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LocalZero:Zukunftsworkshops

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Die Teams WeilerswistZero, Klimaentscheid Lüneburg und DresdenZero konnten mit Zukunftsworkshops Menschen dazu animieren, gemeinsam über eine bessere Zukunft in ihrer Kommune ins Gespräch zu kommen. Durch die Frage “Wie wollen wir in Zukunft leben?” erreichten die Teams neue Menschen im Ort, fanden heraus was ihnen wichtig ist und definierte klare Handlungsfelder für Kommunen.

Projektinfos

Steckbrief im PDF-Format zum Download

🔍 Workshops zum Erarbeiten von Zukunftsvisionen für eine bessere Zukunft im Ort

🎯 Ziel: Austausch und Ideensammlung, Interessierte zum Handeln motivieren, Mitgliedergewinnung

Ergebnis: Ideen und Ansätze für mehr Klimaschutz, Gemeinschaft und Demokratie in den verschiedensten Bereichen

Dauer: Workshop/Aktion meist einige Stunden, mit längerem Vorlauf

💪 Schwierigkeit: 2,5/3; relativ schwierig

💶 Kosten: Niedrig, wenn die Inhalte selbst geplant werden

WeilerswistZero: Zusammen Zukunft gestalten

Zuhören ohne zu bewerten, Foto: WeilerswistZero

Idee: Das Team WeilerswistZero hat nun bereits zum zweiten Mal Bürger:innen zu einem Workshop eingeladen, um mit ihnen eine positive Vision für ihren Ort zu entwickeln. Trotz unterschiedlicher Konzepte brachten beide Workshops Menschen unabhängig von ihrer politischen Überzeugung zusammen, stärkten den gemeinsamen Blick in die Zukunft und setzten auf Motivation statt Resignation. Die Vorstellung einer positiven Zukunft macht klar, was wirklich wichtig ist, gibt Kraft für Veränderungen und vereint Menschen, anstatt sie zu spalten. Es geht nicht darum konkrete Forderungen zu erarbeiten, sondern vor allem zu zeigen, dass Zukunft gestaltbar ist.

Organisation: WeilerswistZero beschreibt die Organisation der Workshops als komplexe Aufgabe. Bei ihrer Idee beginnend, mussten sie alles neu denken und erst einmal Worte für das finden, was sie vorhatten. Genau dafür gibt es diesen Steckbrief, damit euch das nicht genauso geht!

Beide Workshops fanden jeweils für zwei Stunden in der Aula der örtlichen Gesamtschule statt, die WeilerswistZero vorher bei der Gemeinde angefragt hatte. Nachdem Ort und Datum feststanden wurde die jeweilige Veranstaltung über eine Presseinfo für die allgemeine Presse, mit einem Artikel für das örtliche Wochenblatt, über Social Media, auf ihrer Webseite und beim ersten Workshop auch über Plakate beworben. Der erste Workshop trug den Titel „Stell dir mal vor – ZukunftsBilder für Weilerswist“ und diente als Einstieg ins Thema. Der Workshop war wie folgt gegliedert:

  1. Begrüßung und Einleitung
  2. Aufstellübung zu Statements der Moderation
    • Alle Teilnehmenden sollten sich je nach ihrer Zustimmung zu einem Statement entlang einer unsichtbaren Skala im Raum verteilen. Das ist eine gute Übung, um schnell ein Bild über die im Raum vertretenden Meinung zu bekommen.
    • Statements sind beispielsweise:
      • „Jede:r kann was für das Klima tun.”
      • „Das Thema „Klima“ macht mich echt fertig.”
  3. Bilderausstellung  
    • Ein ehrenamtlicher Helfer hat mehrere KI-generierte Zukunftsbilder von Orten in Weilerswist erstellt. Das Team hat diese dann als Denkangebot im Raum verteilt aufgehangen.
    • Die Bilder zeigen teilweise bewusst überspitzt die Potenziale von z.B. erneuerbaren Energien, E-Mobilität oder Stadtbegrünung.
    • Die Teilnehmer:innen sollten sich erst in Zweiergruppen und dann im Plenum zu ihren Eindrücken austauschen.
  4. „Utopisches Aufladen”  
    • Die Leitfrage war: „Wie sollte Weilerswist im allerbesten Fall in 15 Jahren aussehen?”
    • Genauere Infos zu dieser Methode findet ihr auf Seite 3 im Dokument „Handwerkszeug für Zukunftshandeln” von GermanWatch.
    • Alle Beiträge wurden auf Flipcharts mitgeschrieben und später zusammengefasst.
  5. Vorstellung des Klimaschutzprogramms der Stadt vom Klimaschutzmanager
  6. Was aus dem Klimaschutzprogramm passt mit den Zukunftsvisionen für Weilerswist zusammen - und was nicht?
  7. Abschied und Ausblick


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