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LocalZero:Fundraising Tipps und Tricks: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Mitmachen
LeoniR (Diskussion | Beiträge)
Die Seite wurde neu angelegt: „'''💛Dies ist ein Protokoll einer Session vom Bundestreffen 2025💛''' ====Vorankündigung/Teaser:==== LocalZero-Teams haben in den letzten Jahren viel erreicht – von erfolgreichen Klimaentscheiden bis hin zu politischer Mitgestaltung. Inzwischen stehen viele Gruppen vor einer neuen Frage: '''Wie können wir heute, in veränderten Kontexten, weiterhin lokal wirksam sein?''' In diesem Workshop öffnen wir gemeinsam ei…“
 
Alisa Wegner (Diskussion | Beiträge)
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'''💛Dies ist ein Protokoll einer Session vom [[LocalZero:Bundestreffen 2025|Bundestreffen 2025]]💛'''
'''💛Dies ist ein Protokoll einer Session vom [[LocalZero:Bundestreffen 2026|Bundestreffen 2026]]💛'''
====Vorankündigung/Teaser:====
 
LocalZero-Teams haben in den letzten Jahren viel erreicht – von erfolgreichen Klimaentscheiden bis hin zu politischer Mitgestaltung. Inzwischen stehen viele Gruppen vor einer neuen Frage: '''Wie können wir heute, in veränderten Kontexten, weiterhin lokal wirksam sein?'''
'''Allgemeines zu Spenden'''
* Spenden sind nicht nur Geldspenden
* gerade lokal funktionieren Sachspenden auch gut (Pavillions, Stände…)
 
* ABER: Spenden sind nur Spenden, wenn es keine Gegenleistung gibt (abgesehen von der Spendenquittung natürlich)
 
* Großspenden sind wichtige Einnahmequelle, weil i.d.R. nicht zweckgebunden (können für alles verwendet werden) und sind relativ verlässlich einplanbar
 
'''Finanzen von GermanZero'''
 
* Bei GZ sind Fördermittel der Hauptteil
 
* Öffentliche Mittel = staatliche Mittel (also Fördertöpfe aus Bundes-, Landes- oder Kommunalhaushalt)
 
* Private Mittel = z.B. private Stiftungen
 
* Privatpersonen sind Einzelspenden oder Großspenden
 
* Förderung = meistens Zweckbindung (=ganz konkrete Projekte werden gefördert, Budgets sind klar definiert)
 
* Verwaltungskosten (z.B. Miete, Personalkosten für Mitarbeitende außerhalb von Projekten wie Kommunikation oder Fundraising) werden häufig nicht gefördert und müssen daher über Spenden finanziert werden, Stiftungen fördern manchmal Verwaltungskosten
 
* Spende = ohne Zweckbindung
 
* GZ macht kein Crowdfunding
 
* Spenden aus Kampagnen oder Mailings finden sich in Spenden
 
'''Klein- und Onlinespenden'''  
 
* Post funktioniert noch immer gut als Spendenaufruf
 
* Tipp für Anspruch bei Spendenaufrufen: Ihr habt eine konkrete Vorstellung, mit der ihr eure Region verbessern wollt -> Spenden sind eine Art von Engagement, die genauso wichtig ist wie andere Arten von Engagement
 
'''Großspenden und Unternehmenspartnerschaften'''  


In diesem Workshop öffnen wir gemeinsam einen Reflexionsraum: Was prägt die Bedingungen für kommunalen Klimaschutz vor Ort? Welche Spannungen erleben wir – zwischen Anspruch und Alltag, zwischen Gestaltungslust und strukturellen Hürden? Und welche Denklogiken – oft unbewusst – beeinflussen unser Handeln?
* Unternehmenspartnerschaften werden jetzt wieder stärker ausgebaut


Mit einem partizipativen Mapping-Format und sogenannten '''Paradigmenkarten''' machen wir sichtbar, was bewegt, was blockiert – und was vielleicht als „unsichtbare Kraft“ im Hintergrund wirkt. '''Der Workshop ist Teil eines Forschungsprojekts, das den kommunalen Klimaschutz als dynamisches Feld untersucht – mit dem Ziel, die darin wirksamen Kräfte, Spannungen und Paradigmen besser zu verstehen und daraus handlungsrelevantes Wissen abzuleiten, das sowohl lokalen Klimaschutzteams in ihrer täglichen Praxis als auch übergeordneten Gestaltungsprozessen Orientierung bieten kann.'''
* Unternehmen werden nach Wertekriterien ausgesucht


Willkommen sind alle, die Lust haben mitzudenken, zu deuten – und gemeinsam neue Bilder für Wirksamkeit zu entwerfen.
* Hohe Summen von Einzelpersonen sind sehr pflegeintensiv, bei GZ laufen sie meist über die Geschäftsführung


====Sprecher:in:====
'''Stiftungsfundraising'''
Christoph Schösser, Doktorand an der Universität Kassel in der transdisziplinären Nachhaltigkeitsforschung mit Fokus auf lokalen Transformationsprozessen, kollaborativer Governance und neuen Wegen der Kokreation zwischen Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik.


Sein Forschungsprojekt ist aus der Praxis heraus entstanden: Über mehrere Jahre war er als kommunaler Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsmanager tätig – unter anderem in Essen und Witzenhausen – und hat später als Prozessbegleiter beim Institut für Partizipatives Gestalten GmbH Gestaltungs- und Transformationsprozesse in Kommunen, Verwaltungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen begleitet.
* Beziehungen sollen möglichst über die Projektförderung hinaus gut laufen -> Bindungsarbeit nötig


Heute möchte er dieses implizite Praxiswissen im Rahmen seiner Forschung explizit machen – und gemeinsam mit dem Netzwerk Local Zero das Feld des kommunalen Klimaschutzes genauer untersuchen: '''Wie kann die Zusammenarbeit zwischen lokalen Akteur:innen so gestaltet werden, dass sie wirklich trägt, Resonanz entfaltet – und lokale Wirksamkeit ermöglicht?''' Im Zentrum steht dabei nicht nur, was getan wird – sondern '''wie'''.
* Manche Stiftungen fördern nur einmalig einzelne Projekte, andere schätzen eine langfristige Zusammenarbeit und fördern Folge- oder weitere Projekte parallel


====Präsentation / Hand-Out / Skript====
* Menschlicher Faktor zählt aber auch -> direkte Kontakte und Treffen in persona wichtig
Hier gehts zur [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/3/30/Bundestreffen25_ChristophSch%C3%B6sserpdf.pdf Präsentation]
====Zusammenfassung:====
'''Workshop „Was wirkt – und was nicht?“ (LocalZero-Bundestreffen, Herbst 2025)'''


Der Workshop im Rahmen des LocalZero-Bundestreffens im Herbst 2025 widmete sich einer grundlegenden Frage:
* Öffentliche Förderlandschaft schrumpft, Stiftungen werden immer wichtiger, Spendensummen u.U. geringer


'''Was bedeutet lokale Wirksamkeit heute – und wodurch wird sie gestärkt oder geschwächt?'''
'''Tipps & Tricks für Lokalteams'''  


In den letzten Jahren und in Vorbereitung des Workshops berichteten viele Engagierte aus den Lokalgruppen, dass sie trotz großer Einsatzbereitschaft, guter Ideen und sichtbarer Projekte manchmal das Gefühl haben, ''nicht wirklich etwas zu bewegen.''
E-Mail-Marketing


Der Workshop bot Raum, diese Erfahrungen gemeinsam zu reflektieren und tiefer zu verstehen.
* am besten einen wichtigen/populären Anlass nutzen wie politische Entscheidungen,  


Mit Hilfe eines '''Feld-Mappings''' und begleitender Reflexionsmethoden (Steckbriefe, Check-ins und Check-outs) machten die Teilnehmenden sichtbar, '''welche Kräfte, Akteur:innen und Bedingungen''' auf ihre lokale Arbeit einwirken.
* klar definierte Summen für bestimmten Bedarf nennen (der eigene Spendenbeitrag ist dann gut in Relation zu setzen)  


Auf großen Karten entstanden vielschichtige Bilder: Verwaltung, Politik, Öffentlichkeit, Ehrenamt, Ressourcen, Emotionen – all das, was im kommunalen Alltag Einfluss nimmt.
* einen Satz dazu, dass höhere Beiträge für Öffentlichkeitsarbeit o.ä. genutzt werden


Im Austausch zeigten sich Muster, die in unterschiedlichen Städten ähnlich erlebt werden: wiederkehrende '''Spannungen''', die lokale Klimaschutzarbeit prägen und Wirksamkeit zugleich ermöglichen und behindern.
* bei öffentlichen Veranstaltungen genaue Angabe der Kosten und mit Einladung verbinden, eigenes Erleben der eigenen Spende, macht die Arbeit des Vereins greifbarer (was kostet die Arbeit?)
----'''Drei Spannungsachsen lokaler Klimaschutzpraxis'''


'''1. Kontrolle ↔ Resonanz'''
* am besten drei Spendenbeträge anbieten, meistens nutzen sie den mittleren Betrag


Diese Achse beschreibt die Spannung zwischen einer '''instrumentellen Steuerungslogik''' und einer '''relationalen Resonanzlogik'''.
Social Media


Im Feld treffen zwei kulturelle Denkweisen aufeinander:
* Spendenaktionen über SoMe funktionieren nicht so gut, weil Hürde von Medium zu Webseite zu hoch, am besten Veranstaltungstipps usw.


* '''Kontrolle:''' Planung, Zielvorgaben, Verfahren und Nachweislogiken; sie geben Struktur und Sicherheit.
* gut funktioniert aber, wenn bekannte Personen in ihren Beiträgen zu Spenden aufrufen -> Menschen sind dann in der Datenbank und können wieder kontaktiert werden, auch hier wieder Bindungsarbeit, am besten Suchen nach Persönlichkeiten aus der Gegend, zu einer Veranstaltung einladen und dann um Spendenaufruf bitten,
* '''Resonanz:''' Vertrauen, Beziehung, dialogische Offenheit; sie erzeugen Sinn und Motivation.


In der Praxis zeigte sich, dass viele Engagierte Frustration über Kontrollmechanismen und Bürokratie äußern, zugleich aber Orientierung durch klare Strukturen schätzen.
* Instagramm: Gesichter und Menschen funktionieren gut, ein Hintergrund und dann Text drüber  


Momente echter Wirksamkeit wurden fast immer als '''Resonanzmomente''' beschrieben – wenn Zusammenarbeit gelang, Dialog entstand oder Anerkennung spürbar wurde.
Webseite


'''Lokale Wirksamkeit entsteht dort, wo Kontrolle und Resonanz sich nicht ausschließen, sondern ergänzen – wo Strukturen Orientierung geben, ohne Beziehung zu ersticken.'''
* einfach navigierbar
----'''2. Harmonisierung ↔ Fragmentierung'''


Diese Achse beschreibt den Umgang mit '''Vielfalt und Differenz''' im Netzwerk.
* Spendenprozess muss ganz einfach sein


* '''Harmonisierung''' steht für den Wunsch nach Einheit, gemeinsamer Linie und klarer Identität.
* Spendenaufruf leicht zu finden (farbiger Button), gerne mit Details zeigen, was die Spenden machen, z.B. geht es gut zu sagen „mit Betrag X machst du das möglich“,
* '''Fragmentierung''' beschreibt die Realität unterschiedlicher Perspektiven, Arbeitsweisen und Verständnisse.


Im LocalZero-Netzwerk wurde sichtbar, dass es viele unterschiedliche Vorstellungen davon gibt, '''was „Wirkung“ eigentlich bedeutet''' – politische Erfolge, soziale Prozesse, kultureller Wandel, Bewusstseinsveränderung.
* ganz am Anfang der Button und erst unten drunter Infos, damit sie direkt Spenden und nicht noch Unterseiten aufrufen


Diese Vielstimmigkeit ist herausfordernd, aber zugleich Quelle von Kreativität und Lernfähigkeit.
Unternehmen


'''Transformation braucht beides:''' das verbindende Ziel und die Offenheit für Vielfalt.
* einfacher Zugang zu kleineren Unternehmen vor Ort


Die Kunst liegt darin, Unterschiede nicht zu glätten, sondern '''produktiv zu halten''' – genau das soll in der nächsten Phase praktisch erprobt werden.
* Sachspenden und Kooperationen funktionieren gut
----'''3. Verwaltung ↔ Bewegung'''


Diese Achse markiert die institutionelle Spannung zwischen '''Stabilität und Wandel.'''
* Stiftungen


* '''Verwaltung''' steht für Verlässlichkeit, Verfahren, Zuständigkeit.
* Fundraising unterstützt euch bei Förderanträgen (gerne kontaktieren! spendenteam@germanzero.de)  
* '''Bewegung''' steht für Dynamik, Dringlichkeit und Experiment.


Engagierte erleben häufig, dass Verwaltung zu langsam oder formal agiert, während Verwaltungsakteure zivilgesellschaftliche Bewegungen als ungeduldig empfinden.
* offline Fundraising


Und doch: Dort, wo beide Seiten in Resonanz treten – etwa in Kooperationsprojekten oder gemeinsamen Lernräumen – entstehen '''Laborräume für neue Formen von Governance.'''
* Aktionen vor Ort auf Spendenbasis machen, um die Kasse zu füllen


'''Lokaler Klimaschutz gelingt dort, wo Ordnung und Bewegung aufeinander hören lernen.'''
* am besten auch in Relation setzen zu Veranstaltungen in einer ähnlichen Größe (Abendveranstaltung = was hättet ihr bei einem Kinoabend ausgegeben?) 


Wie diese Resonanz praktisch gestaltet werden kann, ist eine der Kernfragen der weiteren Zusammenarbeit.
'''twingle Konto erstellen'''  
----'''Was wir daraus gelernt haben'''


Die drei Achsen zeigen, dass '''Spannungen kein Hindernis, sondern der eigentliche Handlungsraum lokaler Transformation''' sind.
* mit dem twingle Konto können Spenden online geleistet werden


Sie machen sichtbar, dass Wirksamkeit nicht nur von Ressourcen oder Strategien abhängt, sondern davon, '''wie gut ein Feld seine Gegensätze halten und gestalten kann.'''
* Verwaltungsaufwand (z.B. Spendenquittung) läuft über GermanZero


Spannungen '''können''' produktiv werden – wenn sie wahrgenommen, reflektiert und als Gestaltungspotenzial verstanden werden.
* Eure Ausgaben können über die Spenden erstattet werden  


Genau diese Hypothese (mit Unterhypothesen) wird in der nächsten Phase praktisch erprobt.
* Link zur Wikiseite twingle Konto einfügen
----'''Wie es weitergeht'''


Die Erkenntnisse aus dem Workshop bilden den Ausgangspunkt für die nächste Phase der Zusammenarbeit zwischen LocalZero und der Forschung.
* Kontakt für alles rund um die twingle Spenden: kerechnungen@germanzero.de


In '''drei ausgewählten Kommunen''' sollen die identifizierten Spannungsachsen gezielt weiterverfolgt und '''neue Formen lokaler Wirksamkeit''' entwickelt werden.
* Einzelne Spendenaktionen für spezifische Projekte können separat angelegt werden  


Gemeinsam mit lokalen Teams werden '''Formate, Werkzeuge und kleine Prototypen''' entworfen, die helfen, Resonanz, Vertrauen und Lernfähigkeit zu stärken – etwa durch neue Dialogräume, experimentelle Beteiligungsformate oder Resonanz-Checks.
* Wunsch aus dem Plenum: Spendenstand der Teams zeitlich einschränken und nicht über die Gesamtzeit der Spendenaktion


Diese werden anschließend '''pilotartig getestet und ausgewertet''', um zu verstehen, wann und wie Spannungen produktiv werden können.
* Mitgenommen: Wie können LT Spender*innen identifizieren und ggf kontaktieren? Gibt es eine Möglichkeit, bei der Spendenaktion einen Button mit „Ich will mehr Infos“ (oder auch: Wenn ihr mehr Infos zum Projekt wollt, hier klicken) zu haben und dann Kontaktdaten an LT geben -> das Fundraisingteam prüft Datenschutzregelungen und technische Möglichkeiten
----'''Mitmachen'''


Für diese nächste Phase suchen wir '''engagierte LocalZero-Gruppen''', die Lust haben, '''gemeinsam neue Wege lokaler Wirksamkeit zu gestalten.''' Dies erfolgt weiterhin in Zusammenarbeit mit Christoph Schösser von der Universität Kassel.
====Vorankündigung/Teaser:====
In 60 Minten nehmen dich Katharina, Janka und Alisa mit auf eine Reise durch das Thema Fundraising. Wie funktioniert eigentlich Fundraising bei GermanZero? Was kann ich machen, um Spenden für mein Lokalteam zu bekommen? Welche Stiftungen sind interessant und wie schreibt man überhaupt einen Antrag? Und kann man eigentlich Spenden als Lokalteam über GermanZero sammeln? Diese Fragen und vieles mehr werden wir dir beantworten und dir viele praktische Ressourcen direkt zum selbst testen an die Hand geben.
 
====Sprecher:in:====
GermanZero Fundraising-Team


Ziel ist, euer Praxiswissen einzubringen, neue Ansätze zu entwerfen und sie direkt vor Ort zu erproben.
* Janka Duske – Buchhalterin
* Alisa Wegner – Onlinemarketing und Partnerschaften


'''Wer Interesse hat, kann sich gern melden – ich komme vorbei, und wir entwickeln gemeinsam Formate, Tools oder kleine Experimente, die lokale Wirksamkeit erfahrbar machen.'''
====Präsentation:====
[https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/b/b8/BT2026_Fundraising-Tipps-und-Tricks_Alisa-Wegner.pdf Präsentation zum Download]


====Homepage:====
einfügen
====Weiterführende Links:====
einfügen


<span style="background-color: #A3D869; padding: .5em; border-radius:5px;font-size:18px">[[LocalZero:Best Practices der Teams|← 👨‍👩‍👧‍👦Überblick Bundestreffen 2025👨‍👩‍👧‍👦]]</span>
<span style="background-color: #A3D869; padding: .5em; border-radius:5px;font-size:18px">[[LocalZero:Bundestreffen 2026|Überblick Bundestreffen 2026]]</span>
[[Kategorie:Bundestreffen 2025]]
[[Kategorie:Bundestreffen 2026]]
[[Kategorie:Förderungen]]

Aktuelle Version vom 24. September 2026, 13:37 Uhr

💛Dies ist ein Protokoll einer Session vom Bundestreffen 2026💛

Allgemeines zu Spenden

  • Spenden sind nicht nur Geldspenden
  • gerade lokal funktionieren Sachspenden auch gut (Pavillions, Stände…)
  • ABER: Spenden sind nur Spenden, wenn es keine Gegenleistung gibt (abgesehen von der Spendenquittung natürlich)
  • Großspenden sind wichtige Einnahmequelle, weil i.d.R. nicht zweckgebunden (können für alles verwendet werden) und sind relativ verlässlich einplanbar

Finanzen von GermanZero

  • Bei GZ sind Fördermittel der Hauptteil
  • Öffentliche Mittel = staatliche Mittel (also Fördertöpfe aus Bundes-, Landes- oder Kommunalhaushalt)
  • Private Mittel = z.B. private Stiftungen
  • Privatpersonen sind Einzelspenden oder Großspenden
  • Förderung = meistens Zweckbindung (=ganz konkrete Projekte werden gefördert, Budgets sind klar definiert)
  • Verwaltungskosten (z.B. Miete, Personalkosten für Mitarbeitende außerhalb von Projekten wie Kommunikation oder Fundraising) werden häufig nicht gefördert und müssen daher über Spenden finanziert werden, Stiftungen fördern manchmal Verwaltungskosten
  • Spende = ohne Zweckbindung
  • GZ macht kein Crowdfunding
  • Spenden aus Kampagnen oder Mailings finden sich in Spenden

Klein- und Onlinespenden

  • Post funktioniert noch immer gut als Spendenaufruf
  • Tipp für Anspruch bei Spendenaufrufen: Ihr habt eine konkrete Vorstellung, mit der ihr eure Region verbessern wollt -> Spenden sind eine Art von Engagement, die genauso wichtig ist wie andere Arten von Engagement

Großspenden und Unternehmenspartnerschaften

  • Unternehmenspartnerschaften werden jetzt wieder stärker ausgebaut
  • Unternehmen werden nach Wertekriterien ausgesucht
  • Hohe Summen von Einzelpersonen sind sehr pflegeintensiv, bei GZ laufen sie meist über die Geschäftsführung

Stiftungsfundraising

  • Beziehungen sollen möglichst über die Projektförderung hinaus gut laufen -> Bindungsarbeit nötig
  • Manche Stiftungen fördern nur einmalig einzelne Projekte, andere schätzen eine langfristige Zusammenarbeit und fördern Folge- oder weitere Projekte parallel
  • Menschlicher Faktor zählt aber auch -> direkte Kontakte und Treffen in persona wichtig
  • Öffentliche Förderlandschaft schrumpft, Stiftungen werden immer wichtiger, Spendensummen u.U. geringer

Tipps & Tricks für Lokalteams

E-Mail-Marketing

  • am besten einen wichtigen/populären Anlass nutzen wie politische Entscheidungen,
  • klar definierte Summen für bestimmten Bedarf nennen (der eigene Spendenbeitrag ist dann gut in Relation zu setzen)
  • einen Satz dazu, dass höhere Beiträge für Öffentlichkeitsarbeit o.ä. genutzt werden
  • bei öffentlichen Veranstaltungen genaue Angabe der Kosten und mit Einladung verbinden, eigenes Erleben der eigenen Spende, macht die Arbeit des Vereins greifbarer (was kostet die Arbeit?)
  • am besten drei Spendenbeträge anbieten, meistens nutzen sie den mittleren Betrag

Social Media

  • Spendenaktionen über SoMe funktionieren nicht so gut, weil Hürde von Medium zu Webseite zu hoch, am besten Veranstaltungstipps usw.
  • gut funktioniert aber, wenn bekannte Personen in ihren Beiträgen zu Spenden aufrufen -> Menschen sind dann in der Datenbank und können wieder kontaktiert werden, auch hier wieder Bindungsarbeit, am besten Suchen nach Persönlichkeiten aus der Gegend, zu einer Veranstaltung einladen und dann um Spendenaufruf bitten,
  • Instagramm: Gesichter und Menschen funktionieren gut, ein Hintergrund und dann Text drüber  

Webseite

  • einfach navigierbar
  • Spendenprozess muss ganz einfach sein
  • Spendenaufruf leicht zu finden (farbiger Button), gerne mit Details zeigen, was die Spenden machen, z.B. geht es gut zu sagen „mit Betrag X machst du das möglich“,
  • ganz am Anfang der Button und erst unten drunter Infos, damit sie direkt Spenden und nicht noch Unterseiten aufrufen

Unternehmen

  • einfacher Zugang zu kleineren Unternehmen vor Ort
  • Sachspenden und Kooperationen funktionieren gut
  • Stiftungen
  • Fundraising unterstützt euch bei Förderanträgen (gerne kontaktieren! spendenteam@germanzero.de)  
  • offline Fundraising
  • Aktionen vor Ort auf Spendenbasis machen, um die Kasse zu füllen
  • am besten auch in Relation setzen zu Veranstaltungen in einer ähnlichen Größe (Abendveranstaltung = was hättet ihr bei einem Kinoabend ausgegeben?)

twingle Konto erstellen

  • mit dem twingle Konto können Spenden online geleistet werden
  • Verwaltungsaufwand (z.B. Spendenquittung) läuft über GermanZero
  • Eure Ausgaben können über die Spenden erstattet werden
  • Link zur Wikiseite twingle Konto einfügen
  • Kontakt für alles rund um die twingle Spenden: kerechnungen@germanzero.de
  • Einzelne Spendenaktionen für spezifische Projekte können separat angelegt werden
  • Wunsch aus dem Plenum: Spendenstand der Teams zeitlich einschränken und nicht über die Gesamtzeit der Spendenaktion
  • Mitgenommen: Wie können LT Spender*innen identifizieren und ggf kontaktieren? Gibt es eine Möglichkeit, bei der Spendenaktion einen Button mit „Ich will mehr Infos“ (oder auch: Wenn ihr mehr Infos zum Projekt wollt, hier klicken) zu haben und dann Kontaktdaten an LT geben -> das Fundraisingteam prüft Datenschutzregelungen und technische Möglichkeiten

Vorankündigung/Teaser:

In 60 Minten nehmen dich Katharina, Janka und Alisa mit auf eine Reise durch das Thema Fundraising. Wie funktioniert eigentlich Fundraising bei GermanZero? Was kann ich machen, um Spenden für mein Lokalteam zu bekommen? Welche Stiftungen sind interessant und wie schreibt man überhaupt einen Antrag? Und kann man eigentlich Spenden als Lokalteam über GermanZero sammeln? Diese Fragen und vieles mehr werden wir dir beantworten und dir viele praktische Ressourcen direkt zum selbst testen an die Hand geben.

Sprecher:in:

GermanZero Fundraising-Team

  • Janka Duske – Buchhalterin
  • Alisa Wegner – Onlinemarketing und Partnerschaften

Präsentation:

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