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LocalZero:Bäume für Morgen

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Bäume für Morgen: Bringt eure Erfahrungen und Ideen mit

Eine ungenutze Fläche gemeinsam bepflanzen: Sogenannte Miniwälder können eine großartige Möglichkeit sein etwas Greifbares fürs Klima zu erreichen und Aufmerksamkeit für euch und eure Anliegen zu schaffen.

Daher sind Baumpflanzaktion einer unserer fünf Schwerpunktthemen - Themen, die wir für besonders wirksam und wichtig halten, und mit konkreten Aktionen voranbringen wollen. Auf dieser Seite erwartet dich ein Überblick darüber, was Baumpflanzaktionen ausmacht, welche Wirkung sie haben und wie unsere Lokaltteams sie bereits umgesetzt haben.

Hier kommst du zu einer Übersicht der fünf Schwerpunktthemen: Unsere Schwerpunktthemen

Du willst wissen, wie wir euch bei der Umsetzung unterstützen oderdirekt loslegen? Dann klicke hier

Die Wirkung - Baumpflanzprojekte für sichtbare Veränderung

Tiny Forest vorher / nachher Foto.
Vorher/nachher eines Mini-Waldes (Tiny Forest).

Baumpflanzaktionen gehören zu den niederschwelligsten klimaschützenden Aktionen, die ein Lokalteam umsetzen kann. Auch wenn sich der Effekt Emissionen einzusparen hier in Grenzen hält – diese Aktion verbindet Öffentlichkeitsarbeit, Gemeinschaftserlebnis, greifbaren Klimaschutz und Biodiversitätsverbesserung in einem einzigen Vorhaben.

Ziele:

  • Aufforstung brachliegender Flächen
  • Lokale Klimaanpassung: Kühlung, CO2-Bindung, Biodiversität, Versickerung
  • Selbstwirksamkeit und Gemeinschaft stärken
  • Öffentlichkeitswirksamkeit für Thema und Team
Aus einer kleinen, ungenutzen Fläche wird ein vielfältiger Gehölzbestand

Ein Tiny Forest ist eine dicht gepflanzte Mischung aus Bäumen und Sträuchern entsprechend einem spezifischen Vorgehen, der Miyawaki-Methode. Heimische, standorttypische Arten, passende Bodenvorbereitung und eine Mulchschicht bilden die Grundlage. Besonderheit des Tinyforests sind die Schnelligkeit, mit der Wirkung vor Ort erzielt wird und die Anspruchslosigkeit, da auch auf kleinen Flächen mit suboptimalem Boden gepflanzt werden kann. Und jede Fläche wirkt: Bäume binden CO₂, kühlen Straßen im Sommer, filtern Feinstaub und schaffen Lebensräume für Insekten und Vögel.

Anschlussfähig und kraftvoll für die Gemeinschaft

Hier entsteht etwas, das man anfassen kann. Das Gefühl der Selbstwirksamkeit – „Wir haben das gemeinsam geschafft.". Gerade die Tatsache, dass auch in der Stadt kleine Miniwälder nach Miyawaki-Methode entstehen können, erzeugt Überraschung und Zugang für Menschen, die sich sonst nicht für Klimaschutz engagieren. Unsere Beispiele aus Waiblingen, Weyhe, Halstenbek und Frankfurt zeigen: Es entstehen nicht nur neue Wälder – es entstehen Gemeinschaften, neues Vertrauen in die eigene Wirksamkeit und greifbare Verbesserungen im Stadtbild.

🔍 In einem Satz: Baumpflanzaktion mit Partner-Organisation und ggf. anschließender Baumpflege

⭐ Ergebnis: Ein junger, vielfältiger Gehölzbestand, der Aufmerksamkeit schafft.

☑️ Voraussetzungen:

  • Geeignete, langfristig verfügbare Fläche
  • Fachliche Begleitung und nötige Freigaben
  • Team, Finanzierung und verlässliche Pflege

⏳ Dauer:

  • Vorlauf standortabhängig
  • sobald Fläche gesichert ist einige Monate bis Umsetzung
  • Pflanzaktion: ein Tag
  • Pflege und Bewässerung in den Anschlussmonaten

📝 Vorbereitung:

  • Fläche und Boden prüfen
  • Eigentümer:innen und Verwaltung einbeziehen
  • Pflanzplan erstellen
  • Wasser, Pflege und Finanzierung sichern

💶 Kosten: Stark standortabhängig

Umgesetzte Projekte der Lokalteams

900 Bäume für Weyhe

Anzahl Menschen: 40–50 Helfer:innen

Datum: 25.11.2023

  • 900 heimische Laubbäume (Stieleichen, Roteichen, Rotbuchen) auf einer 4.000 m² Fläche am Böttchers Moor
  • Fläche wurde von der Partner-Initiative B-Native gepachtet
  • Partner stellten 750 Setzlinge, 150 Sämlinge brachten Bürger:innen aus ihren eigenen Gärten mit
  • Außerdem wurden eine Blühwiese als Insektenhabitat und Strohhaufen zur Feuchtigkeitsspeicherung angelegt
  • Verpflegung mit Glühwein und Kuchen vom örtlichen Bäcker

Besonderheiten

  • Mitgebrachte Garten-Sämlinge wurden sicher umgepflanzt statt weggeworfen
  • Politik als Multiplikator: Bürgermeister Frank Seidel packte mit an
  • Klimanetzwerk gewann leider keine neuen Mitglieder, Partner-Initiative B-Native aber neue Sponsoren

Pressespiegel & Quellen

Bericht des Klimanetzwerk Weyhe

Bericht von B-Native e.V.

Pressebericht der Kreiszeitung

200 Bäume für Waibilingen

Anzahl Menschen: ca. 50 Helfer:innen

Datum: 19.11.2022

  • 200 klimaresistente Setzlinge (Tulpenbaum, Douglasie, Elsbeere, Wildkirsche) auf zwei Waldflächen in Bittenfeld gepflanzt
  • Zusammenarbeit mit Revierförster, Försterei stellte die Bäume kostenlos
  • Teilnehmende brachten Spaten, Handschuhe und Verpflegung selbst mit
  • Dreijähriger Pflegepakt für die Jungpflanzen mit der Försterei vereinbart

Besonderheiten

  • Komplett kostenlos durch Försterei-Partnerschaft
  • 3-Jahres-Pflegevereinbarung von Anfang an mitgedacht
  • Kuchen und Getränke sorgten für familiäre Atmosphäre
  • Lokales Filmteam begleitete die Aktion

Pressespiegel & Quellen

Bericht von Waiblingen klimaneutral

Instagram: Pflanzaktion & Pfelge

1000 Setzlinge für Miniwald

Anzahl Menschen: 180 Helfer:innen (120 Erwachsene + 60 Kinder)

Datum: 05.11.2022 Innerhalb eines einzigen Nachmittags (5. November 2022) pflanzten

  • 180 Helfer:innen pflanzten auf nur 300 m² knapp 1.000 Setzlinge nach Miyawaki-Methode (ein dichter, biodiverser Mini-Wald)
  • Kooperationspartner Citizens Forests organisierte die Aktion
  • Klimabündnis Halstenbek mobilisierte die Helfer:innen.
  • Fläche wird via restor.eco per Satellitenmonitoring begleitet

Besonderheiten

  • Kooperation mit Citizens Forests ermöglichte enorme Hebelwirkung auf kleiner Fläche
  • 180 Helfer:innen in einem Nachmittag
  • Satellitenmonitoring für Langzeitbeobachtung

Pressespiegel & Quellen

Instagram-Post des Klimabündnis Halstenbek

Bericht von CitizensForests

Miniwälder für Frankfurt

Anzahl Menschen: 80–100+ Helfer:innen pro Aktion

  • Initiative MainWäldchen wurde von Klimaentscheid Frankfurt und Greenpeace Frankfurt gegründet
  • Seit 2023 wurden nach Miyawaki-Methode (ein dichter, biodiverser Mini-Wald) drei kleine Wälder in Frankfurter Stadtteilen angelegt — Eckenheim, Dornbusch und Sachsenhausen.
  • Startschuss durch 1. Platz beim Ideenwettbewerb Biodiversität 2023 (15.000 € Preisgeld)
  • Sämtliche Organisation (Planung, Ämter-Abstimmung, Finanzierung, Bürgerbeteiligung, Setzlinge, Terra Preta, Baggerarbeiten, Verpflegung) läuft ehrenamtlich
  • Transition Town Frankfurt e.V. dient als Trägerverein für Spenden

Besonderheiten

  • Trägerverein ermöglichte Spenden ohne eigene Vereinsgründung
  • hohe Rückkehrquote bei Pflanztagen
  • wachsender Wunsch nach Miniwäldchen in weiteren Stadtteilen
  • Baumstandorte-Meldeaktion brachte viele Vorschläge, die das Grünflächenamt umsetzte

Pressespiegel & Quellen

Instagram-Post des Klimaentscheid Frankfurt

Website der Initiative Mainwäldchen

Gruppe Menschen pflanzt Bäume auf einer Fläche für einen Tiny Forest.
Mini-Wald nach Miyawaki | NYS DEC / Flickr

Wie wir euch unterstützen

Wir sind gerade noch dabei, gemeinsam mit euch herauszuarbeiten, wie wir Aktionen bei euch vor Ort am besten unterstützen können. Mögliche Angebote können sein:

Wir veranstalten Online-Treffen, um...

  • Austausch mit anderen aktiven Lokalteams zu ermöglichen,
  • Einblicke aus der Praxis von Expert:innen zu geben,
  • gemeinsam nächste Schritte zu erarbeiten.

Hier findest du die Ergebnisse unseres Auftakttreffens am 4. November. (in Arbeit)

Wir stellen für euch Wissen zusammen..

  • wie ihr Flächen finden und sichern könnt,
  • wie ihr eure Aktion finanzireren könnt,
  • was ihr bei der Pflanzung beachten müsst,
  • wie ihr eure Aktion politisch begeleiten könnt.

Hier findest du eine genauere Anleitung, was ihr bei der Planung und Durchführung euerer Pflanzaktion beachten müsst. (in Arbeit)

Wir erstellen für euch Material für..

  • die Öffentlichkeitsarbeit eurer Pflanzaktion
  • die politische Begleitung eurer Pflanzaktion.