität tatsächlich bis zum Zieljahr (spätestens 2035) erreicht werden kann.

Wenn möglich wirkt das Team an der Planerstellung mit. Auf jeden Fall werden möglichst große Teile der Bevölkerung einbezogen und überzeugt werden, da kommunale Klimaneutralität nur unter Mitwirkung aller Beteiligten gelingen kann. Privatpersonen, Firmen, öffentliche Arbeitgeber, Vereine und andere bekennen sich in einem Bündnis zur Klimaneutralität. Am Ende dieser Phase ist der Umsetzungsbeschluss des Klima-Aktionsplans dank breiter Unterstützung nur noch Formsache.


Phase 3: Umsetzung der Klimaneutralität

Der Beschluss, klimaneutral zu werden, jetzt wird angepackt. Proaktiv greift das Team der Verwaltung unter die Arme und engagiert sich für ein regelmäßiges Monitoring der Maßnahmen. Im Rahmen der eigenen Möglichkeiten werden auch langfristige Maßnahmen wie Moorwiedervernässung unterstützt und Bündnispartner werden ihrem Bekenntnis gerecht. Die Klimaneutralität 2030/35 wird erreicht, indem in einem breiten Schulterschluss alle Akteure der Kommune ihren Beitrag leisten.