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LocalZero:Bäume fürs Klima

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Version vom 30. Mai 2026, 19:14 Uhr von SabineB (Diskussion | Beiträge) (Best-Practice-Schaltfläche eingefügt)

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Die Teams in Waiblingen, Halstenbek, Weyhe und Frankfurt a.M. haben erfolgreich Pflanzaktionen in Kooperation mit der lokalen Försterei oder einer Partnerinitiative durchgeführt. Aufforsten ist eine großartige Möglichkeit etwas Greifbares fürs Klima zu erreichen und neue Menschen für eure Aktionen zu gewinnen.

Projektinfos

Steckbrief im PDF-Format zum Download

🔍Baumpflanzaktion mit Partner-Organisation und ggf. anschließender Baumpflege

🎯 Ziel: Aufforstung brachliegender Flächen, CO2 binden, neue Lebensräume schaffen, gute Öffentlichkeitswirksamkeit, Möglichkeit neue Menschen für das Team anzusprechen

Ergebnis: Große Flächen mit vielen Setzlingen bepflanzt

Dauer: 1 Tag und Planung mit Vorlauf

📝 Vorbereitung: Auf Försterei oder Aufforstungs-Initiative zugehen, mögliche Fläche und nötige Materialien absprechen, Aktion bewerben

💶 Kosten: Gering (die Bäume wurden oft von Aktionspartnern gestellt oder von Helfenden mitgebracht)

Guppenbild vom 1. Runden Tisch
Waiblingen Klimaneutral beim Bäume pflanzen

Waiblingen Klimaneutral: 200 Bäume fürs Klima

Idee: Die Idee von Waiblingen Klimaneutral war es mit der Försterei und engagierten Bürger:innen zusammen, 200 Bäume fürs Klima zu pflanzen. Ein lokales Filmteam begleitet die Aktion.  


Kosten: Es sind keine Kosten für das Team entstanden, da die Bäume von der Försterei gestellt wurden. Zudem brachten die Teilnehmenden selbst Materialien, wie Handschuhe, Spaten, Hammer und Verpflegung mit.

Ergebnis: Rund 50 Personen, darunter viele Familien mit Kindern, machten mit und bepflanzten gemeinsam mit dem Förster zwei Waldflächen mit gezielt ausgewählten, hitzeresistenten Baumarten, wie beispielsweise Tulpenbäume, Douglasie, Elsbeere und Wildkirsche. In Absprache mit dem Förster übernimmt das Team nun für die nächsten drei Jahre die Pflege der Jungpflanzen auf den beiden Waldflächen.  


Tipp von Waiblingen-Klimaneutral: Zur Stärkung Kuchen und Getränke für Alle bereitstellen!

Neben einer Kooperation mit der lokalen Försterei gibt es viele Initiativen, die sich speziell dem Thema Aufforstung widmen und immer helfende Hände gebrauchen können. Die Teams in Weyhe und Halstenbek machen vor, wie das funktionieren kann! Frankfurt a.M. hat sogar eine eigene Initiative mitbegründet.

Bei den folgenden Pflanzaktionen werden die Bäume nach der Miyawaki-Methode gepflanzt, die ein besonders schnelles Wachstum verspricht.


Klimanetzwerk Weyhe: Ein Wald für Weyhe

Viele fleißige Helfer:innen pflanzen einen "Wald für Weyhe"

Das Klimanetzwerk Weyhe hat den Naturschutzverein B-Native e.v. dabei unterstützt, in Weyhe einen kleinen Urwald mit heimischen Pflanzen zu pflanzen. Die Bäume wurden auf 4000 m2 auf einer von B-Native gepachteten Fläche gepflanzt. Von den 900 gepflanzten Bäumen wurden ca. 750 der Setzlinge von B-Native gestellt und die anderen 150 von Helfenden mitgebracht. Die mitgebrachten Bäumchen sind häufig Sämlinge, die an anderer Stelle, etwa im eigenen Garten, aus der Erde sprießen. Diese können nun umgepflanzt statt abgeschnitten werden. Die Materialien zum Einpflanzen, wurden aus privaten Beständen mitgebracht und der Bäcker im Ort hat für alle den Kuchen vom Vortag gespendet. Für die Pflege der Fläche sind die Mitglieder des Vereins B-Native verantwortlich.

Das Klimanetzwerk Weyhe konnte durch die Aktion leider keine neuen Mitglieder für ihr Team gewinnen, aber B-Native hat viele gute Reaktionen erhalten und konnte neue Sponsoren werben.


Klimabündnis Halstenbek: Pflanzaktion mit Citizens Forests

Um eine kommunale Fläche in Halstenbek aufzuforsten, unterstützte das Klimabündnis Halstenbek die Initiative Citizens Forests bei einer Pflanzaktion. Dabei wurden innerhalb eines Nachmittages von 180 Helfer:innen auf 300 m knapp 1000 Setzlinge gepflanzt.  


Vielleicht findet ihr auch eine Initiative in eurer Nähe!


Klimaentscheid Frankfurt: Tiny Forests in der Stadt

Tiny Forest in Frankfurt a. M.

2023 hat sich das Team Klimaentscheid Frankfurt mit Greepeace Frankfurt zu der Initiative MainWäldchen zusammengeschlossen, um in der Stadt Frankfurt Tiny Forests zu pflanzen und damit das Stadtklima zu verbessern. Die Teilnahme beim Ideenwettbewerb Biodiversität 2023, bei dem die Initiative den ersten Platz erreichte und das dazugehörige Preisgeld, gaben den Startschuss für das Projekt.

Seit 2023 hat die Initiative mit vielen ehrenamtlichen großen und kleinen Helfer:innen auf vom Grünflächenamt bereitgestellten Flächen (120-350 m2) bereits drei Miniwäldchen angelegt. Den Aktionen ging jeweils eine enge Absprache mit dem Grünflächenamt voraus und meistens kooperierte MainWäldchen mit einer benachbarten Schule oder Bürgerinitiative vor Ort.

Die ehrenamtlichen Mitglieder der Initiative übernahmen alle organisatorischen Aufgaben. Dazu gehörten die Planung der Pflanzaktion, die Abstimmung mit Ämtern, die Finanzierung, die Bürgerbeteiligung vor Ort, die Bestellung von Setzlingen, Terra Preta und des Zauns sowie die Beauftragung der Baggerarbeiten. Auch für Essen und Getränke, sowie Handschuhe und Gartengeräte für alle Helfenden am Aktionstag wurde gesorgt.

Die überschaubare Pflege der Flächen, das heißt hin und wieder Müll entfernen und selten gießen, übernimmt MainWäldchen in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Kooperationspartner:innen und in Absprache mit dem Grünflächenamt.

Die Aktionen wurden durch Spenden und die Unterstützung der Stadt Frankfurt a. M. finanziert. Wobei MainWäldchen das Team Transition Town Frankfurt e. V. als Trägerverein gewinnen konnte und so Spenden sammeln konnte, ohne selbst einen Verein gründen zu müssen.

Durch die Pflanzaktionen hat das Team Vertrauen bei den Ämtern und der Stadtregierung aufgebaut und sehr viele Menschen in der Stadt erreicht. Viele kommen immer wieder zu den Pflanztagen und freuen sich, Selbstwirksamkeit zu erleben und aktiv etwas gegen die Klimakrise tun zu können. In immer mehr Stadtteilen wächst der Wunsch nach einem eigenen Miniwald.


Auch kleinere Pflanzaktionen sind möglich.

So spendete beispielsweise BuchholzZero drei Bäume an den lokalen Bürgerwald BuchholzHain und konnten so bereits bestehenden Engagement unterstützen und einen guten Standort für die heimischen, klimaresistenten Bäume sichern.

Man kann sich auch abseits einer Pflanzaktion für mehr Grünflächen einsetzen.

Zum Beispiel rief Klimaentscheid Frankfurt die Stadtbevölkerung dazu auf, mögliche neue Baumstandorte in der Stadt bei ihnen zu melden. Diese wurden dann der Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen übergeben und von dort zum Grünflächenamt zur Prüfung weitergeleitet. Mittlerweile wurden schon etliche der vorgeschlagenen Flächen von Grünflächenamt mit Bäumen bepflanzt! ← 💡Best Practices der Teams💡