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	<title>Mitmachen - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-21T08:28:00Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Klima-Aktionsplan&amp;diff=15642</id>
		<title>LocalZero:Klima-Aktionsplan</title>
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		<updated>2024-07-01T10:42:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: /* Akteur:innenbeteiligung im Klima-Aktionsplan */ grafik eingefügt und text gekürtzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC90D;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #fff9e5;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1em;&amp;quot;&amp;gt;Auf dieser Seite findet ihr alle Infos rund um das Thema Klima-Aktionsplan (andere Suchbegriffe: Klimaaktionsplan, KAP). Dieser beschreibt den geplanten Weg einer Kommune in Richtung Klimaneutralität bis zu einem festgelegten Jahr und nimmt somit eine essentielle Rolle in den Klimaschutzbemühungen einer Kommune ein.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ihr merkt, dass ihr noch Fragen habt oder Unterstützung in eurer Kommune braucht, habt ihr 2 Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1.Kurzberatung zu allgemeinen Fragen&#039;&#039;&#039; bucht ihr &#039;&#039;hier&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Workshop zu KAP- und Maßnahmenplanung&#039;&#039;&#039; für euer LocalZero-Team bucht ihr indem ihr eine Mail an localzero@germanzero.de schreibt - wir melden uns bei Euch so schnell es geht!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;.[[Datei:Klima-Aktionsplan.png|alternativtext=Klima-Aktionsplan|mini|450x450px|Klima-Aktionsplan: alle wirken daran, einen Ort bis spätestens 2035 klimaneutral zu machen]]&lt;br /&gt;
== Was ist ein (guter) Klima-Aktionsplan? ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PerfekterKlimaAktionsplan.png|alternativtext=Perfekter Klima-Aktionsplan|mini|Perfekter Klima-Aktionsplan|450x450px]]&lt;br /&gt;
Mit dem Projekt [[LocalZero:Klimaentscheid starten|Klimaentscheid]] fordern [[LocalZero-ReadOnly:LocalZero-Teams|Lokalteams]] die Erstellung eines Klima-Aktionsplans. Dabei handelt es sich um einen Plan, in dem Beispielhaft oder auch in mehreren Szenarien festgelegt ist, wie die Kommune bis 2035 / 20XX Klimaneutral wird. Ein guter Klima-Aktionsplan setzt die Grundlage des globalen [[LocalZero:Restbudget|Restbudgets]] auf lokaler Ebene um, stellt also sicher, dass nicht mehr als das noch zur Verfügung stehende Budget an Emissionen zur Einhaltung des 1,5 Grad Ziels emittiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier nochmal komprimiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ein Klima-Aktionsplan enthält eine Analyse des Ist-Zustandes&#039;&#039;&#039; (Wie viele Treibhausgase werden wo ausgestoßen?), so dass einfach festzustellen ist, mit welchen Maßnahmen am meisten Treibhausgasemissionen einzusparen sind.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ein Klima-Aktionsplan enthält Maßnahmen zur Senkung des Treibhausgas-Ausstoßes&#039;&#039;&#039; und Ideen, wie die Rest-Emissionen auf dem Gebiet der Kommune kompensiert werden können.&lt;br /&gt;
Für LocalZeros TOP-Maßnahmen gehts [[LocalZero:Top Maßnahmen für Kommunen|hier]] lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderungen an einen &amp;lt;u&amp;gt;guten&amp;lt;/u&amp;gt; Klima-Aktionsplan - Checkliste ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Disclaimer:&#039;&#039;&#039; Die Best-Practice-Beispiele sind nicht in allen Bereichen perfekt, aber dienen als guter Einblick für gute Beispiele der jeweilig genannten Anforderungen.&amp;lt;div style=&amp;quot;border:medium solid #FFC90D;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #fffff8;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1em;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC80C;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #FFC80C;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1.2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
====== A Grundlagen ======&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;sortable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Best-Practice-Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1. Der Klima-Aktionsplan setzt die Grundlage des globalen [[LocalZero:Restbudget|Restbudgets]] auf lokaler Ebene um, stellt also sicher, dass nicht mehr als das noch zur Verfügung stehende Budget an Emissionen zur Einhaltung des 1,5 Grad Ziels emittiert werden&lt;br /&gt;
|[https://buergerinfo.mannheim.de/buergerinfo/getfile.asp?id=8179789&amp;amp;type=do Mannheim], allerdings setzt die Maßnahmenplanung diesen nicht vollständig um&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2. Der KAP bilanziert in den Sektoren Strom, Wärme, Gebäude (Gewerbe-Handel-Diestleistungen (GHD) und Private Haushalte), Kraftstoffe, Industrie, Verkehr, Abfallwirtschaft, Landwirtschaft und LULUCF (Land Use and Land Use Change and Forestry)&lt;br /&gt;
|[https://buchholzzero.de/klimaaktionsplan/ Buchholz in der Nordheide] (In der sektoriellen Gliederung sind Maßnahmen zu LULUCF und Landwirtschaft inkludiert)&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC80C;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #FFC80C;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1.2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======B Inhalte======&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;sortable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Best-Practice-Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3. Der KAP enthält ein Klimaneutralitätsszenario mit dem Ziel Klimaneutralität bis 2030/35&lt;br /&gt;
|[https://buergerinfo.mannheim.de/buergerinfo/getfile.asp?id=8179789&amp;amp;type=do Mannheim] (für Erklärung der unterschiedlich realistischen Szenarien)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4. Der KAP enthält ergänzend ein Trendszenario (was passiert, wenn die Kommune keine Maßnahmen ergreift und alles weiterläuft, wie bisher)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5. Der KAP weist in der Maßnahmenplanung die &#039;&#039;jährlichen&#039;&#039;(!) Kosten und den jährlichen Personalbedarf für die Planung und Umsetzung von Maßnahmen aus&lt;br /&gt;
|[https://erlangen.de/uwao-api/faila/files/bypath/Dokumente/PDF-Formulare/31_Umweltamt/31klima_langversion_fahrplan_klima-aufbruch_erlangen.pdf?tn=1 Erlangen], [https://www.hallo-oau.de/php/herunterladen.php?id=MjM0NiMxMDAwMDAwNg%3D%3D Flecken Steyerberg]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6. Der KAP beschreibt in der Maßnahmenplanung &#039;&#039;jahresscharf(!)&#039;&#039;, wann mit welcher Maßnahme begonnen wird.&lt;br /&gt;
|[https://www.soest.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Bauen_und_Wohnen/Anlage_2_Massnahmensteckbriefe.pdf Soest], [https://www.hallo-oau.de/php/herunterladen.php?id=MjM0NiMxMDAwMDAwNg%3D%3D Flecken Steyerberg] (zur Übersichtlichkeit der Maßnahmenplanung)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7. Für alle Maßnahmen sind Verantwortlichkeiten oder zuständige Fachbereiche in der Verwaltung hinterlegt&lt;br /&gt;
|[https://www.braunschweig.de/leben/umwelt_naturschutz/klima/klimaschutzkonzept-2.0/klimaschutzkonzept.php Braunschweig]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8. Prognose anhand der Maßnahmen: &lt;br /&gt;
Aus dem genauen Zeitplan der Maßnahmenplanung (siehe 6.) kann ab jetzt bis 2035 die THG-Emissionen und der Endenergiebedarf jährlich prognostiziert werden in den Sektoren Strom, Wärme, Kraftstoffe, Gebäude (Gewerbe-Handel-Dienstleistungen (GHD), Private Haushalte) Industrie, Verkehr, Abfallwirtschaft, Landwirtschaft und LULUCF. Dadurch wird der Weg zur Treibhausgasneutralität erkennbar.&lt;br /&gt;
|[https://www.braunschweig.de/leben/umwelt_naturschutz/klima/klimaschutzkonzept-2.0/klimaschutzkonzept.php Braunschweig] (siehe Seite 16.)&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC80C;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #FFC80C;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1.2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
======C Akteur:innenbeteiligung======&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;sortable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Best-Practice-Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9. Der KAP enthält Maßnahmen zur Akzeptanz sowie die Möglichkeit zur Beteiligung der einzelnen Akteur:innen. Hierzu gibt es unten auf dieser Seite einen eigenen Abschnitt.&lt;br /&gt;
|[https://erlangen.de/uwao-api/faila/files/bypath/Dokumente/PDF-Formulare/31_Umweltamt/31klima_langversion_fahrplan_klima-aufbruch_erlangen.pdf?tn=1 Erlangen], [https://www.wuppertal.de/microsite/klimaschutz/dokumente_downloads/20200519_IKSK_Wuppertal_Endbericht.pdf Wuppertal]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC80C;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #FFC80C;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1.2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
======D Nachhaltigkeitsarchitektur======&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;sortable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Best-Practice-Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10. Der KAP beleuchtet die Nachhaltigkeitsarchitektur in der Verwaltung: kann die Verwaltung die Maßnahmen zur Klimaneutralität umsetzen:&lt;br /&gt;
*zum Beispiel: gibt es ein Klimaschutzmanagement, eine Klimarelevanzprüfung, wird Klimaschutz als Querschnittsaufgabe verstanden&lt;br /&gt;
|[https://klimaentscheid-jena.de/aktuelles/klima-aktionsplan/#kap Jena] (unter Vorbehalt, da KAP noch nicht verabschiedet)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Best-Practice Beispiele wurden KAPs der Kommunen Ingolstadt, Braunschweig, Erlangen, Buchholz in der Nordheide, Jena, Soest, Monnheim am Rhein, Kronberg, Bad Segeberg, Mannheim und Flecken Steyerberg ausgewertet.&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Unterschied zwischen einem Klima-Aktionsplan und einem Klimaschutzkonzept (integriertes Klimaschutzkonzept) ==&lt;br /&gt;
Beide Begriffe beschreiben einen Plan hin zu weniger Emissionen in der Kommune / Landkreis / Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klima-Aktionsplan und Klimaschutzkonzept sind zwei unterschiedliche Begriffe für eine Sache.&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
=== Klimaschutzkonzept ===&lt;br /&gt;
Klimaschutzkonzept kommt als Begriff historisch von den Energiekonzepten, aus denen dann (integrierte) Klimaschutzkonzepte entwickelt wurden, um mit einen umfassenderen Ansatz Wege zur Treibhausgas-Reduktion zu untersuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Klimaschutzkonzepte haben kein vorgegebenes Ziel. In ihnen werden für die Kommune individuelle Maßnahmen beschrieben, wie Treibhausgasemissionen gemindert werden können. Es gibt in den jeweiligen Sektoren vorgeschlagene Maßnahmen, die mit einem groben Investitionsrahmen hinterlegt sind. Meistens sind verschiedene Zielszenarien beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommunen / Politiker:innen wählen sich ein übergeordnetes Ziel, das sie erreichen möchten, z. B. Reduktion der Emissionen um 50 Prozent bis zum Jahr xxxx.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Klima-Aktionsplan wird entweder durch ein externes Büro in Absprache mit der Verwaltung entwickelt, oder durch die Verwaltung (Klimaschutzmanagement) selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em; border-left:1px solid grey&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
=== Klima-Aktionsplan ===&lt;br /&gt;
Klima-Aktionsplan (oder Klimaschutz-Aktions-Plan) wird von GermanZero verwendet, um einen Plan zu beschreiben, der über die oben beschriebene Definition hinausgeht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Klima-Aktionsplan beschreibt den genauen Weg, wie die Kommune im Zieljahr 2035 / xxxx &#039;&#039;&#039;klimaneutral&#039;&#039;&#039; sein kann. Auf dem Hintergrund des Restbudgetansatzes sollen die verbleibenden Emissionen auf die restlichen Jahre verteilt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen an den GermanZero Klima-Aktionsplan sind auf dieser Seite oben im Textabschnitt definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; | &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 Die Kunst ist also die weitgehenden Ziele wie Klimaneutralität im Jahr 2035 und den Weg dorthin verbindlich zu beschreiben. Ob das dann Klimaschutzkonzept oder Klima-Aktionsplan heißt, ist eher nebensächlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Akteur:innenbeteiligung im Klima-Aktionsplan ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Die wichtigsten Akteurinnen einer Kommune.png|zentriert|mini|830x830px]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alle Akteur:innen sitzen im selben Boot, um Klimaneutralität zu erreichen.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;frühe&#039;&#039;&#039; Einbezung und die &#039;&#039;&#039;fortlaufende&#039;&#039;&#039; Beteiligung von Akteur:innen führt zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* hoher Akzeptanz des KAPs&lt;br /&gt;
* zielführenderen Maßnahmen&lt;br /&gt;
* Einfluss der Bedingungen verschiedener Gruppen / Perspektiven&lt;br /&gt;
* besserer Zusammenarbeit&lt;br /&gt;
* weniger hakeliger Umsetzung durch unausgesprochene oder im Konflikt stehende Ziele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fördermöglichkeiten für die Erstellung eines Klima-Aktionsplans ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Money-2180330 1920.jpg|mini|Klima-Aktionspläne können von der Nationalen Initiative für Klimaschutz gefördert werden.|alternativtext=|254x254px]]&lt;br /&gt;
Klima-Aktionspläne können mit oder ohne Fördergelder geschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefördert werden können die Klima-Aktionspläne durch die [https://www.klimaschutz.de/de/foerderung/foerderprogramme/kommunalrichtlinie/erstellung-von-klimaschutzkonzepten-und-einsatz-eines-klimaschutzmanagements Nationale Klimaschutz Initiative (NKI)]. Seit 2022 ist die Förderung von KAPs an die Erstellung durch Klimaschutzmanager:innen gekoppelt, das heißt, die Förderung einer Klimaschutzmanager:in umfasst die Erstellung eines KAPs (nicht die Umsetzung der Maßnahmen!). Integriert in der Fördersumme sind externe Beratertage um zum Beispiel Bilanzen extern erstellen zu lassen. Mehr zu den Förderkonditionen ist [[LocalZero:Förderprogramme für Kommunen|hier beschrieben.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die komplette Erstellung eines KAPs durch externe Büros wird nicht mehr gefördert, es sei denn es besteht bereits ein Klimaschutzkonzept, das vor 2012 erstellt wurde und jetzt als sogenanntes Vorreiterkonzept aktualisiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bestandteile der Förderrichtlinie ===&lt;br /&gt;
*In den Förderrichtlinien wird eine &#039;&#039;Akteursbeteiligung&#039;&#039; ist gefordert. Dies bietet den LokalZero-Teams Möglichkeiten sich einzubringen.&lt;br /&gt;
*Die entworfenen Maßnahmen werden in kurz-, mittel- und langfristig gegliedert.&lt;br /&gt;
*Über Arbeit des Klimaschutzmanagements muss der NKI jährlich berichtet werden.&lt;br /&gt;
*Die Erstellung eines geförderten KAPs wird überprüft, die &amp;lt;u&amp;gt;Umsetzung nicht&amp;lt;/u&amp;gt;, da die Umsetzung nicht Teil des Fördervorhabens ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitliche Abfolge für die Förderung eines Klima-Aktionsplans ===&lt;br /&gt;
Wie bei jeder Bundesförderung kann mit der Ausarbeitung eines geförderten Klima-Aktionsplans erst begonnen werden, wenn der Förderbescheid da ist.&lt;br /&gt;
# Kommune stellt einen Förderantrag für eine Klimaschutzmanager:in, dieser wird nach ca 3 Monaten bewilligt&lt;br /&gt;
# Danach kann die Stelle ausgeschrieben und vergeben werden&lt;br /&gt;
# Die KSM kann jetzt anfangen den KAP zu schreiben und externe Büros für unterstützende Arbeiten zu beauftragen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 &amp;lt;u&amp;gt;Das bedeutet&amp;lt;/u&amp;gt;: zwischen Beschluss und Fertigstellung des KAPs können leicht ein Jahr vergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Fördermittel kann ein KAP unter Umständen schneller erstellt werden aber benötigt ausreichende Haushaltsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausschreibungen ===&lt;br /&gt;
In vielen Fällen wird die Erstellung eines Klima-Aktionsplans von einem [[LocalZero:Planungsbüros und Institute, die Klimaschutzkonzepte erstellen|Planungsbüro]] in Zusammenarbeit mit der Kommune übernommen. Damit es zur Beauftragung des Planungsbüros kommen kann muss zuerst eine Ausschreibung dafür erfolgen. Diese Ausschreibung ist wirklich wichtig, weil von ihrer Qualität die Entstehung eines guten Klima-Aktionsplans abhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du findest eine Liste der [[LocalZero:Ausschreibungen|Ausschreibungen hier]]. Füge gerne die Ausschreibungen Deines Ortes hier ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Handbuch zum Thema Evaluation des Klima-Aktionsplans der Stadt Helsinki ===&lt;br /&gt;
Die Stadt Helsinki hat nach eigener Evaluation Ihres Klima-Aktionsplans ein allgemeines Handbuch herausgebracht. Er richtet sich an Menschen die an der Implementierung eines KAPs beteiligt sind ob ehrenamtlich oder vor allem Menschen in der Verwaltung. Dieser ist sehr lesenswert und gibt Hilfestellung bei der effektiven Zielsetzung, Formulierung und Strategiebildung Monitoring eines KAPs:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.hel.fi/static/kanslia/Julkaisut/2022/HKI_Guide_Emissions_Reduction_2022.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Praxisleitfaden Klimaschutz in Kommunen (mit Maßnahmenblättern) des difu ===&lt;br /&gt;
Dieser Praxisleitfaden richtet sich an Menschen, die in der Kommune Klimaschutz umsetzen, vor allem an Klimaschutzmanager:innen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen, die LocalZero Teams an Klima-Aktionspläne (siehe oben), Maßnahmen oder Bilanzierung (siehe [https://localzero.net/loesungen/klimavision KlimaVision]) setzen sind oft weiterführender als in diesem Leitfaden skizziert.Trotzdem finden sich hier, gut zusammengefasst, alle wichtigen Informationen rund um das Thema kommunaler Klimaschutz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders die Maßnahmenblätter können eine gute Gesprächsgrundlage mit der öffentlichen Verwaltung und Politik bieten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Klimaschutz auf kommunaler Ebene als Querschnittsaufgabe umsetzen&lt;br /&gt;
* Finanzierungshinweise und Planungsinstrumente im Klimaschutz&lt;br /&gt;
* Handlungsmöglichkeiten von Kommunen, um Treibhausgasemissionen zu mindern&lt;br /&gt;
* KAPs: Was ist ein Klimaschutzkonzept, wie wird bilanziert, was sind Szenarien und wie sieht ein Maßnahmenkatalog aus?&lt;br /&gt;
* Wie kann ein Monitoring und Controlling aussehen?&lt;br /&gt;
* Wie werden die strategischen Grundlagen auf kommunaler Ebene erarbeitet&lt;br /&gt;
* Kommunale Handlungsfelder im Klimaschutz mit Maßnahmenblättern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herausgegeben 2023  vom difu (Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH) in Kooperation mit dem Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH (ifeu) und dem Klima-Bündnis – Climate Alliance – Alianza del Clima e. V., Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;https://leitfaden.kommunaler-klimaschutz.de/?smd_process_download=1&amp;amp;download_id=769&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;https://leitfaden.kommunaler-klimaschutz.de/&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== KAPs im Gespräch beim Bundestreffen ===&lt;br /&gt;
Mehr Infos findest du in den Sessions vom [[LocalZero:Session HE22 9|Bundestreffen im Herbst 22]] oder vom [[LocalZero:Session B2|Bundestreffen 21]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Beispiele für KAPs ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://fragdenstaat.de/aktionen/kommunale-klimaschutzplane/ Diese Datenbank] von FragDenStaat führt zahlreiche Klima-Aktionspläne deutscher Kommunen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FAQs (Frequently Asked Questions / Fragen, die Du schon immer beantwortet haben wolltest) ===&lt;br /&gt;
dieser Absatz entsteht zur Zeit!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.energieagentur.rlp.de/fileadmin/user_upload/kommunen/20200422_Checkliste_Handlungsm%C3%B6glichkeiten_kommunaler_Klimaschutz.pdf Energieagentur Rheinland-Pfalz, Checkliste Handlungsmöglichkeiten kommunaler Klimaschutz, 20.April 2020]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abfallwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klima-Aktionsplan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kraftstoffe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LULUCF]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wärme]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=Datei:Die_wichtigsten_Akteurinnen_einer_Kommune.png&amp;diff=15641</id>
		<title>Datei:Die wichtigsten Akteurinnen einer Kommune.png</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=Datei:Die_wichtigsten_Akteurinnen_einer_Kommune.png&amp;diff=15641"/>
		<updated>2024-07-01T10:37:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier findet ihr die wichtigsten Akteur:innen einer Kommune&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Klima-Aktionsplan&amp;diff=15640</id>
		<title>LocalZero:Klima-Aktionsplan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Klima-Aktionsplan&amp;diff=15640"/>
		<updated>2024-07-01T10:29:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: /* Der Unterschied zwischen einem Klima-Aktionsplan und einem Klimaschutzkonzept (integriertes Klimaschutzkonzept) */ farbe ändern&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC90D;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #fff9e5;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1em;&amp;quot;&amp;gt;Auf dieser Seite findet ihr alle Infos rund um das Thema Klima-Aktionsplan (andere Suchbegriffe: Klimaaktionsplan, KAP). Dieser beschreibt den geplanten Weg einer Kommune in Richtung Klimaneutralität bis zu einem festgelegten Jahr und nimmt somit eine essentielle Rolle in den Klimaschutzbemühungen einer Kommune ein.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ihr merkt, dass ihr noch Fragen habt oder Unterstützung in eurer Kommune braucht, habt ihr 2 Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1.Kurzberatung zu allgemeinen Fragen&#039;&#039;&#039; bucht ihr &#039;&#039;hier&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Workshop zu KAP- und Maßnahmenplanung&#039;&#039;&#039; für euer LocalZero-Team bucht ihr indem ihr eine Mail an localzero@germanzero.de schreibt - wir melden uns bei Euch so schnell es geht!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;.[[Datei:Klima-Aktionsplan.png|alternativtext=Klima-Aktionsplan|mini|450x450px|Klima-Aktionsplan: alle wirken daran, einen Ort bis spätestens 2035 klimaneutral zu machen]]&lt;br /&gt;
== Was ist ein (guter) Klima-Aktionsplan? ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PerfekterKlimaAktionsplan.png|alternativtext=Perfekter Klima-Aktionsplan|mini|Perfekter Klima-Aktionsplan|450x450px]]&lt;br /&gt;
Mit dem Projekt [[LocalZero:Klimaentscheid starten|Klimaentscheid]] fordern [[LocalZero-ReadOnly:LocalZero-Teams|Lokalteams]] die Erstellung eines Klima-Aktionsplans. Dabei handelt es sich um einen Plan, in dem Beispielhaft oder auch in mehreren Szenarien festgelegt ist, wie die Kommune bis 2035 / 20XX Klimaneutral wird. Ein guter Klima-Aktionsplan setzt die Grundlage des globalen [[LocalZero:Restbudget|Restbudgets]] auf lokaler Ebene um, stellt also sicher, dass nicht mehr als das noch zur Verfügung stehende Budget an Emissionen zur Einhaltung des 1,5 Grad Ziels emittiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier nochmal komprimiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ein Klima-Aktionsplan enthält eine Analyse des Ist-Zustandes&#039;&#039;&#039; (Wie viele Treibhausgase werden wo ausgestoßen?), so dass einfach festzustellen ist, mit welchen Maßnahmen am meisten Treibhausgasemissionen einzusparen sind.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ein Klima-Aktionsplan enthält Maßnahmen zur Senkung des Treibhausgas-Ausstoßes&#039;&#039;&#039; und Ideen, wie die Rest-Emissionen auf dem Gebiet der Kommune kompensiert werden können.&lt;br /&gt;
Für LocalZeros TOP-Maßnahmen gehts [[LocalZero:Top Maßnahmen für Kommunen|hier]] lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderungen an einen &amp;lt;u&amp;gt;guten&amp;lt;/u&amp;gt; Klima-Aktionsplan - Checkliste ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Disclaimer:&#039;&#039;&#039; Die Best-Practice-Beispiele sind nicht in allen Bereichen perfekt, aber dienen als guter Einblick für gute Beispiele der jeweilig genannten Anforderungen.&amp;lt;div style=&amp;quot;border:medium solid #FFC90D;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #fffff8;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1em;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC80C;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #FFC80C;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1.2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
====== A Grundlagen ======&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;sortable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Best-Practice-Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1. Der Klima-Aktionsplan setzt die Grundlage des globalen [[LocalZero:Restbudget|Restbudgets]] auf lokaler Ebene um, stellt also sicher, dass nicht mehr als das noch zur Verfügung stehende Budget an Emissionen zur Einhaltung des 1,5 Grad Ziels emittiert werden&lt;br /&gt;
|[https://buergerinfo.mannheim.de/buergerinfo/getfile.asp?id=8179789&amp;amp;type=do Mannheim], allerdings setzt die Maßnahmenplanung diesen nicht vollständig um&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2. Der KAP bilanziert in den Sektoren Strom, Wärme, Gebäude (Gewerbe-Handel-Diestleistungen (GHD) und Private Haushalte), Kraftstoffe, Industrie, Verkehr, Abfallwirtschaft, Landwirtschaft und LULUCF (Land Use and Land Use Change and Forestry)&lt;br /&gt;
|[https://buchholzzero.de/klimaaktionsplan/ Buchholz in der Nordheide] (In der sektoriellen Gliederung sind Maßnahmen zu LULUCF und Landwirtschaft inkludiert)&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC80C;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #FFC80C;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1.2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======B Inhalte======&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;sortable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Best-Practice-Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3. Der KAP enthält ein Klimaneutralitätsszenario mit dem Ziel Klimaneutralität bis 2030/35&lt;br /&gt;
|[https://buergerinfo.mannheim.de/buergerinfo/getfile.asp?id=8179789&amp;amp;type=do Mannheim] (für Erklärung der unterschiedlich realistischen Szenarien)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4. Der KAP enthält ergänzend ein Trendszenario (was passiert, wenn die Kommune keine Maßnahmen ergreift und alles weiterläuft, wie bisher)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5. Der KAP weist in der Maßnahmenplanung die &#039;&#039;jährlichen&#039;&#039;(!) Kosten und den jährlichen Personalbedarf für die Planung und Umsetzung von Maßnahmen aus&lt;br /&gt;
|[https://erlangen.de/uwao-api/faila/files/bypath/Dokumente/PDF-Formulare/31_Umweltamt/31klima_langversion_fahrplan_klima-aufbruch_erlangen.pdf?tn=1 Erlangen], [https://www.hallo-oau.de/php/herunterladen.php?id=MjM0NiMxMDAwMDAwNg%3D%3D Flecken Steyerberg]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6. Der KAP beschreibt in der Maßnahmenplanung &#039;&#039;jahresscharf(!)&#039;&#039;, wann mit welcher Maßnahme begonnen wird.&lt;br /&gt;
|[https://www.soest.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Bauen_und_Wohnen/Anlage_2_Massnahmensteckbriefe.pdf Soest], [https://www.hallo-oau.de/php/herunterladen.php?id=MjM0NiMxMDAwMDAwNg%3D%3D Flecken Steyerberg] (zur Übersichtlichkeit der Maßnahmenplanung)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7. Für alle Maßnahmen sind Verantwortlichkeiten oder zuständige Fachbereiche in der Verwaltung hinterlegt&lt;br /&gt;
|[https://www.braunschweig.de/leben/umwelt_naturschutz/klima/klimaschutzkonzept-2.0/klimaschutzkonzept.php Braunschweig]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8. Prognose anhand der Maßnahmen: &lt;br /&gt;
Aus dem genauen Zeitplan der Maßnahmenplanung (siehe 6.) kann ab jetzt bis 2035 die THG-Emissionen und der Endenergiebedarf jährlich prognostiziert werden in den Sektoren Strom, Wärme, Kraftstoffe, Gebäude (Gewerbe-Handel-Dienstleistungen (GHD), Private Haushalte) Industrie, Verkehr, Abfallwirtschaft, Landwirtschaft und LULUCF. Dadurch wird der Weg zur Treibhausgasneutralität erkennbar.&lt;br /&gt;
|[https://www.braunschweig.de/leben/umwelt_naturschutz/klima/klimaschutzkonzept-2.0/klimaschutzkonzept.php Braunschweig] (siehe Seite 16.)&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC80C;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #FFC80C;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1.2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
======C Akteur:innenbeteiligung======&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;sortable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Best-Practice-Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9. Der KAP enthält Maßnahmen zur Akzeptanz sowie die Möglichkeit zur Beteiligung der einzelnen Akteur:innen. Hierzu gibt es unten auf dieser Seite einen eigenen Abschnitt.&lt;br /&gt;
|[https://erlangen.de/uwao-api/faila/files/bypath/Dokumente/PDF-Formulare/31_Umweltamt/31klima_langversion_fahrplan_klima-aufbruch_erlangen.pdf?tn=1 Erlangen], [https://www.wuppertal.de/microsite/klimaschutz/dokumente_downloads/20200519_IKSK_Wuppertal_Endbericht.pdf Wuppertal]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC80C;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #FFC80C;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1.2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
======D Nachhaltigkeitsarchitektur======&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;sortable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Best-Practice-Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10. Der KAP beleuchtet die Nachhaltigkeitsarchitektur in der Verwaltung: kann die Verwaltung die Maßnahmen zur Klimaneutralität umsetzen:&lt;br /&gt;
*zum Beispiel: gibt es ein Klimaschutzmanagement, eine Klimarelevanzprüfung, wird Klimaschutz als Querschnittsaufgabe verstanden&lt;br /&gt;
|[https://klimaentscheid-jena.de/aktuelles/klima-aktionsplan/#kap Jena] (unter Vorbehalt, da KAP noch nicht verabschiedet)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Best-Practice Beispiele wurden KAPs der Kommunen Ingolstadt, Braunschweig, Erlangen, Buchholz in der Nordheide, Jena, Soest, Monnheim am Rhein, Kronberg, Bad Segeberg, Mannheim und Flecken Steyerberg ausgewertet.&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Unterschied zwischen einem Klima-Aktionsplan und einem Klimaschutzkonzept (integriertes Klimaschutzkonzept) ==&lt;br /&gt;
Beide Begriffe beschreiben einen Plan hin zu weniger Emissionen in der Kommune / Landkreis / Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klima-Aktionsplan und Klimaschutzkonzept sind zwei unterschiedliche Begriffe für eine Sache.&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
=== Klimaschutzkonzept ===&lt;br /&gt;
Klimaschutzkonzept kommt als Begriff historisch von den Energiekonzepten, aus denen dann (integrierte) Klimaschutzkonzepte entwickelt wurden, um mit einen umfassenderen Ansatz Wege zur Treibhausgas-Reduktion zu untersuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Klimaschutzkonzepte haben kein vorgegebenes Ziel. In ihnen werden für die Kommune individuelle Maßnahmen beschrieben, wie Treibhausgasemissionen gemindert werden können. Es gibt in den jeweiligen Sektoren vorgeschlagene Maßnahmen, die mit einem groben Investitionsrahmen hinterlegt sind. Meistens sind verschiedene Zielszenarien beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommunen / Politiker:innen wählen sich ein übergeordnetes Ziel, das sie erreichen möchten, z. B. Reduktion der Emissionen um 50 Prozent bis zum Jahr xxxx.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Klima-Aktionsplan wird entweder durch ein externes Büro in Absprache mit der Verwaltung entwickelt, oder durch die Verwaltung (Klimaschutzmanagement) selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em; border-left:1px solid grey&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
=== Klima-Aktionsplan ===&lt;br /&gt;
Klima-Aktionsplan (oder Klimaschutz-Aktions-Plan) wird von GermanZero verwendet, um einen Plan zu beschreiben, der über die oben beschriebene Definition hinausgeht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Klima-Aktionsplan beschreibt den genauen Weg, wie die Kommune im Zieljahr 2035 / xxxx &#039;&#039;&#039;klimaneutral&#039;&#039;&#039; sein kann. Auf dem Hintergrund des Restbudgetansatzes sollen die verbleibenden Emissionen auf die restlichen Jahre verteilt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen an den GermanZero Klima-Aktionsplan sind auf dieser Seite oben im Textabschnitt definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; | &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 Die Kunst ist also die weitgehenden Ziele wie Klimaneutralität im Jahr 2035 und den Weg dorthin verbindlich zu beschreiben. Ob das dann Klimaschutzkonzept oder Klima-Aktionsplan heißt, ist eher nebensächlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Akteur:innenbeteiligung im Klima-Aktionsplan ==&lt;br /&gt;
Eine &#039;&#039;&#039;gute&#039;&#039;&#039; Akteur:innenbeteiligung beginnt bereits bei der Erstellung des Klima-Aktionsplans, um eine hohe Akzeptanz der Ziele und der umzusetzenden Maßnahmen zu erreichen. Darüber hinaus braucht es natürlich auch für die Umsetzung des KAPs die Beteiligung aller Akteur:innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die wichtigsten Akteur:innen einer Kommune ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Verwaltung der Kommune,  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Stakeholder:innen in der Kommune (alle Gruppen die ein berechtigtes Interesse an der Umsetzung des KAPs haben z.B. kommunale Unternehmen, Vereine), &lt;br /&gt;
* Bürger:innen (u.a. LocalZero-Teams) &lt;br /&gt;
* und die höchsten politischen Gremien der Kommune (z.B. Gemeinderat / Stadtrat). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 Alle sitzen in einem Boot um Klimaneutralität zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akteur:innenbeteiligung bei der Erstellung des Klima-Aktionsplans ===&lt;br /&gt;
So kann ein KAP, wenn er bereits von Anfang an die Mitglieder der Verwaltung, die Stakeholder:innen der Stadt, die Bürger:innen, als auch das höchste politische Gremium der Kommune miteinbezieht, wichtige Grundsteine legen, damit die Maßnahmen von diesen Akteur:innen umgesetzt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Werden alle Akteur:innen in der Maßnahmenentwicklung beteiligt, können übereinstimmend die zielführendsten Maßnahmen ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
* In einem guten Beteiligungsprozeß haben die Akteur:innen die Möglichkeit die Maßnahmen zu bearbeiten. Können Akteur:innen eigene Bedingungen in die Maßnahmenplanung miteinfließen lassen, geht eine Umsetzung, die auf Zusammenarbeit basiert einfacher von der Hand. &lt;br /&gt;
* Selbst wenn zum Beispiel in einem KAP (ohne Beteiligungsprozess) Verantwortlichkeiten und Zeitpläne festgeschrieben sind, kann es in der Umsetzung haken, da die Verwaltung an der Erstellung des KAPs nicht beteiligt war und das daher nicht als eigenes Ziel definiert. Alle sollen für eine erfolgreiche Umsetzung des KAPs miteinbezogen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 In der Umsetzung des KAPs ist es auch wichtig, dass alle Akteur:innen &#039;&#039;&#039;fortlaufend&#039;&#039;&#039; mit in die Durchführung der Maßnahmen miteinbezogen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fördermöglichkeiten für die Erstellung eines Klima-Aktionsplans ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Money-2180330 1920.jpg|mini|Klima-Aktionspläne können von der Nationalen Initiative für Klimaschutz gefördert werden.|alternativtext=|254x254px]]&lt;br /&gt;
Klima-Aktionspläne können mit oder ohne Fördergelder geschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefördert werden können die Klima-Aktionspläne durch die [https://www.klimaschutz.de/de/foerderung/foerderprogramme/kommunalrichtlinie/erstellung-von-klimaschutzkonzepten-und-einsatz-eines-klimaschutzmanagements Nationale Klimaschutz Initiative (NKI)]. Seit 2022 ist die Förderung von KAPs an die Erstellung durch Klimaschutzmanager:innen gekoppelt, das heißt, die Förderung einer Klimaschutzmanager:in umfasst die Erstellung eines KAPs (nicht die Umsetzung der Maßnahmen!). Integriert in der Fördersumme sind externe Beratertage um zum Beispiel Bilanzen extern erstellen zu lassen. Mehr zu den Förderkonditionen ist [[LocalZero:Förderprogramme für Kommunen|hier beschrieben.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die komplette Erstellung eines KAPs durch externe Büros wird nicht mehr gefördert, es sei denn es besteht bereits ein Klimaschutzkonzept, das vor 2012 erstellt wurde und jetzt als sogenanntes Vorreiterkonzept aktualisiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bestandteile der Förderrichtlinie ===&lt;br /&gt;
*In den Förderrichtlinien wird eine &#039;&#039;Akteursbeteiligung&#039;&#039; ist gefordert. Dies bietet den LokalZero-Teams Möglichkeiten sich einzubringen.&lt;br /&gt;
*Die entworfenen Maßnahmen werden in kurz-, mittel- und langfristig gegliedert.&lt;br /&gt;
*Über Arbeit des Klimaschutzmanagements muss der NKI jährlich berichtet werden.&lt;br /&gt;
*Die Erstellung eines geförderten KAPs wird überprüft, die &amp;lt;u&amp;gt;Umsetzung nicht&amp;lt;/u&amp;gt;, da die Umsetzung nicht Teil des Fördervorhabens ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitliche Abfolge für die Förderung eines Klima-Aktionsplans ===&lt;br /&gt;
Wie bei jeder Bundesförderung kann mit der Ausarbeitung eines geförderten Klima-Aktionsplans erst begonnen werden, wenn der Förderbescheid da ist.&lt;br /&gt;
# Kommune stellt einen Förderantrag für eine Klimaschutzmanager:in, dieser wird nach ca 3 Monaten bewilligt&lt;br /&gt;
# Danach kann die Stelle ausgeschrieben und vergeben werden&lt;br /&gt;
# Die KSM kann jetzt anfangen den KAP zu schreiben und externe Büros für unterstützende Arbeiten zu beauftragen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 &amp;lt;u&amp;gt;Das bedeutet&amp;lt;/u&amp;gt;: zwischen Beschluss und Fertigstellung des KAPs können leicht ein Jahr vergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Fördermittel kann ein KAP unter Umständen schneller erstellt werden aber benötigt ausreichende Haushaltsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausschreibungen ===&lt;br /&gt;
In vielen Fällen wird die Erstellung eines Klima-Aktionsplans von einem [[LocalZero:Planungsbüros und Institute, die Klimaschutzkonzepte erstellen|Planungsbüro]] in Zusammenarbeit mit der Kommune übernommen. Damit es zur Beauftragung des Planungsbüros kommen kann muss zuerst eine Ausschreibung dafür erfolgen. Diese Ausschreibung ist wirklich wichtig, weil von ihrer Qualität die Entstehung eines guten Klima-Aktionsplans abhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du findest eine Liste der [[LocalZero:Ausschreibungen|Ausschreibungen hier]]. Füge gerne die Ausschreibungen Deines Ortes hier ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Handbuch zum Thema Evaluation des Klima-Aktionsplans der Stadt Helsinki ===&lt;br /&gt;
Die Stadt Helsinki hat nach eigener Evaluation Ihres Klima-Aktionsplans ein allgemeines Handbuch herausgebracht. Er richtet sich an Menschen die an der Implementierung eines KAPs beteiligt sind ob ehrenamtlich oder vor allem Menschen in der Verwaltung. Dieser ist sehr lesenswert und gibt Hilfestellung bei der effektiven Zielsetzung, Formulierung und Strategiebildung Monitoring eines KAPs:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.hel.fi/static/kanslia/Julkaisut/2022/HKI_Guide_Emissions_Reduction_2022.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Praxisleitfaden Klimaschutz in Kommunen (mit Maßnahmenblättern) des difu ===&lt;br /&gt;
Dieser Praxisleitfaden richtet sich an Menschen, die in der Kommune Klimaschutz umsetzen, vor allem an Klimaschutzmanager:innen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen, die LocalZero Teams an Klima-Aktionspläne (siehe oben), Maßnahmen oder Bilanzierung (siehe [https://localzero.net/loesungen/klimavision KlimaVision]) setzen sind oft weiterführender als in diesem Leitfaden skizziert.Trotzdem finden sich hier, gut zusammengefasst, alle wichtigen Informationen rund um das Thema kommunaler Klimaschutz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders die Maßnahmenblätter können eine gute Gesprächsgrundlage mit der öffentlichen Verwaltung und Politik bieten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Klimaschutz auf kommunaler Ebene als Querschnittsaufgabe umsetzen&lt;br /&gt;
* Finanzierungshinweise und Planungsinstrumente im Klimaschutz&lt;br /&gt;
* Handlungsmöglichkeiten von Kommunen, um Treibhausgasemissionen zu mindern&lt;br /&gt;
* KAPs: Was ist ein Klimaschutzkonzept, wie wird bilanziert, was sind Szenarien und wie sieht ein Maßnahmenkatalog aus?&lt;br /&gt;
* Wie kann ein Monitoring und Controlling aussehen?&lt;br /&gt;
* Wie werden die strategischen Grundlagen auf kommunaler Ebene erarbeitet&lt;br /&gt;
* Kommunale Handlungsfelder im Klimaschutz mit Maßnahmenblättern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herausgegeben 2023  vom difu (Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH) in Kooperation mit dem Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH (ifeu) und dem Klima-Bündnis – Climate Alliance – Alianza del Clima e. V., Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;https://leitfaden.kommunaler-klimaschutz.de/?smd_process_download=1&amp;amp;download_id=769&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;https://leitfaden.kommunaler-klimaschutz.de/&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== KAPs im Gespräch beim Bundestreffen ===&lt;br /&gt;
Mehr Infos findest du in den Sessions vom [[LocalZero:Session HE22 9|Bundestreffen im Herbst 22]] oder vom [[LocalZero:Session B2|Bundestreffen 21]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Beispiele für KAPs ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://fragdenstaat.de/aktionen/kommunale-klimaschutzplane/ Diese Datenbank] von FragDenStaat führt zahlreiche Klima-Aktionspläne deutscher Kommunen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FAQs (Frequently Asked Questions / Fragen, die Du schon immer beantwortet haben wolltest) ===&lt;br /&gt;
dieser Absatz entsteht zur Zeit!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.energieagentur.rlp.de/fileadmin/user_upload/kommunen/20200422_Checkliste_Handlungsm%C3%B6glichkeiten_kommunaler_Klimaschutz.pdf Energieagentur Rheinland-Pfalz, Checkliste Handlungsmöglichkeiten kommunaler Klimaschutz, 20.April 2020]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abfallwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klima-Aktionsplan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kraftstoffe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LULUCF]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wärme]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Klima-Aktionsplan&amp;diff=15639</id>
		<title>LocalZero:Klima-Aktionsplan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Klima-Aktionsplan&amp;diff=15639"/>
		<updated>2024-07-01T10:28:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: /* Der Unterschied zwischen einem Klima-Aktionsplan und einem Klimaschutzkonzept (integriertes Klimaschutzkonzept) */ farbe ändern&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC90D;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #fff9e5;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1em;&amp;quot;&amp;gt;Auf dieser Seite findet ihr alle Infos rund um das Thema Klima-Aktionsplan (andere Suchbegriffe: Klimaaktionsplan, KAP). Dieser beschreibt den geplanten Weg einer Kommune in Richtung Klimaneutralität bis zu einem festgelegten Jahr und nimmt somit eine essentielle Rolle in den Klimaschutzbemühungen einer Kommune ein.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ihr merkt, dass ihr noch Fragen habt oder Unterstützung in eurer Kommune braucht, habt ihr 2 Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1.Kurzberatung zu allgemeinen Fragen&#039;&#039;&#039; bucht ihr &#039;&#039;hier&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Workshop zu KAP- und Maßnahmenplanung&#039;&#039;&#039; für euer LocalZero-Team bucht ihr indem ihr eine Mail an localzero@germanzero.de schreibt - wir melden uns bei Euch so schnell es geht!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;.[[Datei:Klima-Aktionsplan.png|alternativtext=Klima-Aktionsplan|mini|450x450px|Klima-Aktionsplan: alle wirken daran, einen Ort bis spätestens 2035 klimaneutral zu machen]]&lt;br /&gt;
== Was ist ein (guter) Klima-Aktionsplan? ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PerfekterKlimaAktionsplan.png|alternativtext=Perfekter Klima-Aktionsplan|mini|Perfekter Klima-Aktionsplan|450x450px]]&lt;br /&gt;
Mit dem Projekt [[LocalZero:Klimaentscheid starten|Klimaentscheid]] fordern [[LocalZero-ReadOnly:LocalZero-Teams|Lokalteams]] die Erstellung eines Klima-Aktionsplans. Dabei handelt es sich um einen Plan, in dem Beispielhaft oder auch in mehreren Szenarien festgelegt ist, wie die Kommune bis 2035 / 20XX Klimaneutral wird. Ein guter Klima-Aktionsplan setzt die Grundlage des globalen [[LocalZero:Restbudget|Restbudgets]] auf lokaler Ebene um, stellt also sicher, dass nicht mehr als das noch zur Verfügung stehende Budget an Emissionen zur Einhaltung des 1,5 Grad Ziels emittiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier nochmal komprimiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ein Klima-Aktionsplan enthält eine Analyse des Ist-Zustandes&#039;&#039;&#039; (Wie viele Treibhausgase werden wo ausgestoßen?), so dass einfach festzustellen ist, mit welchen Maßnahmen am meisten Treibhausgasemissionen einzusparen sind.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ein Klima-Aktionsplan enthält Maßnahmen zur Senkung des Treibhausgas-Ausstoßes&#039;&#039;&#039; und Ideen, wie die Rest-Emissionen auf dem Gebiet der Kommune kompensiert werden können.&lt;br /&gt;
Für LocalZeros TOP-Maßnahmen gehts [[LocalZero:Top Maßnahmen für Kommunen|hier]] lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderungen an einen &amp;lt;u&amp;gt;guten&amp;lt;/u&amp;gt; Klima-Aktionsplan - Checkliste ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Disclaimer:&#039;&#039;&#039; Die Best-Practice-Beispiele sind nicht in allen Bereichen perfekt, aber dienen als guter Einblick für gute Beispiele der jeweilig genannten Anforderungen.&amp;lt;div style=&amp;quot;border:medium solid #FFC90D;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #fffff8;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1em;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC80C;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #FFC80C;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1.2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
====== A Grundlagen ======&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;sortable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Best-Practice-Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1. Der Klima-Aktionsplan setzt die Grundlage des globalen [[LocalZero:Restbudget|Restbudgets]] auf lokaler Ebene um, stellt also sicher, dass nicht mehr als das noch zur Verfügung stehende Budget an Emissionen zur Einhaltung des 1,5 Grad Ziels emittiert werden&lt;br /&gt;
|[https://buergerinfo.mannheim.de/buergerinfo/getfile.asp?id=8179789&amp;amp;type=do Mannheim], allerdings setzt die Maßnahmenplanung diesen nicht vollständig um&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2. Der KAP bilanziert in den Sektoren Strom, Wärme, Gebäude (Gewerbe-Handel-Diestleistungen (GHD) und Private Haushalte), Kraftstoffe, Industrie, Verkehr, Abfallwirtschaft, Landwirtschaft und LULUCF (Land Use and Land Use Change and Forestry)&lt;br /&gt;
|[https://buchholzzero.de/klimaaktionsplan/ Buchholz in der Nordheide] (In der sektoriellen Gliederung sind Maßnahmen zu LULUCF und Landwirtschaft inkludiert)&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC80C;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #FFC80C;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1.2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======B Inhalte======&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;sortable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Best-Practice-Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3. Der KAP enthält ein Klimaneutralitätsszenario mit dem Ziel Klimaneutralität bis 2030/35&lt;br /&gt;
|[https://buergerinfo.mannheim.de/buergerinfo/getfile.asp?id=8179789&amp;amp;type=do Mannheim] (für Erklärung der unterschiedlich realistischen Szenarien)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4. Der KAP enthält ergänzend ein Trendszenario (was passiert, wenn die Kommune keine Maßnahmen ergreift und alles weiterläuft, wie bisher)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5. Der KAP weist in der Maßnahmenplanung die &#039;&#039;jährlichen&#039;&#039;(!) Kosten und den jährlichen Personalbedarf für die Planung und Umsetzung von Maßnahmen aus&lt;br /&gt;
|[https://erlangen.de/uwao-api/faila/files/bypath/Dokumente/PDF-Formulare/31_Umweltamt/31klima_langversion_fahrplan_klima-aufbruch_erlangen.pdf?tn=1 Erlangen], [https://www.hallo-oau.de/php/herunterladen.php?id=MjM0NiMxMDAwMDAwNg%3D%3D Flecken Steyerberg]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6. Der KAP beschreibt in der Maßnahmenplanung &#039;&#039;jahresscharf(!)&#039;&#039;, wann mit welcher Maßnahme begonnen wird.&lt;br /&gt;
|[https://www.soest.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Bauen_und_Wohnen/Anlage_2_Massnahmensteckbriefe.pdf Soest], [https://www.hallo-oau.de/php/herunterladen.php?id=MjM0NiMxMDAwMDAwNg%3D%3D Flecken Steyerberg] (zur Übersichtlichkeit der Maßnahmenplanung)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7. Für alle Maßnahmen sind Verantwortlichkeiten oder zuständige Fachbereiche in der Verwaltung hinterlegt&lt;br /&gt;
|[https://www.braunschweig.de/leben/umwelt_naturschutz/klima/klimaschutzkonzept-2.0/klimaschutzkonzept.php Braunschweig]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8. Prognose anhand der Maßnahmen: &lt;br /&gt;
Aus dem genauen Zeitplan der Maßnahmenplanung (siehe 6.) kann ab jetzt bis 2035 die THG-Emissionen und der Endenergiebedarf jährlich prognostiziert werden in den Sektoren Strom, Wärme, Kraftstoffe, Gebäude (Gewerbe-Handel-Dienstleistungen (GHD), Private Haushalte) Industrie, Verkehr, Abfallwirtschaft, Landwirtschaft und LULUCF. Dadurch wird der Weg zur Treibhausgasneutralität erkennbar.&lt;br /&gt;
|[https://www.braunschweig.de/leben/umwelt_naturschutz/klima/klimaschutzkonzept-2.0/klimaschutzkonzept.php Braunschweig] (siehe Seite 16.)&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC80C;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #FFC80C;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1.2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
======C Akteur:innenbeteiligung======&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;sortable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Best-Practice-Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9. Der KAP enthält Maßnahmen zur Akzeptanz sowie die Möglichkeit zur Beteiligung der einzelnen Akteur:innen. Hierzu gibt es unten auf dieser Seite einen eigenen Abschnitt.&lt;br /&gt;
|[https://erlangen.de/uwao-api/faila/files/bypath/Dokumente/PDF-Formulare/31_Umweltamt/31klima_langversion_fahrplan_klima-aufbruch_erlangen.pdf?tn=1 Erlangen], [https://www.wuppertal.de/microsite/klimaschutz/dokumente_downloads/20200519_IKSK_Wuppertal_Endbericht.pdf Wuppertal]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC80C;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #FFC80C;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1.2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
======D Nachhaltigkeitsarchitektur======&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;sortable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Best-Practice-Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10. Der KAP beleuchtet die Nachhaltigkeitsarchitektur in der Verwaltung: kann die Verwaltung die Maßnahmen zur Klimaneutralität umsetzen:&lt;br /&gt;
*zum Beispiel: gibt es ein Klimaschutzmanagement, eine Klimarelevanzprüfung, wird Klimaschutz als Querschnittsaufgabe verstanden&lt;br /&gt;
|[https://klimaentscheid-jena.de/aktuelles/klima-aktionsplan/#kap Jena] (unter Vorbehalt, da KAP noch nicht verabschiedet)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Best-Practice Beispiele wurden KAPs der Kommunen Ingolstadt, Braunschweig, Erlangen, Buchholz in der Nordheide, Jena, Soest, Monnheim am Rhein, Kronberg, Bad Segeberg, Mannheim und Flecken Steyerberg ausgewertet.&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Unterschied zwischen einem Klima-Aktionsplan und einem Klimaschutzkonzept (integriertes Klimaschutzkonzept) ==&lt;br /&gt;
Beide Begriffe beschreiben einen Plan hin zu weniger Emissionen in der Kommune / Landkreis / Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klima-Aktionsplan und Klimaschutzkonzept sind zwei unterschiedliche Begriffe für eine Sache.&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
=== Klimaschutzkonzept ===&lt;br /&gt;
Klimaschutzkonzept kommt als Begriff historisch von den Energiekonzepten, aus denen dann (integrierte) Klimaschutzkonzepte entwickelt wurden, um mit einen umfassenderen Ansatz Wege zur Treibhausgas-Reduktion zu untersuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Klimaschutzkonzepte haben kein vorgegebenes Ziel. In ihnen werden für die Kommune individuelle Maßnahmen beschrieben, wie Treibhausgasemissionen gemindert werden können. Es gibt in den jeweiligen Sektoren vorgeschlagene Maßnahmen, die mit einem groben Investitionsrahmen hinterlegt sind. Meistens sind verschiedene Zielszenarien beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommunen / Politiker:innen wählen sich ein übergeordnetes Ziel, das sie erreichen möchten, z. B. Reduktion der Emissionen um 50 Prozent bis zum Jahr xxxx.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Klima-Aktionsplan wird entweder durch ein externes Büro in Absprache mit der Verwaltung entwickelt, oder durch die Verwaltung (Klimaschutzmanagement) selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em; border-left:1px solid grey&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
=== Klima-Aktionsplan ===&lt;br /&gt;
Klima-Aktionsplan (oder Klimaschutz-Aktions-Plan) wird von GermanZero verwendet, um einen Plan zu beschreiben, der über die oben beschriebene Definition hinausgeht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Klima-Aktionsplan beschreibt den genauen Weg, wie die Kommune im Zieljahr 2035 / xxxx &#039;&#039;&#039;klimaneutral&#039;&#039;&#039; sein kann. Auf dem Hintergrund des Restbudgetansatzes sollen die verbleibenden Emissionen auf die restlichen Jahre verteilt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen an den GermanZero Klima-Aktionsplan sind auf dieser Seite oben im Textabschnitt definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; | &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 Die Kunst ist also die weitgehenden Ziele wie Klimaneutralität im Jahr 2035 und den Weg dorthin verbindlich zu beschreiben. Ob das dann Klimaschutzkonzept oder Klima-Aktionsplan heißt, ist eher nebensächlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Akteur:innenbeteiligung im Klima-Aktionsplan ==&lt;br /&gt;
Eine &#039;&#039;&#039;gute&#039;&#039;&#039; Akteur:innenbeteiligung beginnt bereits bei der Erstellung des Klima-Aktionsplans, um eine hohe Akzeptanz der Ziele und der umzusetzenden Maßnahmen zu erreichen. Darüber hinaus braucht es natürlich auch für die Umsetzung des KAPs die Beteiligung aller Akteur:innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die wichtigsten Akteur:innen einer Kommune ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Verwaltung der Kommune,  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Stakeholder:innen in der Kommune (alle Gruppen die ein berechtigtes Interesse an der Umsetzung des KAPs haben z.B. kommunale Unternehmen, Vereine), &lt;br /&gt;
* Bürger:innen (u.a. LocalZero-Teams) &lt;br /&gt;
* und die höchsten politischen Gremien der Kommune (z.B. Gemeinderat / Stadtrat). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 Alle sitzen in einem Boot um Klimaneutralität zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akteur:innenbeteiligung bei der Erstellung des Klima-Aktionsplans ===&lt;br /&gt;
So kann ein KAP, wenn er bereits von Anfang an die Mitglieder der Verwaltung, die Stakeholder:innen der Stadt, die Bürger:innen, als auch das höchste politische Gremium der Kommune miteinbezieht, wichtige Grundsteine legen, damit die Maßnahmen von diesen Akteur:innen umgesetzt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Werden alle Akteur:innen in der Maßnahmenentwicklung beteiligt, können übereinstimmend die zielführendsten Maßnahmen ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
* In einem guten Beteiligungsprozeß haben die Akteur:innen die Möglichkeit die Maßnahmen zu bearbeiten. Können Akteur:innen eigene Bedingungen in die Maßnahmenplanung miteinfließen lassen, geht eine Umsetzung, die auf Zusammenarbeit basiert einfacher von der Hand. &lt;br /&gt;
* Selbst wenn zum Beispiel in einem KAP (ohne Beteiligungsprozess) Verantwortlichkeiten und Zeitpläne festgeschrieben sind, kann es in der Umsetzung haken, da die Verwaltung an der Erstellung des KAPs nicht beteiligt war und das daher nicht als eigenes Ziel definiert. Alle sollen für eine erfolgreiche Umsetzung des KAPs miteinbezogen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 In der Umsetzung des KAPs ist es auch wichtig, dass alle Akteur:innen &#039;&#039;&#039;fortlaufend&#039;&#039;&#039; mit in die Durchführung der Maßnahmen miteinbezogen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fördermöglichkeiten für die Erstellung eines Klima-Aktionsplans ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Money-2180330 1920.jpg|mini|Klima-Aktionspläne können von der Nationalen Initiative für Klimaschutz gefördert werden.|alternativtext=|254x254px]]&lt;br /&gt;
Klima-Aktionspläne können mit oder ohne Fördergelder geschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefördert werden können die Klima-Aktionspläne durch die [https://www.klimaschutz.de/de/foerderung/foerderprogramme/kommunalrichtlinie/erstellung-von-klimaschutzkonzepten-und-einsatz-eines-klimaschutzmanagements Nationale Klimaschutz Initiative (NKI)]. Seit 2022 ist die Förderung von KAPs an die Erstellung durch Klimaschutzmanager:innen gekoppelt, das heißt, die Förderung einer Klimaschutzmanager:in umfasst die Erstellung eines KAPs (nicht die Umsetzung der Maßnahmen!). Integriert in der Fördersumme sind externe Beratertage um zum Beispiel Bilanzen extern erstellen zu lassen. Mehr zu den Förderkonditionen ist [[LocalZero:Förderprogramme für Kommunen|hier beschrieben.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die komplette Erstellung eines KAPs durch externe Büros wird nicht mehr gefördert, es sei denn es besteht bereits ein Klimaschutzkonzept, das vor 2012 erstellt wurde und jetzt als sogenanntes Vorreiterkonzept aktualisiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bestandteile der Förderrichtlinie ===&lt;br /&gt;
*In den Förderrichtlinien wird eine &#039;&#039;Akteursbeteiligung&#039;&#039; ist gefordert. Dies bietet den LokalZero-Teams Möglichkeiten sich einzubringen.&lt;br /&gt;
*Die entworfenen Maßnahmen werden in kurz-, mittel- und langfristig gegliedert.&lt;br /&gt;
*Über Arbeit des Klimaschutzmanagements muss der NKI jährlich berichtet werden.&lt;br /&gt;
*Die Erstellung eines geförderten KAPs wird überprüft, die &amp;lt;u&amp;gt;Umsetzung nicht&amp;lt;/u&amp;gt;, da die Umsetzung nicht Teil des Fördervorhabens ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitliche Abfolge für die Förderung eines Klima-Aktionsplans ===&lt;br /&gt;
Wie bei jeder Bundesförderung kann mit der Ausarbeitung eines geförderten Klima-Aktionsplans erst begonnen werden, wenn der Förderbescheid da ist.&lt;br /&gt;
# Kommune stellt einen Förderantrag für eine Klimaschutzmanager:in, dieser wird nach ca 3 Monaten bewilligt&lt;br /&gt;
# Danach kann die Stelle ausgeschrieben und vergeben werden&lt;br /&gt;
# Die KSM kann jetzt anfangen den KAP zu schreiben und externe Büros für unterstützende Arbeiten zu beauftragen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 &amp;lt;u&amp;gt;Das bedeutet&amp;lt;/u&amp;gt;: zwischen Beschluss und Fertigstellung des KAPs können leicht ein Jahr vergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Fördermittel kann ein KAP unter Umständen schneller erstellt werden aber benötigt ausreichende Haushaltsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausschreibungen ===&lt;br /&gt;
In vielen Fällen wird die Erstellung eines Klima-Aktionsplans von einem [[LocalZero:Planungsbüros und Institute, die Klimaschutzkonzepte erstellen|Planungsbüro]] in Zusammenarbeit mit der Kommune übernommen. Damit es zur Beauftragung des Planungsbüros kommen kann muss zuerst eine Ausschreibung dafür erfolgen. Diese Ausschreibung ist wirklich wichtig, weil von ihrer Qualität die Entstehung eines guten Klima-Aktionsplans abhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du findest eine Liste der [[LocalZero:Ausschreibungen|Ausschreibungen hier]]. Füge gerne die Ausschreibungen Deines Ortes hier ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Handbuch zum Thema Evaluation des Klima-Aktionsplans der Stadt Helsinki ===&lt;br /&gt;
Die Stadt Helsinki hat nach eigener Evaluation Ihres Klima-Aktionsplans ein allgemeines Handbuch herausgebracht. Er richtet sich an Menschen die an der Implementierung eines KAPs beteiligt sind ob ehrenamtlich oder vor allem Menschen in der Verwaltung. Dieser ist sehr lesenswert und gibt Hilfestellung bei der effektiven Zielsetzung, Formulierung und Strategiebildung Monitoring eines KAPs:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.hel.fi/static/kanslia/Julkaisut/2022/HKI_Guide_Emissions_Reduction_2022.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Praxisleitfaden Klimaschutz in Kommunen (mit Maßnahmenblättern) des difu ===&lt;br /&gt;
Dieser Praxisleitfaden richtet sich an Menschen, die in der Kommune Klimaschutz umsetzen, vor allem an Klimaschutzmanager:innen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen, die LocalZero Teams an Klima-Aktionspläne (siehe oben), Maßnahmen oder Bilanzierung (siehe [https://localzero.net/loesungen/klimavision KlimaVision]) setzen sind oft weiterführender als in diesem Leitfaden skizziert.Trotzdem finden sich hier, gut zusammengefasst, alle wichtigen Informationen rund um das Thema kommunaler Klimaschutz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders die Maßnahmenblätter können eine gute Gesprächsgrundlage mit der öffentlichen Verwaltung und Politik bieten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Klimaschutz auf kommunaler Ebene als Querschnittsaufgabe umsetzen&lt;br /&gt;
* Finanzierungshinweise und Planungsinstrumente im Klimaschutz&lt;br /&gt;
* Handlungsmöglichkeiten von Kommunen, um Treibhausgasemissionen zu mindern&lt;br /&gt;
* KAPs: Was ist ein Klimaschutzkonzept, wie wird bilanziert, was sind Szenarien und wie sieht ein Maßnahmenkatalog aus?&lt;br /&gt;
* Wie kann ein Monitoring und Controlling aussehen?&lt;br /&gt;
* Wie werden die strategischen Grundlagen auf kommunaler Ebene erarbeitet&lt;br /&gt;
* Kommunale Handlungsfelder im Klimaschutz mit Maßnahmenblättern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herausgegeben 2023  vom difu (Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH) in Kooperation mit dem Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH (ifeu) und dem Klima-Bündnis – Climate Alliance – Alianza del Clima e. V., Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;https://leitfaden.kommunaler-klimaschutz.de/?smd_process_download=1&amp;amp;download_id=769&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;https://leitfaden.kommunaler-klimaschutz.de/&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== KAPs im Gespräch beim Bundestreffen ===&lt;br /&gt;
Mehr Infos findest du in den Sessions vom [[LocalZero:Session HE22 9|Bundestreffen im Herbst 22]] oder vom [[LocalZero:Session B2|Bundestreffen 21]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Beispiele für KAPs ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://fragdenstaat.de/aktionen/kommunale-klimaschutzplane/ Diese Datenbank] von FragDenStaat führt zahlreiche Klima-Aktionspläne deutscher Kommunen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FAQs (Frequently Asked Questions / Fragen, die Du schon immer beantwortet haben wolltest) ===&lt;br /&gt;
dieser Absatz entsteht zur Zeit!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.energieagentur.rlp.de/fileadmin/user_upload/kommunen/20200422_Checkliste_Handlungsm%C3%B6glichkeiten_kommunaler_Klimaschutz.pdf Energieagentur Rheinland-Pfalz, Checkliste Handlungsmöglichkeiten kommunaler Klimaschutz, 20.April 2020]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abfallwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klima-Aktionsplan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kraftstoffe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LULUCF]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wärme]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Klima-Aktionsplan&amp;diff=15638</id>
		<title>LocalZero:Klima-Aktionsplan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Klima-Aktionsplan&amp;diff=15638"/>
		<updated>2024-07-01T10:27:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: /* Der Unterschied zwischen einem Klima-Aktionsplan und einem Klimaschutzkonzept (integriertes Klimaschutzkonzept) */ farbe ändern&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC90D;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #fff9e5;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1em;&amp;quot;&amp;gt;Auf dieser Seite findet ihr alle Infos rund um das Thema Klima-Aktionsplan (andere Suchbegriffe: Klimaaktionsplan, KAP). Dieser beschreibt den geplanten Weg einer Kommune in Richtung Klimaneutralität bis zu einem festgelegten Jahr und nimmt somit eine essentielle Rolle in den Klimaschutzbemühungen einer Kommune ein.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ihr merkt, dass ihr noch Fragen habt oder Unterstützung in eurer Kommune braucht, habt ihr 2 Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1.Kurzberatung zu allgemeinen Fragen&#039;&#039;&#039; bucht ihr &#039;&#039;hier&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Workshop zu KAP- und Maßnahmenplanung&#039;&#039;&#039; für euer LocalZero-Team bucht ihr indem ihr eine Mail an localzero@germanzero.de schreibt - wir melden uns bei Euch so schnell es geht!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;.[[Datei:Klima-Aktionsplan.png|alternativtext=Klima-Aktionsplan|mini|450x450px|Klima-Aktionsplan: alle wirken daran, einen Ort bis spätestens 2035 klimaneutral zu machen]]&lt;br /&gt;
== Was ist ein (guter) Klima-Aktionsplan? ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PerfekterKlimaAktionsplan.png|alternativtext=Perfekter Klima-Aktionsplan|mini|Perfekter Klima-Aktionsplan|450x450px]]&lt;br /&gt;
Mit dem Projekt [[LocalZero:Klimaentscheid starten|Klimaentscheid]] fordern [[LocalZero-ReadOnly:LocalZero-Teams|Lokalteams]] die Erstellung eines Klima-Aktionsplans. Dabei handelt es sich um einen Plan, in dem Beispielhaft oder auch in mehreren Szenarien festgelegt ist, wie die Kommune bis 2035 / 20XX Klimaneutral wird. Ein guter Klima-Aktionsplan setzt die Grundlage des globalen [[LocalZero:Restbudget|Restbudgets]] auf lokaler Ebene um, stellt also sicher, dass nicht mehr als das noch zur Verfügung stehende Budget an Emissionen zur Einhaltung des 1,5 Grad Ziels emittiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier nochmal komprimiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ein Klima-Aktionsplan enthält eine Analyse des Ist-Zustandes&#039;&#039;&#039; (Wie viele Treibhausgase werden wo ausgestoßen?), so dass einfach festzustellen ist, mit welchen Maßnahmen am meisten Treibhausgasemissionen einzusparen sind.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ein Klima-Aktionsplan enthält Maßnahmen zur Senkung des Treibhausgas-Ausstoßes&#039;&#039;&#039; und Ideen, wie die Rest-Emissionen auf dem Gebiet der Kommune kompensiert werden können.&lt;br /&gt;
Für LocalZeros TOP-Maßnahmen gehts [[LocalZero:Top Maßnahmen für Kommunen|hier]] lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderungen an einen &amp;lt;u&amp;gt;guten&amp;lt;/u&amp;gt; Klima-Aktionsplan - Checkliste ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Disclaimer:&#039;&#039;&#039; Die Best-Practice-Beispiele sind nicht in allen Bereichen perfekt, aber dienen als guter Einblick für gute Beispiele der jeweilig genannten Anforderungen.&amp;lt;div style=&amp;quot;border:medium solid #FFC90D;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #fffff8;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1em;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC80C;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #FFC80C;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1.2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
====== A Grundlagen ======&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;sortable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Best-Practice-Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1. Der Klima-Aktionsplan setzt die Grundlage des globalen [[LocalZero:Restbudget|Restbudgets]] auf lokaler Ebene um, stellt also sicher, dass nicht mehr als das noch zur Verfügung stehende Budget an Emissionen zur Einhaltung des 1,5 Grad Ziels emittiert werden&lt;br /&gt;
|[https://buergerinfo.mannheim.de/buergerinfo/getfile.asp?id=8179789&amp;amp;type=do Mannheim], allerdings setzt die Maßnahmenplanung diesen nicht vollständig um&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2. Der KAP bilanziert in den Sektoren Strom, Wärme, Gebäude (Gewerbe-Handel-Diestleistungen (GHD) und Private Haushalte), Kraftstoffe, Industrie, Verkehr, Abfallwirtschaft, Landwirtschaft und LULUCF (Land Use and Land Use Change and Forestry)&lt;br /&gt;
|[https://buchholzzero.de/klimaaktionsplan/ Buchholz in der Nordheide] (In der sektoriellen Gliederung sind Maßnahmen zu LULUCF und Landwirtschaft inkludiert)&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC80C;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #FFC80C;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1.2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======B Inhalte======&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;sortable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Best-Practice-Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3. Der KAP enthält ein Klimaneutralitätsszenario mit dem Ziel Klimaneutralität bis 2030/35&lt;br /&gt;
|[https://buergerinfo.mannheim.de/buergerinfo/getfile.asp?id=8179789&amp;amp;type=do Mannheim] (für Erklärung der unterschiedlich realistischen Szenarien)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4. Der KAP enthält ergänzend ein Trendszenario (was passiert, wenn die Kommune keine Maßnahmen ergreift und alles weiterläuft, wie bisher)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5. Der KAP weist in der Maßnahmenplanung die &#039;&#039;jährlichen&#039;&#039;(!) Kosten und den jährlichen Personalbedarf für die Planung und Umsetzung von Maßnahmen aus&lt;br /&gt;
|[https://erlangen.de/uwao-api/faila/files/bypath/Dokumente/PDF-Formulare/31_Umweltamt/31klima_langversion_fahrplan_klima-aufbruch_erlangen.pdf?tn=1 Erlangen], [https://www.hallo-oau.de/php/herunterladen.php?id=MjM0NiMxMDAwMDAwNg%3D%3D Flecken Steyerberg]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6. Der KAP beschreibt in der Maßnahmenplanung &#039;&#039;jahresscharf(!)&#039;&#039;, wann mit welcher Maßnahme begonnen wird.&lt;br /&gt;
|[https://www.soest.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Bauen_und_Wohnen/Anlage_2_Massnahmensteckbriefe.pdf Soest], [https://www.hallo-oau.de/php/herunterladen.php?id=MjM0NiMxMDAwMDAwNg%3D%3D Flecken Steyerberg] (zur Übersichtlichkeit der Maßnahmenplanung)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7. Für alle Maßnahmen sind Verantwortlichkeiten oder zuständige Fachbereiche in der Verwaltung hinterlegt&lt;br /&gt;
|[https://www.braunschweig.de/leben/umwelt_naturschutz/klima/klimaschutzkonzept-2.0/klimaschutzkonzept.php Braunschweig]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8. Prognose anhand der Maßnahmen: &lt;br /&gt;
Aus dem genauen Zeitplan der Maßnahmenplanung (siehe 6.) kann ab jetzt bis 2035 die THG-Emissionen und der Endenergiebedarf jährlich prognostiziert werden in den Sektoren Strom, Wärme, Kraftstoffe, Gebäude (Gewerbe-Handel-Dienstleistungen (GHD), Private Haushalte) Industrie, Verkehr, Abfallwirtschaft, Landwirtschaft und LULUCF. Dadurch wird der Weg zur Treibhausgasneutralität erkennbar.&lt;br /&gt;
|[https://www.braunschweig.de/leben/umwelt_naturschutz/klima/klimaschutzkonzept-2.0/klimaschutzkonzept.php Braunschweig] (siehe Seite 16.)&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC80C;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #FFC80C;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1.2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
======C Akteur:innenbeteiligung======&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;sortable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Best-Practice-Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9. Der KAP enthält Maßnahmen zur Akzeptanz sowie die Möglichkeit zur Beteiligung der einzelnen Akteur:innen. Hierzu gibt es unten auf dieser Seite einen eigenen Abschnitt.&lt;br /&gt;
|[https://erlangen.de/uwao-api/faila/files/bypath/Dokumente/PDF-Formulare/31_Umweltamt/31klima_langversion_fahrplan_klima-aufbruch_erlangen.pdf?tn=1 Erlangen], [https://www.wuppertal.de/microsite/klimaschutz/dokumente_downloads/20200519_IKSK_Wuppertal_Endbericht.pdf Wuppertal]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC80C;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #FFC80C;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1.2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
======D Nachhaltigkeitsarchitektur======&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;sortable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Best-Practice-Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10. Der KAP beleuchtet die Nachhaltigkeitsarchitektur in der Verwaltung: kann die Verwaltung die Maßnahmen zur Klimaneutralität umsetzen:&lt;br /&gt;
*zum Beispiel: gibt es ein Klimaschutzmanagement, eine Klimarelevanzprüfung, wird Klimaschutz als Querschnittsaufgabe verstanden&lt;br /&gt;
|[https://klimaentscheid-jena.de/aktuelles/klima-aktionsplan/#kap Jena] (unter Vorbehalt, da KAP noch nicht verabschiedet)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Best-Practice Beispiele wurden KAPs der Kommunen Ingolstadt, Braunschweig, Erlangen, Buchholz in der Nordheide, Jena, Soest, Monnheim am Rhein, Kronberg, Bad Segeberg, Mannheim und Flecken Steyerberg ausgewertet.&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Unterschied zwischen einem Klima-Aktionsplan und einem Klimaschutzkonzept (integriertes Klimaschutzkonzept) ==&lt;br /&gt;
Beide Begriffe beschreiben einen Plan hin zu weniger Emissionen in der Kommune / Landkreis / Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klima-Aktionsplan und Klimaschutzkonzept sind zwei unterschiedliche Begriffe für eine Sache.&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#FFC80C; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
=== Klimaschutzkonzept ===&lt;br /&gt;
Klimaschutzkonzept kommt als Begriff historisch von den Energiekonzepten, aus denen dann (integrierte) Klimaschutzkonzepte entwickelt wurden, um mit einen umfassenderen Ansatz Wege zur Treibhausgas-Reduktion zu untersuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Klimaschutzkonzepte haben kein vorgegebenes Ziel. In ihnen werden für die Kommune individuelle Maßnahmen beschrieben, wie Treibhausgasemissionen gemindert werden können. Es gibt in den jeweiligen Sektoren vorgeschlagene Maßnahmen, die mit einem groben Investitionsrahmen hinterlegt sind. Meistens sind verschiedene Zielszenarien beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommunen / Politiker:innen wählen sich ein übergeordnetes Ziel, das sie erreichen möchten, z. B. Reduktion der Emissionen um 50 Prozent bis zum Jahr xxxx.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Klima-Aktionsplan wird entweder durch ein externes Büro in Absprache mit der Verwaltung entwickelt, oder durch die Verwaltung (Klimaschutzmanagement) selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em; border-left:1px solid grey&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
=== Klima-Aktionsplan ===&lt;br /&gt;
Klima-Aktionsplan (oder Klimaschutz-Aktions-Plan) wird von GermanZero verwendet, um einen Plan zu beschreiben, der über die oben beschriebene Definition hinausgeht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Klima-Aktionsplan beschreibt den genauen Weg, wie die Kommune im Zieljahr 2035 / xxxx &#039;&#039;&#039;klimaneutral&#039;&#039;&#039; sein kann. Auf dem Hintergrund des Restbudgetansatzes sollen die verbleibenden Emissionen auf die restlichen Jahre verteilt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen an den GermanZero Klima-Aktionsplan sind auf dieser Seite oben im Textabschnitt definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; | &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 Die Kunst ist also die weitgehenden Ziele wie Klimaneutralität im Jahr 2035 und den Weg dorthin verbindlich zu beschreiben. Ob das dann Klimaschutzkonzept oder Klima-Aktionsplan heißt, ist eher nebensächlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Akteur:innenbeteiligung im Klima-Aktionsplan ==&lt;br /&gt;
Eine &#039;&#039;&#039;gute&#039;&#039;&#039; Akteur:innenbeteiligung beginnt bereits bei der Erstellung des Klima-Aktionsplans, um eine hohe Akzeptanz der Ziele und der umzusetzenden Maßnahmen zu erreichen. Darüber hinaus braucht es natürlich auch für die Umsetzung des KAPs die Beteiligung aller Akteur:innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die wichtigsten Akteur:innen einer Kommune ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Verwaltung der Kommune,  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Stakeholder:innen in der Kommune (alle Gruppen die ein berechtigtes Interesse an der Umsetzung des KAPs haben z.B. kommunale Unternehmen, Vereine), &lt;br /&gt;
* Bürger:innen (u.a. LocalZero-Teams) &lt;br /&gt;
* und die höchsten politischen Gremien der Kommune (z.B. Gemeinderat / Stadtrat). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 Alle sitzen in einem Boot um Klimaneutralität zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akteur:innenbeteiligung bei der Erstellung des Klima-Aktionsplans ===&lt;br /&gt;
So kann ein KAP, wenn er bereits von Anfang an die Mitglieder der Verwaltung, die Stakeholder:innen der Stadt, die Bürger:innen, als auch das höchste politische Gremium der Kommune miteinbezieht, wichtige Grundsteine legen, damit die Maßnahmen von diesen Akteur:innen umgesetzt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Werden alle Akteur:innen in der Maßnahmenentwicklung beteiligt, können übereinstimmend die zielführendsten Maßnahmen ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
* In einem guten Beteiligungsprozeß haben die Akteur:innen die Möglichkeit die Maßnahmen zu bearbeiten. Können Akteur:innen eigene Bedingungen in die Maßnahmenplanung miteinfließen lassen, geht eine Umsetzung, die auf Zusammenarbeit basiert einfacher von der Hand. &lt;br /&gt;
* Selbst wenn zum Beispiel in einem KAP (ohne Beteiligungsprozess) Verantwortlichkeiten und Zeitpläne festgeschrieben sind, kann es in der Umsetzung haken, da die Verwaltung an der Erstellung des KAPs nicht beteiligt war und das daher nicht als eigenes Ziel definiert. Alle sollen für eine erfolgreiche Umsetzung des KAPs miteinbezogen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 In der Umsetzung des KAPs ist es auch wichtig, dass alle Akteur:innen &#039;&#039;&#039;fortlaufend&#039;&#039;&#039; mit in die Durchführung der Maßnahmen miteinbezogen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fördermöglichkeiten für die Erstellung eines Klima-Aktionsplans ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Money-2180330 1920.jpg|mini|Klima-Aktionspläne können von der Nationalen Initiative für Klimaschutz gefördert werden.|alternativtext=|254x254px]]&lt;br /&gt;
Klima-Aktionspläne können mit oder ohne Fördergelder geschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefördert werden können die Klima-Aktionspläne durch die [https://www.klimaschutz.de/de/foerderung/foerderprogramme/kommunalrichtlinie/erstellung-von-klimaschutzkonzepten-und-einsatz-eines-klimaschutzmanagements Nationale Klimaschutz Initiative (NKI)]. Seit 2022 ist die Förderung von KAPs an die Erstellung durch Klimaschutzmanager:innen gekoppelt, das heißt, die Förderung einer Klimaschutzmanager:in umfasst die Erstellung eines KAPs (nicht die Umsetzung der Maßnahmen!). Integriert in der Fördersumme sind externe Beratertage um zum Beispiel Bilanzen extern erstellen zu lassen. Mehr zu den Förderkonditionen ist [[LocalZero:Förderprogramme für Kommunen|hier beschrieben.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die komplette Erstellung eines KAPs durch externe Büros wird nicht mehr gefördert, es sei denn es besteht bereits ein Klimaschutzkonzept, das vor 2012 erstellt wurde und jetzt als sogenanntes Vorreiterkonzept aktualisiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bestandteile der Förderrichtlinie ===&lt;br /&gt;
*In den Förderrichtlinien wird eine &#039;&#039;Akteursbeteiligung&#039;&#039; ist gefordert. Dies bietet den LokalZero-Teams Möglichkeiten sich einzubringen.&lt;br /&gt;
*Die entworfenen Maßnahmen werden in kurz-, mittel- und langfristig gegliedert.&lt;br /&gt;
*Über Arbeit des Klimaschutzmanagements muss der NKI jährlich berichtet werden.&lt;br /&gt;
*Die Erstellung eines geförderten KAPs wird überprüft, die &amp;lt;u&amp;gt;Umsetzung nicht&amp;lt;/u&amp;gt;, da die Umsetzung nicht Teil des Fördervorhabens ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitliche Abfolge für die Förderung eines Klima-Aktionsplans ===&lt;br /&gt;
Wie bei jeder Bundesförderung kann mit der Ausarbeitung eines geförderten Klima-Aktionsplans erst begonnen werden, wenn der Förderbescheid da ist.&lt;br /&gt;
# Kommune stellt einen Förderantrag für eine Klimaschutzmanager:in, dieser wird nach ca 3 Monaten bewilligt&lt;br /&gt;
# Danach kann die Stelle ausgeschrieben und vergeben werden&lt;br /&gt;
# Die KSM kann jetzt anfangen den KAP zu schreiben und externe Büros für unterstützende Arbeiten zu beauftragen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 &amp;lt;u&amp;gt;Das bedeutet&amp;lt;/u&amp;gt;: zwischen Beschluss und Fertigstellung des KAPs können leicht ein Jahr vergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Fördermittel kann ein KAP unter Umständen schneller erstellt werden aber benötigt ausreichende Haushaltsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausschreibungen ===&lt;br /&gt;
In vielen Fällen wird die Erstellung eines Klima-Aktionsplans von einem [[LocalZero:Planungsbüros und Institute, die Klimaschutzkonzepte erstellen|Planungsbüro]] in Zusammenarbeit mit der Kommune übernommen. Damit es zur Beauftragung des Planungsbüros kommen kann muss zuerst eine Ausschreibung dafür erfolgen. Diese Ausschreibung ist wirklich wichtig, weil von ihrer Qualität die Entstehung eines guten Klima-Aktionsplans abhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du findest eine Liste der [[LocalZero:Ausschreibungen|Ausschreibungen hier]]. Füge gerne die Ausschreibungen Deines Ortes hier ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Handbuch zum Thema Evaluation des Klima-Aktionsplans der Stadt Helsinki ===&lt;br /&gt;
Die Stadt Helsinki hat nach eigener Evaluation Ihres Klima-Aktionsplans ein allgemeines Handbuch herausgebracht. Er richtet sich an Menschen die an der Implementierung eines KAPs beteiligt sind ob ehrenamtlich oder vor allem Menschen in der Verwaltung. Dieser ist sehr lesenswert und gibt Hilfestellung bei der effektiven Zielsetzung, Formulierung und Strategiebildung Monitoring eines KAPs:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.hel.fi/static/kanslia/Julkaisut/2022/HKI_Guide_Emissions_Reduction_2022.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Praxisleitfaden Klimaschutz in Kommunen (mit Maßnahmenblättern) des difu ===&lt;br /&gt;
Dieser Praxisleitfaden richtet sich an Menschen, die in der Kommune Klimaschutz umsetzen, vor allem an Klimaschutzmanager:innen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen, die LocalZero Teams an Klima-Aktionspläne (siehe oben), Maßnahmen oder Bilanzierung (siehe [https://localzero.net/loesungen/klimavision KlimaVision]) setzen sind oft weiterführender als in diesem Leitfaden skizziert.Trotzdem finden sich hier, gut zusammengefasst, alle wichtigen Informationen rund um das Thema kommunaler Klimaschutz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders die Maßnahmenblätter können eine gute Gesprächsgrundlage mit der öffentlichen Verwaltung und Politik bieten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Klimaschutz auf kommunaler Ebene als Querschnittsaufgabe umsetzen&lt;br /&gt;
* Finanzierungshinweise und Planungsinstrumente im Klimaschutz&lt;br /&gt;
* Handlungsmöglichkeiten von Kommunen, um Treibhausgasemissionen zu mindern&lt;br /&gt;
* KAPs: Was ist ein Klimaschutzkonzept, wie wird bilanziert, was sind Szenarien und wie sieht ein Maßnahmenkatalog aus?&lt;br /&gt;
* Wie kann ein Monitoring und Controlling aussehen?&lt;br /&gt;
* Wie werden die strategischen Grundlagen auf kommunaler Ebene erarbeitet&lt;br /&gt;
* Kommunale Handlungsfelder im Klimaschutz mit Maßnahmenblättern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herausgegeben 2023  vom difu (Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH) in Kooperation mit dem Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH (ifeu) und dem Klima-Bündnis – Climate Alliance – Alianza del Clima e. V., Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;https://leitfaden.kommunaler-klimaschutz.de/?smd_process_download=1&amp;amp;download_id=769&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;https://leitfaden.kommunaler-klimaschutz.de/&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== KAPs im Gespräch beim Bundestreffen ===&lt;br /&gt;
Mehr Infos findest du in den Sessions vom [[LocalZero:Session HE22 9|Bundestreffen im Herbst 22]] oder vom [[LocalZero:Session B2|Bundestreffen 21]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Beispiele für KAPs ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://fragdenstaat.de/aktionen/kommunale-klimaschutzplane/ Diese Datenbank] von FragDenStaat führt zahlreiche Klima-Aktionspläne deutscher Kommunen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FAQs (Frequently Asked Questions / Fragen, die Du schon immer beantwortet haben wolltest) ===&lt;br /&gt;
dieser Absatz entsteht zur Zeit!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.energieagentur.rlp.de/fileadmin/user_upload/kommunen/20200422_Checkliste_Handlungsm%C3%B6glichkeiten_kommunaler_Klimaschutz.pdf Energieagentur Rheinland-Pfalz, Checkliste Handlungsmöglichkeiten kommunaler Klimaschutz, 20.April 2020]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abfallwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klima-Aktionsplan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kraftstoffe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LULUCF]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wärme]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Klima-Aktionsplan&amp;diff=15637</id>
		<title>LocalZero:Klima-Aktionsplan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Klima-Aktionsplan&amp;diff=15637"/>
		<updated>2024-07-01T10:26:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC90D;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #fff9e5;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1em;&amp;quot;&amp;gt;Auf dieser Seite findet ihr alle Infos rund um das Thema Klima-Aktionsplan (andere Suchbegriffe: Klimaaktionsplan, KAP). Dieser beschreibt den geplanten Weg einer Kommune in Richtung Klimaneutralität bis zu einem festgelegten Jahr und nimmt somit eine essentielle Rolle in den Klimaschutzbemühungen einer Kommune ein.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ihr merkt, dass ihr noch Fragen habt oder Unterstützung in eurer Kommune braucht, habt ihr 2 Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1.Kurzberatung zu allgemeinen Fragen&#039;&#039;&#039; bucht ihr &#039;&#039;hier&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Workshop zu KAP- und Maßnahmenplanung&#039;&#039;&#039; für euer LocalZero-Team bucht ihr indem ihr eine Mail an localzero@germanzero.de schreibt - wir melden uns bei Euch so schnell es geht!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;.[[Datei:Klima-Aktionsplan.png|alternativtext=Klima-Aktionsplan|mini|450x450px|Klima-Aktionsplan: alle wirken daran, einen Ort bis spätestens 2035 klimaneutral zu machen]]&lt;br /&gt;
== Was ist ein (guter) Klima-Aktionsplan? ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PerfekterKlimaAktionsplan.png|alternativtext=Perfekter Klima-Aktionsplan|mini|Perfekter Klima-Aktionsplan|450x450px]]&lt;br /&gt;
Mit dem Projekt [[LocalZero:Klimaentscheid starten|Klimaentscheid]] fordern [[LocalZero-ReadOnly:LocalZero-Teams|Lokalteams]] die Erstellung eines Klima-Aktionsplans. Dabei handelt es sich um einen Plan, in dem Beispielhaft oder auch in mehreren Szenarien festgelegt ist, wie die Kommune bis 2035 / 20XX Klimaneutral wird. Ein guter Klima-Aktionsplan setzt die Grundlage des globalen [[LocalZero:Restbudget|Restbudgets]] auf lokaler Ebene um, stellt also sicher, dass nicht mehr als das noch zur Verfügung stehende Budget an Emissionen zur Einhaltung des 1,5 Grad Ziels emittiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier nochmal komprimiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ein Klima-Aktionsplan enthält eine Analyse des Ist-Zustandes&#039;&#039;&#039; (Wie viele Treibhausgase werden wo ausgestoßen?), so dass einfach festzustellen ist, mit welchen Maßnahmen am meisten Treibhausgasemissionen einzusparen sind.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ein Klima-Aktionsplan enthält Maßnahmen zur Senkung des Treibhausgas-Ausstoßes&#039;&#039;&#039; und Ideen, wie die Rest-Emissionen auf dem Gebiet der Kommune kompensiert werden können.&lt;br /&gt;
Für LocalZeros TOP-Maßnahmen gehts [[LocalZero:Top Maßnahmen für Kommunen|hier]] lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderungen an einen &amp;lt;u&amp;gt;guten&amp;lt;/u&amp;gt; Klima-Aktionsplan - Checkliste ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Disclaimer:&#039;&#039;&#039; Die Best-Practice-Beispiele sind nicht in allen Bereichen perfekt, aber dienen als guter Einblick für gute Beispiele der jeweilig genannten Anforderungen.&amp;lt;div style=&amp;quot;border:medium solid #FFC90D;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #fffff8;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1em;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC80C;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #FFC80C;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1.2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
====== A Grundlagen ======&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;sortable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Best-Practice-Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1. Der Klima-Aktionsplan setzt die Grundlage des globalen [[LocalZero:Restbudget|Restbudgets]] auf lokaler Ebene um, stellt also sicher, dass nicht mehr als das noch zur Verfügung stehende Budget an Emissionen zur Einhaltung des 1,5 Grad Ziels emittiert werden&lt;br /&gt;
|[https://buergerinfo.mannheim.de/buergerinfo/getfile.asp?id=8179789&amp;amp;type=do Mannheim], allerdings setzt die Maßnahmenplanung diesen nicht vollständig um&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2. Der KAP bilanziert in den Sektoren Strom, Wärme, Gebäude (Gewerbe-Handel-Diestleistungen (GHD) und Private Haushalte), Kraftstoffe, Industrie, Verkehr, Abfallwirtschaft, Landwirtschaft und LULUCF (Land Use and Land Use Change and Forestry)&lt;br /&gt;
|[https://buchholzzero.de/klimaaktionsplan/ Buchholz in der Nordheide] (In der sektoriellen Gliederung sind Maßnahmen zu LULUCF und Landwirtschaft inkludiert)&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC80C;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #FFC80C;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1.2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======B Inhalte======&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;sortable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Best-Practice-Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3. Der KAP enthält ein Klimaneutralitätsszenario mit dem Ziel Klimaneutralität bis 2030/35&lt;br /&gt;
|[https://buergerinfo.mannheim.de/buergerinfo/getfile.asp?id=8179789&amp;amp;type=do Mannheim] (für Erklärung der unterschiedlich realistischen Szenarien)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4. Der KAP enthält ergänzend ein Trendszenario (was passiert, wenn die Kommune keine Maßnahmen ergreift und alles weiterläuft, wie bisher)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5. Der KAP weist in der Maßnahmenplanung die &#039;&#039;jährlichen&#039;&#039;(!) Kosten und den jährlichen Personalbedarf für die Planung und Umsetzung von Maßnahmen aus&lt;br /&gt;
|[https://erlangen.de/uwao-api/faila/files/bypath/Dokumente/PDF-Formulare/31_Umweltamt/31klima_langversion_fahrplan_klima-aufbruch_erlangen.pdf?tn=1 Erlangen], [https://www.hallo-oau.de/php/herunterladen.php?id=MjM0NiMxMDAwMDAwNg%3D%3D Flecken Steyerberg]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6. Der KAP beschreibt in der Maßnahmenplanung &#039;&#039;jahresscharf(!)&#039;&#039;, wann mit welcher Maßnahme begonnen wird.&lt;br /&gt;
|[https://www.soest.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Bauen_und_Wohnen/Anlage_2_Massnahmensteckbriefe.pdf Soest], [https://www.hallo-oau.de/php/herunterladen.php?id=MjM0NiMxMDAwMDAwNg%3D%3D Flecken Steyerberg] (zur Übersichtlichkeit der Maßnahmenplanung)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7. Für alle Maßnahmen sind Verantwortlichkeiten oder zuständige Fachbereiche in der Verwaltung hinterlegt&lt;br /&gt;
|[https://www.braunschweig.de/leben/umwelt_naturschutz/klima/klimaschutzkonzept-2.0/klimaschutzkonzept.php Braunschweig]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8. Prognose anhand der Maßnahmen: &lt;br /&gt;
Aus dem genauen Zeitplan der Maßnahmenplanung (siehe 6.) kann ab jetzt bis 2035 die THG-Emissionen und der Endenergiebedarf jährlich prognostiziert werden in den Sektoren Strom, Wärme, Kraftstoffe, Gebäude (Gewerbe-Handel-Dienstleistungen (GHD), Private Haushalte) Industrie, Verkehr, Abfallwirtschaft, Landwirtschaft und LULUCF. Dadurch wird der Weg zur Treibhausgasneutralität erkennbar.&lt;br /&gt;
|[https://www.braunschweig.de/leben/umwelt_naturschutz/klima/klimaschutzkonzept-2.0/klimaschutzkonzept.php Braunschweig] (siehe Seite 16.)&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC80C;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #FFC80C;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1.2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
======C Akteur:innenbeteiligung======&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;sortable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Best-Practice-Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9. Der KAP enthält Maßnahmen zur Akzeptanz sowie die Möglichkeit zur Beteiligung der einzelnen Akteur:innen. Hierzu gibt es unten auf dieser Seite einen eigenen Abschnitt.&lt;br /&gt;
|[https://erlangen.de/uwao-api/faila/files/bypath/Dokumente/PDF-Formulare/31_Umweltamt/31klima_langversion_fahrplan_klima-aufbruch_erlangen.pdf?tn=1 Erlangen], [https://www.wuppertal.de/microsite/klimaschutz/dokumente_downloads/20200519_IKSK_Wuppertal_Endbericht.pdf Wuppertal]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC80C;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #FFC80C;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1.2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
======D Nachhaltigkeitsarchitektur======&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;sortable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Best-Practice-Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10. Der KAP beleuchtet die Nachhaltigkeitsarchitektur in der Verwaltung: kann die Verwaltung die Maßnahmen zur Klimaneutralität umsetzen:&lt;br /&gt;
*zum Beispiel: gibt es ein Klimaschutzmanagement, eine Klimarelevanzprüfung, wird Klimaschutz als Querschnittsaufgabe verstanden&lt;br /&gt;
|[https://klimaentscheid-jena.de/aktuelles/klima-aktionsplan/#kap Jena] (unter Vorbehalt, da KAP noch nicht verabschiedet)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Best-Practice Beispiele wurden KAPs der Kommunen Ingolstadt, Braunschweig, Erlangen, Buchholz in der Nordheide, Jena, Soest, Monnheim am Rhein, Kronberg, Bad Segeberg, Mannheim und Flecken Steyerberg ausgewertet.&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Unterschied zwischen einem Klima-Aktionsplan und einem Klimaschutzkonzept (integriertes Klimaschutzkonzept) ==&lt;br /&gt;
Beide Begriffe beschreiben einen Plan hin zu weniger Emissionen in der Kommune / Landkreis / Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klima-Aktionsplan und Klimaschutzkonzept sind zwei unterschiedliche Begriffe für eine Sache.&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
=== Klimaschutzkonzept ===&lt;br /&gt;
Klimaschutzkonzept kommt als Begriff historisch von den Energiekonzepten, aus denen dann (integrierte) Klimaschutzkonzepte entwickelt wurden, um mit einen umfassenderen Ansatz Wege zur Treibhausgas-Reduktion zu untersuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Klimaschutzkonzepte haben kein vorgegebenes Ziel. In ihnen werden für die Kommune individuelle Maßnahmen beschrieben, wie Treibhausgasemissionen gemindert werden können. Es gibt in den jeweiligen Sektoren vorgeschlagene Maßnahmen, die mit einem groben Investitionsrahmen hinterlegt sind. Meistens sind verschiedene Zielszenarien beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommunen / Politiker:innen wählen sich ein übergeordnetes Ziel, das sie erreichen möchten, z. B. Reduktion der Emissionen um 50 Prozent bis zum Jahr xxxx.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Klima-Aktionsplan wird entweder durch ein externes Büro in Absprache mit der Verwaltung entwickelt, oder durch die Verwaltung (Klimaschutzmanagement) selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em; border-left:1px solid grey&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
=== Klima-Aktionsplan ===&lt;br /&gt;
Klima-Aktionsplan (oder Klimaschutz-Aktions-Plan) wird von GermanZero verwendet, um einen Plan zu beschreiben, der über die oben beschriebene Definition hinausgeht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Klima-Aktionsplan beschreibt den genauen Weg, wie die Kommune im Zieljahr 2035 / xxxx &#039;&#039;&#039;klimaneutral&#039;&#039;&#039; sein kann. Auf dem Hintergrund des Restbudgetansatzes sollen die verbleibenden Emissionen auf die restlichen Jahre verteilt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen an den GermanZero Klima-Aktionsplan sind auf dieser Seite oben im Textabschnitt definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; | &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 Die Kunst ist also die weitgehenden Ziele wie Klimaneutralität im Jahr 2035 und den Weg dorthin verbindlich zu beschreiben. Ob das dann Klimaschutzkonzept oder Klima-Aktionsplan heißt, ist eher nebensächlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Akteur:innenbeteiligung im Klima-Aktionsplan ==&lt;br /&gt;
Eine &#039;&#039;&#039;gute&#039;&#039;&#039; Akteur:innenbeteiligung beginnt bereits bei der Erstellung des Klima-Aktionsplans, um eine hohe Akzeptanz der Ziele und der umzusetzenden Maßnahmen zu erreichen. Darüber hinaus braucht es natürlich auch für die Umsetzung des KAPs die Beteiligung aller Akteur:innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die wichtigsten Akteur:innen einer Kommune ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Verwaltung der Kommune,  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Stakeholder:innen in der Kommune (alle Gruppen die ein berechtigtes Interesse an der Umsetzung des KAPs haben z.B. kommunale Unternehmen, Vereine), &lt;br /&gt;
* Bürger:innen (u.a. LocalZero-Teams) &lt;br /&gt;
* und die höchsten politischen Gremien der Kommune (z.B. Gemeinderat / Stadtrat). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 Alle sitzen in einem Boot um Klimaneutralität zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akteur:innenbeteiligung bei der Erstellung des Klima-Aktionsplans ===&lt;br /&gt;
So kann ein KAP, wenn er bereits von Anfang an die Mitglieder der Verwaltung, die Stakeholder:innen der Stadt, die Bürger:innen, als auch das höchste politische Gremium der Kommune miteinbezieht, wichtige Grundsteine legen, damit die Maßnahmen von diesen Akteur:innen umgesetzt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Werden alle Akteur:innen in der Maßnahmenentwicklung beteiligt, können übereinstimmend die zielführendsten Maßnahmen ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
* In einem guten Beteiligungsprozeß haben die Akteur:innen die Möglichkeit die Maßnahmen zu bearbeiten. Können Akteur:innen eigene Bedingungen in die Maßnahmenplanung miteinfließen lassen, geht eine Umsetzung, die auf Zusammenarbeit basiert einfacher von der Hand. &lt;br /&gt;
* Selbst wenn zum Beispiel in einem KAP (ohne Beteiligungsprozess) Verantwortlichkeiten und Zeitpläne festgeschrieben sind, kann es in der Umsetzung haken, da die Verwaltung an der Erstellung des KAPs nicht beteiligt war und das daher nicht als eigenes Ziel definiert. Alle sollen für eine erfolgreiche Umsetzung des KAPs miteinbezogen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 In der Umsetzung des KAPs ist es auch wichtig, dass alle Akteur:innen &#039;&#039;&#039;fortlaufend&#039;&#039;&#039; mit in die Durchführung der Maßnahmen miteinbezogen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fördermöglichkeiten für die Erstellung eines Klima-Aktionsplans ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Money-2180330 1920.jpg|mini|Klima-Aktionspläne können von der Nationalen Initiative für Klimaschutz gefördert werden.|alternativtext=|254x254px]]&lt;br /&gt;
Klima-Aktionspläne können mit oder ohne Fördergelder geschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefördert werden können die Klima-Aktionspläne durch die [https://www.klimaschutz.de/de/foerderung/foerderprogramme/kommunalrichtlinie/erstellung-von-klimaschutzkonzepten-und-einsatz-eines-klimaschutzmanagements Nationale Klimaschutz Initiative (NKI)]. Seit 2022 ist die Förderung von KAPs an die Erstellung durch Klimaschutzmanager:innen gekoppelt, das heißt, die Förderung einer Klimaschutzmanager:in umfasst die Erstellung eines KAPs (nicht die Umsetzung der Maßnahmen!). Integriert in der Fördersumme sind externe Beratertage um zum Beispiel Bilanzen extern erstellen zu lassen. Mehr zu den Förderkonditionen ist [[LocalZero:Förderprogramme für Kommunen|hier beschrieben.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die komplette Erstellung eines KAPs durch externe Büros wird nicht mehr gefördert, es sei denn es besteht bereits ein Klimaschutzkonzept, das vor 2012 erstellt wurde und jetzt als sogenanntes Vorreiterkonzept aktualisiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bestandteile der Förderrichtlinie ===&lt;br /&gt;
*In den Förderrichtlinien wird eine &#039;&#039;Akteursbeteiligung&#039;&#039; ist gefordert. Dies bietet den LokalZero-Teams Möglichkeiten sich einzubringen.&lt;br /&gt;
*Die entworfenen Maßnahmen werden in kurz-, mittel- und langfristig gegliedert.&lt;br /&gt;
*Über Arbeit des Klimaschutzmanagements muss der NKI jährlich berichtet werden.&lt;br /&gt;
*Die Erstellung eines geförderten KAPs wird überprüft, die &amp;lt;u&amp;gt;Umsetzung nicht&amp;lt;/u&amp;gt;, da die Umsetzung nicht Teil des Fördervorhabens ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitliche Abfolge für die Förderung eines Klima-Aktionsplans ===&lt;br /&gt;
Wie bei jeder Bundesförderung kann mit der Ausarbeitung eines geförderten Klima-Aktionsplans erst begonnen werden, wenn der Förderbescheid da ist.&lt;br /&gt;
# Kommune stellt einen Förderantrag für eine Klimaschutzmanager:in, dieser wird nach ca 3 Monaten bewilligt&lt;br /&gt;
# Danach kann die Stelle ausgeschrieben und vergeben werden&lt;br /&gt;
# Die KSM kann jetzt anfangen den KAP zu schreiben und externe Büros für unterstützende Arbeiten zu beauftragen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 &amp;lt;u&amp;gt;Das bedeutet&amp;lt;/u&amp;gt;: zwischen Beschluss und Fertigstellung des KAPs können leicht ein Jahr vergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Fördermittel kann ein KAP unter Umständen schneller erstellt werden aber benötigt ausreichende Haushaltsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausschreibungen ===&lt;br /&gt;
In vielen Fällen wird die Erstellung eines Klima-Aktionsplans von einem [[LocalZero:Planungsbüros und Institute, die Klimaschutzkonzepte erstellen|Planungsbüro]] in Zusammenarbeit mit der Kommune übernommen. Damit es zur Beauftragung des Planungsbüros kommen kann muss zuerst eine Ausschreibung dafür erfolgen. Diese Ausschreibung ist wirklich wichtig, weil von ihrer Qualität die Entstehung eines guten Klima-Aktionsplans abhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du findest eine Liste der [[LocalZero:Ausschreibungen|Ausschreibungen hier]]. Füge gerne die Ausschreibungen Deines Ortes hier ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Handbuch zum Thema Evaluation des Klima-Aktionsplans der Stadt Helsinki ===&lt;br /&gt;
Die Stadt Helsinki hat nach eigener Evaluation Ihres Klima-Aktionsplans ein allgemeines Handbuch herausgebracht. Er richtet sich an Menschen die an der Implementierung eines KAPs beteiligt sind ob ehrenamtlich oder vor allem Menschen in der Verwaltung. Dieser ist sehr lesenswert und gibt Hilfestellung bei der effektiven Zielsetzung, Formulierung und Strategiebildung Monitoring eines KAPs:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.hel.fi/static/kanslia/Julkaisut/2022/HKI_Guide_Emissions_Reduction_2022.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Praxisleitfaden Klimaschutz in Kommunen (mit Maßnahmenblättern) des difu ===&lt;br /&gt;
Dieser Praxisleitfaden richtet sich an Menschen, die in der Kommune Klimaschutz umsetzen, vor allem an Klimaschutzmanager:innen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen, die LocalZero Teams an Klima-Aktionspläne (siehe oben), Maßnahmen oder Bilanzierung (siehe [https://localzero.net/loesungen/klimavision KlimaVision]) setzen sind oft weiterführender als in diesem Leitfaden skizziert.Trotzdem finden sich hier, gut zusammengefasst, alle wichtigen Informationen rund um das Thema kommunaler Klimaschutz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders die Maßnahmenblätter können eine gute Gesprächsgrundlage mit der öffentlichen Verwaltung und Politik bieten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Klimaschutz auf kommunaler Ebene als Querschnittsaufgabe umsetzen&lt;br /&gt;
* Finanzierungshinweise und Planungsinstrumente im Klimaschutz&lt;br /&gt;
* Handlungsmöglichkeiten von Kommunen, um Treibhausgasemissionen zu mindern&lt;br /&gt;
* KAPs: Was ist ein Klimaschutzkonzept, wie wird bilanziert, was sind Szenarien und wie sieht ein Maßnahmenkatalog aus?&lt;br /&gt;
* Wie kann ein Monitoring und Controlling aussehen?&lt;br /&gt;
* Wie werden die strategischen Grundlagen auf kommunaler Ebene erarbeitet&lt;br /&gt;
* Kommunale Handlungsfelder im Klimaschutz mit Maßnahmenblättern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herausgegeben 2023  vom difu (Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH) in Kooperation mit dem Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH (ifeu) und dem Klima-Bündnis – Climate Alliance – Alianza del Clima e. V., Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;https://leitfaden.kommunaler-klimaschutz.de/?smd_process_download=1&amp;amp;download_id=769&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;https://leitfaden.kommunaler-klimaschutz.de/&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== KAPs im Gespräch beim Bundestreffen ===&lt;br /&gt;
Mehr Infos findest du in den Sessions vom [[LocalZero:Session HE22 9|Bundestreffen im Herbst 22]] oder vom [[LocalZero:Session B2|Bundestreffen 21]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Beispiele für KAPs ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://fragdenstaat.de/aktionen/kommunale-klimaschutzplane/ Diese Datenbank] von FragDenStaat führt zahlreiche Klima-Aktionspläne deutscher Kommunen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FAQs (Frequently Asked Questions / Fragen, die Du schon immer beantwortet haben wolltest) ===&lt;br /&gt;
dieser Absatz entsteht zur Zeit!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.energieagentur.rlp.de/fileadmin/user_upload/kommunen/20200422_Checkliste_Handlungsm%C3%B6glichkeiten_kommunaler_Klimaschutz.pdf Energieagentur Rheinland-Pfalz, Checkliste Handlungsmöglichkeiten kommunaler Klimaschutz, 20.April 2020]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abfallwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klima-Aktionsplan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kraftstoffe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LULUCF]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wärme]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Klima-Aktionsplan&amp;diff=15636</id>
		<title>LocalZero:Klima-Aktionsplan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Klima-Aktionsplan&amp;diff=15636"/>
		<updated>2024-07-01T10:26:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: sätze geändert und gekürzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC90D;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #fff9e5;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1em;&amp;quot;&amp;gt;Auf dieser Seite findet ihr alle Infos rund um das Thema Klima-Aktionsplan (andere Suchbegriffe: Klimaaktionsplan, KAP). Dieser beschreibt den geplanten Weg einer Kommune in Richtung Klimaneutralität bis zu einem festgelegten Jahr und nimmt somit eine essentielle Rolle in den Klimaschutzbemühungen einer Kommune ein.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ihr merkt, dass ihr noch Fragen habt oder Unterstützung in eurer Kommune braucht, habt ihr 2 Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1.Kurzberatung zu allgemeinen Fragen&#039;&#039;&#039; bucht ihr &#039;&#039;hier&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Workshop zu KAP- und Maßnahmenplanung&#039;&#039;&#039; für euer LocalZero-Team bucht ihr indem ihr eine Mail an localzero@germanzero.de schreibt - wir melden uns bei Euch so schnell es geht!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;[[Datei:Klima-Aktionsplan.png|alternativtext=Klima-Aktionsplan|mini|450x450px|Klima-Aktionsplan: alle wirken daran, einen Ort bis spätestens 2035 klimaneutral zu machen]]&lt;br /&gt;
== Was ist ein (guter) Klima-Aktionsplan? ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PerfekterKlimaAktionsplan.png|alternativtext=Perfekter Klima-Aktionsplan|mini|Perfekter Klima-Aktionsplan|450x450px]]&lt;br /&gt;
Mit dem Projekt [[LocalZero:Klimaentscheid starten|Klimaentscheid]] fordern [[LocalZero-ReadOnly:LocalZero-Teams|Lokalteams]] die Erstellung eines Klima-Aktionsplans. Dabei handelt es sich um einen Plan, in dem Beispielhaft oder auch in mehreren Szenarien festgelegt ist, wie die Kommune bis 2035 / 20XX Klimaneutral wird. Ein guter Klima-Aktionsplan setzt die Grundlage des globalen [[LocalZero:Restbudget|Restbudgets]] auf lokaler Ebene um, stellt also sicher, dass nicht mehr als das noch zur Verfügung stehende Budget an Emissionen zur Einhaltung des 1,5 Grad Ziels emittiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier nochmal komprimiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ein Klima-Aktionsplan enthält eine Analyse des Ist-Zustandes&#039;&#039;&#039; (Wie viele Treibhausgase werden wo ausgestoßen?), so dass einfach festzustellen ist, mit welchen Maßnahmen am meisten Treibhausgasemissionen einzusparen sind.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ein Klima-Aktionsplan enthält Maßnahmen zur Senkung des Treibhausgas-Ausstoßes&#039;&#039;&#039; und Ideen, wie die Rest-Emissionen auf dem Gebiet der Kommune kompensiert werden können.&lt;br /&gt;
Für LocalZeros TOP-Maßnahmen gehts [[LocalZero:Top Maßnahmen für Kommunen|hier]] lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderungen an einen &amp;lt;u&amp;gt;guten&amp;lt;/u&amp;gt; Klima-Aktionsplan - Checkliste ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Disclaimer:&#039;&#039;&#039; Die Best-Practice-Beispiele sind nicht in allen Bereichen perfekt, aber dienen als guter Einblick für gute Beispiele der jeweilig genannten Anforderungen.&amp;lt;div style=&amp;quot;border:medium solid #FFC90D;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #fffff8;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1em;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC80C;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #FFC80C;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1.2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
====== A Grundlagen ======&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;sortable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Best-Practice-Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1. Der Klima-Aktionsplan setzt die Grundlage des globalen [[LocalZero:Restbudget|Restbudgets]] auf lokaler Ebene um, stellt also sicher, dass nicht mehr als das noch zur Verfügung stehende Budget an Emissionen zur Einhaltung des 1,5 Grad Ziels emittiert werden&lt;br /&gt;
|[https://buergerinfo.mannheim.de/buergerinfo/getfile.asp?id=8179789&amp;amp;type=do Mannheim], allerdings setzt die Maßnahmenplanung diesen nicht vollständig um&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2. Der KAP bilanziert in den Sektoren Strom, Wärme, Gebäude (Gewerbe-Handel-Diestleistungen (GHD) und Private Haushalte), Kraftstoffe, Industrie, Verkehr, Abfallwirtschaft, Landwirtschaft und LULUCF (Land Use and Land Use Change and Forestry)&lt;br /&gt;
|[https://buchholzzero.de/klimaaktionsplan/ Buchholz in der Nordheide] (In der sektoriellen Gliederung sind Maßnahmen zu LULUCF und Landwirtschaft inkludiert)&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC80C;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #FFC80C;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1.2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======B Inhalte======&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;sortable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Best-Practice-Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3. Der KAP enthält ein Klimaneutralitätsszenario mit dem Ziel Klimaneutralität bis 2030/35&lt;br /&gt;
|[https://buergerinfo.mannheim.de/buergerinfo/getfile.asp?id=8179789&amp;amp;type=do Mannheim] (für Erklärung der unterschiedlich realistischen Szenarien)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4. Der KAP enthält ergänzend ein Trendszenario (was passiert, wenn die Kommune keine Maßnahmen ergreift und alles weiterläuft, wie bisher)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5. Der KAP weist in der Maßnahmenplanung die &#039;&#039;jährlichen&#039;&#039;(!) Kosten und den jährlichen Personalbedarf für die Planung und Umsetzung von Maßnahmen aus&lt;br /&gt;
|[https://erlangen.de/uwao-api/faila/files/bypath/Dokumente/PDF-Formulare/31_Umweltamt/31klima_langversion_fahrplan_klima-aufbruch_erlangen.pdf?tn=1 Erlangen], [https://www.hallo-oau.de/php/herunterladen.php?id=MjM0NiMxMDAwMDAwNg%3D%3D Flecken Steyerberg]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6. Der KAP beschreibt in der Maßnahmenplanung &#039;&#039;jahresscharf(!)&#039;&#039;, wann mit welcher Maßnahme begonnen wird.&lt;br /&gt;
|[https://www.soest.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Bauen_und_Wohnen/Anlage_2_Massnahmensteckbriefe.pdf Soest], [https://www.hallo-oau.de/php/herunterladen.php?id=MjM0NiMxMDAwMDAwNg%3D%3D Flecken Steyerberg] (zur Übersichtlichkeit der Maßnahmenplanung)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7. Für alle Maßnahmen sind Verantwortlichkeiten oder zuständige Fachbereiche in der Verwaltung hinterlegt&lt;br /&gt;
|[https://www.braunschweig.de/leben/umwelt_naturschutz/klima/klimaschutzkonzept-2.0/klimaschutzkonzept.php Braunschweig]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8. Prognose anhand der Maßnahmen: &lt;br /&gt;
Aus dem genauen Zeitplan der Maßnahmenplanung (siehe 6.) kann ab jetzt bis 2035 die THG-Emissionen und der Endenergiebedarf jährlich prognostiziert werden in den Sektoren Strom, Wärme, Kraftstoffe, Gebäude (Gewerbe-Handel-Dienstleistungen (GHD), Private Haushalte) Industrie, Verkehr, Abfallwirtschaft, Landwirtschaft und LULUCF. Dadurch wird der Weg zur Treibhausgasneutralität erkennbar.&lt;br /&gt;
|[https://www.braunschweig.de/leben/umwelt_naturschutz/klima/klimaschutzkonzept-2.0/klimaschutzkonzept.php Braunschweig] (siehe Seite 16.)&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC80C;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #FFC80C;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1.2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
======C Akteur:innenbeteiligung======&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;sortable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Best-Practice-Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9. Der KAP enthält Maßnahmen zur Akzeptanz sowie die Möglichkeit zur Beteiligung der einzelnen Akteur:innen. Hierzu gibt es unten auf dieser Seite einen eigenen Abschnitt.&lt;br /&gt;
|[https://erlangen.de/uwao-api/faila/files/bypath/Dokumente/PDF-Formulare/31_Umweltamt/31klima_langversion_fahrplan_klima-aufbruch_erlangen.pdf?tn=1 Erlangen], [https://www.wuppertal.de/microsite/klimaschutz/dokumente_downloads/20200519_IKSK_Wuppertal_Endbericht.pdf Wuppertal]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC80C;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #FFC80C;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1.2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
======D Nachhaltigkeitsarchitektur======&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;sortable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Best-Practice-Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10. Der KAP beleuchtet die Nachhaltigkeitsarchitektur in der Verwaltung: kann die Verwaltung die Maßnahmen zur Klimaneutralität umsetzen:&lt;br /&gt;
*zum Beispiel: gibt es ein Klimaschutzmanagement, eine Klimarelevanzprüfung, wird Klimaschutz als Querschnittsaufgabe verstanden&lt;br /&gt;
|[https://klimaentscheid-jena.de/aktuelles/klima-aktionsplan/#kap Jena] (unter Vorbehalt, da KAP noch nicht verabschiedet)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Best-Practice Beispiele wurden KAPs der Kommunen Ingolstadt, Braunschweig, Erlangen, Buchholz in der Nordheide, Jena, Soest, Monnheim am Rhein, Kronberg, Bad Segeberg, Mannheim und Flecken Steyerberg ausgewertet.&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Unterschied zwischen einem Klima-Aktionsplan und einem Klimaschutzkonzept (integriertes Klimaschutzkonzept) ==&lt;br /&gt;
Beide Begriffe beschreiben einen Plan hin zu weniger Emissionen in der Kommune / Landkreis / Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klima-Aktionsplan und Klimaschutzkonzept sind zwei unterschiedliche Begriffe für eine Sache.&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
=== Klimaschutzkonzept ===&lt;br /&gt;
Klimaschutzkonzept kommt als Begriff historisch von den Energiekonzepten, aus denen dann (integrierte) Klimaschutzkonzepte entwickelt wurden, um mit einen umfassenderen Ansatz Wege zur Treibhausgas-Reduktion zu untersuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Klimaschutzkonzepte haben kein vorgegebenes Ziel. In ihnen werden für die Kommune individuelle Maßnahmen beschrieben, wie Treibhausgasemissionen gemindert werden können. Es gibt in den jeweiligen Sektoren vorgeschlagene Maßnahmen, die mit einem groben Investitionsrahmen hinterlegt sind. Meistens sind verschiedene Zielszenarien beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommunen / Politiker:innen wählen sich ein übergeordnetes Ziel, das sie erreichen möchten, z. B. Reduktion der Emissionen um 50 Prozent bis zum Jahr xxxx.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Klima-Aktionsplan wird entweder durch ein externes Büro in Absprache mit der Verwaltung entwickelt, oder durch die Verwaltung (Klimaschutzmanagement) selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em; border-left:1px solid grey&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
=== Klima-Aktionsplan ===&lt;br /&gt;
Klima-Aktionsplan (oder Klimaschutz-Aktions-Plan) wird von GermanZero verwendet, um einen Plan zu beschreiben, der über die oben beschriebene Definition hinausgeht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Klima-Aktionsplan beschreibt den genauen Weg, wie die Kommune im Zieljahr 2035 / xxxx &#039;&#039;&#039;klimaneutral&#039;&#039;&#039; sein kann. Auf dem Hintergrund des Restbudgetansatzes sollen die verbleibenden Emissionen auf die restlichen Jahre verteilt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen an den GermanZero Klima-Aktionsplan sind auf dieser Seite oben im Textabschnitt definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; | &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 Die Kunst ist also die weitgehenden Ziele wie Klimaneutralität im Jahr 2035 und den Weg dorthin verbindlich zu beschreiben. Ob das dann Klimaschutzkonzept oder Klima-Aktionsplan heißt, ist eher nebensächlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Akteur:innenbeteiligung im Klima-Aktionsplan ==&lt;br /&gt;
Eine &#039;&#039;&#039;gute&#039;&#039;&#039; Akteur:innenbeteiligung beginnt bereits bei der Erstellung des Klima-Aktionsplans, um eine hohe Akzeptanz der Ziele und der umzusetzenden Maßnahmen zu erreichen. Darüber hinaus braucht es natürlich auch für die Umsetzung des KAPs die Beteiligung aller Akteur:innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die wichtigsten Akteur:innen einer Kommune ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Verwaltung der Kommune,  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Stakeholder:innen in der Kommune (alle Gruppen die ein berechtigtes Interesse an der Umsetzung des KAPs haben z.B. kommunale Unternehmen, Vereine), &lt;br /&gt;
* Bürger:innen (u.a. LocalZero-Teams) &lt;br /&gt;
* und die höchsten politischen Gremien der Kommune (z.B. Gemeinderat / Stadtrat). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 Alle sitzen in einem Boot um Klimaneutralität zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akteur:innenbeteiligung bei der Erstellung des Klima-Aktionsplans ===&lt;br /&gt;
So kann ein KAP, wenn er bereits von Anfang an die Mitglieder der Verwaltung, die Stakeholder:innen der Stadt, die Bürger:innen, als auch das höchste politische Gremium der Kommune miteinbezieht, wichtige Grundsteine legen, damit die Maßnahmen von diesen Akteur:innen umgesetzt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Werden alle Akteur:innen in der Maßnahmenentwicklung beteiligt, können übereinstimmend die zielführendsten Maßnahmen ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
* In einem guten Beteiligungsprozeß haben die Akteur:innen die Möglichkeit die Maßnahmen zu bearbeiten. Können Akteur:innen eigene Bedingungen in die Maßnahmenplanung miteinfließen lassen, geht eine Umsetzung, die auf Zusammenarbeit basiert einfacher von der Hand. &lt;br /&gt;
* Selbst wenn zum Beispiel in einem KAP (ohne Beteiligungsprozess) Verantwortlichkeiten und Zeitpläne festgeschrieben sind, kann es in der Umsetzung haken, da die Verwaltung an der Erstellung des KAPs nicht beteiligt war und das daher nicht als eigenes Ziel definiert. Alle sollen für eine erfolgreiche Umsetzung des KAPs miteinbezogen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 In der Umsetzung des KAPs ist es auch wichtig, dass alle Akteur:innen &#039;&#039;&#039;fortlaufend&#039;&#039;&#039; mit in die Durchführung der Maßnahmen miteinbezogen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fördermöglichkeiten für die Erstellung eines Klima-Aktionsplans ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Money-2180330 1920.jpg|mini|Klima-Aktionspläne können von der Nationalen Initiative für Klimaschutz gefördert werden.|alternativtext=|254x254px]]&lt;br /&gt;
Klima-Aktionspläne können mit oder ohne Fördergelder geschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefördert werden können die Klima-Aktionspläne durch die [https://www.klimaschutz.de/de/foerderung/foerderprogramme/kommunalrichtlinie/erstellung-von-klimaschutzkonzepten-und-einsatz-eines-klimaschutzmanagements Nationale Klimaschutz Initiative (NKI)]. Seit 2022 ist die Förderung von KAPs an die Erstellung durch Klimaschutzmanager:innen gekoppelt, das heißt, die Förderung einer Klimaschutzmanager:in umfasst die Erstellung eines KAPs (nicht die Umsetzung der Maßnahmen!). Integriert in der Fördersumme sind externe Beratertage um zum Beispiel Bilanzen extern erstellen zu lassen. Mehr zu den Förderkonditionen ist [[LocalZero:Förderprogramme für Kommunen|hier beschrieben.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die komplette Erstellung eines KAPs durch externe Büros wird nicht mehr gefördert, es sei denn es besteht bereits ein Klimaschutzkonzept, das vor 2012 erstellt wurde und jetzt als sogenanntes Vorreiterkonzept aktualisiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bestandteile der Förderrichtlinie ===&lt;br /&gt;
*In den Förderrichtlinien wird eine &#039;&#039;Akteursbeteiligung&#039;&#039; ist gefordert. Dies bietet den LokalZero-Teams Möglichkeiten sich einzubringen.&lt;br /&gt;
*Die entworfenen Maßnahmen werden in kurz-, mittel- und langfristig gegliedert.&lt;br /&gt;
*Über Arbeit des Klimaschutzmanagements muss der NKI jährlich berichtet werden.&lt;br /&gt;
*Die Erstellung eines geförderten KAPs wird überprüft, die &amp;lt;u&amp;gt;Umsetzung nicht&amp;lt;/u&amp;gt;, da die Umsetzung nicht Teil des Fördervorhabens ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitliche Abfolge für die Förderung eines Klima-Aktionsplans ===&lt;br /&gt;
Wie bei jeder Bundesförderung kann mit der Ausarbeitung eines geförderten Klima-Aktionsplans erst begonnen werden, wenn der Förderbescheid da ist.&lt;br /&gt;
# Kommune stellt einen Förderantrag für eine Klimaschutzmanager:in, dieser wird nach ca 3 Monaten bewilligt&lt;br /&gt;
# Danach kann die Stelle ausgeschrieben und vergeben werden&lt;br /&gt;
# Die KSM kann jetzt anfangen den KAP zu schreiben und externe Büros für unterstützende Arbeiten zu beauftragen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 &amp;lt;u&amp;gt;Das bedeutet&amp;lt;/u&amp;gt;: zwischen Beschluss und Fertigstellung des KAPs können leicht ein Jahr vergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Fördermittel kann ein KAP unter Umständen schneller erstellt werden aber benötigt ausreichende Haushaltsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausschreibungen ===&lt;br /&gt;
In vielen Fällen wird die Erstellung eines Klima-Aktionsplans von einem [[LocalZero:Planungsbüros und Institute, die Klimaschutzkonzepte erstellen|Planungsbüro]] in Zusammenarbeit mit der Kommune übernommen. Damit es zur Beauftragung des Planungsbüros kommen kann muss zuerst eine Ausschreibung dafür erfolgen. Diese Ausschreibung ist wirklich wichtig, weil von ihrer Qualität die Entstehung eines guten Klima-Aktionsplans abhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du findest eine Liste der [[LocalZero:Ausschreibungen|Ausschreibungen hier]]. Füge gerne die Ausschreibungen Deines Ortes hier ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Handbuch zum Thema Evaluation des Klima-Aktionsplans der Stadt Helsinki ===&lt;br /&gt;
Die Stadt Helsinki hat nach eigener Evaluation Ihres Klima-Aktionsplans ein allgemeines Handbuch herausgebracht. Er richtet sich an Menschen die an der Implementierung eines KAPs beteiligt sind ob ehrenamtlich oder vor allem Menschen in der Verwaltung. Dieser ist sehr lesenswert und gibt Hilfestellung bei der effektiven Zielsetzung, Formulierung und Strategiebildung Monitoring eines KAPs:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.hel.fi/static/kanslia/Julkaisut/2022/HKI_Guide_Emissions_Reduction_2022.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Praxisleitfaden Klimaschutz in Kommunen (mit Maßnahmenblättern) des difu ===&lt;br /&gt;
Dieser Praxisleitfaden richtet sich an Menschen, die in der Kommune Klimaschutz umsetzen, vor allem an Klimaschutzmanager:innen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen, die LocalZero Teams an Klima-Aktionspläne (siehe oben), Maßnahmen oder Bilanzierung (siehe [https://localzero.net/loesungen/klimavision KlimaVision]) setzen sind oft weiterführender als in diesem Leitfaden skizziert.Trotzdem finden sich hier, gut zusammengefasst, alle wichtigen Informationen rund um das Thema kommunaler Klimaschutz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders die Maßnahmenblätter können eine gute Gesprächsgrundlage mit der öffentlichen Verwaltung und Politik bieten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Klimaschutz auf kommunaler Ebene als Querschnittsaufgabe umsetzen&lt;br /&gt;
* Finanzierungshinweise und Planungsinstrumente im Klimaschutz&lt;br /&gt;
* Handlungsmöglichkeiten von Kommunen, um Treibhausgasemissionen zu mindern&lt;br /&gt;
* KAPs: Was ist ein Klimaschutzkonzept, wie wird bilanziert, was sind Szenarien und wie sieht ein Maßnahmenkatalog aus?&lt;br /&gt;
* Wie kann ein Monitoring und Controlling aussehen?&lt;br /&gt;
* Wie werden die strategischen Grundlagen auf kommunaler Ebene erarbeitet&lt;br /&gt;
* Kommunale Handlungsfelder im Klimaschutz mit Maßnahmenblättern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herausgegeben 2023  vom difu (Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH) in Kooperation mit dem Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH (ifeu) und dem Klima-Bündnis – Climate Alliance – Alianza del Clima e. V., Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;https://leitfaden.kommunaler-klimaschutz.de/?smd_process_download=1&amp;amp;download_id=769&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;https://leitfaden.kommunaler-klimaschutz.de/&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== KAPs im Gespräch beim Bundestreffen ===&lt;br /&gt;
Mehr Infos findest du in den Sessions vom [[LocalZero:Session HE22 9|Bundestreffen im Herbst 22]] oder vom [[LocalZero:Session B2|Bundestreffen 21]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Beispiele für KAPs ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://fragdenstaat.de/aktionen/kommunale-klimaschutzplane/ Diese Datenbank] von FragDenStaat führt zahlreiche Klima-Aktionspläne deutscher Kommunen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FAQs (Frequently Asked Questions / Fragen, die Du schon immer beantwortet haben wolltest) ===&lt;br /&gt;
dieser Absatz entsteht zur Zeit!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.energieagentur.rlp.de/fileadmin/user_upload/kommunen/20200422_Checkliste_Handlungsm%C3%B6glichkeiten_kommunaler_Klimaschutz.pdf Energieagentur Rheinland-Pfalz, Checkliste Handlungsmöglichkeiten kommunaler Klimaschutz, 20.April 2020]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abfallwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klima-Aktionsplan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kraftstoffe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LULUCF]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wärme]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Top_Ma%C3%9Fnahmen_f%C3%BCr_Kommunen&amp;diff=15635</id>
		<title>LocalZero:Top Maßnahmen für Kommunen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Top_Ma%C3%9Fnahmen_f%C3%BCr_Kommunen&amp;diff=15635"/>
		<updated>2024-07-01T10:17:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: /* Top-Maßnahmen-Liste */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC90D;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #fff9e5;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1em;&amp;quot;&amp;gt;Auf dieser Seite findet ihr unsere Top-Maßnahmenliste: &#039;&#039;&#039;60 sehr wichtige, kommunale Maßnahmen&#039;&#039;&#039; die in keinem [[LocalZero:Klima-Aktionsplan|Klima-Aktionsplan]] fehlen dürfen.&lt;br /&gt;
.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ihr merkt, dass ihr noch Fragen habt oder Unterstützung in eurer Kommune braucht, habt ihr 2 Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1.Kurzberatung zu allgemeinen Fragen&#039;&#039;&#039; bucht ihr &#039;&#039;[https://localzero.net/lokalteams/workshops-beratung/fachberatung hier]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Workshop zu KAP- und Maßnahmenplanung&#039;&#039;&#039; für euer LocalZero-Team bucht ihr indem ihr eine Mail an [mailto:Localzero@germanzero.de localzero@germanzero.de]  schreibt - wir melden uns bei Euch so schnell es geht!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;.[[Datei:TopMassnahmen.jpg|alternativtext=Top-Maßnahmen|mini|450x450px|Top-Maßnahmen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;&amp;lt;span style=&amp;quot;background-color: #A3D869; padding: .5em; border-radius:5px;font-size:20px&amp;quot;&amp;gt;[https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/4/43/Top_Ma%C3%9Fnahmen_Excel_Stand_08.01.2024.pdf Top-Maßnahmen-Liste]&amp;lt;/span&amp;gt;&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlage unserer Auswahl der LocalZero-TOP-Maßnahmen-Liste sind die Analyse von besonders ambitionierten Klimaschutzkonzepten bzw. Klima-Aktionsplänen, Studien zum kommunalen Einflussbereich im Klimaschutz sowie Gespräche mit Fachexpert:innen aus der Praxis in den unterschiedlichen Sektoren. Die zusammengetragenen Maßnahmen orientieren sich dabei an wichtigen Qualitätskriterien&lt;br /&gt;
* Hohes Treibhausgaseinsparungspotenzial der Maßnahme&lt;br /&gt;
* Technische Umsetzbarkeit derzeit möglich&lt;br /&gt;
* Umsetzung im kommunalen Einflussbereich &lt;br /&gt;
* Breitenwirksamkeit: Alle Sektoren und (großen) Emissionsquellen werden mit einbezogen &lt;br /&gt;
Für viele Maßnahmen, wenn Potenziale vorhanden gilt zudem&lt;br /&gt;
* (Relativ) einfache Umsetzung: Überschauberer Kreis von Akteuren, z.B. kommunale Eigenbetriebe, Politik und Verwaltung&lt;br /&gt;
* Wirtschaftlichkeit, z.B. Photovoltaik auf kommunalen Dächern &lt;br /&gt;
* Öffentlichkeitswirksamkeit, z.B. Akzeptanzförderung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Priorisierung&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
* Priorität A (inklusive 15 Startmaßnahmen) Maßnahmen mit hoher Treibhausgaseinsparung, die schnell umsetzbar sind, gute Startmaßnahmen in der Kommunikation mit Verwaltung und Politik: &amp;quot;das Dringende zuerst&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Priorität B: Maßnahmen mit etwas niedriger Treibhausgaseinsparung: &amp;quot;der nächste Schritt&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Priorität A und B: Sind gute Schritte in Richtung Klimaneutralität, es braucht aber noch weitere nötige Maßnahmen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Mehr Informationen zu Klima-Aktionsplänen:&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Hier formulieren wir die Mindestanforderungen an einen guten Klima-Aktionsplan: [[LocalZero:Klima-Aktionsplan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
* [https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/klimaschutzpotenziale-in-kommunen Studie des Umweltbundesamtes: &amp;quot;Klimaschutzpotentiale in Kommunen&amp;quot;] &lt;br /&gt;
** [https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/376/publikationen/broschuere_klimaschutzmanagement_und_treibhausgasneutralitaet_in_kommunen_bf.pdf Als Broschüre] &lt;br /&gt;
* Maßnahmensteckbriefe des Difu: [https://leitfaden.kommunaler-klimaschutz.de/ &amp;quot;Praxisleitfaden Klimaschutz in Kommunen&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* Eigene (LocalZero) Auswertung von Klima-Aktionsplänen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Steckbriefe der Sektor-Maßnahmen&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/c/c7/24-03-06_Strom.pdf Top-Maßnahmen Strom]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/8/82/24-03-06_W%C3%A4rme.pdf Top-Maßnahmen Wärme]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/7/71/24-03-06_Verkehr.pdf Top-Maßnahmen Verkehr]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/f/fc/24-05-22_Landwirtschaft.pdf Top-Maßnahmen Landwirtschaft]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/e/e0/24-06-05_Umsetzungsma%C3%9Fnahmen_lulucf.pdf Top-Maßnahmen LULUCF] (Landnutzung und Landnutzungsänderung)&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/7/71/24-06-26_Abfall_Top_Ma%C3%9Fnahmen.pdf Top-Maßnahmen Abfallwirtschaft]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klima-Aktionsplan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Top_Ma%C3%9Fnahmen_f%C3%BCr_Kommunen&amp;diff=15634</id>
		<title>LocalZero:Top Maßnahmen für Kommunen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Top_Ma%C3%9Fnahmen_f%C3%BCr_Kommunen&amp;diff=15634"/>
		<updated>2024-07-01T10:16:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: /* Top-Maßnahmen-Liste */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC90D;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #fff9e5;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1em;&amp;quot;&amp;gt;Auf dieser Seite findet ihr unsere Top-Maßnahmenliste: &#039;&#039;&#039;60 sehr wichtige, kommunale Maßnahmen&#039;&#039;&#039; die in keinem [[LocalZero:Klima-Aktionsplan|Klima-Aktionsplan]] fehlen dürfen.&lt;br /&gt;
.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ihr merkt, dass ihr noch Fragen habt oder Unterstützung in eurer Kommune braucht, habt ihr 2 Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1.Kurzberatung zu allgemeinen Fragen&#039;&#039;&#039; bucht ihr &#039;&#039;[https://localzero.net/lokalteams/workshops-beratung/fachberatung hier]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Workshop zu KAP- und Maßnahmenplanung&#039;&#039;&#039; für euer LocalZero-Team bucht ihr indem ihr eine Mail an [mailto:Localzero@germanzero.de localzero@germanzero.de]  schreibt - wir melden uns bei Euch so schnell es geht!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;.[[Datei:TopMassnahmen.jpg|alternativtext=Top-Maßnahmen|mini|450x450px|Top-Maßnahmen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;&amp;lt;span style=&amp;quot;background-color: #A3D869; padding: .5em; border-radius:5px;font-size:20px&amp;quot;&amp;gt;[https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/4/43/Top_Ma%C3%9Fnahmen_Excel_Stand_08.01.2024.pdf Top-Maßnahmen-Liste]&amp;lt;/span&amp;gt;&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlage unserer Auswahl der TOP-Maßnahmen sind die Analyse von besonders ambitionierten Klimaschutzkonzepten bzw. Klima-Aktionsplänen, Studien zum kommunalen Einflussbereich im Klimaschutz sowie Gespräche mit Fachexpert:innen aus der Praxis in den unterschiedlichen Sektoren. Die zusammengetragenen Maßnahmen orientieren sich dabei an wichtigen Qualitätskriterien&lt;br /&gt;
* Hohes Treibhausgaseinsparungspotenzial der Maßnahme&lt;br /&gt;
* Technische Umsetzbarkeit derzeit möglich&lt;br /&gt;
* Umsetzung im kommunalen Einflussbereich &lt;br /&gt;
* Breitenwirksamkeit: Alle Sektoren und (großen) Emissionsquellen werden mit einbezogen &lt;br /&gt;
Für viele Maßnahmen, wenn Potenziale vorhanden gilt zudem&lt;br /&gt;
* (Relativ) einfache Umsetzung: Überschauberer Kreis von Akteuren, z.B. kommunale Eigenbetriebe, Politik und Verwaltung&lt;br /&gt;
* Wirtschaftlichkeit, z.B. Photovoltaik auf kommunalen Dächern &lt;br /&gt;
* Öffentlichkeitswirksamkeit, z.B. Akzeptanzförderung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Priorisierung&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
* Priorität A (inklusive 15 Startmaßnahmen) Maßnahmen mit hoher Treibhausgaseinsparung, die schnell umsetzbar sind, gute Startmaßnahmen in der Kommunikation mit Verwaltung und Politik: &amp;quot;das Dringende zuerst&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Priorität B: Maßnahmen mit etwas niedriger Treibhausgaseinsparung: &amp;quot;der nächste Schritt&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Priorität A und B: Sind gute Schritte in Richtung Klimaneutralität, es braucht aber noch weitere nötige Maßnahmen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Mehr Informationen zu Klima-Aktionsplänen:&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Hier formulieren wir die Mindestanforderungen an einen guten Klima-Aktionsplan: [[LocalZero:Klima-Aktionsplan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
* [https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/klimaschutzpotenziale-in-kommunen Studie des Umweltbundesamtes: &amp;quot;Klimaschutzpotentiale in Kommunen&amp;quot;] &lt;br /&gt;
** [https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/376/publikationen/broschuere_klimaschutzmanagement_und_treibhausgasneutralitaet_in_kommunen_bf.pdf Als Broschüre] &lt;br /&gt;
* Maßnahmensteckbriefe des Difu: [https://leitfaden.kommunaler-klimaschutz.de/ &amp;quot;Praxisleitfaden Klimaschutz in Kommunen&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* Eigene (LocalZero) Auswertung von Klima-Aktionsplänen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Steckbriefe der Sektor-Maßnahmen&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/c/c7/24-03-06_Strom.pdf Top-Maßnahmen Strom]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/8/82/24-03-06_W%C3%A4rme.pdf Top-Maßnahmen Wärme]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/7/71/24-03-06_Verkehr.pdf Top-Maßnahmen Verkehr]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/f/fc/24-05-22_Landwirtschaft.pdf Top-Maßnahmen Landwirtschaft]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/e/e0/24-06-05_Umsetzungsma%C3%9Fnahmen_lulucf.pdf Top-Maßnahmen LULUCF] (Landnutzung und Landnutzungsänderung)&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/7/71/24-06-26_Abfall_Top_Ma%C3%9Fnahmen.pdf Top-Maßnahmen Abfallwirtschaft]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klima-Aktionsplan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Top_Ma%C3%9Fnahmen_f%C3%BCr_Kommunen&amp;diff=15633</id>
		<title>LocalZero:Top Maßnahmen für Kommunen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Top_Ma%C3%9Fnahmen_f%C3%BCr_Kommunen&amp;diff=15633"/>
		<updated>2024-07-01T10:15:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC90D;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #fff9e5;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1em;&amp;quot;&amp;gt;Auf dieser Seite findet ihr unsere Top-Maßnahmenliste: &#039;&#039;&#039;60 sehr wichtige, kommunale Maßnahmen&#039;&#039;&#039; die in keinem [[LocalZero:Klima-Aktionsplan|Klima-Aktionsplan]] fehlen dürfen.&lt;br /&gt;
.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ihr merkt, dass ihr noch Fragen habt oder Unterstützung in eurer Kommune braucht, habt ihr 2 Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1.Kurzberatung zu allgemeinen Fragen&#039;&#039;&#039; bucht ihr &#039;&#039;[https://localzero.net/lokalteams/workshops-beratung/fachberatung hier]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Workshop zu KAP- und Maßnahmenplanung&#039;&#039;&#039; für euer LocalZero-Team bucht ihr indem ihr eine Mail an [mailto:Localzero@germanzero.de localzero@germanzero.de]  schreibt - wir melden uns bei Euch so schnell es geht!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;.[[Datei:TopMassnahmen.jpg|alternativtext=Top-Maßnahmen|mini|450x450px|Top-Maßnahmen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;&amp;lt;span style=&amp;quot;background-color: #A3D869; padding: .5em; border-radius:5px;font-size:20px&amp;quot;&amp;gt;[https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/4/43/Top_Ma%C3%9Fnahmen_Excel_Stand_08.01.2024.pdf Top-Maßnahmen-Liste]&amp;lt;/span&amp;gt;&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlage der Auswahl sind die Analyse von besonders ambitionierten Klimaschutzkonzepten bzw. Klima-Aktionsplänen, Studien zum kommunalen Einflussbereich im Klimaschutz sowie Gespräche mit Fachexpert:innen aus der Praxis in den unterschiedlichen Sektoren. Die zusammengetragenen Maßnahmen orientieren sich dabei an wichtigen Qualitätskriterien&lt;br /&gt;
* Hohes Treibhausgaseinsparungspotenzial der Maßnahme&lt;br /&gt;
* Technische Umsetzbarkeit derzeit möglich&lt;br /&gt;
* Umsetzung im kommunalen Einflussbereich &lt;br /&gt;
* Breitenwirksamkeit: Alle Sektoren und (großen) Emissionsquellen werden mit einbezogen &lt;br /&gt;
Für viele Maßnahmen, wenn Potenziale vorhanden gilt zudem&lt;br /&gt;
* (Relativ) einfache Umsetzung: Überschauberer Kreis von Akteuren, z.B. kommunale Eigenbetriebe, Politik und Verwaltung&lt;br /&gt;
* Wirtschaftlichkeit, z.B. Photovoltaik auf kommunalen Dächern &lt;br /&gt;
* Öffentlichkeitswirksamkeit, z.B. Akzeptanzförderung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Priorisierung&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
* Priorität A (inklusive 15 Startmaßnahmen) Maßnahmen mit hoher Treibhausgaseinsparung, die schnell umsetzbar sind, gute Startmaßnahmen in der Kommunikation mit Verwaltung und Politik: &amp;quot;das Dringende zuerst&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Priorität B: Maßnahmen mit etwas niedriger Treibhausgaseinsparung: &amp;quot;der nächste Schritt&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Priorität A und B: Sind gute Schritte in Richtung Klimaneutralität, es braucht aber noch weitere nötige Maßnahmen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Mehr Informationen zu Klima-Aktionsplänen:&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Hier formulieren wir die Mindestanforderungen an einen guten Klima-Aktionsplan: [[LocalZero:Klima-Aktionsplan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
* [https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/klimaschutzpotenziale-in-kommunen Studie des Umweltbundesamtes: &amp;quot;Klimaschutzpotentiale in Kommunen&amp;quot;] &lt;br /&gt;
** [https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/376/publikationen/broschuere_klimaschutzmanagement_und_treibhausgasneutralitaet_in_kommunen_bf.pdf Als Broschüre] &lt;br /&gt;
* Maßnahmensteckbriefe des Difu: [https://leitfaden.kommunaler-klimaschutz.de/ &amp;quot;Praxisleitfaden Klimaschutz in Kommunen&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* Eigene (LocalZero) Auswertung von Klima-Aktionsplänen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Steckbriefe der Sektor-Maßnahmen&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/c/c7/24-03-06_Strom.pdf Top-Maßnahmen Strom]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/8/82/24-03-06_W%C3%A4rme.pdf Top-Maßnahmen Wärme]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/7/71/24-03-06_Verkehr.pdf Top-Maßnahmen Verkehr]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/f/fc/24-05-22_Landwirtschaft.pdf Top-Maßnahmen Landwirtschaft]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/e/e0/24-06-05_Umsetzungsma%C3%9Fnahmen_lulucf.pdf Top-Maßnahmen LULUCF] (Landnutzung und Landnutzungsänderung)&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/7/71/24-06-26_Abfall_Top_Ma%C3%9Fnahmen.pdf Top-Maßnahmen Abfallwirtschaft]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klima-Aktionsplan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
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		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Top_Ma%C3%9Fnahmen_f%C3%BCr_Kommunen&amp;diff=15632</id>
		<title>LocalZero:Top Maßnahmen für Kommunen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Top_Ma%C3%9Fnahmen_f%C3%BCr_Kommunen&amp;diff=15632"/>
		<updated>2024-07-01T10:15:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC90D;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #fff9e5;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1em;&amp;quot;&amp;gt;Auf dieser Seite findet ihr unsere Top-Maßnahmenliste: &#039;&#039;&#039;60 sehr wichtige, kommunale Maßnahmen&#039;&#039;&#039; die in keinem [[LocalZero:Klima-Aktionsplan|Klima-Aktionsplan]] fehlen dürfen.&lt;br /&gt;
.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ihr merkt, dass ihr noch Fragen habt oder Unterstützung in eurer Kommune braucht, habt ihr 2 Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1.Kurzberatung zu allgemeinen Fragen&#039;&#039;&#039; bucht ihr &#039;&#039;[https://localzero.net/lokalteams/workshops-beratung/fachberatung hier]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Workshop zu KAP- und Maßnahmenplanung&#039;&#039;&#039; für euer LocalZero-Team bucht ihr indem ihr eine Mail an [mailto:Localzero@germanzero.de localzero@germanzero.de]  schreibt - wir melden uns bei Euch so schnell es geht!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;[[Datei:TopMassnahmen.jpg|alternativtext=Top-Maßnahmen|mini|450x450px|Top-Maßnahmen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;&amp;lt;span style=&amp;quot;background-color: #A3D869; padding: .5em; border-radius:5px;font-size:20px&amp;quot;&amp;gt;[https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/4/43/Top_Ma%C3%9Fnahmen_Excel_Stand_08.01.2024.pdf Top-Maßnahmen-Liste]&amp;lt;/span&amp;gt;&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlage der Auswahl sind die Analyse von besonders ambitionierten Klimaschutzkonzepten bzw. Klima-Aktionsplänen, Studien zum kommunalen Einflussbereich im Klimaschutz sowie Gespräche mit Fachexpert:innen aus der Praxis in den unterschiedlichen Sektoren. Die zusammengetragenen Maßnahmen orientieren sich dabei an wichtigen Qualitätskriterien&lt;br /&gt;
* Hohes Treibhausgaseinsparungspotenzial der Maßnahme&lt;br /&gt;
* Technische Umsetzbarkeit derzeit möglich&lt;br /&gt;
* Umsetzung im kommunalen Einflussbereich &lt;br /&gt;
* Breitenwirksamkeit: Alle Sektoren und (großen) Emissionsquellen werden mit einbezogen &lt;br /&gt;
Für viele Maßnahmen, wenn Potenziale vorhanden gilt zudem&lt;br /&gt;
* (Relativ) einfache Umsetzung: Überschauberer Kreis von Akteuren, z.B. kommunale Eigenbetriebe, Politik und Verwaltung&lt;br /&gt;
* Wirtschaftlichkeit, z.B. Photovoltaik auf kommunalen Dächern &lt;br /&gt;
* Öffentlichkeitswirksamkeit, z.B. Akzeptanzförderung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Priorisierung&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
* Priorität A (inklusive 15 Startmaßnahmen) Maßnahmen mit hoher Treibhausgaseinsparung, die schnell umsetzbar sind, gute Startmaßnahmen in der Kommunikation mit Verwaltung und Politik: &amp;quot;das Dringende zuerst&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Priorität B: Maßnahmen mit etwas niedriger Treibhausgaseinsparung: &amp;quot;der nächste Schritt&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Priorität A und B: Sind gute Schritte in Richtung Klimaneutralität, es braucht aber noch weitere nötige Maßnahmen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Mehr Informationen zu Klima-Aktionsplänen:&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Hier formulieren wir die Mindestanforderungen an einen guten Klima-Aktionsplan: [[LocalZero:Klima-Aktionsplan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
* [https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/klimaschutzpotenziale-in-kommunen Studie des Umweltbundesamtes: &amp;quot;Klimaschutzpotentiale in Kommunen&amp;quot;] &lt;br /&gt;
** [https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/376/publikationen/broschuere_klimaschutzmanagement_und_treibhausgasneutralitaet_in_kommunen_bf.pdf Als Broschüre] &lt;br /&gt;
* Maßnahmensteckbriefe des Difu: [https://leitfaden.kommunaler-klimaschutz.de/ &amp;quot;Praxisleitfaden Klimaschutz in Kommunen&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* Eigene (LocalZero) Auswertung von Klima-Aktionsplänen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Steckbriefe der Sektor-Maßnahmen&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/c/c7/24-03-06_Strom.pdf Top-Maßnahmen Strom]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/8/82/24-03-06_W%C3%A4rme.pdf Top-Maßnahmen Wärme]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/7/71/24-03-06_Verkehr.pdf Top-Maßnahmen Verkehr]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/f/fc/24-05-22_Landwirtschaft.pdf Top-Maßnahmen Landwirtschaft]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/e/e0/24-06-05_Umsetzungsma%C3%9Fnahmen_lulucf.pdf Top-Maßnahmen LULUCF] (Landnutzung und Landnutzungsänderung)&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/7/71/24-06-26_Abfall_Top_Ma%C3%9Fnahmen.pdf Top-Maßnahmen Abfallwirtschaft]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klima-Aktionsplan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
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		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Top_Ma%C3%9Fnahmen_f%C3%BCr_Kommunen&amp;diff=15631</id>
		<title>LocalZero:Top Maßnahmen für Kommunen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Top_Ma%C3%9Fnahmen_f%C3%BCr_Kommunen&amp;diff=15631"/>
		<updated>2024-07-01T10:13:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC90D;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #fff9e5;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1em;&amp;quot;&amp;gt;Auf dieser Seite findet ihr unsere Top-Maßnahmenliste.&lt;br /&gt;
Diese sind etwa &#039;&#039;&#039;60 sehr wichtige, kommunale Maßnahmen&#039;&#039;&#039; die in keinem [[LocalZero:Klima-Aktionsplan|Klima-Aktionsplan]] fehlen dürfen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ihr merkt, dass ihr noch Fragen habt oder Unterstützung in eurer Kommune braucht, habt ihr 2 Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Kurzberatung zu allgemeinen Fragen&#039;&#039;&#039; bucht ihr &#039;&#039;[https://localzero.net/lokalteams/workshops-beratung/fachberatung hier]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Workshop zu KAP- und Maßnahmenplanung&#039;&#039;&#039; für euer LocalZero-Team bucht ihr indem ihr eine Mail an [mailto:Localzero@germanzero.de localzero@germanzero.de]  schreibt - wir melden uns bei Euch so schnell es geht!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;[[Datei:TopMassnahmen.jpg|alternativtext=Top-Maßnahmen|mini|450x450px|Top-Maßnahmen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;&amp;lt;span style=&amp;quot;background-color: #A3D869; padding: .5em; border-radius:5px;font-size:20px&amp;quot;&amp;gt;[https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/4/43/Top_Ma%C3%9Fnahmen_Excel_Stand_08.01.2024.pdf Top-Maßnahmen-Liste]&amp;lt;/span&amp;gt;&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlage der Auswahl sind die Analyse von besonders ambitionierten Klimaschutzkonzepten bzw. Klima-Aktionsplänen, Studien zum kommunalen Einflussbereich im Klimaschutz sowie Gespräche mit Fachexpert:innen aus der Praxis in den unterschiedlichen Sektoren. Die zusammengetragenen Maßnahmen orientieren sich dabei an wichtigen Qualitätskriterien&lt;br /&gt;
* Hohes Treibhausgaseinsparungspotenzial der Maßnahme&lt;br /&gt;
* Technische Umsetzbarkeit derzeit möglich&lt;br /&gt;
* Umsetzung im kommunalen Einflussbereich &lt;br /&gt;
* Breitenwirksamkeit: Alle Sektoren und (großen) Emissionsquellen werden mit einbezogen &lt;br /&gt;
Für viele Maßnahmen, wenn Potenziale vorhanden gilt zudem&lt;br /&gt;
* (Relativ) einfache Umsetzung: Überschauberer Kreis von Akteuren, z.B. kommunale Eigenbetriebe, Politik und Verwaltung&lt;br /&gt;
* Wirtschaftlichkeit, z.B. Photovoltaik auf kommunalen Dächern &lt;br /&gt;
* Öffentlichkeitswirksamkeit, z.B. Akzeptanzförderung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Priorisierung&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
* Priorität A (inklusive 15 Startmaßnahmen) Maßnahmen mit hoher Treibhausgaseinsparung, die schnell umsetzbar sind, gute Startmaßnahmen in der Kommunikation mit Verwaltung und Politik: &amp;quot;das Dringende zuerst&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Priorität B: Maßnahmen mit etwas niedriger Treibhausgaseinsparung: &amp;quot;der nächste Schritt&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Priorität A und B: Sind gute Schritte in Richtung Klimaneutralität, es braucht aber noch weitere nötige Maßnahmen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Mehr Informationen zu Klima-Aktionsplänen:&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Hier formulieren wir die Mindestanforderungen an einen guten Klima-Aktionsplan: [[LocalZero:Klima-Aktionsplan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
* [https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/klimaschutzpotenziale-in-kommunen Studie des Umweltbundesamtes: &amp;quot;Klimaschutzpotentiale in Kommunen&amp;quot;] &lt;br /&gt;
** [https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/376/publikationen/broschuere_klimaschutzmanagement_und_treibhausgasneutralitaet_in_kommunen_bf.pdf Als Broschüre] &lt;br /&gt;
* Maßnahmensteckbriefe des Difu: [https://leitfaden.kommunaler-klimaschutz.de/ &amp;quot;Praxisleitfaden Klimaschutz in Kommunen&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* Eigene (LocalZero) Auswertung von Klima-Aktionsplänen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Steckbriefe der Sektor-Maßnahmen&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/c/c7/24-03-06_Strom.pdf Top-Maßnahmen Strom]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/8/82/24-03-06_W%C3%A4rme.pdf Top-Maßnahmen Wärme]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/7/71/24-03-06_Verkehr.pdf Top-Maßnahmen Verkehr]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/f/fc/24-05-22_Landwirtschaft.pdf Top-Maßnahmen Landwirtschaft]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/e/e0/24-06-05_Umsetzungsma%C3%9Fnahmen_lulucf.pdf Top-Maßnahmen LULUCF] (Landnutzung und Landnutzungsänderung)&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/7/71/24-06-26_Abfall_Top_Ma%C3%9Fnahmen.pdf Top-Maßnahmen Abfallwirtschaft]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klima-Aktionsplan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
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		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Top_Ma%C3%9Fnahmen_f%C3%BCr_Kommunen&amp;diff=15630</id>
		<title>LocalZero:Top Maßnahmen für Kommunen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Top_Ma%C3%9Fnahmen_f%C3%BCr_Kommunen&amp;diff=15630"/>
		<updated>2024-07-01T10:12:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC90D;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #fff9e5;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1em;&amp;quot;&amp;gt;Auf dieser Seite findet ihr unsere Top-Maßnahmenliste.&lt;br /&gt;
Diese sind etwa &#039;&#039;&#039;60 sehr wichtige, kommunale Maßnahmen&#039;&#039;&#039; die in keinem [[LocalZero:Klima-Aktionsplan|Klima-Aktionsplan]] fehlen dürfen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ihr merkt, dass ihr noch Fragen habt oder Unterstützung in eurer Kommune braucht, habt ihr 2 Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Kurzberatung zu allgemeinen Fragen&#039;&#039;&#039; bucht ihr &#039;&#039;[https://localzero.net/lokalteams/workshops-beratung/fachberatung hier]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Workshop zu KAP- und Maßnahmenplanung&#039;&#039;&#039; für euer LocalZero-Team bucht ihr indem ihr eine Mail an [mailto:Localzero@germanzero.de localzero@germanzero.de]  schreibt - wir melden uns bei Euch so schnell es geht!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;[[Datei:TopMassnahmen.jpg|alternativtext=Top-Maßnahmen|mini|450x450px|Top-Maßnahmen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;&amp;lt;span style=&amp;quot;background-color: #A3D869; padding: .5em; border-radius:5px;font-size:20px&amp;quot;&amp;gt;[https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/4/43/Top_Ma%C3%9Fnahmen_Excel_Stand_08.01.2024.pdf Top-Maßnahmen-Liste]&amp;lt;/span&amp;gt;&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlage der Auswahl sind die Analyse von besonders ambitionierten Klimaschutzkonzepten bzw. Klima-Aktionsplänen, Studien zum kommunalen Einflussbereich im Klimaschutz sowie Gespräche mit Fachexpert:innen aus der Praxis in den unterschiedlichen Sektoren. Die zusammengetragenen Maßnahmen orientieren sich dabei an wichtigen Qualitätskriterien&lt;br /&gt;
* Hohes Treibhausgaseinsparungspotenzial der Maßnahme&lt;br /&gt;
* Technische Umsetzbarkeit derzeit möglich&lt;br /&gt;
* Umsetzung im kommunalen Einflussbereich &lt;br /&gt;
* Breitenwirksamkeit: Alle Sektoren und (großen) Emissionsquellen werden mit einbezogen &lt;br /&gt;
Für viele Maßnahmen, wenn Potenziale vorhanden gilt zudem&lt;br /&gt;
* (Relativ) einfache Umsetzung: Überschauberer Kreis von Akteuren, z.B. kommunale Eigenbetriebe, Politik und Verwaltung&lt;br /&gt;
* Wirtschaftlichkeit, z.B. Photovoltaik auf kommunalen Dächern &lt;br /&gt;
* Öffentlichkeitswirksamkeit, z.B. Akzeptanzförderung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Priorisierung&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
* Priorität A (inklusive 15 Startmaßnahmen) Maßnahmen mit hoher Treibhausgaseinsparung, die schnell umsetzbar sind, gute Startmaßnahmen in der Kommunikation mit Verwaltung und Politik: &amp;quot;das Dringende zuerst&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Priorität B: Maßnahmen mit etwas niedriger Treibhausgaseinsparung: &amp;quot;der nächste Schritt&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Priorität A und B: Sind gute Schritte in Richtung Klimaneutralität, es braucht aber noch weitere nötige Maßnahmen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Mehr Informationen zu Klima-Aktionsplänen:&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Hier formulieren wir die Mindestanforderungen an einen guten Klima-Aktionsplan: [[LocalZero:Klima-Aktionsplan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
* [https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/klimaschutzpotenziale-in-kommunen Studie des Umweltbundesamtes: &amp;quot;Klimaschutzpotentiale in Kommunen&amp;quot;] &lt;br /&gt;
** [https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/376/publikationen/broschuere_klimaschutzmanagement_und_treibhausgasneutralitaet_in_kommunen_bf.pdf Als Broschüre] &lt;br /&gt;
* Maßnahmensteckbriefe des Difu: [https://leitfaden.kommunaler-klimaschutz.de/ &amp;quot;Praxisleitfaden Klimaschutz in Kommunen&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* Eigene (LocalZero) Auswertung von Klima-Aktionsplänen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Steckbriefe der Sektor-Maßnahmen&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/c/c7/24-03-06_Strom.pdf Top-Maßnahmen Strom]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/8/82/24-03-06_W%C3%A4rme.pdf Top-Maßnahmen Wärme]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/7/71/24-03-06_Verkehr.pdf Top-Maßnahmen Verkehr]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/f/fc/24-05-22_Landwirtschaft.pdf Top-Maßnahmen Landwirtschaft]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/e/e0/24-06-05_Umsetzungsma%C3%9Fnahmen_lulucf.pdf Top-Maßnahmen LULUCF] (Landnutzung und Landnutzungsänderung)&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/7/71/24-06-26_Abfall_Top_Ma%C3%9Fnahmen.pdf Top-Maßnahmen Abfallwirtschaft]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klima-Aktionsplan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
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		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Top_Ma%C3%9Fnahmen_f%C3%BCr_Kommunen&amp;diff=15629</id>
		<title>LocalZero:Top Maßnahmen für Kommunen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Top_Ma%C3%9Fnahmen_f%C3%BCr_Kommunen&amp;diff=15629"/>
		<updated>2024-07-01T10:12:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC90D;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #fff9e5;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1em;&amp;quot;&amp;gt;Auf dieser Seite findet ihr unsere Top-Maßnahmenliste.&lt;br /&gt;
Diese sind etwa &#039;&#039;&#039;60 sehr wichtige, kommunale Maßnahmen&#039;&#039;&#039; die in keinem [[LocalZero:Klima-Aktionsplan|Klima-Aktionsplan]] fehlen dürfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ihr merkt, dass ihr noch Fragen habt oder Unterstützung in eurer Kommune braucht, habt ihr 2 Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Kurzberatung zu allgemeinen Fragen&#039;&#039;&#039; bucht ihr &#039;&#039;[https://localzero.net/lokalteams/workshops-beratung/fachberatung hier]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Workshop zu KAP- und Maßnahmenplanung&#039;&#039;&#039; für euer LocalZero-Team bucht ihr indem ihr eine Mail an [mailto:Localzero@germanzero.de localzero@germanzero.de]  schreibt - wir melden uns bei Euch so schnell es geht!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;[[Datei:TopMassnahmen.jpg|alternativtext=Top-Maßnahmen|mini|450x450px|Top-Maßnahmen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;&amp;lt;span style=&amp;quot;background-color: #A3D869; padding: .5em; border-radius:5px;font-size:20px&amp;quot;&amp;gt;[https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/4/43/Top_Ma%C3%9Fnahmen_Excel_Stand_08.01.2024.pdf Top-Maßnahmen-Liste]&amp;lt;/span&amp;gt;&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlage der Auswahl sind die Analyse von besonders ambitionierten Klimaschutzkonzepten bzw. Klima-Aktionsplänen, Studien zum kommunalen Einflussbereich im Klimaschutz sowie Gespräche mit Fachexpert:innen aus der Praxis in den unterschiedlichen Sektoren. Die zusammengetragenen Maßnahmen orientieren sich dabei an wichtigen Qualitätskriterien&lt;br /&gt;
* Hohes Treibhausgaseinsparungspotenzial der Maßnahme&lt;br /&gt;
* Technische Umsetzbarkeit derzeit möglich&lt;br /&gt;
* Umsetzung im kommunalen Einflussbereich &lt;br /&gt;
* Breitenwirksamkeit: Alle Sektoren und (großen) Emissionsquellen werden mit einbezogen &lt;br /&gt;
Für viele Maßnahmen, wenn Potenziale vorhanden gilt zudem&lt;br /&gt;
* (Relativ) einfache Umsetzung: Überschauberer Kreis von Akteuren, z.B. kommunale Eigenbetriebe, Politik und Verwaltung&lt;br /&gt;
* Wirtschaftlichkeit, z.B. Photovoltaik auf kommunalen Dächern &lt;br /&gt;
* Öffentlichkeitswirksamkeit, z.B. Akzeptanzförderung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Priorisierung&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
* Priorität A (inklusive 15 Startmaßnahmen) Maßnahmen mit hoher Treibhausgaseinsparung, die schnell umsetzbar sind, gute Startmaßnahmen in der Kommunikation mit Verwaltung und Politik: &amp;quot;das Dringende zuerst&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Priorität B: Maßnahmen mit etwas niedriger Treibhausgaseinsparung: &amp;quot;der nächste Schritt&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Priorität A und B: Sind gute Schritte in Richtung Klimaneutralität, es braucht aber noch weitere nötige Maßnahmen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Mehr Informationen zu Klima-Aktionsplänen:&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Hier formulieren wir die Mindestanforderungen an einen guten Klima-Aktionsplan: [[LocalZero:Klima-Aktionsplan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
* [https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/klimaschutzpotenziale-in-kommunen Studie des Umweltbundesamtes: &amp;quot;Klimaschutzpotentiale in Kommunen&amp;quot;] &lt;br /&gt;
** [https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/376/publikationen/broschuere_klimaschutzmanagement_und_treibhausgasneutralitaet_in_kommunen_bf.pdf Als Broschüre] &lt;br /&gt;
* Maßnahmensteckbriefe des Difu: [https://leitfaden.kommunaler-klimaschutz.de/ &amp;quot;Praxisleitfaden Klimaschutz in Kommunen&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* Eigene (LocalZero) Auswertung von Klima-Aktionsplänen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Steckbriefe der Sektor-Maßnahmen&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/c/c7/24-03-06_Strom.pdf Top-Maßnahmen Strom]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/8/82/24-03-06_W%C3%A4rme.pdf Top-Maßnahmen Wärme]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/7/71/24-03-06_Verkehr.pdf Top-Maßnahmen Verkehr]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/f/fc/24-05-22_Landwirtschaft.pdf Top-Maßnahmen Landwirtschaft]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/e/e0/24-06-05_Umsetzungsma%C3%9Fnahmen_lulucf.pdf Top-Maßnahmen LULUCF] (Landnutzung und Landnutzungsänderung)&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/7/71/24-06-26_Abfall_Top_Ma%C3%9Fnahmen.pdf Top-Maßnahmen Abfallwirtschaft]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klima-Aktionsplan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
	</entry>
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		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Top_Ma%C3%9Fnahmen_f%C3%BCr_Kommunen&amp;diff=15628</id>
		<title>LocalZero:Top Maßnahmen für Kommunen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Top_Ma%C3%9Fnahmen_f%C3%BCr_Kommunen&amp;diff=15628"/>
		<updated>2024-07-01T10:12:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: text wieder geändert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC90D;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #fff9e5;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1em;&amp;quot;&amp;gt;Auf dieser Seite findet ihr unsere Top-Maßnahmenliste.&lt;br /&gt;
Diese sind etwa &#039;&#039;&#039;60 sehr wichtige, kommunale Maßnahmen&#039;&#039;&#039; die in keinem [[LocalZero:Klima-Aktionsplan|Klima-Aktionsplan]] fehlen dürfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ihr merkt, dass ihr noch Fragen habt oder Unterstützung in eurer Kommune braucht, habt ihr 2 Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&amp;lt;nowiki/&amp;gt;&#039;&amp;lt;nowiki/&amp;gt;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;nowiki/&amp;gt;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Kurzberatung zu allgemeinen Fragen&#039;&#039;&#039; bucht ihr&#039;&#039;[https://localzero.net/lokalteams/workshops-beratung/fachberatung hier].&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2. Workshop zu KAP- und Maßnahmenplanung&#039;&#039;&#039; für euer LocalZero-Team bucht ihr indem ihr eine Mail an [mailto:Localzero@germanzero.de localzero@germanzero.de]  schreibt - wir melden uns bei Euch so schnell es geht!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;[[Datei:TopMassnahmen.jpg|alternativtext=Top-Maßnahmen|mini|450x450px|Top-Maßnahmen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;&amp;lt;span style=&amp;quot;background-color: #A3D869; padding: .5em; border-radius:5px;font-size:20px&amp;quot;&amp;gt;[https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/4/43/Top_Ma%C3%9Fnahmen_Excel_Stand_08.01.2024.pdf Top-Maßnahmen-Liste]&amp;lt;/span&amp;gt;&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlage der Auswahl sind die Analyse von besonders ambitionierten Klimaschutzkonzepten bzw. Klima-Aktionsplänen, Studien zum kommunalen Einflussbereich im Klimaschutz sowie Gespräche mit Fachexpert:innen aus der Praxis in den unterschiedlichen Sektoren. Die zusammengetragenen Maßnahmen orientieren sich dabei an wichtigen Qualitätskriterien&lt;br /&gt;
* Hohes Treibhausgaseinsparungspotenzial der Maßnahme&lt;br /&gt;
* Technische Umsetzbarkeit derzeit möglich&lt;br /&gt;
* Umsetzung im kommunalen Einflussbereich &lt;br /&gt;
* Breitenwirksamkeit: Alle Sektoren und (großen) Emissionsquellen werden mit einbezogen &lt;br /&gt;
Für viele Maßnahmen, wenn Potenziale vorhanden gilt zudem&lt;br /&gt;
* (Relativ) einfache Umsetzung: Überschauberer Kreis von Akteuren, z.B. kommunale Eigenbetriebe, Politik und Verwaltung&lt;br /&gt;
* Wirtschaftlichkeit, z.B. Photovoltaik auf kommunalen Dächern &lt;br /&gt;
* Öffentlichkeitswirksamkeit, z.B. Akzeptanzförderung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Priorisierung&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
* Priorität A (inklusive 15 Startmaßnahmen) Maßnahmen mit hoher Treibhausgaseinsparung, die schnell umsetzbar sind, gute Startmaßnahmen in der Kommunikation mit Verwaltung und Politik: &amp;quot;das Dringende zuerst&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Priorität B: Maßnahmen mit etwas niedriger Treibhausgaseinsparung: &amp;quot;der nächste Schritt&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Priorität A und B: Sind gute Schritte in Richtung Klimaneutralität, es braucht aber noch weitere nötige Maßnahmen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Mehr Informationen zu Klima-Aktionsplänen:&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Hier formulieren wir die Mindestanforderungen an einen guten Klima-Aktionsplan: [[LocalZero:Klima-Aktionsplan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
* [https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/klimaschutzpotenziale-in-kommunen Studie des Umweltbundesamtes: &amp;quot;Klimaschutzpotentiale in Kommunen&amp;quot;] &lt;br /&gt;
** [https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/376/publikationen/broschuere_klimaschutzmanagement_und_treibhausgasneutralitaet_in_kommunen_bf.pdf Als Broschüre] &lt;br /&gt;
* Maßnahmensteckbriefe des Difu: [https://leitfaden.kommunaler-klimaschutz.de/ &amp;quot;Praxisleitfaden Klimaschutz in Kommunen&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* Eigene (LocalZero) Auswertung von Klima-Aktionsplänen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Steckbriefe der Sektor-Maßnahmen&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/c/c7/24-03-06_Strom.pdf Top-Maßnahmen Strom]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/8/82/24-03-06_W%C3%A4rme.pdf Top-Maßnahmen Wärme]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/7/71/24-03-06_Verkehr.pdf Top-Maßnahmen Verkehr]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/f/fc/24-05-22_Landwirtschaft.pdf Top-Maßnahmen Landwirtschaft]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/e/e0/24-06-05_Umsetzungsma%C3%9Fnahmen_lulucf.pdf Top-Maßnahmen LULUCF] (Landnutzung und Landnutzungsänderung)&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/7/71/24-06-26_Abfall_Top_Ma%C3%9Fnahmen.pdf Top-Maßnahmen Abfallwirtschaft]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klima-Aktionsplan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Top_Ma%C3%9Fnahmen_f%C3%BCr_Kommunen&amp;diff=15627</id>
		<title>LocalZero:Top Maßnahmen für Kommunen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Top_Ma%C3%9Fnahmen_f%C3%BCr_Kommunen&amp;diff=15627"/>
		<updated>2024-07-01T10:10:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: text ändern&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC90D;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #fff9e5;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1em;&amp;quot;&amp;gt;Liebe:r Maßnahmen-Begeisterte:r,&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite findet ihr unsere Top-Maßnahmenliste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese sind etwa &#039;&#039;&#039;60 sehr wichtige, kommunale Maßnahmen&#039;&#039;&#039; die in keinem [[LocalZero:Klima-Aktionsplan|Klima-Aktionsplan]] fehlen dürfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ihr merkt, dass ihr noch Fragen habt oder Unterstüzung in eurer Kommune braucht, habt ihr 2 Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1.Kurzberatung zu allgemeinen Fragen&#039;&#039;&#039; bucht ihr &#039;&#039;&#039;[https://localzero.net/lokalteams/workshops-beratung/fachberatung hier].&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2. Workshop zu KAP- und Maßnahmenplanung&#039;&#039;&#039; für euer LocalZero-Team bucht ihr indem ihr eine Mail an [mailto:Localzero@germanzero.de localzero@germanzero.de]  schreibt - wir melden uns bei Euch so schnell es geht!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;[[Datei:TopMassnahmen.jpg|alternativtext=Top-Maßnahmen|mini|450x450px|Top-Maßnahmen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;&amp;lt;span style=&amp;quot;background-color: #A3D869; padding: .5em; border-radius:5px;font-size:20px&amp;quot;&amp;gt;[https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/4/43/Top_Ma%C3%9Fnahmen_Excel_Stand_08.01.2024.pdf Top-Maßnahmen-Liste]&amp;lt;/span&amp;gt;&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlage der Auswahl sind die Analyse von besonders ambitionierten Klimaschutzkonzepten bzw. Klima-Aktionsplänen, Studien zum kommunalen Einflussbereich im Klimaschutz sowie Gespräche mit Fachexpert:innen aus der Praxis in den unterschiedlichen Sektoren. Die zusammengetragenen Maßnahmen orientieren sich dabei an wichtigen Qualitätskriterien&lt;br /&gt;
* Hohes Treibhausgaseinsparungspotenzial der Maßnahme&lt;br /&gt;
* Technische Umsetzbarkeit derzeit möglich&lt;br /&gt;
* Umsetzung im kommunalen Einflussbereich &lt;br /&gt;
* Breitenwirksamkeit: Alle Sektoren und (großen) Emissionsquellen werden mit einbezogen &lt;br /&gt;
Für viele Maßnahmen, wenn Potenziale vorhanden gilt zudem&lt;br /&gt;
* (Relativ) einfache Umsetzung: Überschauberer Kreis von Akteuren, z.B. kommunale Eigenbetriebe, Politik und Verwaltung&lt;br /&gt;
* Wirtschaftlichkeit, z.B. Photovoltaik auf kommunalen Dächern &lt;br /&gt;
* Öffentlichkeitswirksamkeit, z.B. Akzeptanzförderung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Priorisierung&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
* Priorität A (inklusive 15 Startmaßnahmen) Maßnahmen mit hoher Treibhausgaseinsparung, die schnell umsetzbar sind, gute Startmaßnahmen in der Kommunikation mit Verwaltung und Politik: &amp;quot;das Dringende zuerst&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Priorität B: Maßnahmen mit etwas niedriger Treibhausgaseinsparung: &amp;quot;der nächste Schritt&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Priorität A und B: Sind gute Schritte in Richtung Klimaneutralität, es braucht aber noch weitere nötige Maßnahmen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Mehr Informationen zu Klima-Aktionsplänen:&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Hier formulieren wir die Mindestanforderungen an einen guten Klima-Aktionsplan: [[LocalZero:Klima-Aktionsplan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
* [https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/klimaschutzpotenziale-in-kommunen Studie des Umweltbundesamtes: &amp;quot;Klimaschutzpotentiale in Kommunen&amp;quot;] &lt;br /&gt;
** [https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/376/publikationen/broschuere_klimaschutzmanagement_und_treibhausgasneutralitaet_in_kommunen_bf.pdf Als Broschüre] &lt;br /&gt;
* Maßnahmensteckbriefe des Difu: [https://leitfaden.kommunaler-klimaschutz.de/ &amp;quot;Praxisleitfaden Klimaschutz in Kommunen&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* Eigene (LocalZero) Auswertung von Klima-Aktionsplänen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Steckbriefe der Sektor-Maßnahmen&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/c/c7/24-03-06_Strom.pdf Top-Maßnahmen Strom]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/8/82/24-03-06_W%C3%A4rme.pdf Top-Maßnahmen Wärme]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/7/71/24-03-06_Verkehr.pdf Top-Maßnahmen Verkehr]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/f/fc/24-05-22_Landwirtschaft.pdf Top-Maßnahmen Landwirtschaft]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/e/e0/24-06-05_Umsetzungsma%C3%9Fnahmen_lulucf.pdf Top-Maßnahmen LULUCF] (Landnutzung und Landnutzungsänderung)&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/7/71/24-06-26_Abfall_Top_Ma%C3%9Fnahmen.pdf Top-Maßnahmen Abfallwirtschaft]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klima-Aktionsplan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Top_Ma%C3%9Fnahmen_f%C3%BCr_Kommunen&amp;diff=15626</id>
		<title>LocalZero:Top Maßnahmen für Kommunen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Top_Ma%C3%9Fnahmen_f%C3%BCr_Kommunen&amp;diff=15626"/>
		<updated>2024-07-01T09:59:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC90D;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #fff9e5;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1em;&amp;quot;&amp;gt;Liebe:r Maßnahmen-Begeisterte:r,&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite findet ihr unsere Top-Maßnahmenliste und alles was ihr dazu wissen solltet.&lt;br /&gt;
Wenn ihr merkt, dass ihr das durch uns begleiten lassen wollt oder noch Fragen habt, habt ihr 2 Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1.Kurzberatung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ihr habt eine allgemeine Frage oder seid noch nicht sicher ob ihr einen Workshop in eurem LocalZero-Team braucht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bucht gerne eine Kurzberatung, [https://localzero.net/lokalteams/workshops-beratung/fachberatung hier] kommst du direkt zur Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2. Workshop zu KAP- und Maßnahmenplanung für euer LocalZero-Team&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sind die wichtigsten Maßnahmen in euerem KAP enthalten?&lt;br /&gt;
* Enthält der KAP ein Szenario, das wirklich zur Klimaneutralität unter Einhaltung des 1,5° Zieles führt?&lt;br /&gt;
* Auch wenn der KAP grade erst entwickelt wird, treffen wir uns mit Euch: Wie könnt ihr die Ausschreibung nach Vorne bringen? Was muss alles Teil der Ausschreibung sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreibt uns dafür einfach eine Mail an[mailto:Localzero@germanzero.de localzero@germanzero.de] - wir melden uns bei Euch so schnell es geht!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Wiki Seite werden Informationen zu den von LocalZero empfohlenen Maßnahmen (Top-Maßnahmen) zusammengetragen, &#039;&#039;&#039;einfach auf den grünen Button klicken!.&#039;&#039;&#039; [[Datei:TopMassnahmen.jpg|alternativtext=Top-Maßnahmen|mini|450x450px|Top-Maßnahmen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;&amp;lt;span style=&amp;quot;background-color: #A3D869; padding: .5em; border-radius:5px;font-size:20px&amp;quot;&amp;gt;[https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/4/43/Top_Ma%C3%9Fnahmen_Excel_Stand_08.01.2024.pdf Top-Maßnahmen-Liste]&amp;lt;/span&amp;gt;&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den &#039;&#039;&#039;LocalZero TOP-Maßnahmen handelt es sich um knapp 60 sehr wichtige, kommunale Maßnahmen&#039;&#039;&#039;, die in keinem [[LocalZero:Klima-Aktionsplan|Klima-Aktionsplan]] fehlen dürfen. Grundlage der Auswahl sind die Analyse von besonders ambitionierten Klimaschutzkonzepten bzw. Klima-Aktionsplänen, Studien zum kommunalen Einflussbereich im Klimaschutz sowie Gespräche mit Fachexpert:innen aus der Praxis in den unterschiedlichen Sektoren. Die zusammengetragenen Maßnahmen orientieren sich dabei an wichtigen Qualitätskriterien&lt;br /&gt;
* Hohes Treibhausgaseinsparungspotenzial der Maßnahme&lt;br /&gt;
* Technische Umsetzbarkeit derzeit möglich&lt;br /&gt;
* Umsetzung im kommunalen Einflussbereich &lt;br /&gt;
* Breitenwirksamkeit: Alle Sektoren und (großen) Emissionsquellen werden mit einbezogen &lt;br /&gt;
Für viele Maßnahmen, wenn Potenziale vorhanden gilt zudem&lt;br /&gt;
* (Relativ) einfache Umsetzung: Überschauberer Kreis von Akteuren, z.B. kommunale Eigenbetriebe, Politik und Verwaltung&lt;br /&gt;
* Wirtschaftlichkeit, z.B. Photovoltaik auf kommunalen Dächern &lt;br /&gt;
* Öffentlichkeitswirksamkeit, z.B. Akzeptanzförderung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Priorisierung&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
* Priorität A (inklusive 15 Startmaßnahmen) Maßnahmen mit hoher Treibhausgaseinsparung, die schnell umsetzbar sind, gute Startmaßnahmen in der Kommunikation mit Verwaltung und Politik: &amp;quot;das Dringende zuerst&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Priorität B: Maßnahmen mit etwas niedriger Treibhausgaseinsparung: &amp;quot;der nächste Schritt&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Priorität A und B: Sind gute Schritte in Richtung Klimaneutralität, es braucht aber noch weitere nötige Maßnahmen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Mehr Informationen zu Klima-Aktionsplänen:&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Hier formulieren wir die Mindestanforderungen an einen guten Klima-Aktionsplan: [[LocalZero:Klima-Aktionsplan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
* [https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/klimaschutzpotenziale-in-kommunen Studie des Umweltbundesamtes: &amp;quot;Klimaschutzpotentiale in Kommunen&amp;quot;] &lt;br /&gt;
** [https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/376/publikationen/broschuere_klimaschutzmanagement_und_treibhausgasneutralitaet_in_kommunen_bf.pdf Als Broschüre] &lt;br /&gt;
* Maßnahmensteckbriefe des Difu: [https://leitfaden.kommunaler-klimaschutz.de/ &amp;quot;Praxisleitfaden Klimaschutz in Kommunen&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* Eigene (LocalZero) Auswertung von Klima-Aktionsplänen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Steckbriefe der Sektor-Maßnahmen&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/c/c7/24-03-06_Strom.pdf Top-Maßnahmen Strom]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/8/82/24-03-06_W%C3%A4rme.pdf Top-Maßnahmen Wärme]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/7/71/24-03-06_Verkehr.pdf Top-Maßnahmen Verkehr]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/f/fc/24-05-22_Landwirtschaft.pdf Top-Maßnahmen Landwirtschaft]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/e/e0/24-06-05_Umsetzungsma%C3%9Fnahmen_lulucf.pdf Top-Maßnahmen LULUCF] (Landnutzung und Landnutzungsänderung)&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/7/71/24-06-26_Abfall_Top_Ma%C3%9Fnahmen.pdf Top-Maßnahmen Abfallwirtschaft]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klima-Aktionsplan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Klima-Aktionsplan&amp;diff=15625</id>
		<title>LocalZero:Klima-Aktionsplan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Klima-Aktionsplan&amp;diff=15625"/>
		<updated>2024-07-01T09:56:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: text ändern&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC90D;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #fff9e5;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1em;&amp;quot;&amp;gt;Liebe:r Klima-Aktionsplan-Begeisterte,&lt;br /&gt;
Liebe:r Maßnahmen-Begeisterte:r,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite findet ihr alle möglichen Infos zum Thema Klima-Aktionsplan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ihr merkt, dass ihr das durch uns begleiten lassen wollt oder noch Fragen habt, habt ihr 2 Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1.Kurzberatung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ihr habt eine allgemeine Frage oder seid noch nicht sicher ob ihr einen Workshop in eurem LocalZero-Team braucht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bucht gerne eine Kurzberatung, hier kommst du direkt zur Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2. Workshop zu KAP- und Maßnahmenplanung für euer LocalZero-Team&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sind die wichtigsten Maßnahmen in euerem KAP enthalten?&lt;br /&gt;
* Enthält der KAP ein Szenario, das wirklich zur Klimaneutralität unter Einhaltung des 1,5° Zieles führt?&lt;br /&gt;
* Auch wenn der KAP grade erst entwickelt wird, treffen wir uns mit Euch: Wie könnt ihr die Ausschreibung nach Vorne bringen? Was muss alles Teil der Ausschreibung sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreibt uns dafür einfach eine Mail anlocalzero@germanzero.de - wir melden uns bei Euch so schnell es geht!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Klima-Aktionsplan.png|alternativtext=Klima-Aktionsplan|mini|450x450px|Klima-Aktionsplan: alle wirken daran, einen Ort bis spätestens 2035 klimaneutral zu machen]]Ein Klima-Aktionsplan (Suchbegriffe: Klimaaktionsplan, KAP) beschreibt den geplanten Weg einer Kommune in Richtung Klimaneutralität bis zu einem festgelegten Jahr. Somit nimmt er eine essentielle Rolle in den Klimaschutzbemühungen einer Kommune ein. Hier finden sich Informationen, was ein Klima-Aktionsplan enthält, was einen guten Plan ausmacht, wie er sich vom Klimaschutzkonzept abgrenzt und welche Fördermöglichkeiten es für die Erstellung gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für LocalZeros TOP-Maßnahmen gehts [[LocalZero:Top Maßnahmen für Kommunen|hier]] lang.&lt;br /&gt;
== Was ist ein (guter) Klima-Aktionsplan? ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PerfekterKlimaAktionsplan.png|alternativtext=Perfekter Klima-Aktionsplan|mini|Perfekter Klima-Aktionsplan|450x450px]]&lt;br /&gt;
Mit dem Projekt [[LocalZero:Klimaentscheid starten|Klimaentscheid]] fordern [[LocalZero-ReadOnly:LocalZero-Teams|Lokalteams]] die Erstellung eines Klima-Aktionsplans. Dabei handelt es sich um einen Plan, in dem Beispielhaft oder auch in mehreren Szenarien festgelegt ist, wie die Kommune bis 2035 / 20XX Klimaneutral wird. Ein guter Klima-Aktionsplan setzt die Grundlage des globalen [[LocalZero:Restbudget|Restbudgets]] auf lokaler Ebene um, stellt also sicher, dass nicht mehr als das noch zur Verfügung stehende Budget an Emissionen zur Einhaltung des 1,5 Grad Ziels emittiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier nochmal komprimiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ein Klima-Aktionsplan enthält eine Analyse des Ist-Zustandes&#039;&#039;&#039; (Wie viele Treibhausgase werden wo ausgestoßen?), so dass einfach festzustellen ist, mit welchen Maßnahmen am meisten Treibhausgasemissionen einzusparen sind.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ein Klima-Aktionsplan enthält Maßnahmen zur Senkung des Treibhausgas-Ausstoßes&#039;&#039;&#039; und Ideen, wie die Rest-Emissionen auf dem Gebiet der Kommune kompensiert werden können.&lt;br /&gt;
KAPs wurden auch in den Bundestreffen thematisiert. Mehr Infos findest du in den Sessions vom [[LocalZero:Session HE22 9|Bundestreffen im Herbst 22]] oder vom [[LocalZero:Session B2|Bundestreffen 21]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://fragdenstaat.de/aktionen/kommunale-klimaschutzplane/ Diese Datenbank] von FragDenStaat führt zahlreiche Klima-Aktionspläne deutscher Kommunen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderungen an einen &amp;lt;u&amp;gt;guten&amp;lt;/u&amp;gt; Klima-Aktionsplan - Checkliste ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Disclaimer:&#039;&#039;&#039; Die Best-Practice-Beispiele sind nicht in allen Bereichen perfekt, aber dienen als guter Einblick für gute Beispiele der jeweilig genannten Anforderungen.&amp;lt;div style=&amp;quot;border:medium solid #FFC90D;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #fffff8;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1em;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC80C;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #FFC80C;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1.2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
====== A Grundlagen ======&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;sortable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Best-Practice-Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1. Der Klima-Aktionsplan setzt die Grundlage des globalen [[LocalZero:Restbudget|Restbudgets]] auf lokaler Ebene um, stellt also sicher, dass nicht mehr als das noch zur Verfügung stehende Budget an Emissionen zur Einhaltung des 1,5 Grad Ziels emittiert werden&lt;br /&gt;
|[https://buergerinfo.mannheim.de/buergerinfo/getfile.asp?id=8179789&amp;amp;type=do Mannheim], allerdings setzt die Maßnahmenplanung diesen nicht vollständig um&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2. Der KAP bilanziert in den Sektoren Strom, Wärme, Gebäude (Gewerbe-Handel-Diestleistungen (GHD) und Private Haushalte), Kraftstoffe, Industrie, Verkehr, Abfallwirtschaft, Landwirtschaft und LULUCF (Land Use and Land Use Change and Forestry)&lt;br /&gt;
|[https://buchholzzero.de/klimaaktionsplan/ Buchholz in der Nordheide] (In der sektoriellen Gliederung sind Maßnahmen zu LULUCF und Landwirtschaft inkludiert)&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC80C;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #FFC80C;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1.2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======B Inhalte======&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;sortable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Best-Practice-Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3. Der KAP enthält ein Klimaneutralitätsszenario mit dem Ziel Klimaneutralität bis 2030/35&lt;br /&gt;
|[https://buergerinfo.mannheim.de/buergerinfo/getfile.asp?id=8179789&amp;amp;type=do Mannheim] (für Erklärung der unterschiedlich realistischen Szenarien)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4. Der KAP enthält ergänzend ein Trendszenario (was passiert, wenn die Kommune keine Maßnahmen ergreift und alles weiterläuft, wie bisher)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5. Der KAP weist in der Maßnahmenplanung die &#039;&#039;jährlichen&#039;&#039;(!) Kosten und den jährlichen Personalbedarf für die Planung und Umsetzung von Maßnahmen aus&lt;br /&gt;
|[https://erlangen.de/uwao-api/faila/files/bypath/Dokumente/PDF-Formulare/31_Umweltamt/31klima_langversion_fahrplan_klima-aufbruch_erlangen.pdf?tn=1 Erlangen], [https://www.hallo-oau.de/php/herunterladen.php?id=MjM0NiMxMDAwMDAwNg%3D%3D Flecken Steyerberg]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6. Der KAP beschreibt in der Maßnahmenplanung &#039;&#039;jahresscharf(!)&#039;&#039;, wann mit welcher Maßnahme begonnen wird.&lt;br /&gt;
|[https://www.soest.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Bauen_und_Wohnen/Anlage_2_Massnahmensteckbriefe.pdf Soest], [https://www.hallo-oau.de/php/herunterladen.php?id=MjM0NiMxMDAwMDAwNg%3D%3D Flecken Steyerberg] (zur Übersichtlichkeit der Maßnahmenplanung)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7. Für alle Maßnahmen sind Verantwortlichkeiten oder zuständige Fachbereiche in der Verwaltung hinterlegt&lt;br /&gt;
|[https://www.braunschweig.de/leben/umwelt_naturschutz/klima/klimaschutzkonzept-2.0/klimaschutzkonzept.php Braunschweig]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8. Prognose anhand der Maßnahmen: &lt;br /&gt;
Aus dem genauen Zeitplan der Maßnahmenplanung (siehe 6.) kann ab jetzt bis 2035 die THG-Emissionen und der Endenergiebedarf jährlich prognostiziert werden in den Sektoren Strom, Wärme, Kraftstoffe, Gebäude (Gewerbe-Handel-Dienstleistungen (GHD), Private Haushalte) Industrie, Verkehr, Abfallwirtschaft, Landwirtschaft und LULUCF. Dadurch wird der Weg zur Treibhausgasneutralität erkennbar.&lt;br /&gt;
|[https://www.braunschweig.de/leben/umwelt_naturschutz/klima/klimaschutzkonzept-2.0/klimaschutzkonzept.php Braunschweig] (siehe Seite 16.)&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC80C;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #FFC80C;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1.2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
======C Akteur:innenbeteiligung======&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;sortable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Best-Practice-Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9. Der KAP enthält Maßnahmen zur Akzeptanz sowie die Möglichkeit zur Beteiligung der einzelnen Akteur:innen. Hierzu gibt es unten auf dieser Seite einen eigenen Abschnitt.&lt;br /&gt;
|[https://erlangen.de/uwao-api/faila/files/bypath/Dokumente/PDF-Formulare/31_Umweltamt/31klima_langversion_fahrplan_klima-aufbruch_erlangen.pdf?tn=1 Erlangen], [https://www.wuppertal.de/microsite/klimaschutz/dokumente_downloads/20200519_IKSK_Wuppertal_Endbericht.pdf Wuppertal]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC80C;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #FFC80C;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1.2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
======D Nachhaltigkeitsarchitektur======&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;sortable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Best-Practice-Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10. Der KAP beleuchtet die Nachhaltigkeitsarchitektur in der Verwaltung: kann die Verwaltung die Maßnahmen zur Klimaneutralität umsetzen:&lt;br /&gt;
*zum Beispiel: gibt es ein Klimaschutzmanagement, eine Klimarelevanzprüfung, wird Klimaschutz als Querschnittsaufgabe verstanden&lt;br /&gt;
|[https://klimaentscheid-jena.de/aktuelles/klima-aktionsplan/#kap Jena] (unter Vorbehalt, da KAP noch nicht verabschiedet)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Best-Practice Beispiele wurden KAPs der Kommunen Ingolstadt, Braunschweig, Erlangen, Buchholz in der Nordheide, Jena, Soest, Monnheim am Rhein, Kronberg, Bad Segeberg, Mannheim und Flecken Steyerberg ausgewertet.&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Unterschied zwischen einem Klima-Aktionsplan und einem Klimaschutzkonzept (integriertes Klimaschutzkonzept) ==&lt;br /&gt;
Beide Begriffe beschreiben einen Plan hin zu weniger Emissionen in der Kommune / Landkreis / Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klima-Aktionsplan und Klimaschutzkonzept sind zwei unterschiedliche Begriffe für eine Sache.&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
=== Klimaschutzkonzept ===&lt;br /&gt;
Klimaschutzkonzept kommt als Begriff historisch von den Energiekonzepten, aus denen dann (integrierte) Klimaschutzkonzepte entwickelt wurden, um mit einen umfassenderen Ansatz Wege zur Treibhausgas-Reduktion zu untersuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Klimaschutzkonzepte haben kein vorgegebenes Ziel. In ihnen werden für die Kommune individuelle Maßnahmen beschrieben, wie Treibhausgasemissionen gemindert werden können. Es gibt in den jeweiligen Sektoren vorgeschlagene Maßnahmen, die mit einem groben Investitionsrahmen hinterlegt sind. Meistens sind verschiedene Zielszenarien beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommunen / Politiker:innen wählen sich ein übergeordnetes Ziel, das sie erreichen möchten, z. B. Reduktion der Emissionen um 50 Prozent bis zum Jahr xxxx.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Klima-Aktionsplan wird entweder durch ein externes Büro in Absprache mit der Verwaltung entwickelt, oder durch die Verwaltung (Klimaschutzmanagement) selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em; border-left:1px solid grey&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
=== Klima-Aktionsplan ===&lt;br /&gt;
Klima-Aktionsplan (oder Klimaschutz-Aktions-Plan) wird von GermanZero verwendet, um einen Plan zu beschreiben, der über die oben beschriebene Definition hinausgeht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Klima-Aktionsplan beschreibt den genauen Weg, wie die Kommune im Zieljahr 2035 / xxxx &#039;&#039;&#039;klimaneutral&#039;&#039;&#039; sein kann. Auf dem Hintergrund des Restbudgetansatzes sollen die verbleibenden Emissionen auf die restlichen Jahre verteilt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen an den GermanZero Klima-Aktionsplan sind auf dieser Seite oben im Textabschnitt definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; | &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 Die Kunst ist also die weitgehenden Ziele wie Klimaneutralität im Jahr 2035 und den Weg dorthin verbindlich zu beschreiben. Ob das dann Klimaschutzkonzept oder Klima-Aktionsplan heißt, ist eher nebensächlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Akteur:innenbeteiligung im Klima-Aktionsplan ==&lt;br /&gt;
Eine &#039;&#039;&#039;gute&#039;&#039;&#039; Akteur:innenbeteiligung beginnt bereits bei der Erstellung des Klima-Aktionsplans, um eine hohe Akzeptanz der Ziele und der umzusetzenden Maßnahmen zu erreichen. Darüber hinaus braucht es natürlich auch für die Umsetzung des KAPs die Beteiligung aller Akteur:innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die wichtigsten Akteur:innen einer Kommune ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Verwaltung der Kommune,  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Stakeholder:innen in der Kommune (alle Gruppen die ein berechtigtes Interesse an der Umsetzung des KAPs haben z.B. kommunale Unternehmen, Vereine), &lt;br /&gt;
* Bürger:innen (u.a. LocalZero-Teams) &lt;br /&gt;
* und die höchsten politischen Gremien der Kommune (z.B. Gemeinderat / Stadtrat). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 Alle sitzen in einem Boot um Klimaneutralität zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akteur:innenbeteiligung bei der Erstellung des Klima-Aktionsplans ===&lt;br /&gt;
So kann ein KAP, wenn er bereits von Anfang an die Mitglieder der Verwaltung, die Stakeholder:innen der Stadt, die Bürger:innen, als auch das höchste politische Gremium der Kommune miteinbezieht, wichtige Grundsteine legen, damit die Maßnahmen von diesen Akteur:innen umgesetzt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Werden alle Akteur:innen in der Maßnahmenentwicklung beteiligt, können übereinstimmend die zielführendsten Maßnahmen ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
* In einem guten Beteiligungsprozeß haben die Akteur:innen die Möglichkeit die Maßnahmen zu bearbeiten. Können Akteur:innen eigene Bedingungen in die Maßnahmenplanung miteinfließen lassen, geht eine Umsetzung, die auf Zusammenarbeit basiert einfacher von der Hand. &lt;br /&gt;
* Selbst wenn zum Beispiel in einem KAP (ohne Beteiligungsprozess) Verantwortlichkeiten und Zeitpläne festgeschrieben sind, kann es in der Umsetzung haken, da die Verwaltung an der Erstellung des KAPs nicht beteiligt war und das daher nicht als eigenes Ziel definiert. Alle sollen für eine erfolgreiche Umsetzung des KAPs miteinbezogen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 In der Umsetzung des KAPs ist es auch wichtig, dass alle Akteur:innen &#039;&#039;&#039;fortlaufend&#039;&#039;&#039; mit in die Durchführung der Maßnahmen miteinbezogen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fördermöglichkeiten für die Erstellung eines Klima-Aktionsplans ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Money-2180330 1920.jpg|mini|Klima-Aktionspläne können von der Nationalen Initiative für Klimaschutz gefördert werden.|alternativtext=|254x254px]]&lt;br /&gt;
Klima-Aktionspläne können mit oder ohne Fördergelder geschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefördert werden können die Klima-Aktionspläne durch die [https://www.klimaschutz.de/de/foerderung/foerderprogramme/kommunalrichtlinie/erstellung-von-klimaschutzkonzepten-und-einsatz-eines-klimaschutzmanagements Nationale Klimaschutz Initiative (NKI)]. Seit 2022 ist die Förderung von KAPs an die Erstellung durch Klimaschutzmanager:innen gekoppelt, das heißt, die Förderung einer Klimaschutzmanager:in umfasst die Erstellung eines KAPs (nicht die Umsetzung der Maßnahmen!). Integriert in der Fördersumme sind externe Beratertage um zum Beispiel Bilanzen extern erstellen zu lassen. Mehr zu den Förderkonditionen ist [[LocalZero:Förderprogramme für Kommunen|hier beschrieben.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die komplette Erstellung eines KAPs durch externe Büros wird nicht mehr gefördert, es sei denn es besteht bereits ein Klimaschutzkonzept, das vor 2012 erstellt wurde und jetzt als sogenanntes Vorreiterkonzept aktualisiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bestandteile der Förderrichtlinie ===&lt;br /&gt;
*In den Förderrichtlinien wird eine &#039;&#039;Akteursbeteiligung&#039;&#039; ist gefordert. Dies bietet den LokalZero-Teams Möglichkeiten sich einzubringen.&lt;br /&gt;
*Die entworfenen Maßnahmen werden in kurz-, mittel- und langfristig gegliedert.&lt;br /&gt;
*Über Arbeit des Klimaschutzmanagements muss der NKI jährlich berichtet werden.&lt;br /&gt;
*Die Erstellung eines geförderten KAPs wird überprüft, die &amp;lt;u&amp;gt;Umsetzung nicht&amp;lt;/u&amp;gt;, da die Umsetzung nicht Teil des Fördervorhabens ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitliche Abfolge für die Förderung eines Klima-Aktionsplans ===&lt;br /&gt;
Wie bei jeder Bundesförderung kann mit der Ausarbeitung eines geförderten Klima-Aktionsplans erst begonnen werden, wenn der Förderbescheid da ist.&lt;br /&gt;
# Kommune stellt einen Förderantrag für eine Klimaschutzmanager:in, dieser wird nach ca 3 Monaten bewilligt&lt;br /&gt;
# Danach kann die Stelle ausgeschrieben und vergeben werden&lt;br /&gt;
# Die KSM kann jetzt anfangen den KAP zu schreiben und externe Büros für unterstützende Arbeiten zu beauftragen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 &amp;lt;u&amp;gt;Das bedeutet&amp;lt;/u&amp;gt;: zwischen Beschluss und Fertigstellung des KAPs können leicht ein Jahr vergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Fördermittel kann ein KAP unter Umständen schneller erstellt werden aber benötigt ausreichende Haushaltsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausschreibungen ===&lt;br /&gt;
In vielen Fällen wird die Erstellung eines Klima-Aktionsplans von einem [[LocalZero:Planungsbüros und Institute, die Klimaschutzkonzepte erstellen|Planungsbüro]] in Zusammenarbeit mit der Kommune übernommen. Damit es zur Beauftragung des Planungsbüros kommen kann muss zuerst eine Ausschreibung dafür erfolgen. Diese Ausschreibung ist wirklich wichtig, weil von ihrer Qualität die Entstehung eines guten Klima-Aktionsplans abhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du findest eine Liste der [[LocalZero:Ausschreibungen|Ausschreibungen hier]]. Füge gerne die Ausschreibungen Deines Ortes hier ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Handbuch zum Thema Evaluation des Klima-Aktionsplans der Stadt Helsinki ===&lt;br /&gt;
Die Stadt Helsinki hat nach eigener Evaluation Ihres Klima-Aktionsplans ein allgemeines Handbuch herausgebracht. Er richtet sich an Menschen die an der Implementierung eines KAPs beteiligt sind ob ehrenamtlich oder vor allem Menschen in der Verwaltung. Dieser ist sehr lesenswert und gibt Hilfestellung bei der effektiven Zielsetzung, Formulierung und Strategiebildung Monitoring eines KAPs:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.hel.fi/static/kanslia/Julkaisut/2022/HKI_Guide_Emissions_Reduction_2022.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Praxisleitfaden Klimaschutz in Kommunen (mit Maßnahmenblättern) des difu ===&lt;br /&gt;
Dieser Praxisleitfaden richtet sich an Menschen, die in der Kommune Klimaschutz umsetzen, vor allem an Klimaschutzmanager:innen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen, die LocalZero Teams an Klima-Aktionspläne (siehe oben), Maßnahmen oder Bilanzierung (siehe [https://localzero.net/loesungen/klimavision KlimaVision]) setzen sind oft weiterführender als in diesem Leitfaden skizziert.Trotzdem finden sich hier, gut zusammengefasst, alle wichtigen Informationen rund um das Thema kommunaler Klimaschutz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders die Maßnahmenblätter können eine gute Gesprächsgrundlage mit der öffentlichen Verwaltung und Politik bieten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Klimaschutz auf kommunaler Ebene als Querschnittsaufgabe umsetzen&lt;br /&gt;
* Finanzierungshinweise und Planungsinstrumente im Klimaschutz&lt;br /&gt;
* Handlungsmöglichkeiten von Kommunen, um Treibhausgasemissionen zu mindern&lt;br /&gt;
* KAPs: Was ist ein Klimaschutzkonzept, wie wird bilanziert, was sind Szenarien und wie sieht ein Maßnahmenkatalog aus?&lt;br /&gt;
* Wie kann ein Monitoring und Controlling aussehen?&lt;br /&gt;
* Wie werden die strategischen Grundlagen auf kommunaler Ebene erarbeitet&lt;br /&gt;
* Kommunale Handlungsfelder im Klimaschutz mit Maßnahmenblättern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herausgegeben 2023  vom difu (Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH) in Kooperation mit dem Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH (ifeu) und dem Klima-Bündnis – Climate Alliance – Alianza del Clima e. V., Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;https://leitfaden.kommunaler-klimaschutz.de/?smd_process_download=1&amp;amp;download_id=769&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;https://leitfaden.kommunaler-klimaschutz.de/&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FAQs (Frequently Asked Questions / Fragen, die Du schon immer beantwortet haben wolltest) ===&lt;br /&gt;
dieser Absatz entsteht zur Zeit!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.energieagentur.rlp.de/fileadmin/user_upload/kommunen/20200422_Checkliste_Handlungsm%C3%B6glichkeiten_kommunaler_Klimaschutz.pdf Energieagentur Rheinland-Pfalz, Checkliste Handlungsmöglichkeiten kommunaler Klimaschutz, 20.April 2020]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abfallwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klima-Aktionsplan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kraftstoffe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LULUCF]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wärme]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Top_Ma%C3%9Fnahmen_f%C3%BCr_Kommunen&amp;diff=15624</id>
		<title>LocalZero:Top Maßnahmen für Kommunen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Top_Ma%C3%9Fnahmen_f%C3%BCr_Kommunen&amp;diff=15624"/>
		<updated>2024-07-01T09:55:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC90D;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #fff9e5;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1em;&amp;quot;&amp;gt;Liebe:r Maßnahmen-Begeisterte:r,&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite findet ihr unsere Top-Maßnahmenliste und alles was ihr dazu wissen solltet.&lt;br /&gt;
Wenn ihr merkt, dass ihr das durch uns begleiten lassen wollt oder noch Fragen habt, habt ihr 2 Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1.Kurzberatung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ihr habt eine allgemeine Frage?&lt;br /&gt;
* Ihr seid noch nicht sicher ob ihr einen Workshop in eurem LocalZero-Team braucht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bucht gerne eine Kurzberatung, [https://localzero.net/lokalteams/workshops-beratung/fachberatung hier] kommst du direkt zur Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2. Workshop zu KAP- und Maßnahmenplanung für euer LocalZero-Team&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sind die wichtigsten Maßnahmen in euerem KAP enthalten?&lt;br /&gt;
* Enthält der KAP ein Szenario, das wirklich zur Klimaneutralität unter Einhaltung des 1,5° Zieles führt?&lt;br /&gt;
* Auch wenn der KAP grade erst entwickelt wird, treffen wir uns mit Euch: Wie könnt ihr die Ausschreibung nach Vorne bringen? Was muss alles Teil der Ausschreibung sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreibt uns dafür einfach eine Mail an[mailto:Localzero@germanzero.de localzero@germanzero.de] - wir melden uns bei Euch so schnell es geht!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Wiki Seite werden Informationen zu den von LocalZero empfohlenen Maßnahmen (Top-Maßnahmen) zusammengetragen, &#039;&#039;&#039;einfach auf den grünen Button klicken!.&#039;&#039;&#039; [[Datei:TopMassnahmen.jpg|alternativtext=Top-Maßnahmen|mini|450x450px|Top-Maßnahmen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;&amp;lt;span style=&amp;quot;background-color: #A3D869; padding: .5em; border-radius:5px;font-size:20px&amp;quot;&amp;gt;[https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/4/43/Top_Ma%C3%9Fnahmen_Excel_Stand_08.01.2024.pdf Top-Maßnahmen-Liste]&amp;lt;/span&amp;gt;&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den &#039;&#039;&#039;LocalZero TOP-Maßnahmen handelt es sich um knapp 60 sehr wichtige, kommunale Maßnahmen&#039;&#039;&#039;, die in keinem [[LocalZero:Klima-Aktionsplan|Klima-Aktionsplan]] fehlen dürfen. Grundlage der Auswahl sind die Analyse von besonders ambitionierten Klimaschutzkonzepten bzw. Klima-Aktionsplänen, Studien zum kommunalen Einflussbereich im Klimaschutz sowie Gespräche mit Fachexpert:innen aus der Praxis in den unterschiedlichen Sektoren. Die zusammengetragenen Maßnahmen orientieren sich dabei an wichtigen Qualitätskriterien&lt;br /&gt;
* Hohes Treibhausgaseinsparungspotenzial der Maßnahme&lt;br /&gt;
* Technische Umsetzbarkeit derzeit möglich&lt;br /&gt;
* Umsetzung im kommunalen Einflussbereich &lt;br /&gt;
* Breitenwirksamkeit: Alle Sektoren und (großen) Emissionsquellen werden mit einbezogen &lt;br /&gt;
Für viele Maßnahmen, wenn Potenziale vorhanden gilt zudem&lt;br /&gt;
* (Relativ) einfache Umsetzung: Überschauberer Kreis von Akteuren, z.B. kommunale Eigenbetriebe, Politik und Verwaltung&lt;br /&gt;
* Wirtschaftlichkeit, z.B. Photovoltaik auf kommunalen Dächern &lt;br /&gt;
* Öffentlichkeitswirksamkeit, z.B. Akzeptanzförderung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Priorisierung&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
* Priorität A (inklusive 15 Startmaßnahmen) Maßnahmen mit hoher Treibhausgaseinsparung, die schnell umsetzbar sind, gute Startmaßnahmen in der Kommunikation mit Verwaltung und Politik: &amp;quot;das Dringende zuerst&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Priorität B: Maßnahmen mit etwas niedriger Treibhausgaseinsparung: &amp;quot;der nächste Schritt&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Priorität A und B: Sind gute Schritte in Richtung Klimaneutralität, es braucht aber noch weitere nötige Maßnahmen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Mehr Informationen zu Klima-Aktionsplänen:&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Hier formulieren wir die Mindestanforderungen an einen guten Klima-Aktionsplan: [[LocalZero:Klima-Aktionsplan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
* [https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/klimaschutzpotenziale-in-kommunen Studie des Umweltbundesamtes: &amp;quot;Klimaschutzpotentiale in Kommunen&amp;quot;] &lt;br /&gt;
** [https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/376/publikationen/broschuere_klimaschutzmanagement_und_treibhausgasneutralitaet_in_kommunen_bf.pdf Als Broschüre] &lt;br /&gt;
* Maßnahmensteckbriefe des Difu: [https://leitfaden.kommunaler-klimaschutz.de/ &amp;quot;Praxisleitfaden Klimaschutz in Kommunen&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* Eigene (LocalZero) Auswertung von Klima-Aktionsplänen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Steckbriefe der Sektor-Maßnahmen&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/c/c7/24-03-06_Strom.pdf Top-Maßnahmen Strom]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/8/82/24-03-06_W%C3%A4rme.pdf Top-Maßnahmen Wärme]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/7/71/24-03-06_Verkehr.pdf Top-Maßnahmen Verkehr]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/f/fc/24-05-22_Landwirtschaft.pdf Top-Maßnahmen Landwirtschaft]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/e/e0/24-06-05_Umsetzungsma%C3%9Fnahmen_lulucf.pdf Top-Maßnahmen LULUCF] (Landnutzung und Landnutzungsänderung)&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/7/71/24-06-26_Abfall_Top_Ma%C3%9Fnahmen.pdf Top-Maßnahmen Abfallwirtschaft]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klima-Aktionsplan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Top_Ma%C3%9Fnahmen_f%C3%BCr_Kommunen&amp;diff=15623</id>
		<title>LocalZero:Top Maßnahmen für Kommunen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Top_Ma%C3%9Fnahmen_f%C3%BCr_Kommunen&amp;diff=15623"/>
		<updated>2024-07-01T09:55:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC90D;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #fff9e5;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1em;&amp;quot;&amp;gt;Liebe:r Maßnahmen-Begeisterte:r,&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite findet ihr unsere Top-Maßnahmenliste und alles was ihr dazu wissen solltet.&lt;br /&gt;
Wenn ihr merkt, dass ihr das durch uns begleiten lassen wollt oder noch Fragen habt, habt ihr 2 Möglichkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1.Kurzberatung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ihr habt eine allgemeine Frage?&lt;br /&gt;
* Ihr seid noch nicht sicher ob ihr einen Workshop in eurem LocalZero-Team braucht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bucht gerne eine Kurzberatung, [https://localzero.net/lokalteams/workshops-beratung/fachberatung hier] kommst du direkt zur Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2. Workshop zu KAP- und Maßnahmenplanung für euer LocalZero-Team&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sind die wichtigsten Maßnahmen in euerem KAP enthalten?&lt;br /&gt;
* Enthält der KAP ein Szenario, das wirklich zur Klimaneutralität unter Einhaltung des 1,5° Zieles führt?&lt;br /&gt;
* Auch wenn der KAP grade erst entwickelt wird, treffen wir uns mit Euch: Wie könnt ihr die Ausschreibung nach Vorne bringen? Was muss alles Teil der Ausschreibung sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreibt uns dafür einfach eine Mail an[mailto:Localzero@germanzero.de localzero@germanzero.de] - wir melden uns bei Euch so schnell es geht!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Wiki Seite werden Informationen zu den von LocalZero empfohlenen Maßnahmen (Top-Maßnahmen) zusammengetragen, &#039;&#039;&#039;einfach auf den grünen Button klicken!.&#039;&#039;&#039; [[Datei:TopMassnahmen.jpg|alternativtext=Top-Maßnahmen|mini|450x450px|Top-Maßnahmen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;&amp;lt;span style=&amp;quot;background-color: #A3D869; padding: .5em; border-radius:5px;font-size:20px&amp;quot;&amp;gt;[https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/4/43/Top_Ma%C3%9Fnahmen_Excel_Stand_08.01.2024.pdf Top-Maßnahmen-Liste]&amp;lt;/span&amp;gt;&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den &#039;&#039;&#039;LocalZero TOP-Maßnahmen handelt es sich um knapp 60 sehr wichtige, kommunale Maßnahmen&#039;&#039;&#039;, die in keinem [[LocalZero:Klima-Aktionsplan|Klima-Aktionsplan]] fehlen dürfen. Grundlage der Auswahl sind die Analyse von besonders ambitionierten Klimaschutzkonzepten bzw. Klima-Aktionsplänen, Studien zum kommunalen Einflussbereich im Klimaschutz sowie Gespräche mit Fachexpert:innen aus der Praxis in den unterschiedlichen Sektoren. Die zusammengetragenen Maßnahmen orientieren sich dabei an wichtigen Qualitätskriterien&lt;br /&gt;
* Hohes Treibhausgaseinsparungspotenzial der Maßnahme&lt;br /&gt;
* Technische Umsetzbarkeit derzeit möglich&lt;br /&gt;
* Umsetzung im kommunalen Einflussbereich &lt;br /&gt;
* Breitenwirksamkeit: Alle Sektoren und (großen) Emissionsquellen werden mit einbezogen &lt;br /&gt;
Für viele Maßnahmen, wenn Potenziale vorhanden gilt zudem&lt;br /&gt;
* (Relativ) einfache Umsetzung: Überschauberer Kreis von Akteuren, z.B. kommunale Eigenbetriebe, Politik und Verwaltung&lt;br /&gt;
* Wirtschaftlichkeit, z.B. Photovoltaik auf kommunalen Dächern &lt;br /&gt;
* Öffentlichkeitswirksamkeit, z.B. Akzeptanzförderung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Priorisierung&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
* Priorität A (inklusive 15 Startmaßnahmen) Maßnahmen mit hoher Treibhausgaseinsparung, die schnell umsetzbar sind, gute Startmaßnahmen in der Kommunikation mit Verwaltung und Politik: &amp;quot;das Dringende zuerst&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Priorität B: Maßnahmen mit etwas niedriger Treibhausgaseinsparung: &amp;quot;der nächste Schritt&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Priorität A und B: Sind gute Schritte in Richtung Klimaneutralität, es braucht aber noch weitere nötige Maßnahmen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Mehr Informationen zu Klima-Aktionsplänen:&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Hier formulieren wir die Mindestanforderungen an einen guten Klima-Aktionsplan: [[LocalZero:Klima-Aktionsplan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
* [https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/klimaschutzpotenziale-in-kommunen Studie des Umweltbundesamtes: &amp;quot;Klimaschutzpotentiale in Kommunen&amp;quot;] &lt;br /&gt;
** [https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/376/publikationen/broschuere_klimaschutzmanagement_und_treibhausgasneutralitaet_in_kommunen_bf.pdf Als Broschüre] &lt;br /&gt;
* Maßnahmensteckbriefe des Difu: [https://leitfaden.kommunaler-klimaschutz.de/ &amp;quot;Praxisleitfaden Klimaschutz in Kommunen&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* Eigene (LocalZero) Auswertung von Klima-Aktionsplänen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Steckbriefe der Sektor-Maßnahmen&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/c/c7/24-03-06_Strom.pdf Top-Maßnahmen Strom]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/8/82/24-03-06_W%C3%A4rme.pdf Top-Maßnahmen Wärme]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/7/71/24-03-06_Verkehr.pdf Top-Maßnahmen Verkehr]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/f/fc/24-05-22_Landwirtschaft.pdf Top-Maßnahmen Landwirtschaft]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/e/e0/24-06-05_Umsetzungsma%C3%9Fnahmen_lulucf.pdf Top-Maßnahmen LULUCF] (Landnutzung und Landnutzungsänderung)&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/7/71/24-06-26_Abfall_Top_Ma%C3%9Fnahmen.pdf Top-Maßnahmen Abfallwirtschaft]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klima-Aktionsplan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Top_Ma%C3%9Fnahmen_f%C3%BCr_Kommunen&amp;diff=15622</id>
		<title>LocalZero:Top Maßnahmen für Kommunen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Top_Ma%C3%9Fnahmen_f%C3%BCr_Kommunen&amp;diff=15622"/>
		<updated>2024-07-01T09:54:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: text geändert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC90D;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #fff9e5;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1em;&amp;quot;&amp;gt;Liebe:r Maßnahmen-Begeisterte:r,&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite findet ihr unsere Top-Maßnahmenliste und alles was ihr dazu wissen solltet.&lt;br /&gt;
Wenn ihr merkt, dass ihr das durch uns begleiten lassen wollt oder noch Fragen habt, habt ihr 2 Möglichkeiten&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;1.Kurzberatung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ihr habt eine allgemeine Frage?&lt;br /&gt;
* Ihr seid noch nicht sicher ob ihr einen Workshop in eurem LocalZero-Team braucht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann bucht gerne eine Kurzberatung, [https://localzero.net/lokalteams/workshops-beratung/fachberatung hier] kommst du direkt zur Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;2. Workshop zu KAP- und Maßnahmenplanung für euer LocalZero-Team&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sind die wichtigsten Maßnahmen in euerem KAP enthalten?&lt;br /&gt;
* Enthält der KAP ein Szenario, das wirklich zur Klimaneutralität unter Einhaltung des 1,5° Zieles führt?&lt;br /&gt;
* Auch wenn der KAP grade erst entwickelt wird, treffen wir uns mit Euch: Wie könnt ihr die Ausschreibung nach Vorne bringen? Was muss alles Teil der Ausschreibung sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreibt uns dafür einfach eine Mail an[mailto:Localzero@germanzero.de localzero@germanzero.de] - wir melden uns bei Euch so schnell es geht!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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* Hohes Treibhausgaseinsparungspotenzial der Maßnahme&lt;br /&gt;
* Technische Umsetzbarkeit derzeit möglich&lt;br /&gt;
* Umsetzung im kommunalen Einflussbereich &lt;br /&gt;
* Breitenwirksamkeit: Alle Sektoren und (großen) Emissionsquellen werden mit einbezogen &lt;br /&gt;
Für viele Maßnahmen, wenn Potenziale vorhanden gilt zudem&lt;br /&gt;
* (Relativ) einfache Umsetzung: Überschauberer Kreis von Akteuren, z.B. kommunale Eigenbetriebe, Politik und Verwaltung&lt;br /&gt;
* Wirtschaftlichkeit, z.B. Photovoltaik auf kommunalen Dächern &lt;br /&gt;
* Öffentlichkeitswirksamkeit, z.B. Akzeptanzförderung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Priorisierung&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
* Priorität A (inklusive 15 Startmaßnahmen) Maßnahmen mit hoher Treibhausgaseinsparung, die schnell umsetzbar sind, gute Startmaßnahmen in der Kommunikation mit Verwaltung und Politik: &amp;quot;das Dringende zuerst&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Priorität B: Maßnahmen mit etwas niedriger Treibhausgaseinsparung: &amp;quot;der nächste Schritt&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Priorität A und B: Sind gute Schritte in Richtung Klimaneutralität, es braucht aber noch weitere nötige Maßnahmen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Mehr Informationen zu Klima-Aktionsplänen:&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Hier formulieren wir die Mindestanforderungen an einen guten Klima-Aktionsplan: [[LocalZero:Klima-Aktionsplan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
* [https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/klimaschutzpotenziale-in-kommunen Studie des Umweltbundesamtes: &amp;quot;Klimaschutzpotentiale in Kommunen&amp;quot;] &lt;br /&gt;
** [https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/376/publikationen/broschuere_klimaschutzmanagement_und_treibhausgasneutralitaet_in_kommunen_bf.pdf Als Broschüre] &lt;br /&gt;
* Maßnahmensteckbriefe des Difu: [https://leitfaden.kommunaler-klimaschutz.de/ &amp;quot;Praxisleitfaden Klimaschutz in Kommunen&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* Eigene (LocalZero) Auswertung von Klima-Aktionsplänen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Steckbriefe der Sektor-Maßnahmen&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/c/c7/24-03-06_Strom.pdf Top-Maßnahmen Strom]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/8/82/24-03-06_W%C3%A4rme.pdf Top-Maßnahmen Wärme]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/7/71/24-03-06_Verkehr.pdf Top-Maßnahmen Verkehr]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/f/fc/24-05-22_Landwirtschaft.pdf Top-Maßnahmen Landwirtschaft]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/e/e0/24-06-05_Umsetzungsma%C3%9Fnahmen_lulucf.pdf Top-Maßnahmen LULUCF] (Landnutzung und Landnutzungsänderung)&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/7/71/24-06-26_Abfall_Top_Ma%C3%9Fnahmen.pdf Top-Maßnahmen Abfallwirtschaft]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klima-Aktionsplan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
	</entry>
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		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Top_Ma%C3%9Fnahmen_f%C3%BCr_Kommunen&amp;diff=15621</id>
		<title>LocalZero:Top Maßnahmen für Kommunen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Top_Ma%C3%9Fnahmen_f%C3%BCr_Kommunen&amp;diff=15621"/>
		<updated>2024-07-01T09:34:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: linksbündiger kasten&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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Wir bieten unseren LocalZero Teams eine &#039;&#039;&#039;KAP- und Maßnahmenberatung&#039;&#039;&#039; an: Wie effektiv ist der [[LocalZero:Klima-Aktionsplan|Klima-Aktionsplan]] eurer Kommune? Sind die wichtigsten Maßnahmen enthalten? Enthält der Plan ein Szenario, das wirklich zur Klimaneutralität unter Einhaltung des 1,5° Zieles führt? Auch wenn der KAP grade erst entwickelt wird, treffen wir uns mit Euch: Wie könnt ihr die Ausschreibung nach Vorne bringen? Was muss alles Teil der Ausschreibung sein?&lt;br /&gt;
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Schreibt uns eine Mail an [mailto:Localzero@germanzero.de localzero@germanzero.de] - wir melden uns bei Euch wegen eines Termins!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &lt;br /&gt;
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* Hohes Treibhausgaseinsparungspotenzial der Maßnahme&lt;br /&gt;
* Technische Umsetzbarkeit derzeit möglich&lt;br /&gt;
* Umsetzung im kommunalen Einflussbereich &lt;br /&gt;
* Breitenwirksamkeit: Alle Sektoren und (großen) Emissionsquellen werden mit einbezogen &lt;br /&gt;
Für viele Maßnahmen, wenn Potenziale vorhanden gilt zudem&lt;br /&gt;
* (Relativ) einfache Umsetzung: Überschauberer Kreis von Akteuren, z.B. kommunale Eigenbetriebe, Politik und Verwaltung&lt;br /&gt;
* Wirtschaftlichkeit, z.B. Photovoltaik auf kommunalen Dächern &lt;br /&gt;
* Öffentlichkeitswirksamkeit, z.B. Akzeptanzförderung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Priorisierung&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
* Priorität A (inklusive 15 Startmaßnahmen) Maßnahmen mit hoher Treibhausgaseinsparung, die schnell umsetzbar sind, gute Startmaßnahmen in der Kommunikation mit Verwaltung und Politik: &amp;quot;das Dringende zuerst&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Priorität B: Maßnahmen mit etwas niedriger Treibhausgaseinsparung: &amp;quot;der nächste Schritt&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Priorität A und B: Sind gute Schritte in Richtung Klimaneutralität, es braucht aber noch weitere nötige Maßnahmen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Mehr Informationen zu Klima-Aktionsplänen:&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
Hier formulieren wir die Mindestanforderungen an einen guten Klima-Aktionsplan: [[LocalZero:Klima-Aktionsplan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
* [https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/klimaschutzpotenziale-in-kommunen Studie des Umweltbundesamtes: &amp;quot;Klimaschutzpotentiale in Kommunen&amp;quot;] &lt;br /&gt;
** [https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/376/publikationen/broschuere_klimaschutzmanagement_und_treibhausgasneutralitaet_in_kommunen_bf.pdf Als Broschüre] &lt;br /&gt;
* Maßnahmensteckbriefe des Difu: [https://leitfaden.kommunaler-klimaschutz.de/ &amp;quot;Praxisleitfaden Klimaschutz in Kommunen&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* Eigene (LocalZero) Auswertung von Klima-Aktionsplänen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Steckbriefe der Sektor-Maßnahmen&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/c/c7/24-03-06_Strom.pdf Top-Maßnahmen Strom]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/8/82/24-03-06_W%C3%A4rme.pdf Top-Maßnahmen Wärme]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/7/71/24-03-06_Verkehr.pdf Top-Maßnahmen Verkehr]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/f/fc/24-05-22_Landwirtschaft.pdf Top-Maßnahmen Landwirtschaft]&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/e/e0/24-06-05_Umsetzungsma%C3%9Fnahmen_lulucf.pdf Top-Maßnahmen LULUCF] (Landnutzung und Landnutzungsänderung)&lt;br /&gt;
* [https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/7/71/24-06-26_Abfall_Top_Ma%C3%9Fnahmen.pdf Top-Maßnahmen Abfallwirtschaft]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klima-Aktionsplan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Klima-Aktionsplan&amp;diff=15620</id>
		<title>LocalZero:Klima-Aktionsplan</title>
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		<updated>2024-07-01T09:32:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: linksbündig&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC90D;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #fff9e5;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1em;&amp;quot;&amp;gt;Liebe:r Klima-Aktionsplan-Begeisterte,&lt;br /&gt;
Wir bieten unseren LocalZero Teams eine &#039;&#039;&#039;KAP- und Maßnahmenberatung&#039;&#039;&#039; an: Wie effektiv ist der Klimaaktionsplan eurer Kommune? Sind die [[LocalZero:Top Maßnahmen für Kommunen|wichtigsten Maßnahmen]] enthalten? Enthält der Plan ein Szenario, das wirklich zur Klimaneutralität unter Einhaltung des 1,5° Zieles führt? Auch wenn der KAP grade erst entwickelt wird, treffen wir uns mit Euch: Wie könnt ihr die Ausschreibung nach Vorne bringen? Was muss alles Teil der Ausschreibung sein?&lt;br /&gt;
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Schreibt uns eine Mail an [mailto:Localzero@germanzero.de localzero@germanzero.de] - wir melden uns bei Euch wegen eines Termins!&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Datei:Klima-Aktionsplan.png|alternativtext=Klima-Aktionsplan|mini|450x450px|Klima-Aktionsplan: alle wirken daran, einen Ort bis spätestens 2035 klimaneutral zu machen]]Ein Klima-Aktionsplan (Suchbegriffe: Klimaaktionsplan, KAP) beschreibt den geplanten Weg einer Kommune in Richtung Klimaneutralität bis zu einem festgelegten Jahr. Somit nimmt er eine essentielle Rolle in den Klimaschutzbemühungen einer Kommune ein. Hier finden sich Informationen, was ein Klima-Aktionsplan enthält, was einen guten Plan ausmacht, wie er sich vom Klimaschutzkonzept abgrenzt und welche Fördermöglichkeiten es für die Erstellung gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für LocalZeros TOP-Maßnahmen gehts [[LocalZero:Top Maßnahmen für Kommunen|hier]] lang.&lt;br /&gt;
== Was ist ein (guter) Klima-Aktionsplan? ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PerfekterKlimaAktionsplan.png|alternativtext=Perfekter Klima-Aktionsplan|mini|Perfekter Klima-Aktionsplan|450x450px]]&lt;br /&gt;
Mit dem Projekt [[LocalZero:Klimaentscheid starten|Klimaentscheid]] fordern [[LocalZero-ReadOnly:LocalZero-Teams|Lokalteams]] die Erstellung eines Klima-Aktionsplans. Dabei handelt es sich um einen Plan, in dem Beispielhaft oder auch in mehreren Szenarien festgelegt ist, wie die Kommune bis 2035 / 20XX Klimaneutral wird. Ein guter Klima-Aktionsplan setzt die Grundlage des globalen [[LocalZero:Restbudget|Restbudgets]] auf lokaler Ebene um, stellt also sicher, dass nicht mehr als das noch zur Verfügung stehende Budget an Emissionen zur Einhaltung des 1,5 Grad Ziels emittiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier nochmal komprimiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ein Klima-Aktionsplan enthält eine Analyse des Ist-Zustandes&#039;&#039;&#039; (Wie viele Treibhausgase werden wo ausgestoßen?), so dass einfach festzustellen ist, mit welchen Maßnahmen am meisten Treibhausgasemissionen einzusparen sind.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ein Klima-Aktionsplan enthält Maßnahmen zur Senkung des Treibhausgas-Ausstoßes&#039;&#039;&#039; und Ideen, wie die Rest-Emissionen auf dem Gebiet der Kommune kompensiert werden können.&lt;br /&gt;
KAPs wurden auch in den Bundestreffen thematisiert. Mehr Infos findest du in den Sessions vom [[LocalZero:Session HE22 9|Bundestreffen im Herbst 22]] oder vom [[LocalZero:Session B2|Bundestreffen 21]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://fragdenstaat.de/aktionen/kommunale-klimaschutzplane/ Diese Datenbank] von FragDenStaat führt zahlreiche Klima-Aktionspläne deutscher Kommunen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderungen an einen &amp;lt;u&amp;gt;guten&amp;lt;/u&amp;gt; Klima-Aktionsplan - Checkliste ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Disclaimer:&#039;&#039;&#039; Die Best-Practice-Beispiele sind nicht in allen Bereichen perfekt, aber dienen als guter Einblick für gute Beispiele der jeweilig genannten Anforderungen.&amp;lt;div style=&amp;quot;border:medium solid #FFC90D;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #fffff8;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1em;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC80C;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #FFC80C;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1.2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
====== A Grundlagen ======&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;sortable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Best-Practice-Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1. Der Klima-Aktionsplan setzt die Grundlage des globalen [[LocalZero:Restbudget|Restbudgets]] auf lokaler Ebene um, stellt also sicher, dass nicht mehr als das noch zur Verfügung stehende Budget an Emissionen zur Einhaltung des 1,5 Grad Ziels emittiert werden&lt;br /&gt;
|[https://buergerinfo.mannheim.de/buergerinfo/getfile.asp?id=8179789&amp;amp;type=do Mannheim], allerdings setzt die Maßnahmenplanung diesen nicht vollständig um&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2. Der KAP bilanziert in den Sektoren Strom, Wärme, Gebäude (Gewerbe-Handel-Diestleistungen (GHD) und Private Haushalte), Kraftstoffe, Industrie, Verkehr, Abfallwirtschaft, Landwirtschaft und LULUCF (Land Use and Land Use Change and Forestry)&lt;br /&gt;
|[https://buchholzzero.de/klimaaktionsplan/ Buchholz in der Nordheide] (In der sektoriellen Gliederung sind Maßnahmen zu LULUCF und Landwirtschaft inkludiert)&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC80C;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #FFC80C;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1.2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======B Inhalte======&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;sortable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Best-Practice-Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3. Der KAP enthält ein Klimaneutralitätsszenario mit dem Ziel Klimaneutralität bis 2030/35&lt;br /&gt;
|[https://buergerinfo.mannheim.de/buergerinfo/getfile.asp?id=8179789&amp;amp;type=do Mannheim] (für Erklärung der unterschiedlich realistischen Szenarien)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4. Der KAP enthält ergänzend ein Trendszenario (was passiert, wenn die Kommune keine Maßnahmen ergreift und alles weiterläuft, wie bisher)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5. Der KAP weist in der Maßnahmenplanung die &#039;&#039;jährlichen&#039;&#039;(!) Kosten und den jährlichen Personalbedarf für die Planung und Umsetzung von Maßnahmen aus&lt;br /&gt;
|[https://erlangen.de/uwao-api/faila/files/bypath/Dokumente/PDF-Formulare/31_Umweltamt/31klima_langversion_fahrplan_klima-aufbruch_erlangen.pdf?tn=1 Erlangen], [https://www.hallo-oau.de/php/herunterladen.php?id=MjM0NiMxMDAwMDAwNg%3D%3D Flecken Steyerberg]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6. Der KAP beschreibt in der Maßnahmenplanung &#039;&#039;jahresscharf(!)&#039;&#039;, wann mit welcher Maßnahme begonnen wird.&lt;br /&gt;
|[https://www.soest.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Bauen_und_Wohnen/Anlage_2_Massnahmensteckbriefe.pdf Soest], [https://www.hallo-oau.de/php/herunterladen.php?id=MjM0NiMxMDAwMDAwNg%3D%3D Flecken Steyerberg] (zur Übersichtlichkeit der Maßnahmenplanung)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7. Für alle Maßnahmen sind Verantwortlichkeiten oder zuständige Fachbereiche in der Verwaltung hinterlegt&lt;br /&gt;
|[https://www.braunschweig.de/leben/umwelt_naturschutz/klima/klimaschutzkonzept-2.0/klimaschutzkonzept.php Braunschweig]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8. Prognose anhand der Maßnahmen: &lt;br /&gt;
Aus dem genauen Zeitplan der Maßnahmenplanung (siehe 6.) kann ab jetzt bis 2035 die THG-Emissionen und der Endenergiebedarf jährlich prognostiziert werden in den Sektoren Strom, Wärme, Kraftstoffe, Gebäude (Gewerbe-Handel-Dienstleistungen (GHD), Private Haushalte) Industrie, Verkehr, Abfallwirtschaft, Landwirtschaft und LULUCF. Dadurch wird der Weg zur Treibhausgasneutralität erkennbar.&lt;br /&gt;
|[https://www.braunschweig.de/leben/umwelt_naturschutz/klima/klimaschutzkonzept-2.0/klimaschutzkonzept.php Braunschweig] (siehe Seite 16.)&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC80C;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #FFC80C;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1.2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
======C Akteur:innenbeteiligung======&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;sortable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Best-Practice-Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9. Der KAP enthält Maßnahmen zur Akzeptanz sowie die Möglichkeit zur Beteiligung der einzelnen Akteur:innen. Hierzu gibt es unten auf dieser Seite einen eigenen Abschnitt.&lt;br /&gt;
|[https://erlangen.de/uwao-api/faila/files/bypath/Dokumente/PDF-Formulare/31_Umweltamt/31klima_langversion_fahrplan_klima-aufbruch_erlangen.pdf?tn=1 Erlangen], [https://www.wuppertal.de/microsite/klimaschutz/dokumente_downloads/20200519_IKSK_Wuppertal_Endbericht.pdf Wuppertal]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC80C;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #FFC80C;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1.2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
======D Nachhaltigkeitsarchitektur======&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;sortable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Best-Practice-Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10. Der KAP beleuchtet die Nachhaltigkeitsarchitektur in der Verwaltung: kann die Verwaltung die Maßnahmen zur Klimaneutralität umsetzen:&lt;br /&gt;
*zum Beispiel: gibt es ein Klimaschutzmanagement, eine Klimarelevanzprüfung, wird Klimaschutz als Querschnittsaufgabe verstanden&lt;br /&gt;
|[https://klimaentscheid-jena.de/aktuelles/klima-aktionsplan/#kap Jena] (unter Vorbehalt, da KAP noch nicht verabschiedet)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Best-Practice Beispiele wurden KAPs der Kommunen Ingolstadt, Braunschweig, Erlangen, Buchholz in der Nordheide, Jena, Soest, Monnheim am Rhein, Kronberg, Bad Segeberg, Mannheim und Flecken Steyerberg ausgewertet.&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Unterschied zwischen einem Klima-Aktionsplan und einem Klimaschutzkonzept (integriertes Klimaschutzkonzept) ==&lt;br /&gt;
Beide Begriffe beschreiben einen Plan hin zu weniger Emissionen in der Kommune / Landkreis / Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klima-Aktionsplan und Klimaschutzkonzept sind zwei unterschiedliche Begriffe für eine Sache.&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
=== Klimaschutzkonzept ===&lt;br /&gt;
Klimaschutzkonzept kommt als Begriff historisch von den Energiekonzepten, aus denen dann (integrierte) Klimaschutzkonzepte entwickelt wurden, um mit einen umfassenderen Ansatz Wege zur Treibhausgas-Reduktion zu untersuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Klimaschutzkonzepte haben kein vorgegebenes Ziel. In ihnen werden für die Kommune individuelle Maßnahmen beschrieben, wie Treibhausgasemissionen gemindert werden können. Es gibt in den jeweiligen Sektoren vorgeschlagene Maßnahmen, die mit einem groben Investitionsrahmen hinterlegt sind. Meistens sind verschiedene Zielszenarien beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommunen / Politiker:innen wählen sich ein übergeordnetes Ziel, das sie erreichen möchten, z. B. Reduktion der Emissionen um 50 Prozent bis zum Jahr xxxx.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Klima-Aktionsplan wird entweder durch ein externes Büro in Absprache mit der Verwaltung entwickelt, oder durch die Verwaltung (Klimaschutzmanagement) selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em; border-left:1px solid grey&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
=== Klima-Aktionsplan ===&lt;br /&gt;
Klima-Aktionsplan (oder Klimaschutz-Aktions-Plan) wird von GermanZero verwendet, um einen Plan zu beschreiben, der über die oben beschriebene Definition hinausgeht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Klima-Aktionsplan beschreibt den genauen Weg, wie die Kommune im Zieljahr 2035 / xxxx &#039;&#039;&#039;klimaneutral&#039;&#039;&#039; sein kann. Auf dem Hintergrund des Restbudgetansatzes sollen die verbleibenden Emissionen auf die restlichen Jahre verteilt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen an den GermanZero Klima-Aktionsplan sind auf dieser Seite oben im Textabschnitt definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; | &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 Die Kunst ist also die weitgehenden Ziele wie Klimaneutralität im Jahr 2035 und den Weg dorthin verbindlich zu beschreiben. Ob das dann Klimaschutzkonzept oder Klima-Aktionsplan heißt, ist eher nebensächlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Akteur:innenbeteiligung im Klima-Aktionsplan ==&lt;br /&gt;
Eine &#039;&#039;&#039;gute&#039;&#039;&#039; Akteur:innenbeteiligung beginnt bereits bei der Erstellung des Klima-Aktionsplans, um eine hohe Akzeptanz der Ziele und der umzusetzenden Maßnahmen zu erreichen. Darüber hinaus braucht es natürlich auch für die Umsetzung des KAPs die Beteiligung aller Akteur:innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die wichtigsten Akteur:innen einer Kommune ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Verwaltung der Kommune,  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Stakeholder:innen in der Kommune (alle Gruppen die ein berechtigtes Interesse an der Umsetzung des KAPs haben z.B. kommunale Unternehmen, Vereine), &lt;br /&gt;
* Bürger:innen (u.a. LocalZero-Teams) &lt;br /&gt;
* und die höchsten politischen Gremien der Kommune (z.B. Gemeinderat / Stadtrat). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 Alle sitzen in einem Boot um Klimaneutralität zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akteur:innenbeteiligung bei der Erstellung des Klima-Aktionsplans ===&lt;br /&gt;
So kann ein KAP, wenn er bereits von Anfang an die Mitglieder der Verwaltung, die Stakeholder:innen der Stadt, die Bürger:innen, als auch das höchste politische Gremium der Kommune miteinbezieht, wichtige Grundsteine legen, damit die Maßnahmen von diesen Akteur:innen umgesetzt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Werden alle Akteur:innen in der Maßnahmenentwicklung beteiligt, können übereinstimmend die zielführendsten Maßnahmen ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
* In einem guten Beteiligungsprozeß haben die Akteur:innen die Möglichkeit die Maßnahmen zu bearbeiten. Können Akteur:innen eigene Bedingungen in die Maßnahmenplanung miteinfließen lassen, geht eine Umsetzung, die auf Zusammenarbeit basiert einfacher von der Hand. &lt;br /&gt;
* Selbst wenn zum Beispiel in einem KAP (ohne Beteiligungsprozess) Verantwortlichkeiten und Zeitpläne festgeschrieben sind, kann es in der Umsetzung haken, da die Verwaltung an der Erstellung des KAPs nicht beteiligt war und das daher nicht als eigenes Ziel definiert. Alle sollen für eine erfolgreiche Umsetzung des KAPs miteinbezogen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 In der Umsetzung des KAPs ist es auch wichtig, dass alle Akteur:innen &#039;&#039;&#039;fortlaufend&#039;&#039;&#039; mit in die Durchführung der Maßnahmen miteinbezogen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fördermöglichkeiten für die Erstellung eines Klima-Aktionsplans ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Money-2180330 1920.jpg|mini|Klima-Aktionspläne können von der Nationalen Initiative für Klimaschutz gefördert werden.|alternativtext=|254x254px]]&lt;br /&gt;
Klima-Aktionspläne können mit oder ohne Fördergelder geschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefördert werden können die Klima-Aktionspläne durch die [https://www.klimaschutz.de/de/foerderung/foerderprogramme/kommunalrichtlinie/erstellung-von-klimaschutzkonzepten-und-einsatz-eines-klimaschutzmanagements Nationale Klimaschutz Initiative (NKI)]. Seit 2022 ist die Förderung von KAPs an die Erstellung durch Klimaschutzmanager:innen gekoppelt, das heißt, die Förderung einer Klimaschutzmanager:in umfasst die Erstellung eines KAPs (nicht die Umsetzung der Maßnahmen!). Integriert in der Fördersumme sind externe Beratertage um zum Beispiel Bilanzen extern erstellen zu lassen. Mehr zu den Förderkonditionen ist [[LocalZero:Förderprogramme für Kommunen|hier beschrieben.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die komplette Erstellung eines KAPs durch externe Büros wird nicht mehr gefördert, es sei denn es besteht bereits ein Klimaschutzkonzept, das vor 2012 erstellt wurde und jetzt als sogenanntes Vorreiterkonzept aktualisiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bestandteile der Förderrichtlinie ===&lt;br /&gt;
*In den Förderrichtlinien wird eine &#039;&#039;Akteursbeteiligung&#039;&#039; ist gefordert. Dies bietet den LokalZero-Teams Möglichkeiten sich einzubringen.&lt;br /&gt;
*Die entworfenen Maßnahmen werden in kurz-, mittel- und langfristig gegliedert.&lt;br /&gt;
*Über Arbeit des Klimaschutzmanagements muss der NKI jährlich berichtet werden.&lt;br /&gt;
*Die Erstellung eines geförderten KAPs wird überprüft, die &amp;lt;u&amp;gt;Umsetzung nicht&amp;lt;/u&amp;gt;, da die Umsetzung nicht Teil des Fördervorhabens ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitliche Abfolge für die Förderung eines Klima-Aktionsplans ===&lt;br /&gt;
Wie bei jeder Bundesförderung kann mit der Ausarbeitung eines geförderten Klima-Aktionsplans erst begonnen werden, wenn der Förderbescheid da ist.&lt;br /&gt;
# Kommune stellt einen Förderantrag für eine Klimaschutzmanager:in, dieser wird nach ca 3 Monaten bewilligt&lt;br /&gt;
# Danach kann die Stelle ausgeschrieben und vergeben werden&lt;br /&gt;
# Die KSM kann jetzt anfangen den KAP zu schreiben und externe Büros für unterstützende Arbeiten zu beauftragen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 &amp;lt;u&amp;gt;Das bedeutet&amp;lt;/u&amp;gt;: zwischen Beschluss und Fertigstellung des KAPs können leicht ein Jahr vergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Fördermittel kann ein KAP unter Umständen schneller erstellt werden aber benötigt ausreichende Haushaltsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausschreibungen ===&lt;br /&gt;
In vielen Fällen wird die Erstellung eines Klima-Aktionsplans von einem [[LocalZero:Planungsbüros und Institute, die Klimaschutzkonzepte erstellen|Planungsbüro]] in Zusammenarbeit mit der Kommune übernommen. Damit es zur Beauftragung des Planungsbüros kommen kann muss zuerst eine Ausschreibung dafür erfolgen. Diese Ausschreibung ist wirklich wichtig, weil von ihrer Qualität die Entstehung eines guten Klima-Aktionsplans abhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du findest eine Liste der [[LocalZero:Ausschreibungen|Ausschreibungen hier]]. Füge gerne die Ausschreibungen Deines Ortes hier ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Handbuch zum Thema Evaluation des Klima-Aktionsplans der Stadt Helsinki ===&lt;br /&gt;
Die Stadt Helsinki hat nach eigener Evaluation Ihres Klima-Aktionsplans ein allgemeines Handbuch herausgebracht. Er richtet sich an Menschen die an der Implementierung eines KAPs beteiligt sind ob ehrenamtlich oder vor allem Menschen in der Verwaltung. Dieser ist sehr lesenswert und gibt Hilfestellung bei der effektiven Zielsetzung, Formulierung und Strategiebildung Monitoring eines KAPs:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.hel.fi/static/kanslia/Julkaisut/2022/HKI_Guide_Emissions_Reduction_2022.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Praxisleitfaden Klimaschutz in Kommunen (mit Maßnahmenblättern) des difu ===&lt;br /&gt;
Dieser Praxisleitfaden richtet sich an Menschen, die in der Kommune Klimaschutz umsetzen, vor allem an Klimaschutzmanager:innen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen, die LocalZero Teams an Klima-Aktionspläne (siehe oben), Maßnahmen oder Bilanzierung (siehe [https://localzero.net/loesungen/klimavision KlimaVision]) setzen sind oft weiterführender als in diesem Leitfaden skizziert.Trotzdem finden sich hier, gut zusammengefasst, alle wichtigen Informationen rund um das Thema kommunaler Klimaschutz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders die Maßnahmenblätter können eine gute Gesprächsgrundlage mit der öffentlichen Verwaltung und Politik bieten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Klimaschutz auf kommunaler Ebene als Querschnittsaufgabe umsetzen&lt;br /&gt;
* Finanzierungshinweise und Planungsinstrumente im Klimaschutz&lt;br /&gt;
* Handlungsmöglichkeiten von Kommunen, um Treibhausgasemissionen zu mindern&lt;br /&gt;
* KAPs: Was ist ein Klimaschutzkonzept, wie wird bilanziert, was sind Szenarien und wie sieht ein Maßnahmenkatalog aus?&lt;br /&gt;
* Wie kann ein Monitoring und Controlling aussehen?&lt;br /&gt;
* Wie werden die strategischen Grundlagen auf kommunaler Ebene erarbeitet&lt;br /&gt;
* Kommunale Handlungsfelder im Klimaschutz mit Maßnahmenblättern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herausgegeben 2023  vom difu (Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH) in Kooperation mit dem Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH (ifeu) und dem Klima-Bündnis – Climate Alliance – Alianza del Clima e. V., Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;https://leitfaden.kommunaler-klimaschutz.de/?smd_process_download=1&amp;amp;download_id=769&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;https://leitfaden.kommunaler-klimaschutz.de/&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FAQs (Frequently Asked Questions / Fragen, die Du schon immer beantwortet haben wolltest) ===&lt;br /&gt;
dieser Absatz entsteht zur Zeit!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.energieagentur.rlp.de/fileadmin/user_upload/kommunen/20200422_Checkliste_Handlungsm%C3%B6glichkeiten_kommunaler_Klimaschutz.pdf Energieagentur Rheinland-Pfalz, Checkliste Handlungsmöglichkeiten kommunaler Klimaschutz, 20.April 2020]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abfallwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klima-Aktionsplan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kraftstoffe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LULUCF]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wärme]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Klima-Aktionsplan&amp;diff=15619</id>
		<title>LocalZero:Klima-Aktionsplan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Klima-Aktionsplan&amp;diff=15619"/>
		<updated>2024-07-01T09:28:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: /* Anforderungen an einen guten Klima-Aktionsplan - Checkliste */  nummerierung geändert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:center;border:medium solid #FFC90D;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #fff9e5;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1em;&amp;quot;&amp;gt;Liebe:r Klima-Aktionsplan-Begeisterte,&lt;br /&gt;
Wir bieten unseren LocalZero Teams eine &#039;&#039;&#039;KAP- und Maßnahmenberatung&#039;&#039;&#039; an: Wie effektiv ist der Klimaaktionsplan eurer Kommune? Sind die [[LocalZero:Top Maßnahmen für Kommunen|wichtigsten Maßnahmen]] enthalten? Enthält der Plan ein Szenario, das wirklich zur Klimaneutralität unter Einhaltung des 1,5° Zieles führt? Auch wenn der KAP grade erst entwickelt wird, treffen wir uns mit Euch: Wie könnt ihr die Ausschreibung nach Vorne bringen? Was muss alles Teil der Ausschreibung sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreibt uns eine Mail an [mailto:Localzero@germanzero.de localzero@germanzero.de] - wir melden uns bei Euch wegen eines Termins!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Klima-Aktionsplan.png|alternativtext=Klima-Aktionsplan|mini|450x450px|Klima-Aktionsplan: alle wirken daran, einen Ort bis spätestens 2035 klimaneutral zu machen]]Ein Klima-Aktionsplan (Suchbegriffe: Klimaaktionsplan, KAP) beschreibt den geplanten Weg einer Kommune in Richtung Klimaneutralität bis zu einem festgelegten Jahr. Somit nimmt er eine essentielle Rolle in den Klimaschutzbemühungen einer Kommune ein. Hier finden sich Informationen, was ein Klima-Aktionsplan enthält, was einen guten Plan ausmacht, wie er sich vom Klimaschutzkonzept abgrenzt und welche Fördermöglichkeiten es für die Erstellung gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für LocalZeros TOP-Maßnahmen gehts [[LocalZero:Top Maßnahmen für Kommunen|hier]] lang.&lt;br /&gt;
== Was ist ein (guter) Klima-Aktionsplan? ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PerfekterKlimaAktionsplan.png|alternativtext=Perfekter Klima-Aktionsplan|mini|Perfekter Klima-Aktionsplan|450x450px]]&lt;br /&gt;
Mit dem Projekt [[LocalZero:Klimaentscheid starten|Klimaentscheid]] fordern [[LocalZero-ReadOnly:LocalZero-Teams|Lokalteams]] die Erstellung eines Klima-Aktionsplans. Dabei handelt es sich um einen Plan, in dem Beispielhaft oder auch in mehreren Szenarien festgelegt ist, wie die Kommune bis 2035 / 20XX Klimaneutral wird. Ein guter Klima-Aktionsplan setzt die Grundlage des globalen [[LocalZero:Restbudget|Restbudgets]] auf lokaler Ebene um, stellt also sicher, dass nicht mehr als das noch zur Verfügung stehende Budget an Emissionen zur Einhaltung des 1,5 Grad Ziels emittiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier nochmal komprimiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ein Klima-Aktionsplan enthält eine Analyse des Ist-Zustandes&#039;&#039;&#039; (Wie viele Treibhausgase werden wo ausgestoßen?), so dass einfach festzustellen ist, mit welchen Maßnahmen am meisten Treibhausgasemissionen einzusparen sind.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ein Klima-Aktionsplan enthält Maßnahmen zur Senkung des Treibhausgas-Ausstoßes&#039;&#039;&#039; und Ideen, wie die Rest-Emissionen auf dem Gebiet der Kommune kompensiert werden können.&lt;br /&gt;
KAPs wurden auch in den Bundestreffen thematisiert. Mehr Infos findest du in den Sessions vom [[LocalZero:Session HE22 9|Bundestreffen im Herbst 22]] oder vom [[LocalZero:Session B2|Bundestreffen 21]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://fragdenstaat.de/aktionen/kommunale-klimaschutzplane/ Diese Datenbank] von FragDenStaat führt zahlreiche Klima-Aktionspläne deutscher Kommunen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderungen an einen &amp;lt;u&amp;gt;guten&amp;lt;/u&amp;gt; Klima-Aktionsplan - Checkliste ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Disclaimer:&#039;&#039;&#039; Die Best-Practice-Beispiele sind nicht in allen Bereichen perfekt, aber dienen als guter Einblick für gute Beispiele der jeweilig genannten Anforderungen.&amp;lt;div style=&amp;quot;border:medium solid #FFC90D;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #fffff8;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1em;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC80C;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #FFC80C;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1.2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
====== A Grundlagen ======&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;sortable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Best-Practice-Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1. Der Klima-Aktionsplan setzt die Grundlage des globalen [[LocalZero:Restbudget|Restbudgets]] auf lokaler Ebene um, stellt also sicher, dass nicht mehr als das noch zur Verfügung stehende Budget an Emissionen zur Einhaltung des 1,5 Grad Ziels emittiert werden&lt;br /&gt;
|[https://buergerinfo.mannheim.de/buergerinfo/getfile.asp?id=8179789&amp;amp;type=do Mannheim], allerdings setzt die Maßnahmenplanung diesen nicht vollständig um&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2. Der KAP bilanziert in den Sektoren Strom, Wärme, Gebäude (Gewerbe-Handel-Diestleistungen (GHD) und Private Haushalte), Kraftstoffe, Industrie, Verkehr, Abfallwirtschaft, Landwirtschaft und LULUCF (Land Use and Land Use Change and Forestry)&lt;br /&gt;
|[https://buchholzzero.de/klimaaktionsplan/ Buchholz in der Nordheide] (In der sektoriellen Gliederung sind Maßnahmen zu LULUCF und Landwirtschaft inkludiert)&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC80C;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #FFC80C;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1.2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======B Inhalte======&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;sortable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Best-Practice-Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3. Der KAP enthält ein Klimaneutralitätsszenario mit dem Ziel Klimaneutralität bis 2030/35&lt;br /&gt;
|[https://buergerinfo.mannheim.de/buergerinfo/getfile.asp?id=8179789&amp;amp;type=do Mannheim] (für Erklärung der unterschiedlich realistischen Szenarien)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4. Der KAP enthält ergänzend ein Trendszenario (was passiert, wenn die Kommune keine Maßnahmen ergreift und alles weiterläuft, wie bisher)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5. Der KAP weist in der Maßnahmenplanung die &#039;&#039;jährlichen&#039;&#039;(!) Kosten und den jährlichen Personalbedarf für die Planung und Umsetzung von Maßnahmen aus&lt;br /&gt;
|[https://erlangen.de/uwao-api/faila/files/bypath/Dokumente/PDF-Formulare/31_Umweltamt/31klima_langversion_fahrplan_klima-aufbruch_erlangen.pdf?tn=1 Erlangen], [https://www.hallo-oau.de/php/herunterladen.php?id=MjM0NiMxMDAwMDAwNg%3D%3D Flecken Steyerberg]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6. Der KAP beschreibt in der Maßnahmenplanung &#039;&#039;jahresscharf(!)&#039;&#039;, wann mit welcher Maßnahme begonnen wird.&lt;br /&gt;
|[https://www.soest.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Bauen_und_Wohnen/Anlage_2_Massnahmensteckbriefe.pdf Soest], [https://www.hallo-oau.de/php/herunterladen.php?id=MjM0NiMxMDAwMDAwNg%3D%3D Flecken Steyerberg] (zur Übersichtlichkeit der Maßnahmenplanung)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7. Für alle Maßnahmen sind Verantwortlichkeiten oder zuständige Fachbereiche in der Verwaltung hinterlegt&lt;br /&gt;
|[https://www.braunschweig.de/leben/umwelt_naturschutz/klima/klimaschutzkonzept-2.0/klimaschutzkonzept.php Braunschweig]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8. Prognose anhand der Maßnahmen: &lt;br /&gt;
Aus dem genauen Zeitplan der Maßnahmenplanung (siehe 6.) kann ab jetzt bis 2035 die THG-Emissionen und der Endenergiebedarf jährlich prognostiziert werden in den Sektoren Strom, Wärme, Kraftstoffe, Gebäude (Gewerbe-Handel-Dienstleistungen (GHD), Private Haushalte) Industrie, Verkehr, Abfallwirtschaft, Landwirtschaft und LULUCF. Dadurch wird der Weg zur Treibhausgasneutralität erkennbar.&lt;br /&gt;
|[https://www.braunschweig.de/leben/umwelt_naturschutz/klima/klimaschutzkonzept-2.0/klimaschutzkonzept.php Braunschweig] (siehe Seite 16.)&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC80C;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #FFC80C;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1.2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
======C Akteur:innenbeteiligung======&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;sortable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Best-Practice-Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9. Der KAP enthält Maßnahmen zur Akzeptanz sowie die Möglichkeit zur Beteiligung der einzelnen Akteur:innen. Hierzu gibt es unten auf dieser Seite einen eigenen Abschnitt.&lt;br /&gt;
|[https://erlangen.de/uwao-api/faila/files/bypath/Dokumente/PDF-Formulare/31_Umweltamt/31klima_langversion_fahrplan_klima-aufbruch_erlangen.pdf?tn=1 Erlangen], [https://www.wuppertal.de/microsite/klimaschutz/dokumente_downloads/20200519_IKSK_Wuppertal_Endbericht.pdf Wuppertal]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC80C;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #FFC80C;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1.2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
======D Nachhaltigkeitsarchitektur======&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;sortable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Best-Practice-Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10. Der KAP beleuchtet die Nachhaltigkeitsarchitektur in der Verwaltung: kann die Verwaltung die Maßnahmen zur Klimaneutralität umsetzen:&lt;br /&gt;
*zum Beispiel: gibt es ein Klimaschutzmanagement, eine Klimarelevanzprüfung, wird Klimaschutz als Querschnittsaufgabe verstanden&lt;br /&gt;
|[https://klimaentscheid-jena.de/aktuelles/klima-aktionsplan/#kap Jena] (unter Vorbehalt, da KAP noch nicht verabschiedet)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Best-Practice Beispiele wurden KAPs der Kommunen Ingolstadt, Braunschweig, Erlangen, Buchholz in der Nordheide, Jena, Soest, Monnheim am Rhein, Kronberg, Bad Segeberg, Mannheim und Flecken Steyerberg ausgewertet.&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Unterschied zwischen einem Klima-Aktionsplan und einem Klimaschutzkonzept (integriertes Klimaschutzkonzept) ==&lt;br /&gt;
Beide Begriffe beschreiben einen Plan hin zu weniger Emissionen in der Kommune / Landkreis / Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klima-Aktionsplan und Klimaschutzkonzept sind zwei unterschiedliche Begriffe für eine Sache.&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
=== Klimaschutzkonzept ===&lt;br /&gt;
Klimaschutzkonzept kommt als Begriff historisch von den Energiekonzepten, aus denen dann (integrierte) Klimaschutzkonzepte entwickelt wurden, um mit einen umfassenderen Ansatz Wege zur Treibhausgas-Reduktion zu untersuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Klimaschutzkonzepte haben kein vorgegebenes Ziel. In ihnen werden für die Kommune individuelle Maßnahmen beschrieben, wie Treibhausgasemissionen gemindert werden können. Es gibt in den jeweiligen Sektoren vorgeschlagene Maßnahmen, die mit einem groben Investitionsrahmen hinterlegt sind. Meistens sind verschiedene Zielszenarien beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommunen / Politiker:innen wählen sich ein übergeordnetes Ziel, das sie erreichen möchten, z. B. Reduktion der Emissionen um 50 Prozent bis zum Jahr xxxx.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Klima-Aktionsplan wird entweder durch ein externes Büro in Absprache mit der Verwaltung entwickelt, oder durch die Verwaltung (Klimaschutzmanagement) selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em; border-left:1px solid grey&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
=== Klima-Aktionsplan ===&lt;br /&gt;
Klima-Aktionsplan (oder Klimaschutz-Aktions-Plan) wird von GermanZero verwendet, um einen Plan zu beschreiben, der über die oben beschriebene Definition hinausgeht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Klima-Aktionsplan beschreibt den genauen Weg, wie die Kommune im Zieljahr 2035 / xxxx &#039;&#039;&#039;klimaneutral&#039;&#039;&#039; sein kann. Auf dem Hintergrund des Restbudgetansatzes sollen die verbleibenden Emissionen auf die restlichen Jahre verteilt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen an den GermanZero Klima-Aktionsplan sind auf dieser Seite oben im Textabschnitt definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; | &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 Die Kunst ist also die weitgehenden Ziele wie Klimaneutralität im Jahr 2035 und den Weg dorthin verbindlich zu beschreiben. Ob das dann Klimaschutzkonzept oder Klima-Aktionsplan heißt, ist eher nebensächlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Akteur:innenbeteiligung im Klima-Aktionsplan ==&lt;br /&gt;
Eine &#039;&#039;&#039;gute&#039;&#039;&#039; Akteur:innenbeteiligung beginnt bereits bei der Erstellung des Klima-Aktionsplans, um eine hohe Akzeptanz der Ziele und der umzusetzenden Maßnahmen zu erreichen. Darüber hinaus braucht es natürlich auch für die Umsetzung des KAPs die Beteiligung aller Akteur:innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die wichtigsten Akteur:innen einer Kommune ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Verwaltung der Kommune,  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Stakeholder:innen in der Kommune (alle Gruppen die ein berechtigtes Interesse an der Umsetzung des KAPs haben z.B. kommunale Unternehmen, Vereine), &lt;br /&gt;
* Bürger:innen (u.a. LocalZero-Teams) &lt;br /&gt;
* und die höchsten politischen Gremien der Kommune (z.B. Gemeinderat / Stadtrat). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 Alle sitzen in einem Boot um Klimaneutralität zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akteur:innenbeteiligung bei der Erstellung des Klima-Aktionsplans ===&lt;br /&gt;
So kann ein KAP, wenn er bereits von Anfang an die Mitglieder der Verwaltung, die Stakeholder:innen der Stadt, die Bürger:innen, als auch das höchste politische Gremium der Kommune miteinbezieht, wichtige Grundsteine legen, damit die Maßnahmen von diesen Akteur:innen umgesetzt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Werden alle Akteur:innen in der Maßnahmenentwicklung beteiligt, können übereinstimmend die zielführendsten Maßnahmen ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
* In einem guten Beteiligungsprozeß haben die Akteur:innen die Möglichkeit die Maßnahmen zu bearbeiten. Können Akteur:innen eigene Bedingungen in die Maßnahmenplanung miteinfließen lassen, geht eine Umsetzung, die auf Zusammenarbeit basiert einfacher von der Hand. &lt;br /&gt;
* Selbst wenn zum Beispiel in einem KAP (ohne Beteiligungsprozess) Verantwortlichkeiten und Zeitpläne festgeschrieben sind, kann es in der Umsetzung haken, da die Verwaltung an der Erstellung des KAPs nicht beteiligt war und das daher nicht als eigenes Ziel definiert. Alle sollen für eine erfolgreiche Umsetzung des KAPs miteinbezogen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 In der Umsetzung des KAPs ist es auch wichtig, dass alle Akteur:innen &#039;&#039;&#039;fortlaufend&#039;&#039;&#039; mit in die Durchführung der Maßnahmen miteinbezogen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fördermöglichkeiten für die Erstellung eines Klima-Aktionsplans ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Money-2180330 1920.jpg|mini|Klima-Aktionspläne können von der Nationalen Initiative für Klimaschutz gefördert werden.|alternativtext=|254x254px]]&lt;br /&gt;
Klima-Aktionspläne können mit oder ohne Fördergelder geschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefördert werden können die Klima-Aktionspläne durch die [https://www.klimaschutz.de/de/foerderung/foerderprogramme/kommunalrichtlinie/erstellung-von-klimaschutzkonzepten-und-einsatz-eines-klimaschutzmanagements Nationale Klimaschutz Initiative (NKI)]. Seit 2022 ist die Förderung von KAPs an die Erstellung durch Klimaschutzmanager:innen gekoppelt, das heißt, die Förderung einer Klimaschutzmanager:in umfasst die Erstellung eines KAPs (nicht die Umsetzung der Maßnahmen!). Integriert in der Fördersumme sind externe Beratertage um zum Beispiel Bilanzen extern erstellen zu lassen. Mehr zu den Förderkonditionen ist [[LocalZero:Förderprogramme für Kommunen|hier beschrieben.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die komplette Erstellung eines KAPs durch externe Büros wird nicht mehr gefördert, es sei denn es besteht bereits ein Klimaschutzkonzept, das vor 2012 erstellt wurde und jetzt als sogenanntes Vorreiterkonzept aktualisiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bestandteile der Förderrichtlinie ===&lt;br /&gt;
*In den Förderrichtlinien wird eine &#039;&#039;Akteursbeteiligung&#039;&#039; ist gefordert. Dies bietet den LokalZero-Teams Möglichkeiten sich einzubringen.&lt;br /&gt;
*Die entworfenen Maßnahmen werden in kurz-, mittel- und langfristig gegliedert.&lt;br /&gt;
*Über Arbeit des Klimaschutzmanagements muss der NKI jährlich berichtet werden.&lt;br /&gt;
*Die Erstellung eines geförderten KAPs wird überprüft, die &amp;lt;u&amp;gt;Umsetzung nicht&amp;lt;/u&amp;gt;, da die Umsetzung nicht Teil des Fördervorhabens ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitliche Abfolge für die Förderung eines Klima-Aktionsplans ===&lt;br /&gt;
Wie bei jeder Bundesförderung kann mit der Ausarbeitung eines geförderten Klima-Aktionsplans erst begonnen werden, wenn der Förderbescheid da ist.&lt;br /&gt;
# Kommune stellt einen Förderantrag für eine Klimaschutzmanager:in, dieser wird nach ca 3 Monaten bewilligt&lt;br /&gt;
# Danach kann die Stelle ausgeschrieben und vergeben werden&lt;br /&gt;
# Die KSM kann jetzt anfangen den KAP zu schreiben und externe Büros für unterstützende Arbeiten zu beauftragen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 &amp;lt;u&amp;gt;Das bedeutet&amp;lt;/u&amp;gt;: zwischen Beschluss und Fertigstellung des KAPs können leicht ein Jahr vergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Fördermittel kann ein KAP unter Umständen schneller erstellt werden aber benötigt ausreichende Haushaltsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausschreibungen ===&lt;br /&gt;
In vielen Fällen wird die Erstellung eines Klima-Aktionsplans von einem [[LocalZero:Planungsbüros und Institute, die Klimaschutzkonzepte erstellen|Planungsbüro]] in Zusammenarbeit mit der Kommune übernommen. Damit es zur Beauftragung des Planungsbüros kommen kann muss zuerst eine Ausschreibung dafür erfolgen. Diese Ausschreibung ist wirklich wichtig, weil von ihrer Qualität die Entstehung eines guten Klima-Aktionsplans abhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du findest eine Liste der [[LocalZero:Ausschreibungen|Ausschreibungen hier]]. Füge gerne die Ausschreibungen Deines Ortes hier ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Handbuch zum Thema Evaluation des Klima-Aktionsplans der Stadt Helsinki ===&lt;br /&gt;
Die Stadt Helsinki hat nach eigener Evaluation Ihres Klima-Aktionsplans ein allgemeines Handbuch herausgebracht. Er richtet sich an Menschen die an der Implementierung eines KAPs beteiligt sind ob ehrenamtlich oder vor allem Menschen in der Verwaltung. Dieser ist sehr lesenswert und gibt Hilfestellung bei der effektiven Zielsetzung, Formulierung und Strategiebildung Monitoring eines KAPs:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.hel.fi/static/kanslia/Julkaisut/2022/HKI_Guide_Emissions_Reduction_2022.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Praxisleitfaden Klimaschutz in Kommunen (mit Maßnahmenblättern) des difu ===&lt;br /&gt;
Dieser Praxisleitfaden richtet sich an Menschen, die in der Kommune Klimaschutz umsetzen, vor allem an Klimaschutzmanager:innen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen, die LocalZero Teams an Klima-Aktionspläne (siehe oben), Maßnahmen oder Bilanzierung (siehe [https://localzero.net/loesungen/klimavision KlimaVision]) setzen sind oft weiterführender als in diesem Leitfaden skizziert.Trotzdem finden sich hier, gut zusammengefasst, alle wichtigen Informationen rund um das Thema kommunaler Klimaschutz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders die Maßnahmenblätter können eine gute Gesprächsgrundlage mit der öffentlichen Verwaltung und Politik bieten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Klimaschutz auf kommunaler Ebene als Querschnittsaufgabe umsetzen&lt;br /&gt;
* Finanzierungshinweise und Planungsinstrumente im Klimaschutz&lt;br /&gt;
* Handlungsmöglichkeiten von Kommunen, um Treibhausgasemissionen zu mindern&lt;br /&gt;
* KAPs: Was ist ein Klimaschutzkonzept, wie wird bilanziert, was sind Szenarien und wie sieht ein Maßnahmenkatalog aus?&lt;br /&gt;
* Wie kann ein Monitoring und Controlling aussehen?&lt;br /&gt;
* Wie werden die strategischen Grundlagen auf kommunaler Ebene erarbeitet&lt;br /&gt;
* Kommunale Handlungsfelder im Klimaschutz mit Maßnahmenblättern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herausgegeben 2023  vom difu (Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH) in Kooperation mit dem Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH (ifeu) und dem Klima-Bündnis – Climate Alliance – Alianza del Clima e. V., Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;https://leitfaden.kommunaler-klimaschutz.de/?smd_process_download=1&amp;amp;download_id=769&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;https://leitfaden.kommunaler-klimaschutz.de/&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FAQs (Frequently Asked Questions / Fragen, die Du schon immer beantwortet haben wolltest) ===&lt;br /&gt;
dieser Absatz entsteht zur Zeit!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.energieagentur.rlp.de/fileadmin/user_upload/kommunen/20200422_Checkliste_Handlungsm%C3%B6glichkeiten_kommunaler_Klimaschutz.pdf Energieagentur Rheinland-Pfalz, Checkliste Handlungsmöglichkeiten kommunaler Klimaschutz, 20.April 2020]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abfallwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klima-Aktionsplan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kraftstoffe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LULUCF]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wärme]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Klima-Aktionsplan&amp;diff=15618</id>
		<title>LocalZero:Klima-Aktionsplan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Klima-Aktionsplan&amp;diff=15618"/>
		<updated>2024-07-01T09:27:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: /* Anforderungen an einen guten Klima-Aktionsplan - Checkliste */ nummer 7 rausgenommen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:center;border:medium solid #FFC90D;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #fff9e5;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1em;&amp;quot;&amp;gt;Liebe:r Klima-Aktionsplan-Begeisterte,&lt;br /&gt;
Wir bieten unseren LocalZero Teams eine &#039;&#039;&#039;KAP- und Maßnahmenberatung&#039;&#039;&#039; an: Wie effektiv ist der Klimaaktionsplan eurer Kommune? Sind die [[LocalZero:Top Maßnahmen für Kommunen|wichtigsten Maßnahmen]] enthalten? Enthält der Plan ein Szenario, das wirklich zur Klimaneutralität unter Einhaltung des 1,5° Zieles führt? Auch wenn der KAP grade erst entwickelt wird, treffen wir uns mit Euch: Wie könnt ihr die Ausschreibung nach Vorne bringen? Was muss alles Teil der Ausschreibung sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreibt uns eine Mail an [mailto:Localzero@germanzero.de localzero@germanzero.de] - wir melden uns bei Euch wegen eines Termins!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Klima-Aktionsplan.png|alternativtext=Klima-Aktionsplan|mini|450x450px|Klima-Aktionsplan: alle wirken daran, einen Ort bis spätestens 2035 klimaneutral zu machen]]Ein Klima-Aktionsplan (Suchbegriffe: Klimaaktionsplan, KAP) beschreibt den geplanten Weg einer Kommune in Richtung Klimaneutralität bis zu einem festgelegten Jahr. Somit nimmt er eine essentielle Rolle in den Klimaschutzbemühungen einer Kommune ein. Hier finden sich Informationen, was ein Klima-Aktionsplan enthält, was einen guten Plan ausmacht, wie er sich vom Klimaschutzkonzept abgrenzt und welche Fördermöglichkeiten es für die Erstellung gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für LocalZeros TOP-Maßnahmen gehts [[LocalZero:Top Maßnahmen für Kommunen|hier]] lang.&lt;br /&gt;
== Was ist ein (guter) Klima-Aktionsplan? ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PerfekterKlimaAktionsplan.png|alternativtext=Perfekter Klima-Aktionsplan|mini|Perfekter Klima-Aktionsplan|450x450px]]&lt;br /&gt;
Mit dem Projekt [[LocalZero:Klimaentscheid starten|Klimaentscheid]] fordern [[LocalZero-ReadOnly:LocalZero-Teams|Lokalteams]] die Erstellung eines Klima-Aktionsplans. Dabei handelt es sich um einen Plan, in dem Beispielhaft oder auch in mehreren Szenarien festgelegt ist, wie die Kommune bis 2035 / 20XX Klimaneutral wird. Ein guter Klima-Aktionsplan setzt die Grundlage des globalen [[LocalZero:Restbudget|Restbudgets]] auf lokaler Ebene um, stellt also sicher, dass nicht mehr als das noch zur Verfügung stehende Budget an Emissionen zur Einhaltung des 1,5 Grad Ziels emittiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier nochmal komprimiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ein Klima-Aktionsplan enthält eine Analyse des Ist-Zustandes&#039;&#039;&#039; (Wie viele Treibhausgase werden wo ausgestoßen?), so dass einfach festzustellen ist, mit welchen Maßnahmen am meisten Treibhausgasemissionen einzusparen sind.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ein Klima-Aktionsplan enthält Maßnahmen zur Senkung des Treibhausgas-Ausstoßes&#039;&#039;&#039; und Ideen, wie die Rest-Emissionen auf dem Gebiet der Kommune kompensiert werden können.&lt;br /&gt;
KAPs wurden auch in den Bundestreffen thematisiert. Mehr Infos findest du in den Sessions vom [[LocalZero:Session HE22 9|Bundestreffen im Herbst 22]] oder vom [[LocalZero:Session B2|Bundestreffen 21]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://fragdenstaat.de/aktionen/kommunale-klimaschutzplane/ Diese Datenbank] von FragDenStaat führt zahlreiche Klima-Aktionspläne deutscher Kommunen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderungen an einen &amp;lt;u&amp;gt;guten&amp;lt;/u&amp;gt; Klima-Aktionsplan - Checkliste ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Disclaimer:&#039;&#039;&#039; Die Best-Practice-Beispiele sind nicht in allen Bereichen perfekt, aber dienen als guter Einblick für gute Beispiele der jeweilig genannten Anforderungen.&amp;lt;div style=&amp;quot;border:medium solid #FFC90D;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #fffff8;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1em;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC80C;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #FFC80C;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1.2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
====== A Grundlagen ======&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;sortable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Best-Practice-Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1. Der Klima-Aktionsplan setzt die Grundlage des globalen [[LocalZero:Restbudget|Restbudgets]] auf lokaler Ebene um, stellt also sicher, dass nicht mehr als das noch zur Verfügung stehende Budget an Emissionen zur Einhaltung des 1,5 Grad Ziels emittiert werden&lt;br /&gt;
|[https://buergerinfo.mannheim.de/buergerinfo/getfile.asp?id=8179789&amp;amp;type=do Mannheim], allerdings setzt die Maßnahmenplanung diesen nicht vollständig um&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2. Der KAP bilanziert in den Sektoren Strom, Wärme, Gebäude (Gewerbe-Handel-Diestleistungen (GHD) und Private Haushalte), Kraftstoffe, Industrie, Verkehr, Abfallwirtschaft, Landwirtschaft und LULUCF (Land Use and Land Use Change and Forestry)&lt;br /&gt;
|[https://buchholzzero.de/klimaaktionsplan/ Buchholz in der Nordheide] (In der sektoriellen Gliederung sind Maßnahmen zu LULUCF und Landwirtschaft inkludiert)&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC80C;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #FFC80C;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1.2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======B Inhalte======&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;sortable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Best-Practice-Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3. Der KAP enthält ein Klimaneutralitätsszenario mit dem Ziel Klimaneutralität bis 2030/35&lt;br /&gt;
|[https://buergerinfo.mannheim.de/buergerinfo/getfile.asp?id=8179789&amp;amp;type=do Mannheim] (für Erklärung der unterschiedlich realistischen Szenarien)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4. Der KAP enthält ergänzend ein Trendszenario (was passiert, wenn die Kommune keine Maßnahmen ergreift und alles weiterläuft, wie bisher)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5. Der KAP weist in der Maßnahmenplanung die &#039;&#039;jährlichen&#039;&#039;(!) Kosten und den jährlichen Personalbedarf für die Planung und Umsetzung von Maßnahmen aus&lt;br /&gt;
|[https://erlangen.de/uwao-api/faila/files/bypath/Dokumente/PDF-Formulare/31_Umweltamt/31klima_langversion_fahrplan_klima-aufbruch_erlangen.pdf?tn=1 Erlangen], [https://www.hallo-oau.de/php/herunterladen.php?id=MjM0NiMxMDAwMDAwNg%3D%3D Flecken Steyerberg]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6. Der KAP beschreibt in der Maßnahmenplanung &#039;&#039;jahresscharf(!)&#039;&#039;, wann mit welcher Maßnahme begonnen wird.&lt;br /&gt;
|[https://www.soest.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Bauen_und_Wohnen/Anlage_2_Massnahmensteckbriefe.pdf Soest], [https://www.hallo-oau.de/php/herunterladen.php?id=MjM0NiMxMDAwMDAwNg%3D%3D Flecken Steyerberg] (zur Übersichtlichkeit der Maßnahmenplanung)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8. Für alle Maßnahmen sind Verantwortlichkeiten oder zuständige Fachbereiche in der Verwaltung hinterlegt&lt;br /&gt;
|[https://www.braunschweig.de/leben/umwelt_naturschutz/klima/klimaschutzkonzept-2.0/klimaschutzkonzept.php Braunschweig]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9. Prognose anhand der Maßnahmen: &lt;br /&gt;
Aus dem genauen Zeitplan der Maßnahmenplanung (siehe 6.) kann ab jetzt bis 2035 die THG-Emissionen und der Endenergiebedarf jährlich prognostiziert werden in den Sektoren Strom, Wärme, Kraftstoffe, Gebäude (Gewerbe-Handel-Dienstleistungen (GHD), Private Haushalte) Industrie, Verkehr, Abfallwirtschaft, Landwirtschaft und LULUCF. Dadurch wird der Weg zur Treibhausgasneutralität erkennbar.&lt;br /&gt;
|[https://www.braunschweig.de/leben/umwelt_naturschutz/klima/klimaschutzkonzept-2.0/klimaschutzkonzept.php Braunschweig] (siehe Seite 16.)&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC80C;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #FFC80C;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1.2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
======C Akteur:innenbeteiligung======&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;sortable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Best-Practice-Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10. Der KAP enthält Maßnahmen zur Akzeptanz sowie die Möglichkeit zur Beteiligung der einzelnen Akteur:innen. Hierzu gibt es unten auf dieser Seite einen eigenen Abschnitt.&lt;br /&gt;
|[https://erlangen.de/uwao-api/faila/files/bypath/Dokumente/PDF-Formulare/31_Umweltamt/31klima_langversion_fahrplan_klima-aufbruch_erlangen.pdf?tn=1 Erlangen], [https://www.wuppertal.de/microsite/klimaschutz/dokumente_downloads/20200519_IKSK_Wuppertal_Endbericht.pdf Wuppertal]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC80C;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #FFC80C;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1.2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
======D Nachhaltigkeitsarchitektur======&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;sortable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Best-Practice-Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11. Der KAP beleuchtet die Nachhaltigkeitsarchitektur in der Verwaltung: kann die Verwaltung die Maßnahmen zur Klimaneutralität umsetzen:&lt;br /&gt;
*zum Beispiel: gibt es ein Klimaschutzmanagement, eine Klimarelevanzprüfung, wird Klimaschutz als Querschnittsaufgabe verstanden&lt;br /&gt;
|[https://klimaentscheid-jena.de/aktuelles/klima-aktionsplan/#kap Jena] (unter Vorbehalt, da KAP noch nicht verabschiedet)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Best-Practice Beispiele wurden KAPs der Kommunen Ingolstadt, Braunschweig, Erlangen, Buchholz in der Nordheide, Jena, Soest, Monnheim am Rhein, Kronberg, Bad Segeberg, Mannheim und Flecken Steyerberg ausgewertet.&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Unterschied zwischen einem Klima-Aktionsplan und einem Klimaschutzkonzept (integriertes Klimaschutzkonzept) ==&lt;br /&gt;
Beide Begriffe beschreiben einen Plan hin zu weniger Emissionen in der Kommune / Landkreis / Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klima-Aktionsplan und Klimaschutzkonzept sind zwei unterschiedliche Begriffe für eine Sache.&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
=== Klimaschutzkonzept ===&lt;br /&gt;
Klimaschutzkonzept kommt als Begriff historisch von den Energiekonzepten, aus denen dann (integrierte) Klimaschutzkonzepte entwickelt wurden, um mit einen umfassenderen Ansatz Wege zur Treibhausgas-Reduktion zu untersuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Klimaschutzkonzepte haben kein vorgegebenes Ziel. In ihnen werden für die Kommune individuelle Maßnahmen beschrieben, wie Treibhausgasemissionen gemindert werden können. Es gibt in den jeweiligen Sektoren vorgeschlagene Maßnahmen, die mit einem groben Investitionsrahmen hinterlegt sind. Meistens sind verschiedene Zielszenarien beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommunen / Politiker:innen wählen sich ein übergeordnetes Ziel, das sie erreichen möchten, z. B. Reduktion der Emissionen um 50 Prozent bis zum Jahr xxxx.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Klima-Aktionsplan wird entweder durch ein externes Büro in Absprache mit der Verwaltung entwickelt, oder durch die Verwaltung (Klimaschutzmanagement) selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em; border-left:1px solid grey&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
=== Klima-Aktionsplan ===&lt;br /&gt;
Klima-Aktionsplan (oder Klimaschutz-Aktions-Plan) wird von GermanZero verwendet, um einen Plan zu beschreiben, der über die oben beschriebene Definition hinausgeht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Klima-Aktionsplan beschreibt den genauen Weg, wie die Kommune im Zieljahr 2035 / xxxx &#039;&#039;&#039;klimaneutral&#039;&#039;&#039; sein kann. Auf dem Hintergrund des Restbudgetansatzes sollen die verbleibenden Emissionen auf die restlichen Jahre verteilt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen an den GermanZero Klima-Aktionsplan sind auf dieser Seite oben im Textabschnitt definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; | &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 Die Kunst ist also die weitgehenden Ziele wie Klimaneutralität im Jahr 2035 und den Weg dorthin verbindlich zu beschreiben. Ob das dann Klimaschutzkonzept oder Klima-Aktionsplan heißt, ist eher nebensächlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Akteur:innenbeteiligung im Klima-Aktionsplan ==&lt;br /&gt;
Eine &#039;&#039;&#039;gute&#039;&#039;&#039; Akteur:innenbeteiligung beginnt bereits bei der Erstellung des Klima-Aktionsplans, um eine hohe Akzeptanz der Ziele und der umzusetzenden Maßnahmen zu erreichen. Darüber hinaus braucht es natürlich auch für die Umsetzung des KAPs die Beteiligung aller Akteur:innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die wichtigsten Akteur:innen einer Kommune ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Verwaltung der Kommune,  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Stakeholder:innen in der Kommune (alle Gruppen die ein berechtigtes Interesse an der Umsetzung des KAPs haben z.B. kommunale Unternehmen, Vereine), &lt;br /&gt;
* Bürger:innen (u.a. LocalZero-Teams) &lt;br /&gt;
* und die höchsten politischen Gremien der Kommune (z.B. Gemeinderat / Stadtrat). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 Alle sitzen in einem Boot um Klimaneutralität zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akteur:innenbeteiligung bei der Erstellung des Klima-Aktionsplans ===&lt;br /&gt;
So kann ein KAP, wenn er bereits von Anfang an die Mitglieder der Verwaltung, die Stakeholder:innen der Stadt, die Bürger:innen, als auch das höchste politische Gremium der Kommune miteinbezieht, wichtige Grundsteine legen, damit die Maßnahmen von diesen Akteur:innen umgesetzt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Werden alle Akteur:innen in der Maßnahmenentwicklung beteiligt, können übereinstimmend die zielführendsten Maßnahmen ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
* In einem guten Beteiligungsprozeß haben die Akteur:innen die Möglichkeit die Maßnahmen zu bearbeiten. Können Akteur:innen eigene Bedingungen in die Maßnahmenplanung miteinfließen lassen, geht eine Umsetzung, die auf Zusammenarbeit basiert einfacher von der Hand. &lt;br /&gt;
* Selbst wenn zum Beispiel in einem KAP (ohne Beteiligungsprozess) Verantwortlichkeiten und Zeitpläne festgeschrieben sind, kann es in der Umsetzung haken, da die Verwaltung an der Erstellung des KAPs nicht beteiligt war und das daher nicht als eigenes Ziel definiert. Alle sollen für eine erfolgreiche Umsetzung des KAPs miteinbezogen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 In der Umsetzung des KAPs ist es auch wichtig, dass alle Akteur:innen &#039;&#039;&#039;fortlaufend&#039;&#039;&#039; mit in die Durchführung der Maßnahmen miteinbezogen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fördermöglichkeiten für die Erstellung eines Klima-Aktionsplans ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Money-2180330 1920.jpg|mini|Klima-Aktionspläne können von der Nationalen Initiative für Klimaschutz gefördert werden.|alternativtext=|254x254px]]&lt;br /&gt;
Klima-Aktionspläne können mit oder ohne Fördergelder geschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefördert werden können die Klima-Aktionspläne durch die [https://www.klimaschutz.de/de/foerderung/foerderprogramme/kommunalrichtlinie/erstellung-von-klimaschutzkonzepten-und-einsatz-eines-klimaschutzmanagements Nationale Klimaschutz Initiative (NKI)]. Seit 2022 ist die Förderung von KAPs an die Erstellung durch Klimaschutzmanager:innen gekoppelt, das heißt, die Förderung einer Klimaschutzmanager:in umfasst die Erstellung eines KAPs (nicht die Umsetzung der Maßnahmen!). Integriert in der Fördersumme sind externe Beratertage um zum Beispiel Bilanzen extern erstellen zu lassen. Mehr zu den Förderkonditionen ist [[LocalZero:Förderprogramme für Kommunen|hier beschrieben.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die komplette Erstellung eines KAPs durch externe Büros wird nicht mehr gefördert, es sei denn es besteht bereits ein Klimaschutzkonzept, das vor 2012 erstellt wurde und jetzt als sogenanntes Vorreiterkonzept aktualisiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bestandteile der Förderrichtlinie ===&lt;br /&gt;
*In den Förderrichtlinien wird eine &#039;&#039;Akteursbeteiligung&#039;&#039; ist gefordert. Dies bietet den LokalZero-Teams Möglichkeiten sich einzubringen.&lt;br /&gt;
*Die entworfenen Maßnahmen werden in kurz-, mittel- und langfristig gegliedert.&lt;br /&gt;
*Über Arbeit des Klimaschutzmanagements muss der NKI jährlich berichtet werden.&lt;br /&gt;
*Die Erstellung eines geförderten KAPs wird überprüft, die &amp;lt;u&amp;gt;Umsetzung nicht&amp;lt;/u&amp;gt;, da die Umsetzung nicht Teil des Fördervorhabens ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitliche Abfolge für die Förderung eines Klima-Aktionsplans ===&lt;br /&gt;
Wie bei jeder Bundesförderung kann mit der Ausarbeitung eines geförderten Klima-Aktionsplans erst begonnen werden, wenn der Förderbescheid da ist.&lt;br /&gt;
# Kommune stellt einen Förderantrag für eine Klimaschutzmanager:in, dieser wird nach ca 3 Monaten bewilligt&lt;br /&gt;
# Danach kann die Stelle ausgeschrieben und vergeben werden&lt;br /&gt;
# Die KSM kann jetzt anfangen den KAP zu schreiben und externe Büros für unterstützende Arbeiten zu beauftragen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 &amp;lt;u&amp;gt;Das bedeutet&amp;lt;/u&amp;gt;: zwischen Beschluss und Fertigstellung des KAPs können leicht ein Jahr vergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Fördermittel kann ein KAP unter Umständen schneller erstellt werden aber benötigt ausreichende Haushaltsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausschreibungen ===&lt;br /&gt;
In vielen Fällen wird die Erstellung eines Klima-Aktionsplans von einem [[LocalZero:Planungsbüros und Institute, die Klimaschutzkonzepte erstellen|Planungsbüro]] in Zusammenarbeit mit der Kommune übernommen. Damit es zur Beauftragung des Planungsbüros kommen kann muss zuerst eine Ausschreibung dafür erfolgen. Diese Ausschreibung ist wirklich wichtig, weil von ihrer Qualität die Entstehung eines guten Klima-Aktionsplans abhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du findest eine Liste der [[LocalZero:Ausschreibungen|Ausschreibungen hier]]. Füge gerne die Ausschreibungen Deines Ortes hier ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Handbuch zum Thema Evaluation des Klima-Aktionsplans der Stadt Helsinki ===&lt;br /&gt;
Die Stadt Helsinki hat nach eigener Evaluation Ihres Klima-Aktionsplans ein allgemeines Handbuch herausgebracht. Er richtet sich an Menschen die an der Implementierung eines KAPs beteiligt sind ob ehrenamtlich oder vor allem Menschen in der Verwaltung. Dieser ist sehr lesenswert und gibt Hilfestellung bei der effektiven Zielsetzung, Formulierung und Strategiebildung Monitoring eines KAPs:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.hel.fi/static/kanslia/Julkaisut/2022/HKI_Guide_Emissions_Reduction_2022.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Praxisleitfaden Klimaschutz in Kommunen (mit Maßnahmenblättern) des difu ===&lt;br /&gt;
Dieser Praxisleitfaden richtet sich an Menschen, die in der Kommune Klimaschutz umsetzen, vor allem an Klimaschutzmanager:innen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen, die LocalZero Teams an Klima-Aktionspläne (siehe oben), Maßnahmen oder Bilanzierung (siehe [https://localzero.net/loesungen/klimavision KlimaVision]) setzen sind oft weiterführender als in diesem Leitfaden skizziert.Trotzdem finden sich hier, gut zusammengefasst, alle wichtigen Informationen rund um das Thema kommunaler Klimaschutz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders die Maßnahmenblätter können eine gute Gesprächsgrundlage mit der öffentlichen Verwaltung und Politik bieten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Klimaschutz auf kommunaler Ebene als Querschnittsaufgabe umsetzen&lt;br /&gt;
* Finanzierungshinweise und Planungsinstrumente im Klimaschutz&lt;br /&gt;
* Handlungsmöglichkeiten von Kommunen, um Treibhausgasemissionen zu mindern&lt;br /&gt;
* KAPs: Was ist ein Klimaschutzkonzept, wie wird bilanziert, was sind Szenarien und wie sieht ein Maßnahmenkatalog aus?&lt;br /&gt;
* Wie kann ein Monitoring und Controlling aussehen?&lt;br /&gt;
* Wie werden die strategischen Grundlagen auf kommunaler Ebene erarbeitet&lt;br /&gt;
* Kommunale Handlungsfelder im Klimaschutz mit Maßnahmenblättern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herausgegeben 2023  vom difu (Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH) in Kooperation mit dem Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH (ifeu) und dem Klima-Bündnis – Climate Alliance – Alianza del Clima e. V., Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;https://leitfaden.kommunaler-klimaschutz.de/?smd_process_download=1&amp;amp;download_id=769&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;https://leitfaden.kommunaler-klimaschutz.de/&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FAQs (Frequently Asked Questions / Fragen, die Du schon immer beantwortet haben wolltest) ===&lt;br /&gt;
dieser Absatz entsteht zur Zeit!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.energieagentur.rlp.de/fileadmin/user_upload/kommunen/20200422_Checkliste_Handlungsm%C3%B6glichkeiten_kommunaler_Klimaschutz.pdf Energieagentur Rheinland-Pfalz, Checkliste Handlungsmöglichkeiten kommunaler Klimaschutz, 20.April 2020]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abfallwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klima-Aktionsplan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kraftstoffe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LULUCF]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wärme]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Klima-Aktionsplan&amp;diff=14597</id>
		<title>LocalZero:Klima-Aktionsplan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Klima-Aktionsplan&amp;diff=14597"/>
		<updated>2024-02-20T11:21:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: /* Anforderungen an einen guten Klima-Aktionsplan - Checkliste */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:center;border:medium solid #FFC90D;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #fff9e5;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1em;&amp;quot;&amp;gt;Liebe:r Klima-Aktionsplan-Begeisterte,&lt;br /&gt;
Wir bieten unseren LocalZero Teams eine &#039;&#039;&#039;KAP- und Maßnahmenberatung&#039;&#039;&#039; an: Wie effektiv ist der Klimaaktionsplan eurer Kommune? Sind die [[LocalZero:Top Maßnahmen für Kommunen|wichtigsten Maßnahmen]] enthalten? Enthält der Plan ein Szenario, das wirklich zur Klimaneutralität unter Einhaltung des 1,5° Zieles führt? Auch wenn der KAP grade erst entwickelt wird, treffen wir uns mit Euch: Wie könnt ihr die Ausschreibung nach Vorne bringen? Was muss alles Teil der Ausschreibung sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreibt uns eine Mail an [mailto:Localzero@germanzero.de localzero@germanzero.de] - wir melden uns bei Euch wegen eines Termins!&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt; &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Klima-Aktionsplan.png|alternativtext=Klima-Aktionsplan|mini|450x450px|Klima-Aktionsplan: alle wirken daran, einen Ort bis spätestens 2035 klimaneutral zu machen]]Ein Klima-Aktionsplan (Suchbegriffe: Klimaaktionsplan, KAP) beschreibt den geplanten Weg einer Kommune in Richtung Klimaneutralität bis zu einem festgelegten Jahr. Somit nimmt er eine essentielle Rolle in den Klimaschutzbemühungen einer Kommune ein. Hier finden sich Informationen, was ein Klima-Aktionsplan enthält, was einen guten Plan ausmacht, wie er sich vom Klimaschutzkonzept abgrenzt und welche Fördermöglichkeiten es für die Erstellung gibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für LocalZeros TOP-Maßnahmen gehts [[LocalZero:Top Maßnahmen für Kommunen|hier]] lang.&lt;br /&gt;
== Was ist ein (guter) Klima-Aktionsplan? ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PerfekterKlimaAktionsplan.png|alternativtext=Perfekter Klima-Aktionsplan|mini|Perfekter Klima-Aktionsplan|450x450px]]&lt;br /&gt;
Mit dem Projekt [[LocalZero:Klimaentscheid starten|Klimaentscheid]] fordern [[LocalZero-ReadOnly:LocalZero-Teams|Lokalteams]] die Erstellung eines Klima-Aktionsplans. Dabei handelt es sich um einen Plan, in dem Beispielhaft oder auch in mehreren Szenarien festgelegt ist, wie die Kommune bis 2035 / 20XX Klimaneutral wird. Ein guter Klima-Aktionsplan setzt die Grundlage des globalen [[LocalZero:Restbudget|Restbudgets]] auf lokaler Ebene um, stellt also sicher, dass nicht mehr als das noch zur Verfügung stehende Budget an Emissionen zur Einhaltung des 1,5 Grad Ziels emittiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier nochmal komprimiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ein Klima-Aktionsplan enthält eine Analyse des Ist-Zustandes&#039;&#039;&#039; (Wie viele Treibhausgase werden wo ausgestoßen?), so dass einfach festzustellen ist, mit welchen Maßnahmen am meisten Treibhausgasemissionen einzusparen sind.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Ein Klima-Aktionsplan enthält Maßnahmen zur Senkung des Treibhausgas-Ausstoßes&#039;&#039;&#039; und Ideen, wie die Rest-Emissionen auf dem Gebiet der Kommune kompensiert werden können.&lt;br /&gt;
KAPs wurden auch in den Bundestreffen thematisiert. Mehr Infos findest du in den Sessions vom [[LocalZero:Session HE22 9|Bundestreffen im Herbst 22]] oder vom [[LocalZero:Session B2|Bundestreffen 21]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://fragdenstaat.de/aktionen/kommunale-klimaschutzplane/ Diese Datenbank] von FragDenStaat führt zahlreiche Klima-Aktionspläne deutscher Kommunen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderungen an einen &amp;lt;u&amp;gt;guten&amp;lt;/u&amp;gt; Klima-Aktionsplan - Checkliste ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Disclaimer:&#039;&#039;&#039; Die Best-Practice-Beispiele sind nicht in allen Bereichen perfekt, aber dienen als guter Einblick für gute Beispiele der jeweilig genannten Anforderungen.&amp;lt;div style=&amp;quot;border:medium solid #FFC90D;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #fffff8;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1em;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC80C;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #FFC80C;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1.2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
====== A Grundlagen ======&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;sortable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Best-Practice-Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1. Der Klima-Aktionsplan setzt die Grundlage des globalen [[LocalZero:Restbudget|Restbudgets]] auf lokaler Ebene um, stellt also sicher, dass nicht mehr als das noch zur Verfügung stehende Budget an Emissionen zur Einhaltung des 1,5 Grad Ziels emittiert werden&lt;br /&gt;
|[https://buergerinfo.mannheim.de/buergerinfo/getfile.asp?id=8179789&amp;amp;type=do Mannheim], allerdings setzt die Maßnahmenplanung diesen nicht vollständig um&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2. Der KAP bilanziert in den Sektoren Strom, Wärme, Gebäude (Gewerbe-Handel-Diestleistungen (GHD) und Private Haushalte), Kraftstoffe, Industrie, Verkehr, Abfallwirtschaft, Landwirtschaft und LULUCF (Land Use and Land Use Change and Forestry)&lt;br /&gt;
|[https://buchholzzero.de/klimaaktionsplan/ Buchholz in der Nordheide] (In der sektoriellen Gliederung sind Maßnahmen zu LULUCF und Landwirtschaft inkludiert)&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC80C;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #FFC80C;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1.2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======B Inhalte======&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;sortable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Best-Practice-Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3. Der KAP enthält ein Klimaneutralitätsszenario mit dem Ziel Klimaneutralität bis 2030/35&lt;br /&gt;
|[https://buergerinfo.mannheim.de/buergerinfo/getfile.asp?id=8179789&amp;amp;type=do Mannheim] (für Erklärung der unterschiedlich realistischen Szenarien)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4. Der KAP enthält ergänzend ein Trendszenario (was passiert, wenn die Kommune keine Maßnahmen ergreift und alles weiterläuft, wie bisher)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5. Der KAP weist in der Maßnahmenplanung die &#039;&#039;jährlichen&#039;&#039;(!) Kosten und den jährlichen Personalbedarf für die Planung und Umsetzung von Maßnahmen aus&lt;br /&gt;
|[https://erlangen.de/uwao-api/faila/files/bypath/Dokumente/PDF-Formulare/31_Umweltamt/31klima_langversion_fahrplan_klima-aufbruch_erlangen.pdf?tn=1 Erlangen], [https://www.hallo-oau.de/php/herunterladen.php?id=MjM0NiMxMDAwMDAwNg%3D%3D Flecken Steyerberg]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6. Der KAP beschreibt in der Maßnahmenplanung &#039;&#039;jahresscharf(!)&#039;&#039;, wann mit welcher Maßnahme begonnen wird.&lt;br /&gt;
|[https://www.soest.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Bauen_und_Wohnen/Anlage_2_Massnahmensteckbriefe.pdf Soest], [https://www.hallo-oau.de/php/herunterladen.php?id=MjM0NiMxMDAwMDAwNg%3D%3D Flecken Steyerberg] (zur Übersichtlichkeit der Maßnahmenplanung)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7. Jeder Maßnahme ist ein THG-Einsparpotential zugeordnet, so dass in Kombination mit Zeitplan für die Umsetzung der Maßnahmen erkennbar ist, ob das Ziel der Klimaneutralität erreicht werden kann.&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8. Für alle Maßnahmen sind Verantwortlichkeiten oder zuständige Fachbereiche in der Verwaltung hinterlegt&lt;br /&gt;
|[https://www.braunschweig.de/leben/umwelt_naturschutz/klima/klimaschutzkonzept-2.0/klimaschutzkonzept.php Braunschweig]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9. Erfolgsprognose: &lt;br /&gt;
Aus dem genauen Zeitplan der Maßnahmenplanung (siehe 6.) kann ab jetzt bis 2035 die THG-Emissionen und der Endenergiebedarf jährlich prognostiziert werden in den Sektoren Strom, Wärme, Kraftstoffe, Gebäude (Gewerbe-Handel-Dienstleistungen (GHD), Private Haushalte) Industrie, Verkehr, Abfallwirtschaft, Landwirtschaft und LULUCF. Dadurch wird der Weg zur Treibhausgasneutralität erkennbar.&lt;br /&gt;
|[https://www.braunschweig.de/leben/umwelt_naturschutz/klima/klimaschutzkonzept-2.0/klimaschutzkonzept.php Braunschweig] (siehe Seite 16.)&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC80C;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #FFC80C;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1.2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
======C Akteur:innenbeteiligung======&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;sortable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Best-Practice-Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10. Der KAP enthält Maßnahmen zur Akzeptanz sowie die Möglichkeit zur Beteiligung der einzelnen Akteur:innen. Hierzu gibt es unten auf dieser Seite einen eigenen Abschnitt.&lt;br /&gt;
|[https://erlangen.de/uwao-api/faila/files/bypath/Dokumente/PDF-Formulare/31_Umweltamt/31klima_langversion_fahrplan_klima-aufbruch_erlangen.pdf?tn=1 Erlangen], [https://www.wuppertal.de/microsite/klimaschutz/dokumente_downloads/20200519_IKSK_Wuppertal_Endbericht.pdf Wuppertal]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align:left;border:medium solid #FFC80C;border-width:medium;padding: 0.5em;background-color: #FFC80C;border-radius: 15px;-moz-border-radius: 15px;font-size:1.2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
======D Nachhaltigkeitsarchitektur======&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;sortable&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse: collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;60%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; width=&amp;quot;40%&amp;quot; style=&amp;quot;white-space:wrap; background-color:#fffff8; position:-webkit-sticky; position:sticky; top:-1px; left:-1px; z-index:1;&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Best-Practice-Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11. Der KAP beleuchtet die Nachhaltigkeitsarchitektur in der Verwaltung: kann die Verwaltung die Maßnahmen zur Klimaneutralität umsetzen:&lt;br /&gt;
*zum Beispiel: gibt es ein Klimaschutzmanagement, eine Klimarelevanzprüfung, wird Klimaschutz als Querschnittsaufgabe verstanden&lt;br /&gt;
|[https://klimaentscheid-jena.de/aktuelles/klima-aktionsplan/#kap Jena] (unter Vorbehalt, da KAP noch nicht verabschiedet)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Best-Practice Beispiele wurden KAPs der Kommunen Ingolstadt, Braunschweig, Erlangen, Buchholz in der Nordheide, Jena, Soest, Monnheim am Rhein, Kronberg, Bad Segeberg, Mannheim und Flecken Steyerberg ausgewertet.&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Unterschied zwischen einem Klima-Aktionsplan und einem Klimaschutzkonzept (integriertes Klimaschutzkonzept) ==&lt;br /&gt;
Beide Begriffe beschreiben einen Plan hin zu weniger Emissionen in der Kommune / Landkreis / Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klima-Aktionsplan und Klimaschutzkonzept sind zwei unterschiedliche Begriffe für eine Sache.&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
=== Klimaschutzkonzept ===&lt;br /&gt;
Klimaschutzkonzept kommt als Begriff historisch von den Energiekonzepten, aus denen dann (integrierte) Klimaschutzkonzepte entwickelt wurden, um mit einen umfassenderen Ansatz Wege zur Treibhausgas-Reduktion zu untersuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Klimaschutzkonzepte haben kein vorgegebenes Ziel. In ihnen werden für die Kommune individuelle Maßnahmen beschrieben, wie Treibhausgasemissionen gemindert werden können. Es gibt in den jeweiligen Sektoren vorgeschlagene Maßnahmen, die mit einem groben Investitionsrahmen hinterlegt sind. Meistens sind verschiedene Zielszenarien beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommunen / Politiker:innen wählen sich ein übergeordnetes Ziel, das sie erreichen möchten, z. B. Reduktion der Emissionen um 50 Prozent bis zum Jahr xxxx.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Klima-Aktionsplan wird entweder durch ein externes Büro in Absprache mit der Verwaltung entwickelt, oder durch die Verwaltung (Klimaschutzmanagement) selber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em; border-left:1px solid grey&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
=== Klima-Aktionsplan ===&lt;br /&gt;
Klima-Aktionsplan (oder Klimaschutz-Aktions-Plan) wird von GermanZero verwendet, um einen Plan zu beschreiben, der über die oben beschriebene Definition hinausgeht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Klima-Aktionsplan beschreibt den genauen Weg, wie die Kommune im Zieljahr 2035 / xxxx &#039;&#039;&#039;klimaneutral&#039;&#039;&#039; sein kann. Auf dem Hintergrund des Restbudgetansatzes sollen die verbleibenden Emissionen auf die restlichen Jahre verteilt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen an den GermanZero Klima-Aktionsplan sind auf dieser Seite oben im Textabschnitt definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; | &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 Die Kunst ist also die weitgehenden Ziele wie Klimaneutralität im Jahr 2035 und den Weg dorthin verbindlich zu beschreiben. Ob das dann Klimaschutzkonzept oder Klima-Aktionsplan heißt, ist eher nebensächlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Akteur:innenbeteiligung im Klima-Aktionsplan ==&lt;br /&gt;
Eine &#039;&#039;&#039;gute&#039;&#039;&#039; Akteur:innenbeteiligung beginnt bereits bei der Erstellung des Klima-Aktionsplans, um eine hohe Akzeptanz der Ziele und der umzusetzenden Maßnahmen zu erreichen. Darüber hinaus braucht es natürlich auch für die Umsetzung des KAPs die Beteiligung aller Akteur:innen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die wichtigsten Akteur:innen einer Kommune ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Verwaltung der Kommune,  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Stakeholder:innen in der Kommune (alle Gruppen die ein berechtigtes Interesse an der Umsetzung des KAPs haben z.B. kommunale Unternehmen, Vereine), &lt;br /&gt;
* Bürger:innen (u.a. LocalZero-Teams) &lt;br /&gt;
* und die höchsten politischen Gremien der Kommune (z.B. Gemeinderat / Stadtrat). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 Alle sitzen in einem Boot um Klimaneutralität zu erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Akteur:innenbeteiligung bei der Erstellung des Klima-Aktionsplans ===&lt;br /&gt;
So kann ein KAP, wenn er bereits von Anfang an die Mitglieder der Verwaltung, die Stakeholder:innen der Stadt, die Bürger:innen, als auch das höchste politische Gremium der Kommune miteinbezieht, wichtige Grundsteine legen, damit die Maßnahmen von diesen Akteur:innen umgesetzt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Werden alle Akteur:innen in der Maßnahmenentwicklung beteiligt, können übereinstimmend die zielführendsten Maßnahmen ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
* In einem guten Beteiligungsprozeß haben die Akteur:innen die Möglichkeit die Maßnahmen zu bearbeiten. Können Akteur:innen eigene Bedingungen in die Maßnahmenplanung miteinfließen lassen, geht eine Umsetzung, die auf Zusammenarbeit basiert einfacher von der Hand. &lt;br /&gt;
* Selbst wenn zum Beispiel in einem KAP (ohne Beteiligungsprozess) Verantwortlichkeiten und Zeitpläne festgeschrieben sind, kann es in der Umsetzung haken, da die Verwaltung an der Erstellung des KAPs nicht beteiligt war und das daher nicht als eigenes Ziel definiert. Alle sollen für eine erfolgreiche Umsetzung des KAPs miteinbezogen werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 In der Umsetzung des KAPs ist es auch wichtig, dass alle Akteur:innen &#039;&#039;&#039;fortlaufend&#039;&#039;&#039; mit in die Durchführung der Maßnahmen miteinbezogen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fördermöglichkeiten für die Erstellung eines Klima-Aktionsplans ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Money-2180330 1920.jpg|mini|Klima-Aktionspläne können von der Nationalen Initiative für Klimaschutz gefördert werden.|alternativtext=|254x254px]]&lt;br /&gt;
Klima-Aktionspläne können mit oder ohne Fördergelder geschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefördert werden können die Klima-Aktionspläne durch die [https://www.klimaschutz.de/de/foerderung/foerderprogramme/kommunalrichtlinie/erstellung-von-klimaschutzkonzepten-und-einsatz-eines-klimaschutzmanagements Nationale Klimaschutz Initiative (NKI)]. Seit 2022 ist die Förderung von KAPs an die Erstellung durch Klimaschutzmanager:innen gekoppelt, das heißt, die Förderung einer Klimaschutzmanager:in umfasst die Erstellung eines KAPs (nicht die Umsetzung der Maßnahmen!). Integriert in der Fördersumme sind externe Beratertage um zum Beispiel Bilanzen extern erstellen zu lassen. Mehr zu den Förderkonditionen ist [[LocalZero:Förderprogramme für Kommunen|hier beschrieben.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die komplette Erstellung eines KAPs durch externe Büros wird nicht mehr gefördert, es sei denn es besteht bereits ein Klimaschutzkonzept, das vor 2012 erstellt wurde und jetzt als sogenanntes Vorreiterkonzept aktualisiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bestandteile der Förderrichtlinie ===&lt;br /&gt;
*In den Förderrichtlinien wird eine &#039;&#039;Akteursbeteiligung&#039;&#039; ist gefordert. Dies bietet den LokalZero-Teams Möglichkeiten sich einzubringen.&lt;br /&gt;
*Die entworfenen Maßnahmen werden in kurz-, mittel- und langfristig gegliedert.&lt;br /&gt;
*Über Arbeit des Klimaschutzmanagements muss der NKI jährlich berichtet werden.&lt;br /&gt;
*Die Erstellung eines geförderten KAPs wird überprüft, die &amp;lt;u&amp;gt;Umsetzung nicht&amp;lt;/u&amp;gt;, da die Umsetzung nicht Teil des Fördervorhabens ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitliche Abfolge für die Förderung eines Klima-Aktionsplans ===&lt;br /&gt;
Wie bei jeder Bundesförderung kann mit der Ausarbeitung eines geförderten Klima-Aktionsplans erst begonnen werden, wenn der Förderbescheid da ist.&lt;br /&gt;
# Kommune stellt einen Förderantrag für eine Klimaschutzmanager:in, dieser wird nach ca 3 Monaten bewilligt&lt;br /&gt;
# Danach kann die Stelle ausgeschrieben und vergeben werden&lt;br /&gt;
# Die KSM kann jetzt anfangen den KAP zu schreiben und externe Büros für unterstützende Arbeiten zu beauftragen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉 &amp;lt;u&amp;gt;Das bedeutet&amp;lt;/u&amp;gt;: zwischen Beschluss und Fertigstellung des KAPs können leicht ein Jahr vergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Fördermittel kann ein KAP unter Umständen schneller erstellt werden aber benötigt ausreichende Haushaltsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausschreibungen ===&lt;br /&gt;
Ausschreibungen sind wirklich wichtig, weil von ihrer Qualität die Entstehung eines guten [[LocalZero:Klima-Aktionsplan|Klima-Aktionsplans]] abhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du findest eine Liste der [[LocalZero:Ausschreibungen|Ausschreibungen hier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Füge gerne die Ausschreibungen Deines Ortes hier ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Guide zum Thema Evaluation des Klima-Aktionsplans der Stadt Helsinki ===&lt;br /&gt;
Die Stadt Helsinki hat nach eigener Evaluation Ihres Klima-Aktionsplans einen allgemeinen Guide herausgebracht. Er richtet sich an Menschen die an der Implementierung eines KAPs beteiligt sind ob ehrenamtlich oder vor allem Menschen in der Verwaltung. Dieser ist sehr lesenswert und gibt Hilfestellung bei der effektiven Zielsetzung, Formulierung und Strategiebildung Monitoring eines KAPs:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.hel.fi/static/kanslia/Julkaisut/2022/HKI_Guide_Emissions_Reduction_2022.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Praxisleitfaden Klimaschutz in Kommunen (mit Maßnahmenblättern) des difu ===&lt;br /&gt;
Dieser Praxisleitfaden richtet sich an Menschen, die in der Kommune Klimaschutz umsetzen, vor allem an Klimaschutzmanager:innen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anforderungen, die LocalZero Teams an Klima-Aktionspläne (siehe oben), Maßnahmen oder Bilanzierung (siehe [https://localzero.net/loesungen/klimavision KlimaVision]) setzen sind oft weiterführender als in diesem Leitfaden skizziert.Trotzdem finden sich hier, gut zusammengefasst, alle wichtigen Informationen rund um das Thema kommunaler Klimaschutz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders die Maßnahmenblätter können eine gute Gesprächsgrundlage mit der öffentlichen Verwaltung und Politik bieten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Klimaschutz auf kommunaler Ebene als Querschnittsaufgabe umsetzen&lt;br /&gt;
* Finanzierungshinweise und Planungsinstrumente im Klimaschutz&lt;br /&gt;
* Handlungsmöglichkeiten von Kommunen, um Treibhausgasemissionen zu mindern&lt;br /&gt;
* KAPs: Was ist ein Klimaschutzkonzept, wie wird bilanziert, was sind Szenarien und wie sieht ein Maßnahmenkatalog aus?&lt;br /&gt;
* Wie kann ein Monitoring und Controlling aussehen?&lt;br /&gt;
* Wie werden die strategischen Grundlagen auf kommunaler Ebene erarbeitet&lt;br /&gt;
* Kommunale Handlungsfelder im Klimaschutz mit Maßnahmenblättern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herausgegeben 2023  vom difu (Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH) in Kooperation mit dem Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg GmbH (ifeu) und dem Klima-Bündnis – Climate Alliance – Alianza del Clima e. V., Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;https://leitfaden.kommunaler-klimaschutz.de/?smd_process_download=1&amp;amp;download_id=769&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;https://leitfaden.kommunaler-klimaschutz.de/&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== FAQs (Frequently Asked Questions / Fragen, die Du schon immer beantwortet haben wolltest) ===&lt;br /&gt;
dieser Absatz entsteht zur Zeit!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.energieagentur.rlp.de/fileadmin/user_upload/kommunen/20200422_Checkliste_Handlungsm%C3%B6glichkeiten_kommunaler_Klimaschutz.pdf Energieagentur Rheinland-Pfalz, Checkliste Handlungsmöglichkeiten kommunaler Klimaschutz, 20.April 2020]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abfallwirtschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klima-Aktionsplan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kraftstoffe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LULUCF]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wärme]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:W%C3%A4rmeplanung&amp;diff=14505</id>
		<title>LocalZero:Wärmeplanung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:W%C3%A4rmeplanung&amp;diff=14505"/>
		<updated>2024-02-07T13:50:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: /* Eine gute Wärmeplanung für klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2035 */ finger statt bulletpoints&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== &#039;&#039;&#039;Eine gute Wärmeplanung für klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2035&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Da die Bundesregierung das Ziel, dass Deutschland bis 2045 klimaneutral wird, das gilt demnach auch für die Wärmeversorgung eine &#039;&#039;&#039;klimaneutrale Versorgung bis 2045&#039;&#039;&#039;. In der Wärmeversorgung gibt es zwei große Versorgungsarten: Die dezentrale Versorgung (also eure Öl-, Gasheizung oder Wärmepumpe zu Hause) oder die leitungsgebundene Versorgung, also Fernwärme. Beide Versorgungsarten müssen schnell klimaneutral werden. Mit der kommunalen Wärmeplanung entwickelt die Kommune einen Plan für die klimaneutrale Versorgung der leitungsgebunden Versorgung, also den Um- und Ausbau von Wärmenetzen. Das sind in Deutschland derzeit im Schnitt 14 % der Wohnungen, Tendenz stark steigend. &#039;&#039;&#039;Die Wärmeplanung ist damit das wichtigste kommunale Instrument im Wärmebereich&#039;&#039;&#039;. [JH1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:lightblue; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Warum sind Wärmenetze überhaupt (in Zukunft) so wichtig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉       Wärmenetze sind gerade in dicht besiedelten, städtischen Gebieten effizienter als individuelle Lösungen und einfacher zu realisieren (kein Platz und kein Strom für Einzellösungen wie Wärmepumpen für jede Wohnung). Bei gegebenen Energieverbrauchsdichten ist ein deutlicher Ausbau der Wärmenetze daher sinnvoll. Geplant ist eine Verdreifachung der Anschlüsse bis ins klimaneutrale Zieljahr (BMWK 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉      Die Wärmewende findet in jedem Quartier statt: Je lokaler die Wärmepotenziale erschlossen werden, desto besser: Quartierslösungen bevorzugen (Auf- und Ausbau von Nahwärmeinseln), gleichzeitig muss Gesamtkonzept für die Kommune sichtbar und plausibel sein. [JH2]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2026 (&amp;gt;100.000) bzw. 2028 (&amp;lt;100.000) müssen alle Kommunen eine kommunale Wärmeplanung vorlegen. Kleineren Kommunen bzw. Kommunen mit Teilräumen mit fehlender Eignung für Wärmenetze werden ein vereinfachtes Verfahren ermöglicht (darüber entscheiden die Länder). In einzelnen Bundesländern gelten andere (kürzere) Fristen und leicht veränderte Anforderungen, z.B. in Baden-Württemberg. Das Wärmeplanungsgesetz verpflichtet nun erstmal die Länder zur Erstellung einer Wärmeplanung, die werden die Pflicht dann an die Kommunen weitergeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Bundesregierung das Ziel hat bis 2045 klimaneutral zu sein, gilt auch für die Wärmeversorgung eine &#039;&#039;&#039;klimaneutrale Versorgung bis 2045&#039;&#039;&#039;. Für den Weg dahin gibt es Zwischenziele für „Anteile Erneuerbarer Energien oder unvermeidbarer Abwärme in jedem Wärmenetz“: &#039;&#039;&#039;30 Prozent bis 2030 und 80 Prozent bis 2040&#039;&#039;&#039;. Für &#039;&#039;&#039;neue Wärmenetze&#039;&#039;&#039; gilt bereits ab dem 1. März 2025 &#039;&#039;&#039;ein Anteil von 65&#039;&#039;&#039; Prozent (BMWK 2023). Das Problem ist, dass der Bund mit seinen &#039;&#039;&#039;Zielen mindestens 10 Jahren zu spät&#039;&#039;&#039; dran ist, um ansatzweise den fairen deutschen Beitrag des Pariser Klimaschutzabkommen für die Einhaltung der 1,5 Grad Grenze zu leisten. Deshalb müssen wir die Wärmeplanung vor Ort beschleunigen, und bis spätestens 2035 klimaneutral werden.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dies bedeutet, dass die Kommune sich ambitionierte und umfassende Ziele setzt&#039;&#039;&#039;. Dazu gehört für den gesamtem Wärmebereich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:lightblue; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Für den gesamten Wärmebereich gehört folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉       Ambitioniertes Ziel: Bis &#039;&#039;&#039;2035&#039;&#039;&#039; vollständige Dekarbonisierung der Wärmenetze und des Wärmebezugs allgemein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉       Umfassende Pläne: Zwar stehen die Wärmenetze hier im Zentrum der Betrachtung, eine &#039;&#039;&#039;vollständige Dekarbonisierung&#039;&#039;&#039; der Wärmeversorgung bis 2035 bedeutet allerdings auch die dezentrale Versorgung (also diejenigen ohne Wärmenetze) mitzudenken. In „dezentralen Gebieten“ muss die Kommune durch Förderung, Beratungen und Informationen den Einbau von EE-Heizungen beschleunigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abbildung 1- Eine schnellere Dekarbonisierung.png|links|mini|945x945px|Abbildung 1: Eine schnellere Dekarbonisierung bis 2035]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nicht nur die Geschwindigkeit&#039;&#039;&#039; steht im Fokus, &#039;&#039;&#039;auch inhaltlich brauchen wir höhere Ambitionen als das Bundesgesetz vorsieht&#039;&#039;&#039;. Dazu ist es hilfreich ein paar grundlegende Inhalte über Wärme und Wärmeversorgung zu kennen (hier Peter?) [JH3] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:lightblue; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Für eine möglichst emissionsarme Wärmenetzversorgung sind besonders wichtig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉       Zentrale Quellen für die Erschließung von Wärme sind erneuerbare, lokal verfügbare und effiziente Anwendungen. Diese Potenziale gilt es vollumfänglich zu erschließen, bevor über andere Lösungen nachgedacht wird. Dazu gehören: Nutzung Umweltwärme mittels Großwärmepumpe, Solarthermie, oberflächennahe und tiefe Geothermie sowie Abwärmenutzung. (Mehr dazu hier: Verlinkung Unterseite Erschließung Wärmequellen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉       Auch wenn es das Bundesgesetz ermöglicht, sollte der Aufbau von Wasserstoffnetzgebieten grundsätzlich nicht erfolgen. Diese sind aufgrund von (auch zukünftig) knapper Verfügbarkeit von grünem Wasserstoff sowie schlechter Effizienz keine skalierbare gute Option für die Wärmewende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
👉       Die Wärmegewinnung durch Verbrennung von „unvermeidbarer Abwärme“ (WPG)  Müll und Klärschlamm, die jedoch viele Emissionen verursachen (Bund Naturschutz 2022) und deren Verfügbarkeit zukünftig sinken wird (Kreislaufwirtschaft), gilt es zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}Oder hier 2-3 Sätze zu Wärme und/oder Wärmenetzen (hier Peter?)[JH4] &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erst mit einem gesondertem kommunalen Beschluss&#039;&#039;&#039; ganz am Ende des Prozesses der kommunalen Wärmeplanung zur gebäudescharfen Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau von Wärmenetzen oder als Wasserstoffnetzausbaugebiet greift das &#039;&#039;&#039;Gebäudeenergiegesetz&#039;&#039;&#039; (GEG). Dann können in der Kommune nur noch Heizungen verbaut werden, die auf Basis von mindestens 65% erneuerbaren Energien funktionieren (v.a. Wärmepumpen). Das bedeutet: Tempo machen hilft. Je früher (also auch potenziell früher als 2026 oder 2028) die Entscheidung über die Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau eines Wärmenetzes erfolgt, desto früher haben Privatpersonen Planungssicherheit für den Einbau von erneuerbaren Heizungen (BMWK 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Die 7 Schritte der Wärmeplanung gemäß Wärmeplanungsgesetz&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Im Zentrum der Wärmeplanung liegt die &#039;&#039;&#039;Ausweisung von Wärmeversorgungsgebieten&#039;&#039;&#039;[JH5] &#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; In diesen Gebieten wird aufgezeigt, welche jeweilige Wärmeversorgungsart sich besonders eignet und welche Art konkret realisiert werden könnte. Dazu wird laut Bundesgesetz ein 7-Schritte-Verfahren vorgegeben (s.u. Tabelle). Die Kommune sollte fortlaufend über den Prozess der Wärmeplanung informieren, mindestens zwei Mal sollten dabei die Pläne und Analysen zur Kommentierung und Ergänzung offen liegen (siehe innerhalb der sieben Schritte). Mehr zum Thema Akteuren und Kooperation [JH6] siehe unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#f1c232; border:1px solid #93c47d&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schritt&#039;&#039;&#039;                                                 &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Worum geht‘s?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was ist besonders wichtig für euch als Lokalteam?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;1. Beschluss  zur Durchführung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Kommunaler  Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung inkl. öffentlicher Bekanntmachung&lt;br /&gt;
|Liegt ein  öffentlich bekannt gemachter Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung vor?   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enthält der Beschluss einen Zeitplan für die Durchführung der Wärmeplanung  (Ausschreibung Beauftragung, Durchführung)? &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;2. Eignungsprüfung&#039;&#039;&#039;[Ga7]  &#039;&#039;&#039;und verkürztes Verfahren (§ 14)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Frühzeitiges  Ausschlussverfahren: Ausschluss von nicht geeigneten Gebiete für Wärmenetz  oder Wasserstoffnetz.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ein  Wasserstoffnetzgebiet schon hier ausgeschlossen werden, z.B. wenn es gar kein  Wärme- oder Gasnetz gibt und/oder es bereits abzusehen, dass es  unwirtschaftlich sein wird?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;3. Bestandsaufnahme  inkl. Wärmebedarfe Status quo (§ 15)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Aktuelle  Wärmeversorgung und Wärmebedarf feststellen.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind alle oder zumindest die wichtigsten Bilanzen und Kennzahlen vorhanden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind die  geforderten Kartendarstellungen vorhanden (inkl. Netzinfrastrukturen +  Wärmedichten)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der  gesamte Endenergiebedarf für Wärme klar ausgewiesen?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;4. Erstellung  der Potenzialberechnungen (§ 16)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Hier sind  zwei unterschiedliche Potenziale entscheidend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1)    Identifizierung der Potenziale zur  Wärmeerzeugung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2)    Einschätzung über Potenziale zur Energieeinsparung  durch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmebedarfsreduktion in Gebäuden sowie in industriellen oder gewerblichen  Prozessen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmekatastern und abgestimmten  Wärmebedarfsprognose (in Übereinstimmung mit Gebäude-Effizienzmaßnahmen).  Wärmebedarf und Wärmeversorgung im Ist-Zustand und Ziel-Zustand ausweisen. In  Abstimmung mit jeweiligen Szenarien.[PN8] &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zukünftige  Wärmeversorgung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden alle sinnvolle Potenziale zur  erneuerbaren Wärmeerzeugung erfasst? [[LocalZero:Empfohlene Erschließung folgender erneuerbarer Wärmequellen und – speicher|Hier unsere liste für Wärmequellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden  Möglichkeiten für saisonale Wärmespeicher berücksichtigt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zukünftiger  Wärmebedarf&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind kommunale Maßnahmen zur Senkung des  Wärmebedarfs enthalten (siehe sektorüber-greifende Maßnahmen [[LocalZero:Integration betroffener Sektoren|Integration betroffener Sektoren]])?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden die  Potenziale zur Reduzierung des Wärmebedarfs plausibel berechnet inkl. Annahmen  zu Sanierungstiefe und -rate und besonderer Fokus auf Ortsteile mit besonders  hohen Verbräuchen (Denkmalschutz etc.)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
è  Reduktion des Wärmebedarfs ist kompliziert,  große kommunale Anstrengungen wie z.B. in Bottrop können aber zu großen  Einsparungen führen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |Kommunikation und Akteursbeteiligung I:  Die Potenzialanalyse sollte inkl. der geplanten Maßnahmen öffentlich  vorgestellt werden und zur Kommentierung offengelegt werden. Hier muss die  Möglichkeit Feedback zu geben geschaffen werden, um ggf. die Potenzialanalyse  noch anzupassen. Das ist wichtig, denn basierend auf der Potenzialanalyse  wird das Zielszenario entwickelt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;5. Erstellung  der Zielszenarien&#039;&#039;&#039; [JH9] [JH10]  &#039;&#039;&#039;(§ 17)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-         Entwicklung des zukünftigen Wärmebedarfs&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Flächenhafte Darstellung zur klimaneutralen  Bedarfsdeckung mit jeweiligen Zwischenschritten &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgt das  Zielszenario den gewünschten Zielsetzungen und Grundsätzen der kommunalen  Wärmeplanung? Wird ein möglichst 100% Anteil lokaler Erneuerbarer Energien  zur Wärmeerzeugung erreicht? Mit welchen Energieträgern und Wärmeanwendungen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden die möglichst effizienten und  erneuerbaren Wärmequellen erschlossen? [[LocalZero:Empfohlene Erschließung folgender erneuerbarer Wärmequellen und – speicher|Hier unsere Liste an empfohlenen Wärmequellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind  Zwischenziele für die Erreichung des Zielszenarios enthalten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Strombedarf&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie  verändert sich der Strombedarf durch den veränderten Wärmebedarf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden  kommunale Maßnahmen getroffen, um den größeren Strombedarf regional  bereitzustellen?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |Kommunikation und Akteursbeteiligung II:  Das geplante Zielszenario sollte inkl. der geplanten Maßnahmen öffentlich  vorgestellt werden und zur Kommentierung offengelegt werden. Hier muss die  Möglichkeit Feedback zu geben geschaffen werden, um ggf. das Zielszenario  noch anzupassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;6. Einteilung  in Wärmeversorgungsgebiete und -arten (§18 und  19)&#039;&#039;&#039; [JH11]&lt;br /&gt;
|Bei  der Einteilung in Wärmeversorgungsgebiete passieren zwei Dinge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1)    Einteilung in voraussichtliche  Wärmeversorgungsgebiete und -arten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2)    Darstellung der Wärmeversorgungsarten für das  Zieljahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für jedes Teilgebiet Aufteilung nach  Wärmeversorgungsgebieten&#039;&#039;&#039; (Wärmenetz,  Wasserstoff, dezentrale Gebiete), eingeteilt in wo welcher Gebietstyp (sehr) (un)wahrscheinlich  bzw. (un)geeignet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufteilung muss in Einklang mit  vorliegenden/sich in der Erstellung befindlichen Wärmenetzbau- und  -dekarbonisierungsfahrplan (Paragraph 32) sein[PN12] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es eine  zeitlich nachvollziehbare Planung für die Ausweisung der Gebiete (ab wann wo  was)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die  Einteilung in voraussichtliche Wärmeversorgungsgebiete aufgrund der  vorherigen Analysen plausibiliert? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;7. Umsetzungsstrategie  und konkrete Umsetzungsmaßnahmen&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(§ 20)&#039;&#039;&#039;[JH13] &lt;br /&gt;
|Ambitionierter  Transformationspfad mit klaren Maßnahmen und jahresscharfer Planung mit  schnellstmöglichen Start. Die Kommune („planungsverantwortliche Stelle“) muss im  Rahmen ihrer Möglichkeiten selbst Maßnahmen durchführen mit denen das  Zielszenario erreicht werden kann, oder Dritte dazu beauftragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wärmeplanung ist eine Strategie,  nicht einfach nur Daten und Fakten. Daher ist es wichtig, dass alle Akteure  (s.u.) alle klare Rollen und Aufgaben haben und diese ineinandergreifen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
è  Trafo-Pläne und Machbarkeitsanalysen sind gute  Umsetzungsmaßnahmen (die Daten sind dann da)&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwickelt  die Kommune einen aus den Potenzialen und Zielszenario abgeleiteten  ambitionierten Transformationspfad mit effektiven Maßnahmen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit klaren Zuständigkeiten der beteiligten  Akteure&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit jahresscharfer Aktivität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit Fokus auf die wirksamsten Maßnahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit einem langfristigem Zeitplan, sodass die  Gesamtheit der Maßnahmen im klimaneutralen Zieljahr abgeschlossen werden  können (z.B. die lange dauernden Maßnahmen frühzeitig anschieben) &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Akteursbeteiligung und Kooperation&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Die Wärmeplanung muss verbindlich werden durch die konkreten Umsetzungspläne und den Bau. Dafür braucht es Akteure, die die Pläne auch wirklich umsetzen. Die (potenziellen) Betreiber von örtlichen Wärmenetzen sowie Energieversorgungsnetzen und weitere (potenzielle) Akteure für Wärmeerzeugung (Abwärme, Industrie etc.) müssen von Beginn an gesucht werden und mit an den Planungstisch geholt werden. Ohne Umsetzer keine Wärmenetze und keine seriöse Planung in die Zukunft. Dazu können auch kreative Lösung beitragen, z.B. die Gründung einer Bürger:innen-Genossenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:lightblue; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schritt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Gutes  Beispiel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was ist besonders wichtig für euch als Lokalteam?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;1. Einbezug  wichtiger Stakeholder für die fachliche Ausgestaltung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(§7)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Weitere  (potenzielle und bestehende) Wirtschafts- und Fachinstitutionen wie  Wärmeproduzenten, Abwärmegeber und -nutzer, Hochschulen, regionale  Energieagenturen, Fachgruppen, etc. in regelmäßigen Abständen über Planung  informieren bzw. in die Planung einbeziehen (z.B. bei Identifizierung von  lokalen Potenzialen). Startpunkt könnten z.B. die Personen und Ressourcen  eines Klimaschutzrates sein.&lt;br /&gt;
|Klimaschutzrat  Kassel: Unterstützung einer Vision für eine klimafreundliche  Wärmeversorgung 2030&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Idee: Akteure abhaken?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;2. Einbezug der  Zivilgesellschaft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Mindestanforderung für den WP-Prozess  (siehe Tabelle 7 Schritte):&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweistufiges  Verfahren (1x nach Erstellung Potenzialanalyse, breit kommunizieren; 1x nach  Erstellung Zielszenario inkl. Präsentation der geplanten Maßnahmen) ; Rückmeldungen  einarbeiten und Entscheidungen begründen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist sinnvoll: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Entwicklung  Partizipationskonzept inkl. -formate von Anfang an, auch auf  Quartiersebene. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Transparenz  zum Thema Kosten und Bauplanung schaffen. Für Anschlüsse werben oder ggf.  Anschlusszwang umsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akzeptanz  ist wichtiger Faktor für das Gelingen der Wärmewende! &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit? Bis wann?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;3. Prüfung  Einbezug bzw. Gründung lokaler gemeinwohlorientierter Energiegemeinschaften&#039;&#039;&#039;[JH14]&lt;br /&gt;
|Die  Finanzierung ist zentral für die Frage, ob Wärmenetze überhaupt entstehen.  Daher müssen Investoren gesucht werden. Dafür kommen auch explizit regionale  Energiegemeinschaften in Frage[WT15] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[PN16] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommune  kann die Gründung einer Genossenschaft unterstützen/begleiten. &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;BürgerWärme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bohmte&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Boben Op Nahwärme eG &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit? Bis wann?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;4. Interkommunaler  Austausch zur Flächenerschließung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Stadt-Umland-Dialog  zur Erschließung von Flächen für erneuerbaren Strom- und Wärmeausbau anstoßen.  Frühzeitiger Stadt-Umland-Dialog und Kooperation notwendig, da die Flächen in  den meisten Städten nicht ausreichen.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit? Bis wann?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LocalMonitoring]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wärme]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Integration_betroffener_Sektoren&amp;diff=14504</id>
		<title>LocalZero:Integration betroffener Sektoren</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Integration_betroffener_Sektoren&amp;diff=14504"/>
		<updated>2024-02-07T13:42:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: formatierung text und tabelle&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Modellierung der Wärmebedarfe in der Zukunft (§ 17) ist wichtiger Teil der Wärmeplanung, um zu bestimmen, wie viel Wärme bereitgestellt werden muss. Zentral dafür sind sich &#039;&#039;&#039;reduzierende Wärmebedarfe im Bestand durch erwartete energetische Sanierungen&#039;&#039;&#039;. Diese sind notwendig, da je nach regional verfügbaren Potenzialen nicht unendlich viel grüne Wärme zur Verfügung gestellt werden kann. Die Kommune muss über umfangreiche Förder- und Beratungsangebote die Annahmen zur Sanierungsrate und -tiefe plausibilisieren. Denn eine Wärmeplanung und Wärmewende kann nur erfolgreich sein, wenn sie mit den relevanten anderen Sektoren verschränkt ist. Außerdem wird durch die Elektrifizierung des Wärmesektors der Strombedarf weiter steigen. Daher muss die Flächensuche und -vergabe für die Errichtung von Windkraft und PV-Anlagen ausgebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot; style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:lightblue; border:1px solid lightblue&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;100%&amp;quot; style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid lightblue&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Sektor&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Erklärung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahmen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gebäudesektor  I:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gestützte  Annahmen zur Gebäudeeffizienz&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|Sanierungsrate  und -tiefe muss ambitioniert, aber realistisch sein. Bisher bei ca. 1 %,  Steigerung auf rund 4 % (je nach Wärmebedarfen und – potenzialen;  Sanierungsszenario muss mit Wärmeszenario im Zieljahr übereinstimmen)  notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Bedarf  finanzieller und planerischer Plausibilisierung, wie das erreicht werden soll  (kommunale Flankierung, z.B. über Sanierungsgebiete und Quartierskonzepte,  Beratung, Fördertöpfe).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Sanierungsfahrpläne  für alle betroffenen kommunale Liegenschaften formulieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Besonders  ineffiziente Gebäude priorisieren (privat und kommunal)&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bottrop&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebäudebereich:  Sind Maßnahmen zur Senkung des Wärmebedarfs enthalten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
z.B.  Beratungsangebot für Gebäudesanierung, Sanierungsmanagement der Stadt,  Quartierskonzepte (KfW 432) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Gebäudesektor  II:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Suffizienzansätze&#039;&#039;&#039;  [JH1] &#039;&#039;&#039;mitdenken&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-  Nachverdichtung statt Außenentwicklung&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- keine weitere pro Kopf Wohnraumvergrößerung fördern (z.B. über  Wohnungstausch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Wärmeplanung  in Abstimmung mit städtebaulichen Strategien (erneuerbare Wärme wird knapp  bleiben: Überall wo es geht, sollte Wärme eingespart werden)&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Göttingen&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Köln&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Ggf.  Maßnahme formulieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stromsektor:&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Steigerung  der lokalen bzw. regionalen Erzeugung erneuerbaren Stroms (Errichtung von  Windparks und Ausbau PV)&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|Für direkte  Wärmepumpennutzung in der Kommune (wenn Flächen verfügbar) und v.a. im Umland  ansiedeln, keine großen Entfernungen zur Kommune. Siehe auch interkommunaler  Austausch zur Flächenerschließung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prüfung von  Stromspeichern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2%  Flächenziel (bzw. sogar mehr je nach Bundesland) + überragendes öffentliches  Interesse&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Wird der  zukünftige Mehrbedarf an Strom über einen beschleunigten Ausbau der  erneuerbaren Energien (PV + Wind) angegangen?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stromsektor:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Stromnetzausbau&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Beschäftigt  sich die die Kommune mit dem Anstieg der wachsenden?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist dies durch die bestehenden Netze abbildbar?&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Ggf.  Maßnahme formulieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:W%C3%A4rmeplanung&amp;diff=14503</id>
		<title>LocalZero:Wärmeplanung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:W%C3%A4rmeplanung&amp;diff=14503"/>
		<updated>2024-02-07T13:38:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: /* Die 7 Schritte der Wärmeplanung gemäß Wärmeplanungsgesetz */ neue seite und links eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== &#039;&#039;&#039;Eine gute Wärmeplanung für klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2035&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Da die Bundesregierung das Ziel, dass Deutschland bis 2045 klimaneutral wird, das gilt demnach auch für die Wärmeversorgung eine &#039;&#039;&#039;klimaneutrale Versorgung bis 2045&#039;&#039;&#039;. In der Wärmeversorgung gibt es zwei große Versorgungsarten: Die dezentrale Versorgung (also eure Öl-, Gasheizung oder Wärmepumpe zu Hause) oder die leitungsgebundene Versorgung, also Fernwärme. Beide Versorgungsarten müssen schnell klimaneutral werden. Mit der kommunalen Wärmeplanung entwickelt die Kommune einen Plan für die klimaneutrale Versorgung der leitungsgebunden Versorgung, also den Um- und Ausbau von Wärmenetzen. Das sind in Deutschland derzeit im Schnitt 14 % der Wohnungen, Tendenz stark steigend. &#039;&#039;&#039;Die Wärmeplanung ist damit das wichtigste kommunale Instrument im Wärmebereich&#039;&#039;&#039;. [JH1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:lightblue; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; | &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum sind Wärmenetze überhaupt (in Zukunft) so wichtig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Wärmenetze sind gerade in dicht besiedelten, städtischen Gebieten effizienter als individuelle Lösungen und einfacher zu realisieren (kein Platz und kein Strom für Einzellösungen wie Wärmepumpen für jede Wohnung). Bei gegebenen Energieverbrauchsdichten ist ein deutlicher Ausbau der Wärmenetze daher sinnvoll. Geplant ist eine Verdreifachung der Anschlüsse bis ins klimaneutrale Zieljahr (BMWK 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Die Wärmewende findet in jedem Quartier statt: Je lokaler die Wärmepotenziale erschlossen werden, desto besser: Quartierslösungen bevorzugen (Auf- und Ausbau von Nahwärmeinseln), gleichzeitig muss Gesamtkonzept für die Kommune sichtbar und plausibel sein. [JH2]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2026 (&amp;gt;100.000) bzw. 2028 (&amp;lt;100.000) müssen alle Kommunen eine kommunale Wärmeplanung vorlegen. Kleineren Kommunen bzw. Kommunen mit Teilräumen mit fehlender Eignung für Wärmenetze werden ein vereinfachtes Verfahren ermöglicht (darüber entscheiden die Länder). In einzelnen Bundesländern gelten andere (kürzere) Fristen und leicht veränderte Anforderungen, z.B. in Baden-Württemberg. Das Wärmeplanungsgesetz verpflichtet nun erstmal die Länder zur Erstellung einer Wärmeplanung, die werden die Pflicht dann an die Kommunen weitergeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Bundesregierung das Ziel hat bis 2045 klimaneutral zu sein, gilt auch für die Wärmeversorgung eine &#039;&#039;&#039;klimaneutrale Versorgung bis 2045&#039;&#039;&#039;. Für den Weg dahin gibt es Zwischenziele für „Anteile Erneuerbarer Energien oder unvermeidbarer Abwärme in jedem Wärmenetz“: &#039;&#039;&#039;30 Prozent bis 2030 und 80 Prozent bis 2040&#039;&#039;&#039;. Für &#039;&#039;&#039;neue Wärmenetze&#039;&#039;&#039; gilt bereits ab dem 1. März 2025 &#039;&#039;&#039;ein Anteil von 65&#039;&#039;&#039; Prozent (BMWK 2023). Das Problem ist, dass der Bund mit seinen &#039;&#039;&#039;Zielen mindestens 10 Jahren zu spät&#039;&#039;&#039; dran ist, um ansatzweise den fairen deutschen Beitrag des Pariser Klimaschutzabkommen für die Einhaltung der 1,5 Grad Grenze zu leisten. Deshalb müssen wir die Wärmeplanung vor Ort beschleunigen, und bis spätestens 2035 klimaneutral werden.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dies bedeutet, dass die Kommune sich ambitionierte und umfassende Ziele setzt&#039;&#039;&#039;. Dazu gehört für den gesamtem Wärmebereich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:lightblue; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Für den gesamten Wärmebereich gehört folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Ambitioniertes Ziel: Bis &#039;&#039;&#039;2035&#039;&#039;&#039; vollständige Dekarbonisierung der Wärmenetze und des Wärmebezugs allgemein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Umfassende Pläne: Zwar stehen die Wärmenetze hier im Zentrum der Betrachtung, eine &#039;&#039;&#039;vollständige Dekarbonisierung&#039;&#039;&#039; der Wärmeversorgung bis 2035 bedeutet allerdings auch die dezentrale Versorgung (also diejenigen ohne Wärmenetze) mitzudenken. In „dezentralen Gebieten“ muss die Kommune durch Förderung, Beratungen und Informationen den Einbau von EE-Heizungen beschleunigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abbildung 1- Eine schnellere Dekarbonisierung.png|links|mini|945x945px|Abbildung 1: Eine schnellere Dekarbonisierung bis 2035]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nicht nur die Geschwindigkeit&#039;&#039;&#039; steht im Fokus, &#039;&#039;&#039;auch inhaltlich brauchen wir höhere Ambitionen als das Bundesgesetz vorsieht&#039;&#039;&#039;. Dazu ist es hilfreich ein paar grundlegende Inhalte über Wärme und Wärmeversorgung zu kennen (hier Peter?) [JH3] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:lightblue; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Für eine möglichst emissionsarme Wärmenetzversorgung sind besonders wichtig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Zentrale Quellen für die Erschließung von Wärme sind erneuerbare, lokal verfügbare und effiziente Anwendungen. Diese Potenziale gilt es vollumfänglich zu erschließen, bevor über andere Lösungen nachgedacht wird. Dazu gehören: Nutzung Umweltwärme mittels Großwärmepumpe, Solarthermie, oberflächennahe und tiefe Geothermie sowie Abwärmenutzung. (Mehr dazu hier: Verlinkung Unterseite Erschließung Wärmequellen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Auch wenn es das Bundesgesetz ermöglicht, sollte der Aufbau von Wasserstoffnetzgebieten grundsätzlich nicht erfolgen. Diese sind aufgrund von (auch zukünftig) knapper Verfügbarkeit von grünem Wasserstoff sowie schlechter Effizienz keine skalierbare gute Option für die Wärmewende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Die Wärmegewinnung durch Verbrennung von „unvermeidbarer Abwärme“ (WPG)  Müll und Klärschlamm, die jedoch viele Emissionen verursachen (Bund Naturschutz 2022) und deren Verfügbarkeit zukünftig sinken wird (Kreislaufwirtschaft), gilt es zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}Oder hier 2-3 Sätze zu Wärme und/oder Wärmenetzen (hier Peter?)[JH4] &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erst mit einem gesondertem kommunalen Beschluss&#039;&#039;&#039; ganz am Ende des Prozesses der kommunalen Wärmeplanung zur gebäudescharfen Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau von Wärmenetzen oder als Wasserstoffnetzausbaugebiet greift das &#039;&#039;&#039;Gebäudeenergiegesetz&#039;&#039;&#039; (GEG). Dann können in der Kommune nur noch Heizungen verbaut werden, die auf Basis von mindestens 65% erneuerbaren Energien funktionieren (v.a. Wärmepumpen). Das bedeutet: Tempo machen hilft. Je früher (also auch potenziell früher als 2026 oder 2028) die Entscheidung über die Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau eines Wärmenetzes erfolgt, desto früher haben Privatpersonen Planungssicherheit für den Einbau von erneuerbaren Heizungen (BMWK 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Die 7 Schritte der Wärmeplanung gemäß Wärmeplanungsgesetz&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Im Zentrum der Wärmeplanung liegt die &#039;&#039;&#039;Ausweisung von Wärmeversorgungsgebieten&#039;&#039;&#039;[JH5] &#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; In diesen Gebieten wird aufgezeigt, welche jeweilige Wärmeversorgungsart sich besonders eignet und welche Art konkret realisiert werden könnte. Dazu wird laut Bundesgesetz ein 7-Schritte-Verfahren vorgegeben (s.u. Tabelle). Die Kommune sollte fortlaufend über den Prozess der Wärmeplanung informieren, mindestens zwei Mal sollten dabei die Pläne und Analysen zur Kommentierung und Ergänzung offen liegen (siehe innerhalb der sieben Schritte). Mehr zum Thema Akteuren und Kooperation [JH6] siehe unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#f1c232; border:1px solid #93c47d&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schritt&#039;&#039;&#039;                                                 &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Worum geht‘s?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was ist besonders wichtig für euch als Lokalteam?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;1. Beschluss  zur Durchführung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Kommunaler  Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung inkl. öffentlicher Bekanntmachung&lt;br /&gt;
|Liegt ein  öffentlich bekannt gemachter Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung vor?   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enthält der Beschluss einen Zeitplan für die Durchführung der Wärmeplanung  (Ausschreibung Beauftragung, Durchführung)? &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;2. Eignungsprüfung&#039;&#039;&#039;[Ga7]  &#039;&#039;&#039;und verkürztes Verfahren (§ 14)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Frühzeitiges  Ausschlussverfahren: Ausschluss von nicht geeigneten Gebiete für Wärmenetz  oder Wasserstoffnetz.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ein  Wasserstoffnetzgebiet schon hier ausgeschlossen werden, z.B. wenn es gar kein  Wärme- oder Gasnetz gibt und/oder es bereits abzusehen, dass es  unwirtschaftlich sein wird?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;3. Bestandsaufnahme  inkl. Wärmebedarfe Status quo (§ 15)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Aktuelle  Wärmeversorgung und Wärmebedarf feststellen.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind alle oder zumindest die wichtigsten Bilanzen und Kennzahlen vorhanden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind die  geforderten Kartendarstellungen vorhanden (inkl. Netzinfrastrukturen +  Wärmedichten)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der  gesamte Endenergiebedarf für Wärme klar ausgewiesen?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;4. Erstellung  der Potenzialberechnungen (§ 16)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Hier sind  zwei unterschiedliche Potenziale entscheidend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1)    Identifizierung der Potenziale zur  Wärmeerzeugung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2)    Einschätzung über Potenziale zur Energieeinsparung  durch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmebedarfsreduktion in Gebäuden sowie in industriellen oder gewerblichen  Prozessen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmekatastern und abgestimmten  Wärmebedarfsprognose (in Übereinstimmung mit Gebäude-Effizienzmaßnahmen).  Wärmebedarf und Wärmeversorgung im Ist-Zustand und Ziel-Zustand ausweisen. In  Abstimmung mit jeweiligen Szenarien.[PN8] &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zukünftige  Wärmeversorgung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden alle sinnvolle Potenziale zur  erneuerbaren Wärmeerzeugung erfasst? [[LocalZero:Empfohlene Erschließung folgender erneuerbarer Wärmequellen und – speicher|Hier unsere liste für Wärmequellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden  Möglichkeiten für saisonale Wärmespeicher berücksichtigt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zukünftiger  Wärmebedarf&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind kommunale Maßnahmen zur Senkung des  Wärmebedarfs enthalten (siehe sektorüber-greifende Maßnahmen [[LocalZero:Integration betroffener Sektoren|Integration betroffener Sektoren]])?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden die  Potenziale zur Reduzierung des Wärmebedarfs plausibel berechnet inkl. Annahmen  zu Sanierungstiefe und -rate und besonderer Fokus auf Ortsteile mit besonders  hohen Verbräuchen (Denkmalschutz etc.)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
è  Reduktion des Wärmebedarfs ist kompliziert,  große kommunale Anstrengungen wie z.B. in Bottrop können aber zu großen  Einsparungen führen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |Kommunikation und Akteursbeteiligung I:  Die Potenzialanalyse sollte inkl. der geplanten Maßnahmen öffentlich  vorgestellt werden und zur Kommentierung offengelegt werden. Hier muss die  Möglichkeit Feedback zu geben geschaffen werden, um ggf. die Potenzialanalyse  noch anzupassen. Das ist wichtig, denn basierend auf der Potenzialanalyse  wird das Zielszenario entwickelt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;5. Erstellung  der Zielszenarien&#039;&#039;&#039; [JH9] [JH10]  &#039;&#039;&#039;(§ 17)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-         Entwicklung des zukünftigen Wärmebedarfs&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Flächenhafte Darstellung zur klimaneutralen  Bedarfsdeckung mit jeweiligen Zwischenschritten &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgt das  Zielszenario den gewünschten Zielsetzungen und Grundsätzen der kommunalen  Wärmeplanung? Wird ein möglichst 100% Anteil lokaler Erneuerbarer Energien  zur Wärmeerzeugung erreicht? Mit welchen Energieträgern und Wärmeanwendungen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden die möglichst effizienten und  erneuerbaren Wärmequellen erschlossen? [[LocalZero:Empfohlene Erschließung folgender erneuerbarer Wärmequellen und – speicher|Hier unsere Liste an empfohlenen Wärmequellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind  Zwischenziele für die Erreichung des Zielszenarios enthalten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Strombedarf&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie  verändert sich der Strombedarf durch den veränderten Wärmebedarf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden  kommunale Maßnahmen getroffen, um den größeren Strombedarf regional  bereitzustellen?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |Kommunikation und Akteursbeteiligung II:  Das geplante Zielszenario sollte inkl. der geplanten Maßnahmen öffentlich  vorgestellt werden und zur Kommentierung offengelegt werden. Hier muss die  Möglichkeit Feedback zu geben geschaffen werden, um ggf. das Zielszenario  noch anzupassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;6. Einteilung  in Wärmeversorgungsgebiete und -arten (§18 und  19)&#039;&#039;&#039; [JH11]&lt;br /&gt;
|Bei  der Einteilung in Wärmeversorgungsgebiete passieren zwei Dinge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1)    Einteilung in voraussichtliche  Wärmeversorgungsgebiete und -arten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2)    Darstellung der Wärmeversorgungsarten für das  Zieljahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für jedes Teilgebiet Aufteilung nach  Wärmeversorgungsgebieten&#039;&#039;&#039; (Wärmenetz,  Wasserstoff, dezentrale Gebiete), eingeteilt in wo welcher Gebietstyp (sehr) (un)wahrscheinlich  bzw. (un)geeignet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufteilung muss in Einklang mit  vorliegenden/sich in der Erstellung befindlichen Wärmenetzbau- und  -dekarbonisierungsfahrplan (Paragraph 32) sein[PN12] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es eine  zeitlich nachvollziehbare Planung für die Ausweisung der Gebiete (ab wann wo  was)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die  Einteilung in voraussichtliche Wärmeversorgungsgebiete aufgrund der  vorherigen Analysen plausibiliert? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;7. Umsetzungsstrategie  und konkrete Umsetzungsmaßnahmen&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(§ 20)&#039;&#039;&#039;[JH13] &lt;br /&gt;
|Ambitionierter  Transformationspfad mit klaren Maßnahmen und jahresscharfer Planung mit  schnellstmöglichen Start. Die Kommune („planungsverantwortliche Stelle“) muss im  Rahmen ihrer Möglichkeiten selbst Maßnahmen durchführen mit denen das  Zielszenario erreicht werden kann, oder Dritte dazu beauftragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wärmeplanung ist eine Strategie,  nicht einfach nur Daten und Fakten. Daher ist es wichtig, dass alle Akteure  (s.u.) alle klare Rollen und Aufgaben haben und diese ineinandergreifen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
è  Trafo-Pläne und Machbarkeitsanalysen sind gute  Umsetzungsmaßnahmen (die Daten sind dann da)&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwickelt  die Kommune einen aus den Potenzialen und Zielszenario abgeleiteten  ambitionierten Transformationspfad mit effektiven Maßnahmen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit klaren Zuständigkeiten der beteiligten  Akteure&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit jahresscharfer Aktivität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit Fokus auf die wirksamsten Maßnahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit einem langfristigem Zeitplan, sodass die  Gesamtheit der Maßnahmen im klimaneutralen Zieljahr abgeschlossen werden  können (z.B. die lange dauernden Maßnahmen frühzeitig anschieben) &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Akteursbeteiligung und Kooperation&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Die Wärmeplanung muss verbindlich werden durch die konkreten Umsetzungspläne und den Bau. Dafür braucht es Akteure, die die Pläne auch wirklich umsetzen. Die (potenziellen) Betreiber von örtlichen Wärmenetzen sowie Energieversorgungsnetzen und weitere (potenzielle) Akteure für Wärmeerzeugung (Abwärme, Industrie etc.) müssen von Beginn an gesucht werden und mit an den Planungstisch geholt werden. Ohne Umsetzer keine Wärmenetze und keine seriöse Planung in die Zukunft. Dazu können auch kreative Lösung beitragen, z.B. die Gründung einer Bürger:innen-Genossenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:lightblue; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schritt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Gutes  Beispiel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was ist besonders wichtig für euch als Lokalteam?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;1. Einbezug  wichtiger Stakeholder für die fachliche Ausgestaltung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(§7)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Weitere  (potenzielle und bestehende) Wirtschafts- und Fachinstitutionen wie  Wärmeproduzenten, Abwärmegeber und -nutzer, Hochschulen, regionale  Energieagenturen, Fachgruppen, etc. in regelmäßigen Abständen über Planung  informieren bzw. in die Planung einbeziehen (z.B. bei Identifizierung von  lokalen Potenzialen). Startpunkt könnten z.B. die Personen und Ressourcen  eines Klimaschutzrates sein.&lt;br /&gt;
|Klimaschutzrat  Kassel: Unterstützung einer Vision für eine klimafreundliche  Wärmeversorgung 2030&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Idee: Akteure abhaken?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;2. Einbezug der  Zivilgesellschaft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Mindestanforderung für den WP-Prozess  (siehe Tabelle 7 Schritte):&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweistufiges  Verfahren (1x nach Erstellung Potenzialanalyse, breit kommunizieren; 1x nach  Erstellung Zielszenario inkl. Präsentation der geplanten Maßnahmen) ; Rückmeldungen  einarbeiten und Entscheidungen begründen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist sinnvoll: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Entwicklung  Partizipationskonzept inkl. -formate von Anfang an, auch auf  Quartiersebene. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Transparenz  zum Thema Kosten und Bauplanung schaffen. Für Anschlüsse werben oder ggf.  Anschlusszwang umsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akzeptanz  ist wichtiger Faktor für das Gelingen der Wärmewende! &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit? Bis wann?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;3. Prüfung  Einbezug bzw. Gründung lokaler gemeinwohlorientierter Energiegemeinschaften&#039;&#039;&#039;[JH14]&lt;br /&gt;
|Die  Finanzierung ist zentral für die Frage, ob Wärmenetze überhaupt entstehen.  Daher müssen Investoren gesucht werden. Dafür kommen auch explizit regionale  Energiegemeinschaften in Frage[WT15] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[PN16] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommune  kann die Gründung einer Genossenschaft unterstützen/begleiten. &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;BürgerWärme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bohmte&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Boben Op Nahwärme eG &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit? Bis wann?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;4. Interkommunaler  Austausch zur Flächenerschließung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Stadt-Umland-Dialog  zur Erschließung von Flächen für erneuerbaren Strom- und Wärmeausbau anstoßen.  Frühzeitiger Stadt-Umland-Dialog und Kooperation notwendig, da die Flächen in  den meisten Städten nicht ausreichen.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit? Bis wann?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LocalMonitoring]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wärme]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Empfohlene_Erschlie%C3%9Fung_folgender_erneuerbarer_W%C3%A4rmequellen_und_%E2%80%93_speicher&amp;diff=14502</id>
		<title>LocalZero:Empfohlene Erschließung folgender erneuerbarer Wärmequellen und – speicher</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Empfohlene_Erschlie%C3%9Fung_folgender_erneuerbarer_W%C3%A4rmequellen_und_%E2%80%93_speicher&amp;diff=14502"/>
		<updated>2024-02-07T13:32:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Herzstück der Wärmeplanung ist die &#039;&#039;&#039;Erstellung der Potenzialberechnungen (§ 16), darauf aufbauend die Identifikation von Wärmeanwendungen für die Erstellung des Zielszenarios (§ 17) und die Einteilung des beplanten Gebiets in voraussichtliche Wärmeversorgungsgebiete (§ 18)&#039;&#039;&#039;. Hier geht es um die Wärmeversorgung der Zukunft. Wie werden wir unsere Wärmenetze klimaneutral betreiben? Hier kommen einige Wärmequellen in Frage. LocalZero sortiert die unterschiedlichen Wärmeanwendungen in drei Kategorien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1) Empfohlene Wärmeanwendungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2) Bedingt empfohlene Wärmeanwendungen und&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3) nicht empfohlene Wärmeanwendungen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich gilt: je effizienter und je regionaler, desto besser das Potenzial. Bei der Ausweisung der voraussichtlicheren Wärmeversorgungsgebiete kommt es laut Wärmeplanungsgesetz auf diese Indikatoren an, anhand derer die Wärmequellen hier auch bewertet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Geringe Wärmegestehungskosten (Investitionskosten + Betriebskosten)[JH1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Geringe Realisierungsrisiken (inkl. Verfügbarkeit in Zukunft)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Hohes Maß an Versorgungssicherheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Geringe kumulierte THG-Emissionen bis Zieljahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir geben euch eine qualitative Einschätzung für jeden der vier Indikatoren über die jeweilige Wärmeanwendung. Letztendlich lassen sich in vielen Fällen keine endgültigen Einschätzungen im Vorhinein geben, die Einschätzung sind daher als Gesprächsgrundlage und zum fachlichen Nachfragen gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Empfohlene Wärmeanwendungen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#93c47d; border:1px solid #93c47d&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Wärmeanwendungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Erläuterungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Gutes  Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bewertung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Nutzung von  Umweltwärme mittels Großwärmepumpen&#039;&#039;&#039;[Ga2]&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Luft-Wärmepumpen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten[WT3] :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen: &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bewertung  gesamt (typische pro/contra Argumente)?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Nutzung von  Umweltwärme mittels Großwärmepumpen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Abwasser-Wärme&#039;&#039;&#039; nutzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-          Kosten: relativ hoher Invest-Aufwand (frühzeitig um Investor  kümmern!) bei nachträglicher Realisierung, günstiger, wenn Arbeiten am  Kanalnetz anstehen (laufende Kosten?). Sehr effiziente Wärmegewinnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken: gering&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit: hoch, selbst im Winter  noch 10 – 15 Grad konstante Abwärme zu erwarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen: keine im Betrieb, grüner Strom  für WP&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schorndorf?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ilsfeld?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Wärmespiel  DBU&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Nutzung von  Umweltwärme mittels Großwärmepumpen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Wenn  regionale Potenziale verfügbar: &#039;&#039;&#039;Gewässer-Wärme&#039;&#039;&#039; aus &#039;&#039;&#039;Seen oder  Flüssen&#039;&#039;&#039; nutzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-          Kosten: Sehr effiziente Wärmegewinnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken: gering&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit: Schwankungen durch  Verfügbarkeit von z.B. Flusswasser; braucht Mindesttemperatur [JH4] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen: keine im Betrieb, grüner Strom  für WP &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Mannheim&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Giengen  (geplant)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Tiefe  Geothermie (Dossier im Wiki verlinken)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Wenn  regionale Potenziale vorhanden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erdwärme durch tiefe Geothermie&#039;&#039;&#039; nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten: Tiefenbohrung sind teuer und bergen  Risiko, dass öfter gebohrt werden muss. Vollkosten Wärmebereitstellung bei  drei bis 11 Cent pro kWh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken: Durch Bohrungen, Fündigkeitsrisiko je  nach Lage hoch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit: Grundlastfähige  Wärmequelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen: Keine THG im Betrieb, Dauer von  Planung bis Betrieb jedoch lang (daher längerer Zeitraum bis Fossile  verdrängt werden)&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Graben-Neudorf  (geplant, Kosten voraussichtlich 10 – 12 Mio. €)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Oberflächennahe  Geothermie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Kurze  Beschreibung. Vor- und Nachteile inkl. grobe Kosteneinschätzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xyz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Freiflächen-Solarthermie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Solare Wärme  mit Solarthermie&#039;&#039;&#039; ausbauen, eher in Freiflächen um xxyy m², viel  Platzbedarf (eher geringes Potential). Außerdem auf Dächern ausbauen (z.B.  für Quartierslösungen in Kombination mit Großwärmepumpen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o    günstig (Investition 290€/kWth, M/O-Kosten 1,2%  Invest Fraunhofer 2020);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o    Flächenverfügbarkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o    Ggf. teure Flächen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o    Wenig Wärme im Winter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o    In Kombination mit Saisonalspeicher (Kosten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen: keine, Technik ist da, kann  sofort umgebaut werden&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Steinheim (BaWü)&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ludwigsburg (BaWü)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Saisonale Wärmespeicher&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Aufbau von  saisonalen Speichern&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bau mehrerer um xxxyyy m³&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einschätzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Speicher sind sehr flächeneffizient. Im Winter, wenn wir keinen  EE-Strom haben, zu nutzen. Wenn der Wind dann weht, kann der Speicher wieder  aufgefüllt werden.  Je größer, desto günstiger. Teilweise halbieren sich die Kosten  bei Verdopplung der Größe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten: vermutlich sehr teuer, 139€/m³  (Fraunhofer 2020)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bracht  (Hessen)&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mehldorf&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hechingen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rostock&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Meldorf (erster Erdbeckenspeicher in DE nach  dänischem Vorbild)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Puffer-  Wärmespeicher&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Aufbau von Pufferspeichern&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kostengünstige Leitungsverlegung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenig Wärmeverluste&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Fokus muss Bestand sein. &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kaltes Wärmenetz&#039;&#039;&#039;[JH5] [JH6]&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-         Kosten:&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken: Einschätzung LEA: Tiefbaukosten: sehr  hoch. Eigentlich nur im Neubaugebiet sinnvoll (Steffen, LEA), außerdem  braucht man viele Handwerker. Es bringt zwar effizientere Stromnutzung, aber  hoher Aufwand. Außerdem: Betreiber finden ist sehr schwer. Empfehlung: Warme  Wärmenetze sind zu priorisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Eingeschränkt empfohlene Erschließung folgender erneuerbarer Wärmequellen und – speicher&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#f1c232; border:1px solid #93c47d&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Wärmeanwendungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Erläuterungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bewertung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Industrielle  Abwärme&#039;&#039;&#039;[Ga7]&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Empfehlenswert,  aber (erwartete) Verfügbarkeit prüfen.&#039;&#039;&#039; Etwaige reduzierte Verfügbarkeit der  zukünftigen Abwärme (durch stetige Industrietransformation)  mitberücksichtigen. Andere Abwärme (Serverabwärme o.ä.) uneingeschränkt  empfehlenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Strom in Power-To-Heat-Anlagen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Begrenzt  empfehlenswert: Wärmeerzeugung aus Strom in Power-To-Heat-Anlagen&#039;&#039;&#039;. Nur bei  Stromüberschuss zu empfehlen, weil Erzeugung einen geringen Wirkungsgrad hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt  xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Pellets,  Holz, Stroh, Biogas&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;In seltenen  Fällen und nur begrenzt empfehlenswert.&#039;&#039;&#039; Sie sind kostbar und gering verfügbar,  Verbrennung versucht Emissionen. Nur für Spitzenlast nutzbar und in Kommunen,  wo andere Wärmequellen (Gewässerwärme oder Tiefengeothermie) nicht oder kaum  nutzbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Müll-,  Klärschlamm und Restholzverbrennung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;In seltenen  Fällen und nur begrenzt empfehlenswert: Müll&#039;&#039;&#039;[WT8] [JH9] &#039;&#039;&#039;-, Klärschlamm oder Restholzverbrennung  erzeugen Emissionen und&#039;&#039;&#039; sollten limitiert sein (max. xy %). Besser  Klärschlammpyrolyse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|Siehe z.B.  Pyrolyse-Anlage in Niederfrohna&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Nicht empfohlene Erschließung folgender erneuerbarer Wärmequellen und – speicher&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:red; border:1px solid red&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Wärmeanwendungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Erläuterungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Blauer Wasserstoff&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Ok laut GEG,  aber schlecht fürs Klima&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Grüner Wasserstoff und E-Methan&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Hohe  Wärmegestehungskosten (ineffizient, Import von grünem Wasserstoff, etc.) und hohe  kumulierte THG-Emissionen (bis zur Umstellung). Zusätzlich große  Nutzungskonkurrenzen mit Industrie und Schwerverkehr, da Wasserstoff knapp  bleibt. Abwärme bei Produktion aber nutzbar. Zuerst andere  Wärmeversorgungsarten prüfen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Empfohlene_Erschlie%C3%9Fung_folgender_erneuerbarer_W%C3%A4rmequellen_und_%E2%80%93_speicher&amp;diff=14501</id>
		<title>LocalZero:Empfohlene Erschließung folgender erneuerbarer Wärmequellen und – speicher</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Empfohlene_Erschlie%C3%9Fung_folgender_erneuerbarer_W%C3%A4rmequellen_und_%E2%80%93_speicher&amp;diff=14501"/>
		<updated>2024-02-07T13:31:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: /* Nicht empfohlene Erschließung folgender erneuerbarer Wärmequellen und – speicher */ farbe ändern&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Herzstück der Wärmeplanung ist die &#039;&#039;&#039;Erstellung der Potenzialberechnungen (§ 16), darauf aufbauend die Identifikation von Wärmeanwendungen für die Erstellung des Zielszenarios (§ 17) und die Einteilung des beplanten Gebiets in voraussichtliche Wärmeversorgungsgebiete (§ 18)&#039;&#039;&#039;. Hier geht es um die Wärmeversorgung der Zukunft. Wie werden wir unsere Wärmenetze klimaneutral betreiben? Hier kommen einige Wärmequellen in Frage. LocalZero sortiert die unterschiedlichen Wärmeanwendungen in drei Kategorien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1) Empfohlene Wärmeanwendungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2) Bedingt empfohlene Wärmeanwendungen und&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3) nicht empfohlene Wärmeanwendungen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich gilt: je effizienter und je regionaler, desto besser das Potenzial. Bei der Ausweisung der voraussichtlicheren Wärmeversorgungsgebiete kommt es laut Wärmeplanungsgesetz auf diese Indikatoren an, anhand derer die Wärmequellen hier auch bewertet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Geringe Wärmegestehungskosten (Investitionskosten + Betriebskosten)[JH1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Geringe Realisierungsrisiken (inkl. Verfügbarkeit in Zukunft)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Hohes Maß an Versorgungssicherheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Geringe kumulierte THG-Emissionen bis Zieljahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir geben euch eine qualitative Einschätzung für jeden der vier Indikatoren über die jeweilige Wärmeanwendung. Letztendlich lassen sich in vielen Fällen keine endgültigen Einschätzungen im Vorhinein geben, die Einschätzung sind daher als Gesprächsgrundlage und zum fachlichen Nachfragen gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Empfohlene Wärmeanwendungen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#93c47d; border:1px solid #93c47d&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Wärmeanwendungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Erläuterungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Gutes  Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bewertung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Nutzung von  Umweltwärme mittels Großwärmepumpen&#039;&#039;&#039;[Ga2]&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Luft-Wärmepumpen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten[WT3] :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen: &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bewertung  gesamt (typische pro/contra Argumente)?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Nutzung von  Umweltwärme mittels Großwärmepumpen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Abwasser-Wärme&#039;&#039;&#039; nutzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-          Kosten: relativ hoher Invest-Aufwand (frühzeitig um Investor  kümmern!) bei nachträglicher Realisierung, günstiger, wenn Arbeiten am  Kanalnetz anstehen (laufende Kosten?). Sehr effiziente Wärmegewinnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken: gering&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit: hoch, selbst im Winter  noch 10 – 15 Grad konstante Abwärme zu erwarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen: keine im Betrieb, grüner Strom  für WP&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schorndorf?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ilsfeld?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Wärmespiel  DBU&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Nutzung von  Umweltwärme mittels Großwärmepumpen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Wenn  regionale Potenziale verfügbar: &#039;&#039;&#039;Gewässer-Wärme&#039;&#039;&#039; aus &#039;&#039;&#039;Seen oder  Flüssen&#039;&#039;&#039; nutzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-          Kosten: Sehr effiziente Wärmegewinnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken: gering&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit: Schwankungen durch  Verfügbarkeit von z.B. Flusswasser; braucht Mindesttemperatur [JH4] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen: keine im Betrieb, grüner Strom  für WP &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Mannheim&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Giengen  (geplant)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Tiefe  Geothermie (Dossier im Wiki verlinken)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Wenn  regionale Potenziale vorhanden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erdwärme durch tiefe Geothermie&#039;&#039;&#039; nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten: Tiefenbohrung sind teuer und bergen  Risiko, dass öfter gebohrt werden muss. Vollkosten Wärmebereitstellung bei  drei bis 11 Cent pro kWh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken: Durch Bohrungen, Fündigkeitsrisiko je  nach Lage hoch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit: Grundlastfähige  Wärmequelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen: Keine THG im Betrieb, Dauer von  Planung bis Betrieb jedoch lang (daher längerer Zeitraum bis Fossile  verdrängt werden)&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Graben-Neudorf  (geplant, Kosten voraussichtlich 10 – 12 Mio. €)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Oberflächennahe  Geothermie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Kurze  Beschreibung. Vor- und Nachteile inkl. grobe Kosteneinschätzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Freiflächen-Solarthermie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Solare Wärme  mit Solarthermie&#039;&#039;&#039; ausbauen, eher in Freiflächen um xxyy m², viel  Platzbedarf (eher geringes Potential). Außerdem auf Dächern ausbauen (z.B.  für Quartierslösungen in Kombination mit Großwärmepumpen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o    günstig (Investition 290€/kWth, M/O-Kosten 1,2%  Invest Fraunhofer 2020);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o    Flächenverfügbarkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o    Ggf. teure Flächen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o    Wenig Wärme im Winter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o    In Kombination mit Saisonalspeicher (Kosten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen: keine, Technik ist da, kann  sofort umgebaut werden&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Steinheim (BaWü)&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ludwigsburg (BaWü)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Saisonale Wärmespeicher&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Aufbau von  saisonalen Speichern&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bau mehrerer um xxxyyy m³&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einschätzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Speicher sind sehr flächeneffizient. Im Winter, wenn wir keinen  EE-Strom haben, zu nutzen. Wenn der Wind dann weht, kann der Speicher wieder  aufgefüllt werden.  Je größer, desto günstiger. Teilweise halbieren sich die Kosten  bei Verdopplung der Größe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten: vermutlich sehr teuer, 139€/m³  (Fraunhofer 2020)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bracht  (Hessen)&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mehldorf&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hechingen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rostock&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Meldorf (erster Erdbeckenspeicher in DE nach  dänischem Vorbild)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Puffer-  Wärmespeicher&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Aufbau von Pufferspeichern&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kostengünstige Leitungsverlegung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenig Wärmeverluste&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Fokus muss Bestand sein. &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kaltes Wärmenetz&#039;&#039;&#039;[JH5] [JH6]&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-         Kosten:&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken: Einschätzung LEA: Tiefbaukosten: sehr  hoch. Eigentlich nur im Neubaugebiet sinnvoll (Steffen, LEA), außerdem  braucht man viele Handwerker. Es bringt zwar effizientere Stromnutzung, aber  hoher Aufwand. Außerdem: Betreiber finden ist sehr schwer. Empfehlung: Warme  Wärmenetze sind zu priorisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Eingeschränkt empfohlene Erschließung folgender erneuerbarer Wärmequellen und – speicher&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#f1c232; border:1px solid #93c47d&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Wärmeanwendungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Erläuterungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bewertung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Industrielle  Abwärme&#039;&#039;&#039;[Ga7]&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Empfehlenswert,  aber (erwartete) Verfügbarkeit prüfen.&#039;&#039;&#039; Etwaige reduzierte Verfügbarkeit der  zukünftigen Abwärme (durch stetige Industrietransformation)  mitberücksichtigen. Andere Abwärme (Serverabwärme o.ä.) uneingeschränkt  empfehlenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Strom in Power-To-Heat-Anlagen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Begrenzt  empfehlenswert: Wärmeerzeugung aus Strom in Power-To-Heat-Anlagen&#039;&#039;&#039;. Nur bei  Stromüberschuss zu empfehlen, weil Erzeugung einen geringen Wirkungsgrad hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt  xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Pellets,  Holz, Stroh, Biogas&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;In seltenen  Fällen und nur begrenzt empfehlenswert.&#039;&#039;&#039; Sie sind kostbar und gering verfügbar,  Verbrennung versucht Emissionen. Nur für Spitzenlast nutzbar und in Kommunen,  wo andere Wärmequellen (Gewässerwärme oder Tiefengeothermie) nicht oder kaum  nutzbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Müll-,  Klärschlamm und Restholzverbrennung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;In seltenen  Fällen und nur begrenzt empfehlenswert: Müll&#039;&#039;&#039;[WT8] [JH9] &#039;&#039;&#039;-, Klärschlamm oder Restholzverbrennung  erzeugen Emissionen und&#039;&#039;&#039; sollten limitiert sein (max. xy %). Besser  Klärschlammpyrolyse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|Siehe z.B.  Pyrolyse-Anlage in Niederfrohna&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Nicht empfohlene Erschließung folgender erneuerbarer Wärmequellen und – speicher&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:lightred; border:1px solid lightred&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Wärmeanwendungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Erläuterungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Blauer Wasserstoff&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Ok laut GEG,  aber schlecht fürs Klima&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Grüner Wasserstoff und E-Methan&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Hohe  Wärmegestehungskosten (ineffizient, Import von grünem Wasserstoff, etc.) und hohe  kumulierte THG-Emissionen (bis zur Umstellung). Zusätzlich große  Nutzungskonkurrenzen mit Industrie und Schwerverkehr, da Wasserstoff knapp  bleibt. Abwärme bei Produktion aber nutzbar. Zuerst andere  Wärmeversorgungsarten prüfen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Empfohlene_Erschlie%C3%9Fung_folgender_erneuerbarer_W%C3%A4rmequellen_und_%E2%80%93_speicher&amp;diff=14500</id>
		<title>LocalZero:Empfohlene Erschließung folgender erneuerbarer Wärmequellen und – speicher</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Empfohlene_Erschlie%C3%9Fung_folgender_erneuerbarer_W%C3%A4rmequellen_und_%E2%80%93_speicher&amp;diff=14500"/>
		<updated>2024-02-07T13:31:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: /* Nicht empfohlene Erschließung folgender erneuerbarer Wärmequellen und – speicher */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Herzstück der Wärmeplanung ist die &#039;&#039;&#039;Erstellung der Potenzialberechnungen (§ 16), darauf aufbauend die Identifikation von Wärmeanwendungen für die Erstellung des Zielszenarios (§ 17) und die Einteilung des beplanten Gebiets in voraussichtliche Wärmeversorgungsgebiete (§ 18)&#039;&#039;&#039;. Hier geht es um die Wärmeversorgung der Zukunft. Wie werden wir unsere Wärmenetze klimaneutral betreiben? Hier kommen einige Wärmequellen in Frage. LocalZero sortiert die unterschiedlichen Wärmeanwendungen in drei Kategorien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1) Empfohlene Wärmeanwendungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2) Bedingt empfohlene Wärmeanwendungen und&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3) nicht empfohlene Wärmeanwendungen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich gilt: je effizienter und je regionaler, desto besser das Potenzial. Bei der Ausweisung der voraussichtlicheren Wärmeversorgungsgebiete kommt es laut Wärmeplanungsgesetz auf diese Indikatoren an, anhand derer die Wärmequellen hier auch bewertet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Geringe Wärmegestehungskosten (Investitionskosten + Betriebskosten)[JH1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Geringe Realisierungsrisiken (inkl. Verfügbarkeit in Zukunft)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Hohes Maß an Versorgungssicherheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Geringe kumulierte THG-Emissionen bis Zieljahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir geben euch eine qualitative Einschätzung für jeden der vier Indikatoren über die jeweilige Wärmeanwendung. Letztendlich lassen sich in vielen Fällen keine endgültigen Einschätzungen im Vorhinein geben, die Einschätzung sind daher als Gesprächsgrundlage und zum fachlichen Nachfragen gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Empfohlene Wärmeanwendungen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#93c47d; border:1px solid #93c47d&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Wärmeanwendungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Erläuterungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Gutes  Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bewertung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Nutzung von  Umweltwärme mittels Großwärmepumpen&#039;&#039;&#039;[Ga2]&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Luft-Wärmepumpen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten[WT3] :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen: &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bewertung  gesamt (typische pro/contra Argumente)?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Nutzung von  Umweltwärme mittels Großwärmepumpen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Abwasser-Wärme&#039;&#039;&#039; nutzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-          Kosten: relativ hoher Invest-Aufwand (frühzeitig um Investor  kümmern!) bei nachträglicher Realisierung, günstiger, wenn Arbeiten am  Kanalnetz anstehen (laufende Kosten?). Sehr effiziente Wärmegewinnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken: gering&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit: hoch, selbst im Winter  noch 10 – 15 Grad konstante Abwärme zu erwarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen: keine im Betrieb, grüner Strom  für WP&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schorndorf?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ilsfeld?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Wärmespiel  DBU&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Nutzung von  Umweltwärme mittels Großwärmepumpen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Wenn  regionale Potenziale verfügbar: &#039;&#039;&#039;Gewässer-Wärme&#039;&#039;&#039; aus &#039;&#039;&#039;Seen oder  Flüssen&#039;&#039;&#039; nutzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-          Kosten: Sehr effiziente Wärmegewinnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken: gering&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit: Schwankungen durch  Verfügbarkeit von z.B. Flusswasser; braucht Mindesttemperatur [JH4] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen: keine im Betrieb, grüner Strom  für WP &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Mannheim&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Giengen  (geplant)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Tiefe  Geothermie (Dossier im Wiki verlinken)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Wenn  regionale Potenziale vorhanden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erdwärme durch tiefe Geothermie&#039;&#039;&#039; nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten: Tiefenbohrung sind teuer und bergen  Risiko, dass öfter gebohrt werden muss. Vollkosten Wärmebereitstellung bei  drei bis 11 Cent pro kWh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken: Durch Bohrungen, Fündigkeitsrisiko je  nach Lage hoch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit: Grundlastfähige  Wärmequelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen: Keine THG im Betrieb, Dauer von  Planung bis Betrieb jedoch lang (daher längerer Zeitraum bis Fossile  verdrängt werden)&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Graben-Neudorf  (geplant, Kosten voraussichtlich 10 – 12 Mio. €)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Oberflächennahe  Geothermie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Kurze  Beschreibung. Vor- und Nachteile inkl. grobe Kosteneinschätzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Freiflächen-Solarthermie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Solare Wärme  mit Solarthermie&#039;&#039;&#039; ausbauen, eher in Freiflächen um xxyy m², viel  Platzbedarf (eher geringes Potential). Außerdem auf Dächern ausbauen (z.B.  für Quartierslösungen in Kombination mit Großwärmepumpen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o    günstig (Investition 290€/kWth, M/O-Kosten 1,2%  Invest Fraunhofer 2020);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o    Flächenverfügbarkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o    Ggf. teure Flächen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o    Wenig Wärme im Winter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o    In Kombination mit Saisonalspeicher (Kosten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen: keine, Technik ist da, kann  sofort umgebaut werden&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Steinheim (BaWü)&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ludwigsburg (BaWü)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Saisonale Wärmespeicher&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Aufbau von  saisonalen Speichern&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bau mehrerer um xxxyyy m³&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einschätzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Speicher sind sehr flächeneffizient. Im Winter, wenn wir keinen  EE-Strom haben, zu nutzen. Wenn der Wind dann weht, kann der Speicher wieder  aufgefüllt werden.  Je größer, desto günstiger. Teilweise halbieren sich die Kosten  bei Verdopplung der Größe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten: vermutlich sehr teuer, 139€/m³  (Fraunhofer 2020)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bracht  (Hessen)&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mehldorf&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hechingen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rostock&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Meldorf (erster Erdbeckenspeicher in DE nach  dänischem Vorbild)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Puffer-  Wärmespeicher&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Aufbau von Pufferspeichern&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kostengünstige Leitungsverlegung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenig Wärmeverluste&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Fokus muss Bestand sein. &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kaltes Wärmenetz&#039;&#039;&#039;[JH5] [JH6]&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-         Kosten:&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken: Einschätzung LEA: Tiefbaukosten: sehr  hoch. Eigentlich nur im Neubaugebiet sinnvoll (Steffen, LEA), außerdem  braucht man viele Handwerker. Es bringt zwar effizientere Stromnutzung, aber  hoher Aufwand. Außerdem: Betreiber finden ist sehr schwer. Empfehlung: Warme  Wärmenetze sind zu priorisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Eingeschränkt empfohlene Erschließung folgender erneuerbarer Wärmequellen und – speicher&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#f1c232; border:1px solid #93c47d&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Wärmeanwendungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Erläuterungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bewertung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Industrielle  Abwärme&#039;&#039;&#039;[Ga7]&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Empfehlenswert,  aber (erwartete) Verfügbarkeit prüfen.&#039;&#039;&#039; Etwaige reduzierte Verfügbarkeit der  zukünftigen Abwärme (durch stetige Industrietransformation)  mitberücksichtigen. Andere Abwärme (Serverabwärme o.ä.) uneingeschränkt  empfehlenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Strom in Power-To-Heat-Anlagen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Begrenzt  empfehlenswert: Wärmeerzeugung aus Strom in Power-To-Heat-Anlagen&#039;&#039;&#039;. Nur bei  Stromüberschuss zu empfehlen, weil Erzeugung einen geringen Wirkungsgrad hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt  xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Pellets,  Holz, Stroh, Biogas&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;In seltenen  Fällen und nur begrenzt empfehlenswert.&#039;&#039;&#039; Sie sind kostbar und gering verfügbar,  Verbrennung versucht Emissionen. Nur für Spitzenlast nutzbar und in Kommunen,  wo andere Wärmequellen (Gewässerwärme oder Tiefengeothermie) nicht oder kaum  nutzbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Müll-,  Klärschlamm und Restholzverbrennung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;In seltenen  Fällen und nur begrenzt empfehlenswert: Müll&#039;&#039;&#039;[WT8] [JH9] &#039;&#039;&#039;-, Klärschlamm oder Restholzverbrennung  erzeugen Emissionen und&#039;&#039;&#039; sollten limitiert sein (max. xy %). Besser  Klärschlammpyrolyse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|Siehe z.B.  Pyrolyse-Anlage in Niederfrohna&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Nicht empfohlene Erschließung folgender erneuerbarer Wärmequellen und – speicher&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:red; border:1px solid red&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Wärmeanwendungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Erläuterungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Blauer Wasserstoff&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Ok laut GEG,  aber schlecht fürs Klima&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Grüner Wasserstoff und E-Methan&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Hohe  Wärmegestehungskosten (ineffizient, Import von grünem Wasserstoff, etc.) und hohe  kumulierte THG-Emissionen (bis zur Umstellung). Zusätzlich große  Nutzungskonkurrenzen mit Industrie und Schwerverkehr, da Wasserstoff knapp  bleibt. Abwärme bei Produktion aber nutzbar. Zuerst andere  Wärmeversorgungsarten prüfen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Empfohlene_Erschlie%C3%9Fung_folgender_erneuerbarer_W%C3%A4rmequellen_und_%E2%80%93_speicher&amp;diff=14499</id>
		<title>LocalZero:Empfohlene Erschließung folgender erneuerbarer Wärmequellen und – speicher</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Empfohlene_Erschlie%C3%9Fung_folgender_erneuerbarer_W%C3%A4rmequellen_und_%E2%80%93_speicher&amp;diff=14499"/>
		<updated>2024-02-07T13:30:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: /* Empfohlene Wärmeanwendungen */ farbe nochmal ändern&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Herzstück der Wärmeplanung ist die &#039;&#039;&#039;Erstellung der Potenzialberechnungen (§ 16), darauf aufbauend die Identifikation von Wärmeanwendungen für die Erstellung des Zielszenarios (§ 17) und die Einteilung des beplanten Gebiets in voraussichtliche Wärmeversorgungsgebiete (§ 18)&#039;&#039;&#039;. Hier geht es um die Wärmeversorgung der Zukunft. Wie werden wir unsere Wärmenetze klimaneutral betreiben? Hier kommen einige Wärmequellen in Frage. LocalZero sortiert die unterschiedlichen Wärmeanwendungen in drei Kategorien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1) Empfohlene Wärmeanwendungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2) Bedingt empfohlene Wärmeanwendungen und&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3) nicht empfohlene Wärmeanwendungen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich gilt: je effizienter und je regionaler, desto besser das Potenzial. Bei der Ausweisung der voraussichtlicheren Wärmeversorgungsgebiete kommt es laut Wärmeplanungsgesetz auf diese Indikatoren an, anhand derer die Wärmequellen hier auch bewertet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Geringe Wärmegestehungskosten (Investitionskosten + Betriebskosten)[JH1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Geringe Realisierungsrisiken (inkl. Verfügbarkeit in Zukunft)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Hohes Maß an Versorgungssicherheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Geringe kumulierte THG-Emissionen bis Zieljahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir geben euch eine qualitative Einschätzung für jeden der vier Indikatoren über die jeweilige Wärmeanwendung. Letztendlich lassen sich in vielen Fällen keine endgültigen Einschätzungen im Vorhinein geben, die Einschätzung sind daher als Gesprächsgrundlage und zum fachlichen Nachfragen gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Empfohlene Wärmeanwendungen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#93c47d; border:1px solid #93c47d&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Wärmeanwendungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Erläuterungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Gutes  Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bewertung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Nutzung von  Umweltwärme mittels Großwärmepumpen&#039;&#039;&#039;[Ga2]&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Luft-Wärmepumpen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten[WT3] :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen: &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bewertung  gesamt (typische pro/contra Argumente)?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Nutzung von  Umweltwärme mittels Großwärmepumpen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Abwasser-Wärme&#039;&#039;&#039; nutzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-          Kosten: relativ hoher Invest-Aufwand (frühzeitig um Investor  kümmern!) bei nachträglicher Realisierung, günstiger, wenn Arbeiten am  Kanalnetz anstehen (laufende Kosten?). Sehr effiziente Wärmegewinnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken: gering&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit: hoch, selbst im Winter  noch 10 – 15 Grad konstante Abwärme zu erwarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen: keine im Betrieb, grüner Strom  für WP&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schorndorf?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ilsfeld?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Wärmespiel  DBU&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Nutzung von  Umweltwärme mittels Großwärmepumpen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Wenn  regionale Potenziale verfügbar: &#039;&#039;&#039;Gewässer-Wärme&#039;&#039;&#039; aus &#039;&#039;&#039;Seen oder  Flüssen&#039;&#039;&#039; nutzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-          Kosten: Sehr effiziente Wärmegewinnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken: gering&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit: Schwankungen durch  Verfügbarkeit von z.B. Flusswasser; braucht Mindesttemperatur [JH4] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen: keine im Betrieb, grüner Strom  für WP &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Mannheim&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Giengen  (geplant)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Tiefe  Geothermie (Dossier im Wiki verlinken)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Wenn  regionale Potenziale vorhanden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erdwärme durch tiefe Geothermie&#039;&#039;&#039; nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten: Tiefenbohrung sind teuer und bergen  Risiko, dass öfter gebohrt werden muss. Vollkosten Wärmebereitstellung bei  drei bis 11 Cent pro kWh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken: Durch Bohrungen, Fündigkeitsrisiko je  nach Lage hoch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit: Grundlastfähige  Wärmequelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen: Keine THG im Betrieb, Dauer von  Planung bis Betrieb jedoch lang (daher längerer Zeitraum bis Fossile  verdrängt werden)&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Graben-Neudorf  (geplant, Kosten voraussichtlich 10 – 12 Mio. €)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Oberflächennahe  Geothermie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Kurze  Beschreibung. Vor- und Nachteile inkl. grobe Kosteneinschätzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Freiflächen-Solarthermie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Solare Wärme  mit Solarthermie&#039;&#039;&#039; ausbauen, eher in Freiflächen um xxyy m², viel  Platzbedarf (eher geringes Potential). Außerdem auf Dächern ausbauen (z.B.  für Quartierslösungen in Kombination mit Großwärmepumpen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o    günstig (Investition 290€/kWth, M/O-Kosten 1,2%  Invest Fraunhofer 2020);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o    Flächenverfügbarkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o    Ggf. teure Flächen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o    Wenig Wärme im Winter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o    In Kombination mit Saisonalspeicher (Kosten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen: keine, Technik ist da, kann  sofort umgebaut werden&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Steinheim (BaWü)&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ludwigsburg (BaWü)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Saisonale Wärmespeicher&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Aufbau von  saisonalen Speichern&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bau mehrerer um xxxyyy m³&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einschätzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Speicher sind sehr flächeneffizient. Im Winter, wenn wir keinen  EE-Strom haben, zu nutzen. Wenn der Wind dann weht, kann der Speicher wieder  aufgefüllt werden.  Je größer, desto günstiger. Teilweise halbieren sich die Kosten  bei Verdopplung der Größe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten: vermutlich sehr teuer, 139€/m³  (Fraunhofer 2020)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bracht  (Hessen)&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mehldorf&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hechingen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rostock&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Meldorf (erster Erdbeckenspeicher in DE nach  dänischem Vorbild)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Puffer-  Wärmespeicher&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Aufbau von Pufferspeichern&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kostengünstige Leitungsverlegung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenig Wärmeverluste&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Fokus muss Bestand sein. &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kaltes Wärmenetz&#039;&#039;&#039;[JH5] [JH6]&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-         Kosten:&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken: Einschätzung LEA: Tiefbaukosten: sehr  hoch. Eigentlich nur im Neubaugebiet sinnvoll (Steffen, LEA), außerdem  braucht man viele Handwerker. Es bringt zwar effizientere Stromnutzung, aber  hoher Aufwand. Außerdem: Betreiber finden ist sehr schwer. Empfehlung: Warme  Wärmenetze sind zu priorisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Eingeschränkt empfohlene Erschließung folgender erneuerbarer Wärmequellen und – speicher&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#f1c232; border:1px solid #93c47d&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Wärmeanwendungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Erläuterungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bewertung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Industrielle  Abwärme&#039;&#039;&#039;[Ga7]&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Empfehlenswert,  aber (erwartete) Verfügbarkeit prüfen.&#039;&#039;&#039; Etwaige reduzierte Verfügbarkeit der  zukünftigen Abwärme (durch stetige Industrietransformation)  mitberücksichtigen. Andere Abwärme (Serverabwärme o.ä.) uneingeschränkt  empfehlenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Strom in Power-To-Heat-Anlagen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Begrenzt  empfehlenswert: Wärmeerzeugung aus Strom in Power-To-Heat-Anlagen&#039;&#039;&#039;. Nur bei  Stromüberschuss zu empfehlen, weil Erzeugung einen geringen Wirkungsgrad hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt  xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Pellets,  Holz, Stroh, Biogas&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;In seltenen  Fällen und nur begrenzt empfehlenswert.&#039;&#039;&#039; Sie sind kostbar und gering verfügbar,  Verbrennung versucht Emissionen. Nur für Spitzenlast nutzbar und in Kommunen,  wo andere Wärmequellen (Gewässerwärme oder Tiefengeothermie) nicht oder kaum  nutzbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Müll-,  Klärschlamm und Restholzverbrennung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;In seltenen  Fällen und nur begrenzt empfehlenswert: Müll&#039;&#039;&#039;[WT8] [JH9] &#039;&#039;&#039;-, Klärschlamm oder Restholzverbrennung  erzeugen Emissionen und&#039;&#039;&#039; sollten limitiert sein (max. xy %). Besser  Klärschlammpyrolyse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|Siehe z.B.  Pyrolyse-Anlage in Niederfrohna&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Nicht empfohlene Erschließung folgender erneuerbarer Wärmequellen und – speicher&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#f1c232; border:1px solid #93c47d&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Wärmeanwendungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Erläuterungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Blauer Wasserstoff&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Ok laut GEG,  aber schlecht fürs Klima&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Grüner Wasserstoff und E-Methan&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Hohe  Wärmegestehungskosten (ineffizient, Import von grünem Wasserstoff, etc.) und hohe  kumulierte THG-Emissionen (bis zur Umstellung). Zusätzlich große  Nutzungskonkurrenzen mit Industrie und Schwerverkehr, da Wasserstoff knapp  bleibt. Abwärme bei Produktion aber nutzbar. Zuerst andere  Wärmeversorgungsarten prüfen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Empfohlene_Erschlie%C3%9Fung_folgender_erneuerbarer_W%C3%A4rmequellen_und_%E2%80%93_speicher&amp;diff=14498</id>
		<title>LocalZero:Empfohlene Erschließung folgender erneuerbarer Wärmequellen und – speicher</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Empfohlene_Erschlie%C3%9Fung_folgender_erneuerbarer_W%C3%A4rmequellen_und_%E2%80%93_speicher&amp;diff=14498"/>
		<updated>2024-02-07T13:29:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: /* Empfohlene Wärmeanwendungen */ farbe ändern&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Herzstück der Wärmeplanung ist die &#039;&#039;&#039;Erstellung der Potenzialberechnungen (§ 16), darauf aufbauend die Identifikation von Wärmeanwendungen für die Erstellung des Zielszenarios (§ 17) und die Einteilung des beplanten Gebiets in voraussichtliche Wärmeversorgungsgebiete (§ 18)&#039;&#039;&#039;. Hier geht es um die Wärmeversorgung der Zukunft. Wie werden wir unsere Wärmenetze klimaneutral betreiben? Hier kommen einige Wärmequellen in Frage. LocalZero sortiert die unterschiedlichen Wärmeanwendungen in drei Kategorien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1) Empfohlene Wärmeanwendungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2) Bedingt empfohlene Wärmeanwendungen und&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3) nicht empfohlene Wärmeanwendungen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich gilt: je effizienter und je regionaler, desto besser das Potenzial. Bei der Ausweisung der voraussichtlicheren Wärmeversorgungsgebiete kommt es laut Wärmeplanungsgesetz auf diese Indikatoren an, anhand derer die Wärmequellen hier auch bewertet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Geringe Wärmegestehungskosten (Investitionskosten + Betriebskosten)[JH1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Geringe Realisierungsrisiken (inkl. Verfügbarkeit in Zukunft)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Hohes Maß an Versorgungssicherheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Geringe kumulierte THG-Emissionen bis Zieljahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir geben euch eine qualitative Einschätzung für jeden der vier Indikatoren über die jeweilige Wärmeanwendung. Letztendlich lassen sich in vielen Fällen keine endgültigen Einschätzungen im Vorhinein geben, die Einschätzung sind daher als Gesprächsgrundlage und zum fachlichen Nachfragen gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Empfohlene Wärmeanwendungen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:lightgreen; border:1px solid lightgreen&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Wärmeanwendungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Erläuterungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Gutes  Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bewertung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Nutzung von  Umweltwärme mittels Großwärmepumpen&#039;&#039;&#039;[Ga2]&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Luft-Wärmepumpen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten[WT3] :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen: &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bewertung  gesamt (typische pro/contra Argumente)?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Nutzung von  Umweltwärme mittels Großwärmepumpen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Abwasser-Wärme&#039;&#039;&#039; nutzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-          Kosten: relativ hoher Invest-Aufwand (frühzeitig um Investor  kümmern!) bei nachträglicher Realisierung, günstiger, wenn Arbeiten am  Kanalnetz anstehen (laufende Kosten?). Sehr effiziente Wärmegewinnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken: gering&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit: hoch, selbst im Winter  noch 10 – 15 Grad konstante Abwärme zu erwarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen: keine im Betrieb, grüner Strom  für WP&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schorndorf?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ilsfeld?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Wärmespiel  DBU&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Nutzung von  Umweltwärme mittels Großwärmepumpen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Wenn  regionale Potenziale verfügbar: &#039;&#039;&#039;Gewässer-Wärme&#039;&#039;&#039; aus &#039;&#039;&#039;Seen oder  Flüssen&#039;&#039;&#039; nutzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-          Kosten: Sehr effiziente Wärmegewinnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken: gering&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit: Schwankungen durch  Verfügbarkeit von z.B. Flusswasser; braucht Mindesttemperatur [JH4] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen: keine im Betrieb, grüner Strom  für WP &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Mannheim&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Giengen  (geplant)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Tiefe  Geothermie (Dossier im Wiki verlinken)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Wenn  regionale Potenziale vorhanden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erdwärme durch tiefe Geothermie&#039;&#039;&#039; nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten: Tiefenbohrung sind teuer und bergen  Risiko, dass öfter gebohrt werden muss. Vollkosten Wärmebereitstellung bei  drei bis 11 Cent pro kWh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken: Durch Bohrungen, Fündigkeitsrisiko je  nach Lage hoch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit: Grundlastfähige  Wärmequelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen: Keine THG im Betrieb, Dauer von  Planung bis Betrieb jedoch lang (daher längerer Zeitraum bis Fossile  verdrängt werden)&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Graben-Neudorf  (geplant, Kosten voraussichtlich 10 – 12 Mio. €)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Oberflächennahe  Geothermie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Kurze  Beschreibung. Vor- und Nachteile inkl. grobe Kosteneinschätzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Freiflächen-Solarthermie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Solare Wärme  mit Solarthermie&#039;&#039;&#039; ausbauen, eher in Freiflächen um xxyy m², viel  Platzbedarf (eher geringes Potential). Außerdem auf Dächern ausbauen (z.B.  für Quartierslösungen in Kombination mit Großwärmepumpen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o    günstig (Investition 290€/kWth, M/O-Kosten 1,2%  Invest Fraunhofer 2020);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o    Flächenverfügbarkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o    Ggf. teure Flächen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o    Wenig Wärme im Winter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o    In Kombination mit Saisonalspeicher (Kosten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen: keine, Technik ist da, kann  sofort umgebaut werden&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Steinheim (BaWü)&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ludwigsburg (BaWü)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Saisonale Wärmespeicher&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Aufbau von  saisonalen Speichern&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bau mehrerer um xxxyyy m³&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einschätzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Speicher sind sehr flächeneffizient. Im Winter, wenn wir keinen  EE-Strom haben, zu nutzen. Wenn der Wind dann weht, kann der Speicher wieder  aufgefüllt werden.  Je größer, desto günstiger. Teilweise halbieren sich die Kosten  bei Verdopplung der Größe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten: vermutlich sehr teuer, 139€/m³  (Fraunhofer 2020)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bracht  (Hessen)&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mehldorf&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hechingen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rostock&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Meldorf (erster Erdbeckenspeicher in DE nach  dänischem Vorbild)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Puffer-  Wärmespeicher&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Aufbau von Pufferspeichern&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kostengünstige Leitungsverlegung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenig Wärmeverluste&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Fokus muss Bestand sein. &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kaltes Wärmenetz&#039;&#039;&#039;[JH5] [JH6]&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-         Kosten:&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken: Einschätzung LEA: Tiefbaukosten: sehr  hoch. Eigentlich nur im Neubaugebiet sinnvoll (Steffen, LEA), außerdem  braucht man viele Handwerker. Es bringt zwar effizientere Stromnutzung, aber  hoher Aufwand. Außerdem: Betreiber finden ist sehr schwer. Empfehlung: Warme  Wärmenetze sind zu priorisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Eingeschränkt empfohlene Erschließung folgender erneuerbarer Wärmequellen und – speicher&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#f1c232; border:1px solid #93c47d&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Wärmeanwendungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Erläuterungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bewertung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Industrielle  Abwärme&#039;&#039;&#039;[Ga7]&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Empfehlenswert,  aber (erwartete) Verfügbarkeit prüfen.&#039;&#039;&#039; Etwaige reduzierte Verfügbarkeit der  zukünftigen Abwärme (durch stetige Industrietransformation)  mitberücksichtigen. Andere Abwärme (Serverabwärme o.ä.) uneingeschränkt  empfehlenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Strom in Power-To-Heat-Anlagen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Begrenzt  empfehlenswert: Wärmeerzeugung aus Strom in Power-To-Heat-Anlagen&#039;&#039;&#039;. Nur bei  Stromüberschuss zu empfehlen, weil Erzeugung einen geringen Wirkungsgrad hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt  xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Pellets,  Holz, Stroh, Biogas&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;In seltenen  Fällen und nur begrenzt empfehlenswert.&#039;&#039;&#039; Sie sind kostbar und gering verfügbar,  Verbrennung versucht Emissionen. Nur für Spitzenlast nutzbar und in Kommunen,  wo andere Wärmequellen (Gewässerwärme oder Tiefengeothermie) nicht oder kaum  nutzbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Müll-,  Klärschlamm und Restholzverbrennung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;In seltenen  Fällen und nur begrenzt empfehlenswert: Müll&#039;&#039;&#039;[WT8] [JH9] &#039;&#039;&#039;-, Klärschlamm oder Restholzverbrennung  erzeugen Emissionen und&#039;&#039;&#039; sollten limitiert sein (max. xy %). Besser  Klärschlammpyrolyse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|Siehe z.B.  Pyrolyse-Anlage in Niederfrohna&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Nicht empfohlene Erschließung folgender erneuerbarer Wärmequellen und – speicher&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#f1c232; border:1px solid #93c47d&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Wärmeanwendungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Erläuterungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Blauer Wasserstoff&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Ok laut GEG,  aber schlecht fürs Klima&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Grüner Wasserstoff und E-Methan&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Hohe  Wärmegestehungskosten (ineffizient, Import von grünem Wasserstoff, etc.) und hohe  kumulierte THG-Emissionen (bis zur Umstellung). Zusätzlich große  Nutzungskonkurrenzen mit Industrie und Schwerverkehr, da Wasserstoff knapp  bleibt. Abwärme bei Produktion aber nutzbar. Zuerst andere  Wärmeversorgungsarten prüfen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Empfohlene_Erschlie%C3%9Fung_folgender_erneuerbarer_W%C3%A4rmequellen_und_%E2%80%93_speicher&amp;diff=14497</id>
		<title>LocalZero:Empfohlene Erschließung folgender erneuerbarer Wärmequellen und – speicher</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Empfohlene_Erschlie%C3%9Fung_folgender_erneuerbarer_W%C3%A4rmequellen_und_%E2%80%93_speicher&amp;diff=14497"/>
		<updated>2024-02-07T13:29:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: formatierung tabellen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Herzstück der Wärmeplanung ist die &#039;&#039;&#039;Erstellung der Potenzialberechnungen (§ 16), darauf aufbauend die Identifikation von Wärmeanwendungen für die Erstellung des Zielszenarios (§ 17) und die Einteilung des beplanten Gebiets in voraussichtliche Wärmeversorgungsgebiete (§ 18)&#039;&#039;&#039;. Hier geht es um die Wärmeversorgung der Zukunft. Wie werden wir unsere Wärmenetze klimaneutral betreiben? Hier kommen einige Wärmequellen in Frage. LocalZero sortiert die unterschiedlichen Wärmeanwendungen in drei Kategorien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1) Empfohlene Wärmeanwendungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2) Bedingt empfohlene Wärmeanwendungen und&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3) nicht empfohlene Wärmeanwendungen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich gilt: je effizienter und je regionaler, desto besser das Potenzial. Bei der Ausweisung der voraussichtlicheren Wärmeversorgungsgebiete kommt es laut Wärmeplanungsgesetz auf diese Indikatoren an, anhand derer die Wärmequellen hier auch bewertet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Geringe Wärmegestehungskosten (Investitionskosten + Betriebskosten)[JH1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Geringe Realisierungsrisiken (inkl. Verfügbarkeit in Zukunft)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Hohes Maß an Versorgungssicherheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Geringe kumulierte THG-Emissionen bis Zieljahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir geben euch eine qualitative Einschätzung für jeden der vier Indikatoren über die jeweilige Wärmeanwendung. Letztendlich lassen sich in vielen Fällen keine endgültigen Einschätzungen im Vorhinein geben, die Einschätzung sind daher als Gesprächsgrundlage und zum fachlichen Nachfragen gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Empfohlene Wärmeanwendungen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#f1c232; border:1px solid #93c47d&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Wärmeanwendungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Erläuterungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Gutes  Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bewertung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Nutzung von  Umweltwärme mittels Großwärmepumpen&#039;&#039;&#039;[Ga2]&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Luft-Wärmepumpen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten[WT3] :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen: &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bewertung  gesamt (typische pro/contra Argumente)?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Nutzung von  Umweltwärme mittels Großwärmepumpen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Abwasser-Wärme&#039;&#039;&#039; nutzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-          Kosten: relativ hoher Invest-Aufwand (frühzeitig um Investor  kümmern!) bei nachträglicher Realisierung, günstiger, wenn Arbeiten am  Kanalnetz anstehen (laufende Kosten?). Sehr effiziente Wärmegewinnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken: gering&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit: hoch, selbst im Winter  noch 10 – 15 Grad konstante Abwärme zu erwarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen: keine im Betrieb, grüner Strom  für WP&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schorndorf?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ilsfeld?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Wärmespiel  DBU&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Nutzung von  Umweltwärme mittels Großwärmepumpen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Wenn  regionale Potenziale verfügbar: &#039;&#039;&#039;Gewässer-Wärme&#039;&#039;&#039; aus &#039;&#039;&#039;Seen oder  Flüssen&#039;&#039;&#039; nutzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-          Kosten: Sehr effiziente Wärmegewinnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken: gering&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit: Schwankungen durch  Verfügbarkeit von z.B. Flusswasser; braucht Mindesttemperatur [JH4] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen: keine im Betrieb, grüner Strom  für WP &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Mannheim&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Giengen  (geplant)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Tiefe  Geothermie (Dossier im Wiki verlinken)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Wenn  regionale Potenziale vorhanden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erdwärme durch tiefe Geothermie&#039;&#039;&#039; nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten: Tiefenbohrung sind teuer und bergen  Risiko, dass öfter gebohrt werden muss. Vollkosten Wärmebereitstellung bei  drei bis 11 Cent pro kWh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken: Durch Bohrungen, Fündigkeitsrisiko je  nach Lage hoch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit: Grundlastfähige  Wärmequelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen: Keine THG im Betrieb, Dauer von  Planung bis Betrieb jedoch lang (daher längerer Zeitraum bis Fossile  verdrängt werden)&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Graben-Neudorf  (geplant, Kosten voraussichtlich 10 – 12 Mio. €)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Oberflächennahe  Geothermie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Kurze  Beschreibung. Vor- und Nachteile inkl. grobe Kosteneinschätzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Freiflächen-Solarthermie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Solare Wärme  mit Solarthermie&#039;&#039;&#039; ausbauen, eher in Freiflächen um xxyy m², viel  Platzbedarf (eher geringes Potential). Außerdem auf Dächern ausbauen (z.B.  für Quartierslösungen in Kombination mit Großwärmepumpen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o    günstig (Investition 290€/kWth, M/O-Kosten 1,2%  Invest Fraunhofer 2020);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o    Flächenverfügbarkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o    Ggf. teure Flächen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o    Wenig Wärme im Winter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o    In Kombination mit Saisonalspeicher (Kosten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen: keine, Technik ist da, kann  sofort umgebaut werden&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Steinheim (BaWü)&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ludwigsburg (BaWü)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Saisonale Wärmespeicher&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Aufbau von  saisonalen Speichern&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bau mehrerer um xxxyyy m³&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einschätzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Speicher sind sehr flächeneffizient. Im Winter, wenn wir keinen  EE-Strom haben, zu nutzen. Wenn der Wind dann weht, kann der Speicher wieder  aufgefüllt werden.  Je größer, desto günstiger. Teilweise halbieren sich die Kosten  bei Verdopplung der Größe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten: vermutlich sehr teuer, 139€/m³  (Fraunhofer 2020)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bracht  (Hessen)&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mehldorf&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hechingen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rostock&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Meldorf (erster Erdbeckenspeicher in DE nach  dänischem Vorbild)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Puffer-  Wärmespeicher&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Aufbau von Pufferspeichern&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kostengünstige Leitungsverlegung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenig Wärmeverluste&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Fokus muss Bestand sein. &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kaltes Wärmenetz&#039;&#039;&#039;[JH5] [JH6]&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-         Kosten:&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken: Einschätzung LEA: Tiefbaukosten: sehr  hoch. Eigentlich nur im Neubaugebiet sinnvoll (Steffen, LEA), außerdem  braucht man viele Handwerker. Es bringt zwar effizientere Stromnutzung, aber  hoher Aufwand. Außerdem: Betreiber finden ist sehr schwer. Empfehlung: Warme  Wärmenetze sind zu priorisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Eingeschränkt empfohlene Erschließung folgender erneuerbarer Wärmequellen und – speicher&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#f1c232; border:1px solid #93c47d&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Wärmeanwendungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Erläuterungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bewertung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Industrielle  Abwärme&#039;&#039;&#039;[Ga7]&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Empfehlenswert,  aber (erwartete) Verfügbarkeit prüfen.&#039;&#039;&#039; Etwaige reduzierte Verfügbarkeit der  zukünftigen Abwärme (durch stetige Industrietransformation)  mitberücksichtigen. Andere Abwärme (Serverabwärme o.ä.) uneingeschränkt  empfehlenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Strom in Power-To-Heat-Anlagen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Begrenzt  empfehlenswert: Wärmeerzeugung aus Strom in Power-To-Heat-Anlagen&#039;&#039;&#039;. Nur bei  Stromüberschuss zu empfehlen, weil Erzeugung einen geringen Wirkungsgrad hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt  xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Pellets,  Holz, Stroh, Biogas&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;In seltenen  Fällen und nur begrenzt empfehlenswert.&#039;&#039;&#039; Sie sind kostbar und gering verfügbar,  Verbrennung versucht Emissionen. Nur für Spitzenlast nutzbar und in Kommunen,  wo andere Wärmequellen (Gewässerwärme oder Tiefengeothermie) nicht oder kaum  nutzbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Müll-,  Klärschlamm und Restholzverbrennung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;In seltenen  Fällen und nur begrenzt empfehlenswert: Müll&#039;&#039;&#039;[WT8] [JH9] &#039;&#039;&#039;-, Klärschlamm oder Restholzverbrennung  erzeugen Emissionen und&#039;&#039;&#039; sollten limitiert sein (max. xy %). Besser  Klärschlammpyrolyse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|Siehe z.B.  Pyrolyse-Anlage in Niederfrohna&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Nicht empfohlene Erschließung folgender erneuerbarer Wärmequellen und – speicher&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#f1c232; border:1px solid #93c47d&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Wärmeanwendungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Erläuterungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Blauer Wasserstoff&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Ok laut GEG,  aber schlecht fürs Klima&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Grüner Wasserstoff und E-Methan&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Hohe  Wärmegestehungskosten (ineffizient, Import von grünem Wasserstoff, etc.) und hohe  kumulierte THG-Emissionen (bis zur Umstellung). Zusätzlich große  Nutzungskonkurrenzen mit Industrie und Schwerverkehr, da Wasserstoff knapp  bleibt. Abwärme bei Produktion aber nutzbar. Zuerst andere  Wärmeversorgungsarten prüfen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Empfohlene_Erschlie%C3%9Fung_folgender_erneuerbarer_W%C3%A4rmequellen_und_%E2%80%93_speicher&amp;diff=14496</id>
		<title>LocalZero:Empfohlene Erschließung folgender erneuerbarer Wärmequellen und – speicher</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Empfohlene_Erschlie%C3%9Fung_folgender_erneuerbarer_W%C3%A4rmequellen_und_%E2%80%93_speicher&amp;diff=14496"/>
		<updated>2024-02-07T13:23:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: erste tabelle formatiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Herzstück der Wärmeplanung ist die &#039;&#039;&#039;Erstellung der Potenzialberechnungen (§ 16), darauf aufbauend die Identifikation von Wärmeanwendungen für die Erstellung des Zielszenarios (§ 17) und die Einteilung des beplanten Gebiets in voraussichtliche Wärmeversorgungsgebiete (§ 18)&#039;&#039;&#039;. Hier geht es um die Wärmeversorgung der Zukunft. Wie werden wir unsere Wärmenetze klimaneutral betreiben? Hier kommen einige Wärmequellen in Frage. LocalZero sortiert die unterschiedlichen Wärmeanwendungen in drei Kategorien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;1) Empfohlene Wärmeanwendungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;2) Bedingt empfohlene Wärmeanwendungen und&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;3) nicht empfohlene Wärmeanwendungen&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich gilt: je effizienter und je regionaler, desto besser das Potenzial. Bei der Ausweisung der voraussichtlicheren Wärmeversorgungsgebiete kommt es laut Wärmeplanungsgesetz auf diese Indikatoren an, anhand derer die Wärmequellen hier auch bewertet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Geringe Wärmegestehungskosten (Investitionskosten + Betriebskosten)[JH1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Geringe Realisierungsrisiken (inkl. Verfügbarkeit in Zukunft)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Hohes Maß an Versorgungssicherheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Geringe kumulierte THG-Emissionen bis Zieljahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir geben euch eine qualitative Einschätzung für jeden der vier Indikatoren über die jeweilige Wärmeanwendung. Letztendlich lassen sich in vielen Fällen keine endgültigen Einschätzungen im Vorhinein geben, die Einschätzung sind daher als Gesprächsgrundlage und zum fachlichen Nachfragen gedacht.&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#f1c232; border:1px solid #93c47d&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Wärmeanwendungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Erläuterungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Gutes  Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bewertung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Nutzung von  Umweltwärme mittels Großwärmepumpen&#039;&#039;&#039;[Ga2]&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Luft-Wärmepumpen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten[WT3] :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen: &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bewertung  gesamt (typische pro/contra Argumente)?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Nutzung von  Umweltwärme mittels Großwärmepumpen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Abwasser-Wärme&#039;&#039;&#039; nutzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-          Kosten: relativ hoher Invest-Aufwand (frühzeitig um Investor  kümmern!) bei nachträglicher Realisierung, günstiger, wenn Arbeiten am  Kanalnetz anstehen (laufende Kosten?). Sehr effiziente Wärmegewinnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken: gering&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit: hoch, selbst im Winter  noch 10 – 15 Grad konstante Abwärme zu erwarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen: keine im Betrieb, grüner Strom  für WP&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schorndorf?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ilsfeld?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Wärmespiel  DBU&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Nutzung von  Umweltwärme mittels Großwärmepumpen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Wenn  regionale Potenziale verfügbar: &#039;&#039;&#039;Gewässer-Wärme&#039;&#039;&#039; aus &#039;&#039;&#039;Seen oder  Flüssen&#039;&#039;&#039; nutzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-          Kosten: Sehr effiziente Wärmegewinnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken: gering&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit: Schwankungen durch  Verfügbarkeit von z.B. Flusswasser; braucht Mindesttemperatur [JH4] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen: keine im Betrieb, grüner Strom  für WP &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Mannheim&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Giengen  (geplant)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Tiefe  Geothermie (Dossier im Wiki verlinken)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Wenn  regionale Potenziale vorhanden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erdwärme durch tiefe Geothermie&#039;&#039;&#039; nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten: Tiefenbohrung sind teuer und bergen  Risiko, dass öfter gebohrt werden muss. Vollkosten Wärmebereitstellung bei  drei bis 11 Cent pro kWh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken: Durch Bohrungen, Fündigkeitsrisiko je  nach Lage hoch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit: Grundlastfähige  Wärmequelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen: Keine THG im Betrieb, Dauer von  Planung bis Betrieb jedoch lang (daher längerer Zeitraum bis Fossile  verdrängt werden)&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Graben-Neudorf  (geplant, Kosten voraussichtlich 10 – 12 Mio. €)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Oberflächennahe  Geothermie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Kurze  Beschreibung. Vor- und Nachteile inkl. grobe Kosteneinschätzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Freiflächen-Solarthermie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Solare Wärme  mit Solarthermie&#039;&#039;&#039; ausbauen, eher in Freiflächen um xxyy m², viel  Platzbedarf (eher geringes Potential). Außerdem auf Dächern ausbauen (z.B.  für Quartierslösungen in Kombination mit Großwärmepumpen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o    günstig (Investition 290€/kWth, M/O-Kosten 1,2%  Invest Fraunhofer 2020);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o    Flächenverfügbarkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o    Ggf. teure Flächen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o    Wenig Wärme im Winter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o    In Kombination mit Saisonalspeicher (Kosten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen: keine, Technik ist da, kann  sofort umgebaut werden&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Steinheim (BaWü)&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ludwigsburg (BaWü)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Saisonale Wärmespeicher&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Aufbau von  saisonalen Speichern&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bau mehrerer um xxxyyy m³&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einschätzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Speicher sind sehr flächeneffizient. Im Winter, wenn wir keinen  EE-Strom haben, zu nutzen. Wenn der Wind dann weht, kann der Speicher wieder  aufgefüllt werden.  Je größer, desto günstiger. Teilweise halbieren sich die Kosten  bei Verdopplung der Größe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten: vermutlich sehr teuer, 139€/m³  (Fraunhofer 2020)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bracht  (Hessen)&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mehldorf&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hechingen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rostock&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Meldorf (erster Erdbeckenspeicher in DE nach  dänischem Vorbild)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Puffer-  Wärmespeicher&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Aufbau von Pufferspeichern&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kostengünstige Leitungsverlegung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenig Wärmeverluste&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Fokus muss Bestand sein. &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kaltes Wärmenetz&#039;&#039;&#039;[JH5] [JH6]&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-         Kosten:&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken: Einschätzung LEA: Tiefbaukosten: sehr  hoch. Eigentlich nur im Neubaugebiet sinnvoll (Steffen, LEA), außerdem  braucht man viele Handwerker. Es bringt zwar effizientere Stromnutzung, aber  hoher Aufwand. Außerdem: Betreiber finden ist sehr schwer. Empfehlung: Warme  Wärmenetze sind zu priorisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eingeschränkt empfohlene Erschließung folgender erneuerbarer Wärmequellen und – speicher&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Industrielle  Abwärme&#039;&#039;&#039;[Ga7] &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Empfehlenswert,  aber (erwartete) Verfügbarkeit prüfen.&#039;&#039;&#039; Etwaige reduzierte Verfügbarkeit der  zukünftigen Abwärme (durch stetige Industrietransformation)  mitberücksichtigen. Andere Abwärme (Serverabwärme o.ä.) uneingeschränkt  empfehlenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Strom in Power-To-Heat-Anlagen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Begrenzt  empfehlenswert: Wärmeerzeugung aus Strom in Power-To-Heat-Anlagen&#039;&#039;&#039;. Nur bei  Stromüberschuss zu empfehlen, weil Erzeugung einen geringen Wirkungsgrad hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt  xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Pellets,  Holz, Stroh, Biogas&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;In seltenen  Fällen und nur begrenzt empfehlenswert.&#039;&#039;&#039; Sie sind kostbar und gering verfügbar,  Verbrennung versucht Emissionen. Nur für Spitzenlast nutzbar und in Kommunen,  wo andere Wärmequellen (Gewässerwärme oder Tiefengeothermie) nicht oder kaum  nutzbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Müll-,  Klärschlamm und Restholzverbrennung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;In seltenen  Fällen und nur begrenzt empfehlenswert: Müll&#039;&#039;&#039;[WT8] [JH9] &#039;&#039;&#039;-, Klärschlamm oder Restholzverbrennung  erzeugen Emissionen und&#039;&#039;&#039; sollten limitiert sein (max. xy %). Besser  Klärschlammpyrolyse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|Siehe z.B.  Pyrolyse-Anlage in Niederfrohna&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nicht empfohlene Erschließung folgender erneuerbarer Wärmequellen und – speicher&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Blauer Wasserstoff&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ok laut GEG,  aber schlecht fürs Klima&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Grüner Wasserstoff und E-Methan&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hohe  Wärmegestehungskosten (ineffizient, Import von grünem Wasserstoff, etc.) und hohe  kumulierte THG-Emissionen (bis zur Umstellung). Zusätzlich große  Nutzungskonkurrenzen mit Industrie und Schwerverkehr, da Wasserstoff knapp  bleibt. Abwärme bei Produktion aber nutzbar. Zuerst andere  Wärmeversorgungsarten prüfen.&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
----[JH1]Peter: Formulierung zu Kosteneinschätzungen ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GWP haben ein Potential in7für 70% aller Versorgungen über Netze eingesetzt zu werden. Bisher aber erst minimal vorhanden. [Ga2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Investition der Bürger*innen [WT3]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[JH4]Pauschale Aussage möglich? Bis wann geht Gewässerwärmepumpe?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[JH5]Gerd: Aufwand ist doch bei Neubau geringer als bei normalen Netzen. Was ist das Problem? (Steffen: Nischenlösungen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steffen: Wo sowieso Tiefbau geschieht, (im dezentralen Gebiet z.B.) total möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Städten, wo zentrale Lösungen gefragt sind, eher weniger geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[JH6]Kommunale Planungskapazitäten werden dort gebraucht, wo die warmen Netze gebraucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abwärme schön und gut, aber auch die Versorgung der Industrie ist Teil der Wärmeplanung. Gerade diese muss klimaneutral sein, viel Wärme im Betrieb bleiben. Abwärme ist dann nur Restwärme. [Ga7]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deponieplatz in D ist &amp;quot;kostbar&amp;quot;. Verzicht auf Müllverbrennung kann deshalb schwer sein. Evtl. muss man dies mit CCS denken? [WT8]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[JH9]LEA: Hoffnung auf Teuerung der Anlage. Ist ärgerlich, aber nicht unbedingt im Fokus. Verdrängung von fossilen wichtiger.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Empfohlene_Erschlie%C3%9Fung_folgender_erneuerbarer_W%C3%A4rmequellen_und_%E2%80%93_speicher&amp;diff=14495</id>
		<title>LocalZero:Empfohlene Erschließung folgender erneuerbarer Wärmequellen und – speicher</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Empfohlene_Erschlie%C3%9Fung_folgender_erneuerbarer_W%C3%A4rmequellen_und_%E2%80%93_speicher&amp;diff=14495"/>
		<updated>2024-02-07T13:20:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: formatierung für tabelle eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Herzstück der Wärmeplanung ist die &#039;&#039;&#039;Erstellung der Potenzialberechnungen (§ 16), darauf aufbauend die Identifikation von Wärmeanwendungen für die Erstellung des Zielszenarios (§ 17) und die Einteilung des beplanten Gebiets in voraussichtliche Wärmeversorgungsgebiete (§ 18)&#039;&#039;&#039;. Hier geht es um die Wärmeversorgung der Zukunft. Wie werden wir unsere Wärmenetze klimaneutral betreiben? Hier kommen einige Wärmequellen in Frage. LocalZero sortiert die unterschiedlichen Wärmeanwendungen in drei Kategorien: &#039;&#039;&#039;1) Empfohlene Wärmeanwendungen, 2) Bedingt empfohlene Wärmeanwendungen und 3) nicht empfohlene Wärmeanwendungen&#039;&#039;&#039;. Grundsätzlich gilt: je effizienter und je regionaler, desto besser das Potenzial. Bei der Ausweisung der voraussichtlicheren Wärmeversorgungsgebiete kommt es laut Wärmeplanungsgesetz auf diese Indikatoren an, anhand derer die Wärmequellen hier auch bewertet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Geringe Wärmegestehungskosten (Investitionskosten + Betriebskosten)[JH1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Geringe Realisierungsrisiken (inkl. Verfügbarkeit in Zukunft)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Hohes Maß an Versorgungssicherheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Geringe kumulierte THG-Emissionen bis Zieljahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir geben euch eine qualitative Einschätzung für jeden der vier Indikatoren über die jeweilige Wärmeanwendung. Letztendlich lassen sich in vielen Fällen keine endgültigen Einschätzungen im Vorhinein geben, die Einschätzung sind daher als Gesprächsgrundlage und zum fachlichen Nachfragen gedacht.&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#f1c232; border:1px solid #93c47d&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schritt&#039;&#039;&#039;                                                 &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Worum geht‘s?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was ist besonders wichtig für euch als Lokalteam?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;1. Beschluss  zur Durchführung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Kommunaler  Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung inkl. öffentlicher Bekanntmachung&lt;br /&gt;
|Liegt ein  öffentlich bekannt gemachter Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung vor?   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enthält der Beschluss einen Zeitplan für die Durchführung der Wärmeplanung  (Ausschreibung Beauftragung, Durchführung)? &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;2. Eignungsprüfung&#039;&#039;&#039;[Ga7]  &#039;&#039;&#039;und verkürztes Verfahren (§ 14)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Frühzeitiges  Ausschlussverfahren: Ausschluss von nicht geeigneten Gebiete für Wärmenetz  oder Wasserstoffnetz.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ein  Wasserstoffnetzgebiet schon hier ausgeschlossen werden, z.B. wenn es gar kein  Wärme- oder Gasnetz gibt und/oder es bereits abzusehen, dass es  unwirtschaftlich sein wird?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;3. Bestandsaufnahme  inkl. Wärmebedarfe Status quo (§ 15)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Aktuelle  Wärmeversorgung und Wärmebedarf feststellen.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind alle oder zumindest die wichtigsten Bilanzen und Kennzahlen vorhanden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind die  geforderten Kartendarstellungen vorhanden (inkl. Netzinfrastrukturen +  Wärmedichten)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der  gesamte Endenergiebedarf für Wärme klar ausgewiesen?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;4. Erstellung  der Potenzialberechnungen (§ 16)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Hier sind  zwei unterschiedliche Potenziale entscheidend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1)    Identifizierung der Potenziale zur  Wärmeerzeugung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2)    Einschätzung über Potenziale zur Energieeinsparung  durch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmebedarfsreduktion in Gebäuden sowie in industriellen oder gewerblichen  Prozessen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmekatastern und abgestimmten  Wärmebedarfsprognose (in Übereinstimmung mit Gebäude-Effizienzmaßnahmen).  Wärmebedarf und Wärmeversorgung im Ist-Zustand und Ziel-Zustand ausweisen. In  Abstimmung mit jeweiligen Szenarien.[PN8] &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zukünftige  Wärmeversorgung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden alle sinnvolle Potenziale zur  erneuerbaren Wärmeerzeugung erfasst (Verlinkung Unterseite I Wiki) [[LocalZero:Empfohlene Erschließung folgender erneuerbarer Wärmequellen und – speicher|Empfohlene Erschließung folgender erneuerbarer Wärmequellen und – speicher]]?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden  Möglichkeiten für saisonale Wärmespeicher berücksichtigt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zukünftiger  Wärmebedarf&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind kommunale Maßnahmen zur Senkung des  Wärmebedarfs enthalten (siehe sektorüber-greifende Maßnahmen)? (Verlinkung  Wiki Unterseite II)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden die  Potenziale zur Reduzierung des Wärmebedarfs plausibel berechnet inkl. Annahmen  zu Sanierungstiefe und -rate und besonderer Fokus auf Ortsteile mit besonders  hohen Verbräuchen (Denkmalschutz etc.)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
è  Reduktion des Wärmebedarfs ist kompliziert,  große kommunale Anstrengungen wie z.B. in Bottrop können aber zu großen  Einsparungen führen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |Kommunikation und Akteursbeteiligung I:  Die Potenzialanalyse sollte inkl. der geplanten Maßnahmen öffentlich  vorgestellt werden und zur Kommentierung offengelegt werden. Hier muss die  Möglichkeit Feedback zu geben geschaffen werden, um ggf. die Potenzialanalyse  noch anzupassen. Das ist wichtig, denn basierend auf der Potenzialanalyse  wird das Zielszenario entwickelt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;5. Erstellung  der Zielszenarien&#039;&#039;&#039; [JH9] [JH10]  &#039;&#039;&#039;(§ 17)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-         Entwicklung des zukünftigen Wärmebedarfs&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Flächenhafte Darstellung zur klimaneutralen  Bedarfsdeckung mit jeweiligen Zwischenschritten &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgt das  Zielszenario den gewünschten Zielsetzungen und Grundsätzen der kommunalen  Wärmeplanung? Wird ein möglichst 100% Anteil lokaler Erneuerbarer Energien  zur Wärmeerzeugung erreicht? Mit welchen Energieträgern und Wärmeanwendungen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden die möglichst effizienten und  erneuerbaren Wärmequellen erschlossen? (Verlinkung Wiki Unterseite I)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind  Zwischenziele für die Erreichung des Zielszenarios enthalten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Strombedarf&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie  verändert sich der Strombedarf durch den veränderten Wärmebedarf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden  kommunale Maßnahmen getroffen, um den größeren Strombedarf regional  bereitzustellen?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |Kommunikation und Akteursbeteiligung II:  Das geplante Zielszenario sollte inkl. der geplanten Maßnahmen öffentlich  vorgestellt werden und zur Kommentierung offengelegt werden. Hier muss die  Möglichkeit Feedback zu geben geschaffen werden, um ggf. das Zielszenario  noch anzupassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;6. Einteilung  in Wärmeversorgungsgebiete und -arten (§18 und  19)&#039;&#039;&#039; [JH11]&lt;br /&gt;
|Bei  der Einteilung in Wärmeversorgungsgebiete passieren zwei Dinge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1)    Einteilung in voraussichtliche  Wärmeversorgungsgebiete und -arten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2)    Darstellung der Wärmeversorgungsarten für das  Zieljahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für jedes Teilgebiet Aufteilung nach  Wärmeversorgungsgebieten&#039;&#039;&#039; (Wärmenetz,  Wasserstoff, dezentrale Gebiete), eingeteilt in wo welcher Gebietstyp (sehr) (un)wahrscheinlich  bzw. (un)geeignet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufteilung muss in Einklang mit  vorliegenden/sich in der Erstellung befindlichen Wärmenetzbau- und  -dekarbonisierungsfahrplan (Paragraph 32) sein[PN12] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es eine  zeitlich nachvollziehbare Planung für die Ausweisung der Gebiete (ab wann wo  was)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die  Einteilung in voraussichtliche Wärmeversorgungsgebiete aufgrund der  vorherigen Analysen plausibiliert? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;7. Umsetzungsstrategie  und konkrete Umsetzungsmaßnahmen&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(§ 20)&#039;&#039;&#039;[JH13] &lt;br /&gt;
|Ambitionierter  Transformationspfad mit klaren Maßnahmen und jahresscharfer Planung mit  schnellstmöglichen Start. Die Kommune („planungsverantwortliche Stelle“) muss im  Rahmen ihrer Möglichkeiten selbst Maßnahmen durchführen mit denen das  Zielszenario erreicht werden kann, oder Dritte dazu beauftragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wärmeplanung ist eine Strategie,  nicht einfach nur Daten und Fakten. Daher ist es wichtig, dass alle Akteure  (s.u.) alle klare Rollen und Aufgaben haben und diese ineinandergreifen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
è  Trafo-Pläne und Machbarkeitsanalysen sind gute  Umsetzungsmaßnahmen (die Daten sind dann da)&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwickelt  die Kommune einen aus den Potenzialen und Zielszenario abgeleiteten  ambitionierten Transformationspfad mit effektiven Maßnahmen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit klaren Zuständigkeiten der beteiligten  Akteure&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit jahresscharfer Aktivität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit Fokus auf die wirksamsten Maßnahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit einem langfristigem Zeitplan, sodass die  Gesamtheit der Maßnahmen im klimaneutralen Zieljahr abgeschlossen werden  können (z.B. die lange dauernden Maßnahmen frühzeitig anschieben) &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Wärmeanwendungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Erläuterungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Gutes  Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bewertung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Nutzung von  Umweltwärme mittels Großwärmepumpen&#039;&#039;&#039;[Ga2] &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Luft-Wärmepumpen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten[WT3] :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen: &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bewertung  gesamt (typische pro/contra Argumente)?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Nutzung von  Umweltwärme mittels Großwärmepumpen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Abwasser-Wärme&#039;&#039;&#039; nutzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-          Kosten: relativ hoher Invest-Aufwand (frühzeitig um Investor  kümmern!) bei nachträglicher Realisierung, günstiger, wenn Arbeiten am  Kanalnetz anstehen (laufende Kosten?). Sehr effiziente Wärmegewinnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken: gering&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit: hoch, selbst im Winter  noch 10 – 15 Grad konstante Abwärme zu erwarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen: keine im Betrieb, grüner Strom  für WP&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schorndorf?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ilsfeld?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Wärmespiel  DBU&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Nutzung von  Umweltwärme mittels Großwärmepumpen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Wenn  regionale Potenziale verfügbar: &#039;&#039;&#039;Gewässer-Wärme&#039;&#039;&#039; aus &#039;&#039;&#039;Seen oder  Flüssen&#039;&#039;&#039; nutzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-          Kosten: Sehr effiziente Wärmegewinnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken: gering&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit: Schwankungen durch  Verfügbarkeit von z.B. Flusswasser; braucht Mindesttemperatur [JH4] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen: keine im Betrieb, grüner Strom  für WP &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Mannheim&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Giengen  (geplant)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Tiefe  Geothermie (Dossier im Wiki verlinken)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Wenn  regionale Potenziale vorhanden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erdwärme durch tiefe Geothermie&#039;&#039;&#039; nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten: Tiefenbohrung sind teuer und bergen  Risiko, dass öfter gebohrt werden muss. Vollkosten Wärmebereitstellung bei  drei bis 11 Cent pro kWh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken: Durch Bohrungen, Fündigkeitsrisiko je  nach Lage hoch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit: Grundlastfähige  Wärmequelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen: Keine THG im Betrieb, Dauer von  Planung bis Betrieb jedoch lang (daher längerer Zeitraum bis Fossile  verdrängt werden)&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Graben-Neudorf  (geplant, Kosten voraussichtlich 10 – 12 Mio. €)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Oberflächennahe  Geothermie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Kurze  Beschreibung. Vor- und Nachteile inkl. grobe Kosteneinschätzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Freiflächen-Solarthermie&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Solare Wärme  mit Solarthermie&#039;&#039;&#039; ausbauen, eher in Freiflächen um xxyy m², viel  Platzbedarf (eher geringes Potential). Außerdem auf Dächern ausbauen (z.B.  für Quartierslösungen in Kombination mit Großwärmepumpen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o    günstig (Investition 290€/kWth, M/O-Kosten 1,2%  Invest Fraunhofer 2020);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o    Flächenverfügbarkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o    Ggf. teure Flächen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o    Wenig Wärme im Winter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o    In Kombination mit Saisonalspeicher (Kosten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen: keine, Technik ist da, kann  sofort umgebaut werden&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Steinheim (BaWü)&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ludwigsburg (BaWü)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Saisonale Wärmespeicher&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Aufbau von  saisonalen Speichern&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bau mehrerer um xxxyyy m³&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einschätzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Speicher sind sehr flächeneffizient. Im Winter, wenn wir keinen  EE-Strom haben, zu nutzen. Wenn der Wind dann weht, kann der Speicher wieder  aufgefüllt werden.  Je größer, desto günstiger. Teilweise halbieren sich die Kosten  bei Verdopplung der Größe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten: vermutlich sehr teuer, 139€/m³  (Fraunhofer 2020)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bracht  (Hessen)&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mehldorf&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hechingen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rostock&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Meldorf (erster Erdbeckenspeicher in DE nach  dänischem Vorbild)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Puffer-  Wärmespeicher&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Aufbau von Pufferspeichern&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kostengünstige Leitungsverlegung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenig Wärmeverluste&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Fokus muss Bestand sein. &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kaltes Wärmenetz&#039;&#039;&#039;[JH5] [JH6] &lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-         Kosten:&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken: Einschätzung LEA: Tiefbaukosten: sehr  hoch. Eigentlich nur im Neubaugebiet sinnvoll (Steffen, LEA), außerdem  braucht man viele Handwerker. Es bringt zwar effizientere Stromnutzung, aber  hoher Aufwand. Außerdem: Betreiber finden ist sehr schwer. Empfehlung: Warme  Wärmenetze sind zu priorisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eingeschränkt empfohlene Erschließung folgender erneuerbarer Wärmequellen und – speicher&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Industrielle  Abwärme&#039;&#039;&#039;[Ga7] &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Empfehlenswert,  aber (erwartete) Verfügbarkeit prüfen.&#039;&#039;&#039; Etwaige reduzierte Verfügbarkeit der  zukünftigen Abwärme (durch stetige Industrietransformation)  mitberücksichtigen. Andere Abwärme (Serverabwärme o.ä.) uneingeschränkt  empfehlenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Strom in Power-To-Heat-Anlagen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Begrenzt  empfehlenswert: Wärmeerzeugung aus Strom in Power-To-Heat-Anlagen&#039;&#039;&#039;. Nur bei  Stromüberschuss zu empfehlen, weil Erzeugung einen geringen Wirkungsgrad hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt  xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Pellets,  Holz, Stroh, Biogas&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;In seltenen  Fällen und nur begrenzt empfehlenswert.&#039;&#039;&#039; Sie sind kostbar und gering verfügbar,  Verbrennung versucht Emissionen. Nur für Spitzenlast nutzbar und in Kommunen,  wo andere Wärmequellen (Gewässerwärme oder Tiefengeothermie) nicht oder kaum  nutzbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Müll-,  Klärschlamm und Restholzverbrennung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;In seltenen  Fällen und nur begrenzt empfehlenswert: Müll&#039;&#039;&#039;[WT8] [JH9] &#039;&#039;&#039;-, Klärschlamm oder Restholzverbrennung  erzeugen Emissionen und&#039;&#039;&#039; sollten limitiert sein (max. xy %). Besser  Klärschlammpyrolyse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|Siehe z.B.  Pyrolyse-Anlage in Niederfrohna&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nicht empfohlene Erschließung folgender erneuerbarer Wärmequellen und – speicher&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Blauer Wasserstoff&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ok laut GEG,  aber schlecht fürs Klima&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Grüner Wasserstoff und E-Methan&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hohe  Wärmegestehungskosten (ineffizient, Import von grünem Wasserstoff, etc.) und hohe  kumulierte THG-Emissionen (bis zur Umstellung). Zusätzlich große  Nutzungskonkurrenzen mit Industrie und Schwerverkehr, da Wasserstoff knapp  bleibt. Abwärme bei Produktion aber nutzbar. Zuerst andere  Wärmeversorgungsarten prüfen.&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
----[JH1]Peter: Formulierung zu Kosteneinschätzungen ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GWP haben ein Potential in7für 70% aller Versorgungen über Netze eingesetzt zu werden. Bisher aber erst minimal vorhanden. [Ga2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Investition der Bürger*innen [WT3]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[JH4]Pauschale Aussage möglich? Bis wann geht Gewässerwärmepumpe?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[JH5]Gerd: Aufwand ist doch bei Neubau geringer als bei normalen Netzen. Was ist das Problem? (Steffen: Nischenlösungen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steffen: Wo sowieso Tiefbau geschieht, (im dezentralen Gebiet z.B.) total möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Städten, wo zentrale Lösungen gefragt sind, eher weniger geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[JH6]Kommunale Planungskapazitäten werden dort gebraucht, wo die warmen Netze gebraucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abwärme schön und gut, aber auch die Versorgung der Industrie ist Teil der Wärmeplanung. Gerade diese muss klimaneutral sein, viel Wärme im Betrieb bleiben. Abwärme ist dann nur Restwärme. [Ga7]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deponieplatz in D ist &amp;quot;kostbar&amp;quot;. Verzicht auf Müllverbrennung kann deshalb schwer sein. Evtl. muss man dies mit CCS denken? [WT8]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[JH9]LEA: Hoffnung auf Teuerung der Anlage. Ist ärgerlich, aber nicht unbedingt im Fokus. Verdrängung von fossilen wichtiger.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Empfohlene_Erschlie%C3%9Fung_folgender_erneuerbarer_W%C3%A4rmequellen_und_%E2%80%93_speicher&amp;diff=14494</id>
		<title>LocalZero:Empfohlene Erschließung folgender erneuerbarer Wärmequellen und – speicher</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:Empfohlene_Erschlie%C3%9Fung_folgender_erneuerbarer_W%C3%A4rmequellen_und_%E2%80%93_speicher&amp;diff=14494"/>
		<updated>2024-02-07T13:20:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: text eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Herzstück der Wärmeplanung ist die &#039;&#039;&#039;Erstellung der Potenzialberechnungen (§ 16), darauf aufbauend die Identifikation von Wärmeanwendungen für die Erstellung des Zielszenarios (§ 17) und die Einteilung des beplanten Gebiets in voraussichtliche Wärmeversorgungsgebiete (§ 18)&#039;&#039;&#039;. Hier geht es um die Wärmeversorgung der Zukunft. Wie werden wir unsere Wärmenetze klimaneutral betreiben? Hier kommen einige Wärmequellen in Frage. LocalZero sortiert die unterschiedlichen Wärmeanwendungen in drei Kategorien: &#039;&#039;&#039;1) Empfohlene Wärmeanwendungen, 2) Bedingt empfohlene Wärmeanwendungen und 3) nicht empfohlene Wärmeanwendungen&#039;&#039;&#039;. Grundsätzlich gilt: je effizienter und je regionaler, desto besser das Potenzial. Bei der Ausweisung der voraussichtlicheren Wärmeversorgungsgebiete kommt es laut Wärmeplanungsgesetz auf diese Indikatoren an, anhand derer die Wärmequellen hier auch bewertet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Geringe Wärmegestehungskosten (Investitionskosten + Betriebskosten)[JH1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Geringe Realisierungsrisiken (inkl. Verfügbarkeit in Zukunft)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Hohes Maß an Versorgungssicherheit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Geringe kumulierte THG-Emissionen bis Zieljahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir geben euch eine qualitative Einschätzung für jeden der vier Indikatoren über die jeweilige Wärmeanwendung. Letztendlich lassen sich in vielen Fällen keine endgültigen Einschätzungen im Vorhinein geben, die Einschätzung sind daher als Gesprächsgrundlage und zum fachlichen Nachfragen gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Wärmeanwendungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Erläuterungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Gutes  Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bewertung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Nutzung von  Umweltwärme mittels Großwärmepumpen&#039;&#039;&#039;[Ga2] &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Luft-Wärmepumpen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten[WT3] :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen: &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bewertung  gesamt (typische pro/contra Argumente)?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Nutzung von  Umweltwärme mittels Großwärmepumpen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Abwasser-Wärme&#039;&#039;&#039; nutzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-          Kosten: relativ hoher Invest-Aufwand (frühzeitig um Investor  kümmern!) bei nachträglicher Realisierung, günstiger, wenn Arbeiten am  Kanalnetz anstehen (laufende Kosten?). Sehr effiziente Wärmegewinnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken: gering&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit: hoch, selbst im Winter  noch 10 – 15 Grad konstante Abwärme zu erwarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen: keine im Betrieb, grüner Strom  für WP&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schorndorf?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ilsfeld?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Wärmespiel  DBU&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Nutzung von  Umweltwärme mittels Großwärmepumpen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Wenn  regionale Potenziale verfügbar: &#039;&#039;&#039;Gewässer-Wärme&#039;&#039;&#039; aus &#039;&#039;&#039;Seen oder  Flüssen&#039;&#039;&#039; nutzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-          Kosten: Sehr effiziente Wärmegewinnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken: gering&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit: Schwankungen durch  Verfügbarkeit von z.B. Flusswasser; braucht Mindesttemperatur [JH4] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen: keine im Betrieb, grüner Strom  für WP &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Mannheim&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Giengen  (geplant)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Tiefe  Geothermie (Dossier im Wiki verlinken)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Wenn  regionale Potenziale vorhanden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erdwärme durch tiefe Geothermie&#039;&#039;&#039; nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten: Tiefenbohrung sind teuer und bergen  Risiko, dass öfter gebohrt werden muss. Vollkosten Wärmebereitstellung bei  drei bis 11 Cent pro kWh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken: Durch Bohrungen, Fündigkeitsrisiko je  nach Lage hoch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit: Grundlastfähige  Wärmequelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen: Keine THG im Betrieb, Dauer von  Planung bis Betrieb jedoch lang (daher längerer Zeitraum bis Fossile  verdrängt werden)&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Graben-Neudorf  (geplant, Kosten voraussichtlich 10 – 12 Mio. €)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Oberflächennahe  Geothermie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Kurze  Beschreibung. Vor- und Nachteile inkl. grobe Kosteneinschätzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Freiflächen-Solarthermie&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Solare Wärme  mit Solarthermie&#039;&#039;&#039; ausbauen, eher in Freiflächen um xxyy m², viel  Platzbedarf (eher geringes Potential). Außerdem auf Dächern ausbauen (z.B.  für Quartierslösungen in Kombination mit Großwärmepumpen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o    günstig (Investition 290€/kWth, M/O-Kosten 1,2%  Invest Fraunhofer 2020);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o    Flächenverfügbarkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o    Ggf. teure Flächen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o    Wenig Wärme im Winter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o    In Kombination mit Saisonalspeicher (Kosten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen: keine, Technik ist da, kann  sofort umgebaut werden&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Steinheim (BaWü)&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ludwigsburg (BaWü)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Saisonale Wärmespeicher&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Aufbau von  saisonalen Speichern&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bau mehrerer um xxxyyy m³&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einschätzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Speicher sind sehr flächeneffizient. Im Winter, wenn wir keinen  EE-Strom haben, zu nutzen. Wenn der Wind dann weht, kann der Speicher wieder  aufgefüllt werden.  Je größer, desto günstiger. Teilweise halbieren sich die Kosten  bei Verdopplung der Größe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten: vermutlich sehr teuer, 139€/m³  (Fraunhofer 2020)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bracht  (Hessen)&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mehldorf&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hechingen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rostock&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Meldorf (erster Erdbeckenspeicher in DE nach  dänischem Vorbild)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Puffer-  Wärmespeicher&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Aufbau von Pufferspeichern&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kostengünstige Leitungsverlegung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wenig Wärmeverluste&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber Fokus muss Bestand sein. &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kaltes Wärmenetz&#039;&#039;&#039;[JH5] [JH6] &lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-         Kosten:&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken: Einschätzung LEA: Tiefbaukosten: sehr  hoch. Eigentlich nur im Neubaugebiet sinnvoll (Steffen, LEA), außerdem  braucht man viele Handwerker. Es bringt zwar effizientere Stromnutzung, aber  hoher Aufwand. Außerdem: Betreiber finden ist sehr schwer. Empfehlung: Warme  Wärmenetze sind zu priorisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eingeschränkt empfohlene Erschließung folgender erneuerbarer Wärmequellen und – speicher&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Industrielle  Abwärme&#039;&#039;&#039;[Ga7] &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Empfehlenswert,  aber (erwartete) Verfügbarkeit prüfen.&#039;&#039;&#039; Etwaige reduzierte Verfügbarkeit der  zukünftigen Abwärme (durch stetige Industrietransformation)  mitberücksichtigen. Andere Abwärme (Serverabwärme o.ä.) uneingeschränkt  empfehlenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Strom in Power-To-Heat-Anlagen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Begrenzt  empfehlenswert: Wärmeerzeugung aus Strom in Power-To-Heat-Anlagen&#039;&#039;&#039;. Nur bei  Stromüberschuss zu empfehlen, weil Erzeugung einen geringen Wirkungsgrad hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt  xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Pellets,  Holz, Stroh, Biogas&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;In seltenen  Fällen und nur begrenzt empfehlenswert.&#039;&#039;&#039; Sie sind kostbar und gering verfügbar,  Verbrennung versucht Emissionen. Nur für Spitzenlast nutzbar und in Kommunen,  wo andere Wärmequellen (Gewässerwärme oder Tiefengeothermie) nicht oder kaum  nutzbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Müll-,  Klärschlamm und Restholzverbrennung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;In seltenen  Fällen und nur begrenzt empfehlenswert: Müll&#039;&#039;&#039;[WT8] [JH9] &#039;&#039;&#039;-, Klärschlamm oder Restholzverbrennung  erzeugen Emissionen und&#039;&#039;&#039; sollten limitiert sein (max. xy %). Besser  Klärschlammpyrolyse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Kosten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Risiken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Versorgungssicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         THG-Emissionen:&lt;br /&gt;
|Siehe z.B.  Pyrolyse-Anlage in Niederfrohna&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nicht empfohlene Erschließung folgender erneuerbarer Wärmequellen und – speicher&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Blauer Wasserstoff&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ok laut GEG,  aber schlecht fürs Klima&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Grüner Wasserstoff und E-Methan&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hohe  Wärmegestehungskosten (ineffizient, Import von grünem Wasserstoff, etc.) und hohe  kumulierte THG-Emissionen (bis zur Umstellung). Zusätzlich große  Nutzungskonkurrenzen mit Industrie und Schwerverkehr, da Wasserstoff knapp  bleibt. Abwärme bei Produktion aber nutzbar. Zuerst andere  Wärmeversorgungsarten prüfen.&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
----[JH1]Peter: Formulierung zu Kosteneinschätzungen ergänzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GWP haben ein Potential in7für 70% aller Versorgungen über Netze eingesetzt zu werden. Bisher aber erst minimal vorhanden. [Ga2]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Investition der Bürger*innen [WT3]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[JH4]Pauschale Aussage möglich? Bis wann geht Gewässerwärmepumpe?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[JH5]Gerd: Aufwand ist doch bei Neubau geringer als bei normalen Netzen. Was ist das Problem? (Steffen: Nischenlösungen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steffen: Wo sowieso Tiefbau geschieht, (im dezentralen Gebiet z.B.) total möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Städten, wo zentrale Lösungen gefragt sind, eher weniger geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[JH6]Kommunale Planungskapazitäten werden dort gebraucht, wo die warmen Netze gebraucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abwärme schön und gut, aber auch die Versorgung der Industrie ist Teil der Wärmeplanung. Gerade diese muss klimaneutral sein, viel Wärme im Betrieb bleiben. Abwärme ist dann nur Restwärme. [Ga7]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deponieplatz in D ist &amp;quot;kostbar&amp;quot;. Verzicht auf Müllverbrennung kann deshalb schwer sein. Evtl. muss man dies mit CCS denken? [WT8]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[JH9]LEA: Hoffnung auf Teuerung der Anlage. Ist ärgerlich, aber nicht unbedingt im Fokus. Verdrängung von fossilen wichtiger.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:W%C3%A4rmeplanung&amp;diff=14493</id>
		<title>LocalZero:Wärmeplanung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:W%C3%A4rmeplanung&amp;diff=14493"/>
		<updated>2024-02-07T13:18:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: /* Die 7 Schritte der Wärmeplanung gemäß Wärmeplanungsgesetz */ link zu neuer seite erstellen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== &#039;&#039;&#039;Eine gute Wärmeplanung für klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2035&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Da die Bundesregierung das Ziel, dass Deutschland bis 2045 klimaneutral wird, das gilt demnach auch für die Wärmeversorgung eine &#039;&#039;&#039;klimaneutrale Versorgung bis 2045&#039;&#039;&#039;. In der Wärmeversorgung gibt es zwei große Versorgungsarten: Die dezentrale Versorgung (also eure Öl-, Gasheizung oder Wärmepumpe zu Hause) oder die leitungsgebundene Versorgung, also Fernwärme. Beide Versorgungsarten müssen schnell klimaneutral werden. Mit der kommunalen Wärmeplanung entwickelt die Kommune einen Plan für die klimaneutrale Versorgung der leitungsgebunden Versorgung, also den Um- und Ausbau von Wärmenetzen. Das sind in Deutschland derzeit im Schnitt 14 % der Wohnungen, Tendenz stark steigend. &#039;&#039;&#039;Die Wärmeplanung ist damit das wichtigste kommunale Instrument im Wärmebereich&#039;&#039;&#039;. [JH1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:lightblue; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; | &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum sind Wärmenetze überhaupt (in Zukunft) so wichtig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Wärmenetze sind gerade in dicht besiedelten, städtischen Gebieten effizienter als individuelle Lösungen und einfacher zu realisieren (kein Platz und kein Strom für Einzellösungen wie Wärmepumpen für jede Wohnung). Bei gegebenen Energieverbrauchsdichten ist ein deutlicher Ausbau der Wärmenetze daher sinnvoll. Geplant ist eine Verdreifachung der Anschlüsse bis ins klimaneutrale Zieljahr (BMWK 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Die Wärmewende findet in jedem Quartier statt: Je lokaler die Wärmepotenziale erschlossen werden, desto besser: Quartierslösungen bevorzugen (Auf- und Ausbau von Nahwärmeinseln), gleichzeitig muss Gesamtkonzept für die Kommune sichtbar und plausibel sein. [JH2]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2026 (&amp;gt;100.000) bzw. 2028 (&amp;lt;100.000) müssen alle Kommunen eine kommunale Wärmeplanung vorlegen. Kleineren Kommunen bzw. Kommunen mit Teilräumen mit fehlender Eignung für Wärmenetze werden ein vereinfachtes Verfahren ermöglicht (darüber entscheiden die Länder). In einzelnen Bundesländern gelten andere (kürzere) Fristen und leicht veränderte Anforderungen, z.B. in Baden-Württemberg. Das Wärmeplanungsgesetz verpflichtet nun erstmal die Länder zur Erstellung einer Wärmeplanung, die werden die Pflicht dann an die Kommunen weitergeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Bundesregierung das Ziel hat bis 2045 klimaneutral zu sein, gilt auch für die Wärmeversorgung eine &#039;&#039;&#039;klimaneutrale Versorgung bis 2045&#039;&#039;&#039;. Für den Weg dahin gibt es Zwischenziele für „Anteile Erneuerbarer Energien oder unvermeidbarer Abwärme in jedem Wärmenetz“: &#039;&#039;&#039;30 Prozent bis 2030 und 80 Prozent bis 2040&#039;&#039;&#039;. Für &#039;&#039;&#039;neue Wärmenetze&#039;&#039;&#039; gilt bereits ab dem 1. März 2025 &#039;&#039;&#039;ein Anteil von 65&#039;&#039;&#039; Prozent (BMWK 2023). Das Problem ist, dass der Bund mit seinen &#039;&#039;&#039;Zielen mindestens 10 Jahren zu spät&#039;&#039;&#039; dran ist, um ansatzweise den fairen deutschen Beitrag des Pariser Klimaschutzabkommen für die Einhaltung der 1,5 Grad Grenze zu leisten. Deshalb müssen wir die Wärmeplanung vor Ort beschleunigen, und bis spätestens 2035 klimaneutral werden.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dies bedeutet, dass die Kommune sich ambitionierte und umfassende Ziele setzt&#039;&#039;&#039;. Dazu gehört für den gesamtem Wärmebereich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:lightblue; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Für den gesamten Wärmebereich gehört folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Ambitioniertes Ziel: Bis &#039;&#039;&#039;2035&#039;&#039;&#039; vollständige Dekarbonisierung der Wärmenetze und des Wärmebezugs allgemein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Umfassende Pläne: Zwar stehen die Wärmenetze hier im Zentrum der Betrachtung, eine &#039;&#039;&#039;vollständige Dekarbonisierung&#039;&#039;&#039; der Wärmeversorgung bis 2035 bedeutet allerdings auch die dezentrale Versorgung (also diejenigen ohne Wärmenetze) mitzudenken. In „dezentralen Gebieten“ muss die Kommune durch Förderung, Beratungen und Informationen den Einbau von EE-Heizungen beschleunigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abbildung 1- Eine schnellere Dekarbonisierung.png|links|mini|945x945px|Abbildung 1: Eine schnellere Dekarbonisierung bis 2035]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nicht nur die Geschwindigkeit&#039;&#039;&#039; steht im Fokus, &#039;&#039;&#039;auch inhaltlich brauchen wir höhere Ambitionen als das Bundesgesetz vorsieht&#039;&#039;&#039;. Dazu ist es hilfreich ein paar grundlegende Inhalte über Wärme und Wärmeversorgung zu kennen (hier Peter?) [JH3] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:lightblue; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Für eine möglichst emissionsarme Wärmenetzversorgung sind besonders wichtig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Zentrale Quellen für die Erschließung von Wärme sind erneuerbare, lokal verfügbare und effiziente Anwendungen. Diese Potenziale gilt es vollumfänglich zu erschließen, bevor über andere Lösungen nachgedacht wird. Dazu gehören: Nutzung Umweltwärme mittels Großwärmepumpe, Solarthermie, oberflächennahe und tiefe Geothermie sowie Abwärmenutzung. (Mehr dazu hier: Verlinkung Unterseite Erschließung Wärmequellen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Auch wenn es das Bundesgesetz ermöglicht, sollte der Aufbau von Wasserstoffnetzgebieten grundsätzlich nicht erfolgen. Diese sind aufgrund von (auch zukünftig) knapper Verfügbarkeit von grünem Wasserstoff sowie schlechter Effizienz keine skalierbare gute Option für die Wärmewende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Die Wärmegewinnung durch Verbrennung von „unvermeidbarer Abwärme“ (WPG)  Müll und Klärschlamm, die jedoch viele Emissionen verursachen (Bund Naturschutz 2022) und deren Verfügbarkeit zukünftig sinken wird (Kreislaufwirtschaft), gilt es zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}Oder hier 2-3 Sätze zu Wärme und/oder Wärmenetzen (hier Peter?)[JH4] &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erst mit einem gesondertem kommunalen Beschluss&#039;&#039;&#039; ganz am Ende des Prozesses der kommunalen Wärmeplanung zur gebäudescharfen Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau von Wärmenetzen oder als Wasserstoffnetzausbaugebiet greift das &#039;&#039;&#039;Gebäudeenergiegesetz&#039;&#039;&#039; (GEG). Dann können in der Kommune nur noch Heizungen verbaut werden, die auf Basis von mindestens 65% erneuerbaren Energien funktionieren (v.a. Wärmepumpen). Das bedeutet: Tempo machen hilft. Je früher (also auch potenziell früher als 2026 oder 2028) die Entscheidung über die Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau eines Wärmenetzes erfolgt, desto früher haben Privatpersonen Planungssicherheit für den Einbau von erneuerbaren Heizungen (BMWK 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Die 7 Schritte der Wärmeplanung gemäß Wärmeplanungsgesetz&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Im Zentrum der Wärmeplanung liegt die &#039;&#039;&#039;Ausweisung von Wärmeversorgungsgebieten&#039;&#039;&#039;[JH5] &#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; In diesen Gebieten wird aufgezeigt, welche jeweilige Wärmeversorgungsart sich besonders eignet und welche Art konkret realisiert werden könnte. Dazu wird laut Bundesgesetz ein 7-Schritte-Verfahren vorgegeben (s.u. Tabelle). Die Kommune sollte fortlaufend über den Prozess der Wärmeplanung informieren, mindestens zwei Mal sollten dabei die Pläne und Analysen zur Kommentierung und Ergänzung offen liegen (siehe innerhalb der sieben Schritte). Mehr zum Thema Akteuren und Kooperation [JH6] siehe unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#f1c232; border:1px solid #93c47d&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schritt&#039;&#039;&#039;                                                 &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Worum geht‘s?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was ist besonders wichtig für euch als Lokalteam?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;1. Beschluss  zur Durchführung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Kommunaler  Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung inkl. öffentlicher Bekanntmachung&lt;br /&gt;
|Liegt ein  öffentlich bekannt gemachter Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung vor?   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enthält der Beschluss einen Zeitplan für die Durchführung der Wärmeplanung  (Ausschreibung Beauftragung, Durchführung)? &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;2. Eignungsprüfung&#039;&#039;&#039;[Ga7]  &#039;&#039;&#039;und verkürztes Verfahren (§ 14)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Frühzeitiges  Ausschlussverfahren: Ausschluss von nicht geeigneten Gebiete für Wärmenetz  oder Wasserstoffnetz.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ein  Wasserstoffnetzgebiet schon hier ausgeschlossen werden, z.B. wenn es gar kein  Wärme- oder Gasnetz gibt und/oder es bereits abzusehen, dass es  unwirtschaftlich sein wird?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;3. Bestandsaufnahme  inkl. Wärmebedarfe Status quo (§ 15)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Aktuelle  Wärmeversorgung und Wärmebedarf feststellen.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind alle oder zumindest die wichtigsten Bilanzen und Kennzahlen vorhanden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind die  geforderten Kartendarstellungen vorhanden (inkl. Netzinfrastrukturen +  Wärmedichten)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der  gesamte Endenergiebedarf für Wärme klar ausgewiesen?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;4. Erstellung  der Potenzialberechnungen (§ 16)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Hier sind  zwei unterschiedliche Potenziale entscheidend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1)    Identifizierung der Potenziale zur  Wärmeerzeugung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2)    Einschätzung über Potenziale zur Energieeinsparung  durch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmebedarfsreduktion in Gebäuden sowie in industriellen oder gewerblichen  Prozessen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmekatastern und abgestimmten  Wärmebedarfsprognose (in Übereinstimmung mit Gebäude-Effizienzmaßnahmen).  Wärmebedarf und Wärmeversorgung im Ist-Zustand und Ziel-Zustand ausweisen. In  Abstimmung mit jeweiligen Szenarien.[PN8] &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zukünftige  Wärmeversorgung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden alle sinnvolle Potenziale zur  erneuerbaren Wärmeerzeugung erfasst (Verlinkung Unterseite I Wiki) [[LocalZero:Empfohlene Erschließung folgender erneuerbarer Wärmequellen und – speicher|Empfohlene Erschließung folgender erneuerbarer Wärmequellen und – speicher]]?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden  Möglichkeiten für saisonale Wärmespeicher berücksichtigt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zukünftiger  Wärmebedarf&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind kommunale Maßnahmen zur Senkung des  Wärmebedarfs enthalten (siehe sektorüber-greifende Maßnahmen)? (Verlinkung  Wiki Unterseite II)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden die  Potenziale zur Reduzierung des Wärmebedarfs plausibel berechnet inkl. Annahmen  zu Sanierungstiefe und -rate und besonderer Fokus auf Ortsteile mit besonders  hohen Verbräuchen (Denkmalschutz etc.)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
è  Reduktion des Wärmebedarfs ist kompliziert,  große kommunale Anstrengungen wie z.B. in Bottrop können aber zu großen  Einsparungen führen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |Kommunikation und Akteursbeteiligung I:  Die Potenzialanalyse sollte inkl. der geplanten Maßnahmen öffentlich  vorgestellt werden und zur Kommentierung offengelegt werden. Hier muss die  Möglichkeit Feedback zu geben geschaffen werden, um ggf. die Potenzialanalyse  noch anzupassen. Das ist wichtig, denn basierend auf der Potenzialanalyse  wird das Zielszenario entwickelt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;5. Erstellung  der Zielszenarien&#039;&#039;&#039; [JH9] [JH10]  &#039;&#039;&#039;(§ 17)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-         Entwicklung des zukünftigen Wärmebedarfs&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Flächenhafte Darstellung zur klimaneutralen  Bedarfsdeckung mit jeweiligen Zwischenschritten &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgt das  Zielszenario den gewünschten Zielsetzungen und Grundsätzen der kommunalen  Wärmeplanung? Wird ein möglichst 100% Anteil lokaler Erneuerbarer Energien  zur Wärmeerzeugung erreicht? Mit welchen Energieträgern und Wärmeanwendungen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden die möglichst effizienten und  erneuerbaren Wärmequellen erschlossen? (Verlinkung Wiki Unterseite I)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind  Zwischenziele für die Erreichung des Zielszenarios enthalten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Strombedarf&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie  verändert sich der Strombedarf durch den veränderten Wärmebedarf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden  kommunale Maßnahmen getroffen, um den größeren Strombedarf regional  bereitzustellen?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |Kommunikation und Akteursbeteiligung II:  Das geplante Zielszenario sollte inkl. der geplanten Maßnahmen öffentlich  vorgestellt werden und zur Kommentierung offengelegt werden. Hier muss die  Möglichkeit Feedback zu geben geschaffen werden, um ggf. das Zielszenario  noch anzupassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;6. Einteilung  in Wärmeversorgungsgebiete und -arten (§18 und  19)&#039;&#039;&#039; [JH11]&lt;br /&gt;
|Bei  der Einteilung in Wärmeversorgungsgebiete passieren zwei Dinge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1)    Einteilung in voraussichtliche  Wärmeversorgungsgebiete und -arten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2)    Darstellung der Wärmeversorgungsarten für das  Zieljahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für jedes Teilgebiet Aufteilung nach  Wärmeversorgungsgebieten&#039;&#039;&#039; (Wärmenetz,  Wasserstoff, dezentrale Gebiete), eingeteilt in wo welcher Gebietstyp (sehr) (un)wahrscheinlich  bzw. (un)geeignet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufteilung muss in Einklang mit  vorliegenden/sich in der Erstellung befindlichen Wärmenetzbau- und  -dekarbonisierungsfahrplan (Paragraph 32) sein[PN12] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es eine  zeitlich nachvollziehbare Planung für die Ausweisung der Gebiete (ab wann wo  was)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die  Einteilung in voraussichtliche Wärmeversorgungsgebiete aufgrund der  vorherigen Analysen plausibiliert? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;7. Umsetzungsstrategie  und konkrete Umsetzungsmaßnahmen&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(§ 20)&#039;&#039;&#039;[JH13] &lt;br /&gt;
|Ambitionierter  Transformationspfad mit klaren Maßnahmen und jahresscharfer Planung mit  schnellstmöglichen Start. Die Kommune („planungsverantwortliche Stelle“) muss im  Rahmen ihrer Möglichkeiten selbst Maßnahmen durchführen mit denen das  Zielszenario erreicht werden kann, oder Dritte dazu beauftragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wärmeplanung ist eine Strategie,  nicht einfach nur Daten und Fakten. Daher ist es wichtig, dass alle Akteure  (s.u.) alle klare Rollen und Aufgaben haben und diese ineinandergreifen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
è  Trafo-Pläne und Machbarkeitsanalysen sind gute  Umsetzungsmaßnahmen (die Daten sind dann da)&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwickelt  die Kommune einen aus den Potenzialen und Zielszenario abgeleiteten  ambitionierten Transformationspfad mit effektiven Maßnahmen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit klaren Zuständigkeiten der beteiligten  Akteure&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit jahresscharfer Aktivität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit Fokus auf die wirksamsten Maßnahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit einem langfristigem Zeitplan, sodass die  Gesamtheit der Maßnahmen im klimaneutralen Zieljahr abgeschlossen werden  können (z.B. die lange dauernden Maßnahmen frühzeitig anschieben) &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Akteursbeteiligung und Kooperation&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Die Wärmeplanung muss verbindlich werden durch die konkreten Umsetzungspläne und den Bau. Dafür braucht es Akteure, die die Pläne auch wirklich umsetzen. Die (potenziellen) Betreiber von örtlichen Wärmenetzen sowie Energieversorgungsnetzen und weitere (potenzielle) Akteure für Wärmeerzeugung (Abwärme, Industrie etc.) müssen von Beginn an gesucht werden und mit an den Planungstisch geholt werden. Ohne Umsetzer keine Wärmenetze und keine seriöse Planung in die Zukunft. Dazu können auch kreative Lösung beitragen, z.B. die Gründung einer Bürger:innen-Genossenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:lightblue; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schritt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Gutes  Beispiel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was ist besonders wichtig für euch als Lokalteam?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;1. Einbezug  wichtiger Stakeholder für die fachliche Ausgestaltung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(§7)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Weitere  (potenzielle und bestehende) Wirtschafts- und Fachinstitutionen wie  Wärmeproduzenten, Abwärmegeber und -nutzer, Hochschulen, regionale  Energieagenturen, Fachgruppen, etc. in regelmäßigen Abständen über Planung  informieren bzw. in die Planung einbeziehen (z.B. bei Identifizierung von  lokalen Potenzialen). Startpunkt könnten z.B. die Personen und Ressourcen  eines Klimaschutzrates sein.&lt;br /&gt;
|Klimaschutzrat  Kassel: Unterstützung einer Vision für eine klimafreundliche  Wärmeversorgung 2030&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Idee: Akteure abhaken?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;2. Einbezug der  Zivilgesellschaft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Mindestanforderung für den WP-Prozess  (siehe Tabelle 7 Schritte):&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweistufiges  Verfahren (1x nach Erstellung Potenzialanalyse, breit kommunizieren; 1x nach  Erstellung Zielszenario inkl. Präsentation der geplanten Maßnahmen) ; Rückmeldungen  einarbeiten und Entscheidungen begründen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist sinnvoll: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Entwicklung  Partizipationskonzept inkl. -formate von Anfang an, auch auf  Quartiersebene. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Transparenz  zum Thema Kosten und Bauplanung schaffen. Für Anschlüsse werben oder ggf.  Anschlusszwang umsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akzeptanz  ist wichtiger Faktor für das Gelingen der Wärmewende! &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit? Bis wann?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;3. Prüfung  Einbezug bzw. Gründung lokaler gemeinwohlorientierter Energiegemeinschaften&#039;&#039;&#039;[JH14]&lt;br /&gt;
|Die  Finanzierung ist zentral für die Frage, ob Wärmenetze überhaupt entstehen.  Daher müssen Investoren gesucht werden. Dafür kommen auch explizit regionale  Energiegemeinschaften in Frage[WT15] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[PN16] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommune  kann die Gründung einer Genossenschaft unterstützen/begleiten. &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;BürgerWärme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bohmte&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Boben Op Nahwärme eG &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit? Bis wann?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;4. Interkommunaler  Austausch zur Flächenerschließung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Stadt-Umland-Dialog  zur Erschließung von Flächen für erneuerbaren Strom- und Wärmeausbau anstoßen.  Frühzeitiger Stadt-Umland-Dialog und Kooperation notwendig, da die Flächen in  den meisten Städten nicht ausreichen.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit? Bis wann?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LocalMonitoring]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wärme]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:W%C3%A4rmeplanung&amp;diff=14492</id>
		<title>LocalZero:Wärmeplanung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:W%C3%A4rmeplanung&amp;diff=14492"/>
		<updated>2024-02-07T13:06:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: farbe der kästen ändern&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== &#039;&#039;&#039;Eine gute Wärmeplanung für klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2035&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Da die Bundesregierung das Ziel, dass Deutschland bis 2045 klimaneutral wird, das gilt demnach auch für die Wärmeversorgung eine &#039;&#039;&#039;klimaneutrale Versorgung bis 2045&#039;&#039;&#039;. In der Wärmeversorgung gibt es zwei große Versorgungsarten: Die dezentrale Versorgung (also eure Öl-, Gasheizung oder Wärmepumpe zu Hause) oder die leitungsgebundene Versorgung, also Fernwärme. Beide Versorgungsarten müssen schnell klimaneutral werden. Mit der kommunalen Wärmeplanung entwickelt die Kommune einen Plan für die klimaneutrale Versorgung der leitungsgebunden Versorgung, also den Um- und Ausbau von Wärmenetzen. Das sind in Deutschland derzeit im Schnitt 14 % der Wohnungen, Tendenz stark steigend. &#039;&#039;&#039;Die Wärmeplanung ist damit das wichtigste kommunale Instrument im Wärmebereich&#039;&#039;&#039;. [JH1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:lightblue; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; | &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum sind Wärmenetze überhaupt (in Zukunft) so wichtig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Wärmenetze sind gerade in dicht besiedelten, städtischen Gebieten effizienter als individuelle Lösungen und einfacher zu realisieren (kein Platz und kein Strom für Einzellösungen wie Wärmepumpen für jede Wohnung). Bei gegebenen Energieverbrauchsdichten ist ein deutlicher Ausbau der Wärmenetze daher sinnvoll. Geplant ist eine Verdreifachung der Anschlüsse bis ins klimaneutrale Zieljahr (BMWK 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Die Wärmewende findet in jedem Quartier statt: Je lokaler die Wärmepotenziale erschlossen werden, desto besser: Quartierslösungen bevorzugen (Auf- und Ausbau von Nahwärmeinseln), gleichzeitig muss Gesamtkonzept für die Kommune sichtbar und plausibel sein. [JH2]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2026 (&amp;gt;100.000) bzw. 2028 (&amp;lt;100.000) müssen alle Kommunen eine kommunale Wärmeplanung vorlegen. Kleineren Kommunen bzw. Kommunen mit Teilräumen mit fehlender Eignung für Wärmenetze werden ein vereinfachtes Verfahren ermöglicht (darüber entscheiden die Länder). In einzelnen Bundesländern gelten andere (kürzere) Fristen und leicht veränderte Anforderungen, z.B. in Baden-Württemberg. Das Wärmeplanungsgesetz verpflichtet nun erstmal die Länder zur Erstellung einer Wärmeplanung, die werden die Pflicht dann an die Kommunen weitergeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Bundesregierung das Ziel hat bis 2045 klimaneutral zu sein, gilt auch für die Wärmeversorgung eine &#039;&#039;&#039;klimaneutrale Versorgung bis 2045&#039;&#039;&#039;. Für den Weg dahin gibt es Zwischenziele für „Anteile Erneuerbarer Energien oder unvermeidbarer Abwärme in jedem Wärmenetz“: &#039;&#039;&#039;30 Prozent bis 2030 und 80 Prozent bis 2040&#039;&#039;&#039;. Für &#039;&#039;&#039;neue Wärmenetze&#039;&#039;&#039; gilt bereits ab dem 1. März 2025 &#039;&#039;&#039;ein Anteil von 65&#039;&#039;&#039; Prozent (BMWK 2023). Das Problem ist, dass der Bund mit seinen &#039;&#039;&#039;Zielen mindestens 10 Jahren zu spät&#039;&#039;&#039; dran ist, um ansatzweise den fairen deutschen Beitrag des Pariser Klimaschutzabkommen für die Einhaltung der 1,5 Grad Grenze zu leisten. Deshalb müssen wir die Wärmeplanung vor Ort beschleunigen, und bis spätestens 2035 klimaneutral werden.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dies bedeutet, dass die Kommune sich ambitionierte und umfassende Ziele setzt&#039;&#039;&#039;. Dazu gehört für den gesamtem Wärmebereich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:lightblue; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Für den gesamten Wärmebereich gehört folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Ambitioniertes Ziel: Bis &#039;&#039;&#039;2035&#039;&#039;&#039; vollständige Dekarbonisierung der Wärmenetze und des Wärmebezugs allgemein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Umfassende Pläne: Zwar stehen die Wärmenetze hier im Zentrum der Betrachtung, eine &#039;&#039;&#039;vollständige Dekarbonisierung&#039;&#039;&#039; der Wärmeversorgung bis 2035 bedeutet allerdings auch die dezentrale Versorgung (also diejenigen ohne Wärmenetze) mitzudenken. In „dezentralen Gebieten“ muss die Kommune durch Förderung, Beratungen und Informationen den Einbau von EE-Heizungen beschleunigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abbildung 1- Eine schnellere Dekarbonisierung.png|links|mini|945x945px|Abbildung 1: Eine schnellere Dekarbonisierung bis 2035]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nicht nur die Geschwindigkeit&#039;&#039;&#039; steht im Fokus, &#039;&#039;&#039;auch inhaltlich brauchen wir höhere Ambitionen als das Bundesgesetz vorsieht&#039;&#039;&#039;. Dazu ist es hilfreich ein paar grundlegende Inhalte über Wärme und Wärmeversorgung zu kennen (hier Peter?) [JH3] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:lightblue; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Für eine möglichst emissionsarme Wärmenetzversorgung sind besonders wichtig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Zentrale Quellen für die Erschließung von Wärme sind erneuerbare, lokal verfügbare und effiziente Anwendungen. Diese Potenziale gilt es vollumfänglich zu erschließen, bevor über andere Lösungen nachgedacht wird. Dazu gehören: Nutzung Umweltwärme mittels Großwärmepumpe, Solarthermie, oberflächennahe und tiefe Geothermie sowie Abwärmenutzung. (Mehr dazu hier: Verlinkung Unterseite Erschließung Wärmequellen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Auch wenn es das Bundesgesetz ermöglicht, sollte der Aufbau von Wasserstoffnetzgebieten grundsätzlich nicht erfolgen. Diese sind aufgrund von (auch zukünftig) knapper Verfügbarkeit von grünem Wasserstoff sowie schlechter Effizienz keine skalierbare gute Option für die Wärmewende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Die Wärmegewinnung durch Verbrennung von „unvermeidbarer Abwärme“ (WPG)  Müll und Klärschlamm, die jedoch viele Emissionen verursachen (Bund Naturschutz 2022) und deren Verfügbarkeit zukünftig sinken wird (Kreislaufwirtschaft), gilt es zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}Oder hier 2-3 Sätze zu Wärme und/oder Wärmenetzen (hier Peter?)[JH4] &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erst mit einem gesondertem kommunalen Beschluss&#039;&#039;&#039; ganz am Ende des Prozesses der kommunalen Wärmeplanung zur gebäudescharfen Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau von Wärmenetzen oder als Wasserstoffnetzausbaugebiet greift das &#039;&#039;&#039;Gebäudeenergiegesetz&#039;&#039;&#039; (GEG). Dann können in der Kommune nur noch Heizungen verbaut werden, die auf Basis von mindestens 65% erneuerbaren Energien funktionieren (v.a. Wärmepumpen). Das bedeutet: Tempo machen hilft. Je früher (also auch potenziell früher als 2026 oder 2028) die Entscheidung über die Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau eines Wärmenetzes erfolgt, desto früher haben Privatpersonen Planungssicherheit für den Einbau von erneuerbaren Heizungen (BMWK 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Die 7 Schritte der Wärmeplanung gemäß Wärmeplanungsgesetz&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Im Zentrum der Wärmeplanung liegt die &#039;&#039;&#039;Ausweisung von Wärmeversorgungsgebieten&#039;&#039;&#039;[JH5] &#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; In diesen Gebieten wird aufgezeigt, welche jeweilige Wärmeversorgungsart sich besonders eignet und welche Art konkret realisiert werden könnte. Dazu wird laut Bundesgesetz ein 7-Schritte-Verfahren vorgegeben (s.u. Tabelle). Die Kommune sollte fortlaufend über den Prozess der Wärmeplanung informieren, mindestens zwei Mal sollten dabei die Pläne und Analysen zur Kommentierung und Ergänzung offen liegen (siehe innerhalb der sieben Schritte). Mehr zum Thema Akteuren und Kooperation [JH6] siehe unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#f1c232; border:1px solid #93c47d&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schritt&#039;&#039;&#039;                                                 &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Worum geht‘s?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was ist besonders wichtig für euch als Lokalteam?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;1. Beschluss  zur Durchführung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Kommunaler  Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung inkl. öffentlicher Bekanntmachung&lt;br /&gt;
|Liegt ein  öffentlich bekannt gemachter Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung vor?   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enthält der Beschluss einen Zeitplan für die Durchführung der Wärmeplanung  (Ausschreibung Beauftragung, Durchführung)? &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;2. Eignungsprüfung&#039;&#039;&#039;[Ga7]  &#039;&#039;&#039;und verkürztes Verfahren (§ 14)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Frühzeitiges  Ausschlussverfahren: Ausschluss von nicht geeigneten Gebiete für Wärmenetz  oder Wasserstoffnetz.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ein  Wasserstoffnetzgebiet schon hier ausgeschlossen werden, z.B. wenn es gar kein  Wärme- oder Gasnetz gibt und/oder es bereits abzusehen, dass es  unwirtschaftlich sein wird?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;3. Bestandsaufnahme  inkl. Wärmebedarfe Status quo (§ 15)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Aktuelle  Wärmeversorgung und Wärmebedarf feststellen.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind alle oder zumindest die wichtigsten Bilanzen und Kennzahlen vorhanden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind die  geforderten Kartendarstellungen vorhanden (inkl. Netzinfrastrukturen +  Wärmedichten)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der  gesamte Endenergiebedarf für Wärme klar ausgewiesen?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;4. Erstellung  der Potenzialberechnungen (§ 16)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Hier sind  zwei unterschiedliche Potenziale entscheidend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1)    Identifizierung der Potenziale zur  Wärmeerzeugung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2)    Einschätzung über Potenziale zur Energieeinsparung  durch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmebedarfsreduktion in Gebäuden sowie in industriellen oder gewerblichen  Prozessen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmekatastern und abgestimmten  Wärmebedarfsprognose (in Übereinstimmung mit Gebäude-Effizienzmaßnahmen).  Wärmebedarf und Wärmeversorgung im Ist-Zustand und Ziel-Zustand ausweisen. In  Abstimmung mit jeweiligen Szenarien.[PN8] &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zukünftige  Wärmeversorgung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden alle sinnvolle Potenziale zur  erneuerbaren Wärmeerzeugung erfasst (Verlinkung Unterseite I Wiki)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden  Möglichkeiten für saisonale Wärmespeicher berücksichtigt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zukünftiger  Wärmebedarf&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind kommunale Maßnahmen zur Senkung des  Wärmebedarfs enthalten (siehe sektorüber-greifende Maßnahmen)? (Verlinkung  Wiki Unterseite II)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden die  Potenziale zur Reduzierung des Wärmebedarfs plausibel berechnet inkl. Annahmen  zu Sanierungstiefe und -rate und besonderer Fokus auf Ortsteile mit besonders  hohen Verbräuchen (Denkmalschutz etc.)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
è  Reduktion des Wärmebedarfs ist kompliziert,  große kommunale Anstrengungen wie z.B. in Bottrop können aber zu großen  Einsparungen führen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |Kommunikation und Akteursbeteiligung I:  Die Potenzialanalyse sollte inkl. der geplanten Maßnahmen öffentlich  vorgestellt werden und zur Kommentierung offengelegt werden. Hier muss die  Möglichkeit Feedback zu geben geschaffen werden, um ggf. die Potenzialanalyse  noch anzupassen. Das ist wichtig, denn basierend auf der Potenzialanalyse  wird das Zielszenario entwickelt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;5. Erstellung  der Zielszenarien&#039;&#039;&#039; [JH9] [JH10]  &#039;&#039;&#039;(§ 17)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-         Entwicklung des zukünftigen Wärmebedarfs&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Flächenhafte Darstellung zur klimaneutralen  Bedarfsdeckung mit jeweiligen Zwischenschritten &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgt das  Zielszenario den gewünschten Zielsetzungen und Grundsätzen der kommunalen  Wärmeplanung? Wird ein möglichst 100% Anteil lokaler Erneuerbarer Energien  zur Wärmeerzeugung erreicht? Mit welchen Energieträgern und Wärmeanwendungen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden die möglichst effizienten und  erneuerbaren Wärmequellen erschlossen? (Verlinkung Wiki Unterseite I)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind  Zwischenziele für die Erreichung des Zielszenarios enthalten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Strombedarf&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie  verändert sich der Strombedarf durch den veränderten Wärmebedarf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden  kommunale Maßnahmen getroffen, um den größeren Strombedarf regional  bereitzustellen?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |Kommunikation und Akteursbeteiligung II:  Das geplante Zielszenario sollte inkl. der geplanten Maßnahmen öffentlich  vorgestellt werden und zur Kommentierung offengelegt werden. Hier muss die  Möglichkeit Feedback zu geben geschaffen werden, um ggf. das Zielszenario  noch anzupassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;6. Einteilung  in Wärmeversorgungsgebiete und -arten (§18 und  19)&#039;&#039;&#039; [JH11]&lt;br /&gt;
|Bei  der Einteilung in Wärmeversorgungsgebiete passieren zwei Dinge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1)    Einteilung in voraussichtliche  Wärmeversorgungsgebiete und -arten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2)    Darstellung der Wärmeversorgungsarten für das  Zieljahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für jedes Teilgebiet Aufteilung nach  Wärmeversorgungsgebieten&#039;&#039;&#039; (Wärmenetz,  Wasserstoff, dezentrale Gebiete), eingeteilt in wo welcher Gebietstyp (sehr) (un)wahrscheinlich  bzw. (un)geeignet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufteilung muss in Einklang mit  vorliegenden/sich in der Erstellung befindlichen Wärmenetzbau- und  -dekarbonisierungsfahrplan (Paragraph 32) sein[PN12] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es eine  zeitlich nachvollziehbare Planung für die Ausweisung der Gebiete (ab wann wo  was)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die  Einteilung in voraussichtliche Wärmeversorgungsgebiete aufgrund der  vorherigen Analysen plausibiliert? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;7. Umsetzungsstrategie  und konkrete Umsetzungsmaßnahmen&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(§ 20)&#039;&#039;&#039;[JH13] &lt;br /&gt;
|Ambitionierter  Transformationspfad mit klaren Maßnahmen und jahresscharfer Planung mit  schnellstmöglichen Start. Die Kommune („planungsverantwortliche Stelle“) muss im  Rahmen ihrer Möglichkeiten selbst Maßnahmen durchführen mit denen das  Zielszenario erreicht werden kann, oder Dritte dazu beauftragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wärmeplanung ist eine Strategie,  nicht einfach nur Daten und Fakten. Daher ist es wichtig, dass alle Akteure  (s.u.) alle klare Rollen und Aufgaben haben und diese ineinandergreifen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
è  Trafo-Pläne und Machbarkeitsanalysen sind gute  Umsetzungsmaßnahmen (die Daten sind dann da)&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwickelt  die Kommune einen aus den Potenzialen und Zielszenario abgeleiteten  ambitionierten Transformationspfad mit effektiven Maßnahmen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit klaren Zuständigkeiten der beteiligten  Akteure&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit jahresscharfer Aktivität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit Fokus auf die wirksamsten Maßnahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit einem langfristigem Zeitplan, sodass die  Gesamtheit der Maßnahmen im klimaneutralen Zieljahr abgeschlossen werden  können (z.B. die lange dauernden Maßnahmen frühzeitig anschieben) &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Akteursbeteiligung und Kooperation&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Die Wärmeplanung muss verbindlich werden durch die konkreten Umsetzungspläne und den Bau. Dafür braucht es Akteure, die die Pläne auch wirklich umsetzen. Die (potenziellen) Betreiber von örtlichen Wärmenetzen sowie Energieversorgungsnetzen und weitere (potenzielle) Akteure für Wärmeerzeugung (Abwärme, Industrie etc.) müssen von Beginn an gesucht werden und mit an den Planungstisch geholt werden. Ohne Umsetzer keine Wärmenetze und keine seriöse Planung in die Zukunft. Dazu können auch kreative Lösung beitragen, z.B. die Gründung einer Bürger:innen-Genossenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:lightblue; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schritt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Gutes  Beispiel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was ist besonders wichtig für euch als Lokalteam?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;1. Einbezug  wichtiger Stakeholder für die fachliche Ausgestaltung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(§7)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Weitere  (potenzielle und bestehende) Wirtschafts- und Fachinstitutionen wie  Wärmeproduzenten, Abwärmegeber und -nutzer, Hochschulen, regionale  Energieagenturen, Fachgruppen, etc. in regelmäßigen Abständen über Planung  informieren bzw. in die Planung einbeziehen (z.B. bei Identifizierung von  lokalen Potenzialen). Startpunkt könnten z.B. die Personen und Ressourcen  eines Klimaschutzrates sein.&lt;br /&gt;
|Klimaschutzrat  Kassel: Unterstützung einer Vision für eine klimafreundliche  Wärmeversorgung 2030&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Idee: Akteure abhaken?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;2. Einbezug der  Zivilgesellschaft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Mindestanforderung für den WP-Prozess  (siehe Tabelle 7 Schritte):&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweistufiges  Verfahren (1x nach Erstellung Potenzialanalyse, breit kommunizieren; 1x nach  Erstellung Zielszenario inkl. Präsentation der geplanten Maßnahmen) ; Rückmeldungen  einarbeiten und Entscheidungen begründen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist sinnvoll: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Entwicklung  Partizipationskonzept inkl. -formate von Anfang an, auch auf  Quartiersebene. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Transparenz  zum Thema Kosten und Bauplanung schaffen. Für Anschlüsse werben oder ggf.  Anschlusszwang umsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akzeptanz  ist wichtiger Faktor für das Gelingen der Wärmewende! &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit? Bis wann?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;3. Prüfung  Einbezug bzw. Gründung lokaler gemeinwohlorientierter Energiegemeinschaften&#039;&#039;&#039;[JH14]&lt;br /&gt;
|Die  Finanzierung ist zentral für die Frage, ob Wärmenetze überhaupt entstehen.  Daher müssen Investoren gesucht werden. Dafür kommen auch explizit regionale  Energiegemeinschaften in Frage[WT15] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[PN16] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommune  kann die Gründung einer Genossenschaft unterstützen/begleiten. &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;BürgerWärme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bohmte&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Boben Op Nahwärme eG &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit? Bis wann?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;4. Interkommunaler  Austausch zur Flächenerschließung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Stadt-Umland-Dialog  zur Erschließung von Flächen für erneuerbaren Strom- und Wärmeausbau anstoßen.  Frühzeitiger Stadt-Umland-Dialog und Kooperation notwendig, da die Flächen in  den meisten Städten nicht ausreichen.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit? Bis wann?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LocalMonitoring]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wärme]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:W%C3%A4rmeplanung&amp;diff=14491</id>
		<title>LocalZero:Wärmeplanung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:W%C3%A4rmeplanung&amp;diff=14491"/>
		<updated>2024-02-07T13:05:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: doppelten text entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== &#039;&#039;&#039;Eine gute Wärmeplanung für klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2035&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Da die Bundesregierung das Ziel, dass Deutschland bis 2045 klimaneutral wird, das gilt demnach auch für die Wärmeversorgung eine &#039;&#039;&#039;klimaneutrale Versorgung bis 2045&#039;&#039;&#039;. In der Wärmeversorgung gibt es zwei große Versorgungsarten: Die dezentrale Versorgung (also eure Öl-, Gasheizung oder Wärmepumpe zu Hause) oder die leitungsgebundene Versorgung, also Fernwärme. Beide Versorgungsarten müssen schnell klimaneutral werden. Mit der kommunalen Wärmeplanung entwickelt die Kommune einen Plan für die klimaneutrale Versorgung der leitungsgebunden Versorgung, also den Um- und Ausbau von Wärmenetzen. Das sind in Deutschland derzeit im Schnitt 14 % der Wohnungen, Tendenz stark steigend. &#039;&#039;&#039;Die Wärmeplanung ist damit das wichtigste kommunale Instrument im Wärmebereich&#039;&#039;&#039;. [JH1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; | &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum sind Wärmenetze überhaupt (in Zukunft) so wichtig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Wärmenetze sind gerade in dicht besiedelten, städtischen Gebieten effizienter als individuelle Lösungen und einfacher zu realisieren (kein Platz und kein Strom für Einzellösungen wie Wärmepumpen für jede Wohnung). Bei gegebenen Energieverbrauchsdichten ist ein deutlicher Ausbau der Wärmenetze daher sinnvoll. Geplant ist eine Verdreifachung der Anschlüsse bis ins klimaneutrale Zieljahr (BMWK 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Die Wärmewende findet in jedem Quartier statt: Je lokaler die Wärmepotenziale erschlossen werden, desto besser: Quartierslösungen bevorzugen (Auf- und Ausbau von Nahwärmeinseln), gleichzeitig muss Gesamtkonzept für die Kommune sichtbar und plausibel sein. [JH2]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2026 (&amp;gt;100.000) bzw. 2028 (&amp;lt;100.000) müssen alle Kommunen eine kommunale Wärmeplanung vorlegen. Kleineren Kommunen bzw. Kommunen mit Teilräumen mit fehlender Eignung für Wärmenetze werden ein vereinfachtes Verfahren ermöglicht (darüber entscheiden die Länder). In einzelnen Bundesländern gelten andere (kürzere) Fristen und leicht veränderte Anforderungen, z.B. in Baden-Württemberg. Das Wärmeplanungsgesetz verpflichtet nun erstmal die Länder zur Erstellung einer Wärmeplanung, die werden die Pflicht dann an die Kommunen weitergeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Bundesregierung das Ziel hat bis 2045 klimaneutral zu sein, gilt auch für die Wärmeversorgung eine &#039;&#039;&#039;klimaneutrale Versorgung bis 2045&#039;&#039;&#039;. Für den Weg dahin gibt es Zwischenziele für „Anteile Erneuerbarer Energien oder unvermeidbarer Abwärme in jedem Wärmenetz“: &#039;&#039;&#039;30 Prozent bis 2030 und 80 Prozent bis 2040&#039;&#039;&#039;. Für &#039;&#039;&#039;neue Wärmenetze&#039;&#039;&#039; gilt bereits ab dem 1. März 2025 &#039;&#039;&#039;ein Anteil von 65&#039;&#039;&#039; Prozent (BMWK 2023). Das Problem ist, dass der Bund mit seinen &#039;&#039;&#039;Zielen mindestens 10 Jahren zu spät&#039;&#039;&#039; dran ist, um ansatzweise den fairen deutschen Beitrag des Pariser Klimaschutzabkommen für die Einhaltung der 1,5 Grad Grenze zu leisten. Deshalb müssen wir die Wärmeplanung vor Ort beschleunigen, und bis spätestens 2035 klimaneutral werden.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dies bedeutet, dass die Kommune sich ambitionierte und umfassende Ziele setzt&#039;&#039;&#039;. Dazu gehört für den gesamtem Wärmebereich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Für den gesamten Wärmebereich gehört folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Ambitioniertes Ziel: Bis &#039;&#039;&#039;2035&#039;&#039;&#039; vollständige Dekarbonisierung der Wärmenetze und des Wärmebezugs allgemein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Umfassende Pläne: Zwar stehen die Wärmenetze hier im Zentrum der Betrachtung, eine &#039;&#039;&#039;vollständige Dekarbonisierung&#039;&#039;&#039; der Wärmeversorgung bis 2035 bedeutet allerdings auch die dezentrale Versorgung (also diejenigen ohne Wärmenetze) mitzudenken. In „dezentralen Gebieten“ muss die Kommune durch Förderung, Beratungen und Informationen den Einbau von EE-Heizungen beschleunigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abbildung 1- Eine schnellere Dekarbonisierung.png|links|mini|945x945px|Abbildung 1: Eine schnellere Dekarbonisierung bis 2035]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nicht nur die Geschwindigkeit&#039;&#039;&#039; steht im Fokus, &#039;&#039;&#039;auch inhaltlich brauchen wir höhere Ambitionen als das Bundesgesetz vorsieht&#039;&#039;&#039;. Dazu ist es hilfreich ein paar grundlegende Inhalte über Wärme und Wärmeversorgung zu kennen (hier Peter?) [JH3] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Für eine möglichst emissionsarme Wärmenetzversorgung sind besonders wichtig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Zentrale Quellen für die Erschließung von Wärme sind erneuerbare, lokal verfügbare und effiziente Anwendungen. Diese Potenziale gilt es vollumfänglich zu erschließen, bevor über andere Lösungen nachgedacht wird. Dazu gehören: Nutzung Umweltwärme mittels Großwärmepumpe, Solarthermie, oberflächennahe und tiefe Geothermie sowie Abwärmenutzung. (Mehr dazu hier: Verlinkung Unterseite Erschließung Wärmequellen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Auch wenn es das Bundesgesetz ermöglicht, sollte der Aufbau von Wasserstoffnetzgebieten grundsätzlich nicht erfolgen. Diese sind aufgrund von (auch zukünftig) knapper Verfügbarkeit von grünem Wasserstoff sowie schlechter Effizienz keine skalierbare gute Option für die Wärmewende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Die Wärmegewinnung durch Verbrennung von „unvermeidbarer Abwärme“ (WPG)  Müll und Klärschlamm, die jedoch viele Emissionen verursachen (Bund Naturschutz 2022) und deren Verfügbarkeit zukünftig sinken wird (Kreislaufwirtschaft), gilt es zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}Oder hier 2-3 Sätze zu Wärme und/oder Wärmenetzen (hier Peter?)[JH4] &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erst mit einem gesondertem kommunalen Beschluss&#039;&#039;&#039; ganz am Ende des Prozesses der kommunalen Wärmeplanung zur gebäudescharfen Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau von Wärmenetzen oder als Wasserstoffnetzausbaugebiet greift das &#039;&#039;&#039;Gebäudeenergiegesetz&#039;&#039;&#039; (GEG). Dann können in der Kommune nur noch Heizungen verbaut werden, die auf Basis von mindestens 65% erneuerbaren Energien funktionieren (v.a. Wärmepumpen). Das bedeutet: Tempo machen hilft. Je früher (also auch potenziell früher als 2026 oder 2028) die Entscheidung über die Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau eines Wärmenetzes erfolgt, desto früher haben Privatpersonen Planungssicherheit für den Einbau von erneuerbaren Heizungen (BMWK 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Die 7 Schritte der Wärmeplanung gemäß Wärmeplanungsgesetz&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Im Zentrum der Wärmeplanung liegt die &#039;&#039;&#039;Ausweisung von Wärmeversorgungsgebieten&#039;&#039;&#039;[JH5] &#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; In diesen Gebieten wird aufgezeigt, welche jeweilige Wärmeversorgungsart sich besonders eignet und welche Art konkret realisiert werden könnte. Dazu wird laut Bundesgesetz ein 7-Schritte-Verfahren vorgegeben (s.u. Tabelle). Die Kommune sollte fortlaufend über den Prozess der Wärmeplanung informieren, mindestens zwei Mal sollten dabei die Pläne und Analysen zur Kommentierung und Ergänzung offen liegen (siehe innerhalb der sieben Schritte). Mehr zum Thema Akteuren und Kooperation [JH6] siehe unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#f1c232; border:1px solid #93c47d&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schritt&#039;&#039;&#039;                                                 &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Worum geht‘s?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was ist besonders wichtig für euch als Lokalteam?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;1. Beschluss  zur Durchführung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Kommunaler  Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung inkl. öffentlicher Bekanntmachung&lt;br /&gt;
|Liegt ein  öffentlich bekannt gemachter Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung vor?   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enthält der Beschluss einen Zeitplan für die Durchführung der Wärmeplanung  (Ausschreibung Beauftragung, Durchführung)? &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;2. Eignungsprüfung&#039;&#039;&#039;[Ga7]  &#039;&#039;&#039;und verkürztes Verfahren (§ 14)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Frühzeitiges  Ausschlussverfahren: Ausschluss von nicht geeigneten Gebiete für Wärmenetz  oder Wasserstoffnetz.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ein  Wasserstoffnetzgebiet schon hier ausgeschlossen werden, z.B. wenn es gar kein  Wärme- oder Gasnetz gibt und/oder es bereits abzusehen, dass es  unwirtschaftlich sein wird?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;3. Bestandsaufnahme  inkl. Wärmebedarfe Status quo (§ 15)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Aktuelle  Wärmeversorgung und Wärmebedarf feststellen.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind alle oder zumindest die wichtigsten Bilanzen und Kennzahlen vorhanden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind die  geforderten Kartendarstellungen vorhanden (inkl. Netzinfrastrukturen +  Wärmedichten)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der  gesamte Endenergiebedarf für Wärme klar ausgewiesen?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;4. Erstellung  der Potenzialberechnungen (§ 16)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Hier sind  zwei unterschiedliche Potenziale entscheidend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1)    Identifizierung der Potenziale zur  Wärmeerzeugung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2)    Einschätzung über Potenziale zur Energieeinsparung  durch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmebedarfsreduktion in Gebäuden sowie in industriellen oder gewerblichen  Prozessen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmekatastern und abgestimmten  Wärmebedarfsprognose (in Übereinstimmung mit Gebäude-Effizienzmaßnahmen).  Wärmebedarf und Wärmeversorgung im Ist-Zustand und Ziel-Zustand ausweisen. In  Abstimmung mit jeweiligen Szenarien.[PN8] &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zukünftige  Wärmeversorgung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden alle sinnvolle Potenziale zur  erneuerbaren Wärmeerzeugung erfasst (Verlinkung Unterseite I Wiki)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden  Möglichkeiten für saisonale Wärmespeicher berücksichtigt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zukünftiger  Wärmebedarf&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind kommunale Maßnahmen zur Senkung des  Wärmebedarfs enthalten (siehe sektorüber-greifende Maßnahmen)? (Verlinkung  Wiki Unterseite II)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden die  Potenziale zur Reduzierung des Wärmebedarfs plausibel berechnet inkl. Annahmen  zu Sanierungstiefe und -rate und besonderer Fokus auf Ortsteile mit besonders  hohen Verbräuchen (Denkmalschutz etc.)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
è  Reduktion des Wärmebedarfs ist kompliziert,  große kommunale Anstrengungen wie z.B. in Bottrop können aber zu großen  Einsparungen führen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |Kommunikation und Akteursbeteiligung I:  Die Potenzialanalyse sollte inkl. der geplanten Maßnahmen öffentlich  vorgestellt werden und zur Kommentierung offengelegt werden. Hier muss die  Möglichkeit Feedback zu geben geschaffen werden, um ggf. die Potenzialanalyse  noch anzupassen. Das ist wichtig, denn basierend auf der Potenzialanalyse  wird das Zielszenario entwickelt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;5. Erstellung  der Zielszenarien&#039;&#039;&#039; [JH9] [JH10]  &#039;&#039;&#039;(§ 17)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-         Entwicklung des zukünftigen Wärmebedarfs&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Flächenhafte Darstellung zur klimaneutralen  Bedarfsdeckung mit jeweiligen Zwischenschritten &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgt das  Zielszenario den gewünschten Zielsetzungen und Grundsätzen der kommunalen  Wärmeplanung? Wird ein möglichst 100% Anteil lokaler Erneuerbarer Energien  zur Wärmeerzeugung erreicht? Mit welchen Energieträgern und Wärmeanwendungen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden die möglichst effizienten und  erneuerbaren Wärmequellen erschlossen? (Verlinkung Wiki Unterseite I)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind  Zwischenziele für die Erreichung des Zielszenarios enthalten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Strombedarf&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie  verändert sich der Strombedarf durch den veränderten Wärmebedarf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden  kommunale Maßnahmen getroffen, um den größeren Strombedarf regional  bereitzustellen?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |Kommunikation und Akteursbeteiligung II:  Das geplante Zielszenario sollte inkl. der geplanten Maßnahmen öffentlich  vorgestellt werden und zur Kommentierung offengelegt werden. Hier muss die  Möglichkeit Feedback zu geben geschaffen werden, um ggf. das Zielszenario  noch anzupassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;6. Einteilung  in Wärmeversorgungsgebiete und -arten (§18 und  19)&#039;&#039;&#039; [JH11]&lt;br /&gt;
|Bei  der Einteilung in Wärmeversorgungsgebiete passieren zwei Dinge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1)    Einteilung in voraussichtliche  Wärmeversorgungsgebiete und -arten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2)    Darstellung der Wärmeversorgungsarten für das  Zieljahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für jedes Teilgebiet Aufteilung nach  Wärmeversorgungsgebieten&#039;&#039;&#039; (Wärmenetz,  Wasserstoff, dezentrale Gebiete), eingeteilt in wo welcher Gebietstyp (sehr) (un)wahrscheinlich  bzw. (un)geeignet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufteilung muss in Einklang mit  vorliegenden/sich in der Erstellung befindlichen Wärmenetzbau- und  -dekarbonisierungsfahrplan (Paragraph 32) sein[PN12] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es eine  zeitlich nachvollziehbare Planung für die Ausweisung der Gebiete (ab wann wo  was)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die  Einteilung in voraussichtliche Wärmeversorgungsgebiete aufgrund der  vorherigen Analysen plausibiliert? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;7. Umsetzungsstrategie  und konkrete Umsetzungsmaßnahmen&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(§ 20)&#039;&#039;&#039;[JH13] &lt;br /&gt;
|Ambitionierter  Transformationspfad mit klaren Maßnahmen und jahresscharfer Planung mit  schnellstmöglichen Start. Die Kommune („planungsverantwortliche Stelle“) muss im  Rahmen ihrer Möglichkeiten selbst Maßnahmen durchführen mit denen das  Zielszenario erreicht werden kann, oder Dritte dazu beauftragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wärmeplanung ist eine Strategie,  nicht einfach nur Daten und Fakten. Daher ist es wichtig, dass alle Akteure  (s.u.) alle klare Rollen und Aufgaben haben und diese ineinandergreifen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
è  Trafo-Pläne und Machbarkeitsanalysen sind gute  Umsetzungsmaßnahmen (die Daten sind dann da)&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwickelt  die Kommune einen aus den Potenzialen und Zielszenario abgeleiteten  ambitionierten Transformationspfad mit effektiven Maßnahmen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit klaren Zuständigkeiten der beteiligten  Akteure&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit jahresscharfer Aktivität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit Fokus auf die wirksamsten Maßnahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit einem langfristigem Zeitplan, sodass die  Gesamtheit der Maßnahmen im klimaneutralen Zieljahr abgeschlossen werden  können (z.B. die lange dauernden Maßnahmen frühzeitig anschieben) &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Akteursbeteiligung und Kooperation&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Die Wärmeplanung muss verbindlich werden durch die konkreten Umsetzungspläne und den Bau. Dafür braucht es Akteure, die die Pläne auch wirklich umsetzen. Die (potenziellen) Betreiber von örtlichen Wärmenetzen sowie Energieversorgungsnetzen und weitere (potenzielle) Akteure für Wärmeerzeugung (Abwärme, Industrie etc.) müssen von Beginn an gesucht werden und mit an den Planungstisch geholt werden. Ohne Umsetzer keine Wärmenetze und keine seriöse Planung in die Zukunft. Dazu können auch kreative Lösung beitragen, z.B. die Gründung einer Bürger:innen-Genossenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:lightblue; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schritt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Gutes  Beispiel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was ist besonders wichtig für euch als Lokalteam?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;1. Einbezug  wichtiger Stakeholder für die fachliche Ausgestaltung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(§7)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Weitere  (potenzielle und bestehende) Wirtschafts- und Fachinstitutionen wie  Wärmeproduzenten, Abwärmegeber und -nutzer, Hochschulen, regionale  Energieagenturen, Fachgruppen, etc. in regelmäßigen Abständen über Planung  informieren bzw. in die Planung einbeziehen (z.B. bei Identifizierung von  lokalen Potenzialen). Startpunkt könnten z.B. die Personen und Ressourcen  eines Klimaschutzrates sein.&lt;br /&gt;
|Klimaschutzrat  Kassel: Unterstützung einer Vision für eine klimafreundliche  Wärmeversorgung 2030&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Idee: Akteure abhaken?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;2. Einbezug der  Zivilgesellschaft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Mindestanforderung für den WP-Prozess  (siehe Tabelle 7 Schritte):&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweistufiges  Verfahren (1x nach Erstellung Potenzialanalyse, breit kommunizieren; 1x nach  Erstellung Zielszenario inkl. Präsentation der geplanten Maßnahmen) ; Rückmeldungen  einarbeiten und Entscheidungen begründen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist sinnvoll: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Entwicklung  Partizipationskonzept inkl. -formate von Anfang an, auch auf  Quartiersebene. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Transparenz  zum Thema Kosten und Bauplanung schaffen. Für Anschlüsse werben oder ggf.  Anschlusszwang umsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akzeptanz  ist wichtiger Faktor für das Gelingen der Wärmewende! &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit? Bis wann?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;3. Prüfung  Einbezug bzw. Gründung lokaler gemeinwohlorientierter Energiegemeinschaften&#039;&#039;&#039;[JH14]&lt;br /&gt;
|Die  Finanzierung ist zentral für die Frage, ob Wärmenetze überhaupt entstehen.  Daher müssen Investoren gesucht werden. Dafür kommen auch explizit regionale  Energiegemeinschaften in Frage[WT15] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[PN16] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommune  kann die Gründung einer Genossenschaft unterstützen/begleiten. &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;BürgerWärme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bohmte&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Boben Op Nahwärme eG &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit? Bis wann?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;4. Interkommunaler  Austausch zur Flächenerschließung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Stadt-Umland-Dialog  zur Erschließung von Flächen für erneuerbaren Strom- und Wärmeausbau anstoßen.  Frühzeitiger Stadt-Umland-Dialog und Kooperation notwendig, da die Flächen in  den meisten Städten nicht ausreichen.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit? Bis wann?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LocalMonitoring]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wärme]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:W%C3%A4rmeplanung&amp;diff=14490</id>
		<title>LocalZero:Wärmeplanung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:W%C3%A4rmeplanung&amp;diff=14490"/>
		<updated>2024-02-07T13:04:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: /* Akteursbeteiligung und Kooperation */ nummerierung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== &#039;&#039;&#039;Eine gute Wärmeplanung für klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2035&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Da die Bundesregierung das Ziel, dass Deutschland bis 2045 klimaneutral wird, das gilt demnach auch für die Wärmeversorgung eine &#039;&#039;&#039;klimaneutrale Versorgung bis 2045&#039;&#039;&#039;. In der Wärmeversorgung gibt es zwei große Versorgungsarten: Die dezentrale Versorgung (also eure Öl-, Gasheizung oder Wärmepumpe zu Hause) oder die leitungsgebundene Versorgung, also Fernwärme. Beide Versorgungsarten müssen schnell klimaneutral werden. Mit der kommunalen Wärmeplanung entwickelt die Kommune einen Plan für die klimaneutrale Versorgung der leitungsgebunden Versorgung, also den Um- und Ausbau von Wärmenetzen. Das sind in Deutschland derzeit im Schnitt 14 % der Wohnungen, Tendenz stark steigend. &#039;&#039;&#039;Die Wärmeplanung ist damit das wichtigste kommunale Instrument im Wärmebereich&#039;&#039;&#039;. [JH1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; | &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum sind Wärmenetze überhaupt (in Zukunft) so wichtig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Wärmenetze sind gerade in dicht besiedelten, städtischen Gebieten effizienter als individuelle Lösungen und einfacher zu realisieren (kein Platz und kein Strom für Einzellösungen wie Wärmepumpen für jede Wohnung). Bei gegebenen Energieverbrauchsdichten ist ein deutlicher Ausbau der Wärmenetze daher sinnvoll. Geplant ist eine Verdreifachung der Anschlüsse bis ins klimaneutrale Zieljahr (BMWK 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Die Wärmewende findet in jedem Quartier statt: Je lokaler die Wärmepotenziale erschlossen werden, desto besser: Quartierslösungen bevorzugen (Auf- und Ausbau von Nahwärmeinseln), gleichzeitig muss Gesamtkonzept für die Kommune sichtbar und plausibel sein. [JH2]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2026 (&amp;gt;100.000) bzw. 2028 (&amp;lt;100.000) müssen alle Kommunen eine kommunale Wärmeplanung vorlegen. Kleineren Kommunen bzw. Kommunen mit Teilräumen mit fehlender Eignung für Wärmenetze werden ein vereinfachtes Verfahren ermöglicht (darüber entscheiden die Länder). In einzelnen Bundesländern gelten andere (kürzere) Fristen und leicht veränderte Anforderungen, z.B. in Baden-Württemberg. Das Wärmeplanungsgesetz verpflichtet nun erstmal die Länder zur Erstellung einer Wärmeplanung, die werden die Pflicht dann an die Kommunen weitergeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Bundesregierung das Ziel hat bis 2045 klimaneutral zu sein, gilt auch für die Wärmeversorgung eine &#039;&#039;&#039;klimaneutrale Versorgung bis 2045&#039;&#039;&#039;. Für den Weg dahin gibt es Zwischenziele für „Anteile Erneuerbarer Energien oder unvermeidbarer Abwärme in jedem Wärmenetz“: &#039;&#039;&#039;30 Prozent bis 2030 und 80 Prozent bis 2040&#039;&#039;&#039;. Für &#039;&#039;&#039;neue Wärmenetze&#039;&#039;&#039; gilt bereits ab dem 1. März 2025 &#039;&#039;&#039;ein Anteil von 65&#039;&#039;&#039; Prozent (BMWK 2023). Das Problem ist, dass der Bund mit seinen &#039;&#039;&#039;Zielen mindestens 10 Jahren zu spät&#039;&#039;&#039; dran ist, um ansatzweise den fairen deutschen Beitrag des Pariser Klimaschutzabkommen für die Einhaltung der 1,5 Grad Grenze zu leisten. Deshalb müssen wir die Wärmeplanung vor Ort beschleunigen, und bis spätestens 2035 klimaneutral werden.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dies bedeutet, dass die Kommune sich ambitionierte und umfassende Ziele setzt&#039;&#039;&#039;. Dazu gehört für den gesamtem Wärmebereich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Für den gesamten Wärmebereich gehört folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Ambitioniertes Ziel: Bis &#039;&#039;&#039;2035&#039;&#039;&#039; vollständige Dekarbonisierung der Wärmenetze und des Wärmebezugs allgemein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Umfassende Pläne: Zwar stehen die Wärmenetze hier im Zentrum der Betrachtung, eine &#039;&#039;&#039;vollständige Dekarbonisierung&#039;&#039;&#039; der Wärmeversorgung bis 2035 bedeutet allerdings auch die dezentrale Versorgung (also diejenigen ohne Wärmenetze) mitzudenken. In „dezentralen Gebieten“ muss die Kommune durch Förderung, Beratungen und Informationen den Einbau von EE-Heizungen beschleunigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abbildung 1- Eine schnellere Dekarbonisierung.png|links|mini|945x945px|Abbildung 1: Eine schnellere Dekarbonisierung bis 2035]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nicht nur die Geschwindigkeit&#039;&#039;&#039; steht im Fokus, &#039;&#039;&#039;auch inhaltlich brauchen wir höhere Ambitionen als das Bundesgesetz vorsieht&#039;&#039;&#039;. Dazu ist es hilfreich ein paar grundlegende Inhalte über Wärme und Wärmeversorgung zu kennen (hier Peter?) [JH3] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Für eine möglichst emissionsarme Wärmenetzversorgung sind besonders wichtig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Zentrale Quellen für die Erschließung von Wärme sind erneuerbare, lokal verfügbare und effiziente Anwendungen. Diese Potenziale gilt es vollumfänglich zu erschließen, bevor über andere Lösungen nachgedacht wird. Dazu gehören: Nutzung Umweltwärme mittels Großwärmepumpe, Solarthermie, oberflächennahe und tiefe Geothermie sowie Abwärmenutzung. (Mehr dazu hier: Verlinkung Unterseite Erschließung Wärmequellen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Auch wenn es das Bundesgesetz ermöglicht, sollte der Aufbau von Wasserstoffnetzgebieten grundsätzlich nicht erfolgen. Diese sind aufgrund von (auch zukünftig) knapper Verfügbarkeit von grünem Wasserstoff sowie schlechter Effizienz keine skalierbare gute Option für die Wärmewende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Die Wärmegewinnung durch Verbrennung von „unvermeidbarer Abwärme“ (WPG)  Müll und Klärschlamm, die jedoch viele Emissionen verursachen (Bund Naturschutz 2022) und deren Verfügbarkeit zukünftig sinken wird (Kreislaufwirtschaft), gilt es zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}Oder hier 2-3 Sätze zu Wärme und/oder Wärmenetzen (hier Peter?)[JH4] &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erst mit einem gesondertem kommunalen Beschluss&#039;&#039;&#039; ganz am Ende des Prozesses der kommunalen Wärmeplanung zur gebäudescharfen Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau von Wärmenetzen oder als Wasserstoffnetzausbaugebiet greift das &#039;&#039;&#039;Gebäudeenergiegesetz&#039;&#039;&#039; (GEG). Dann können in der Kommune nur noch Heizungen verbaut werden, die auf Basis von mindestens 65% erneuerbaren Energien funktionieren (v.a. Wärmepumpen). Das bedeutet: Tempo machen hilft. Je früher (also auch potenziell früher als 2026 oder 2028) die Entscheidung über die Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau eines Wärmenetzes erfolgt, desto früher haben Privatpersonen Planungssicherheit für den Einbau von erneuerbaren Heizungen (BMWK 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erst mit einem gesondertem kommunalen Beschluss&#039;&#039;&#039; ganz am Ende des Prozesses der kommunalen Wärmeplanung zur gebäudescharfen Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau von Wärmenetzen oder als Wasserstoffnetzausbaugebiet greift das &#039;&#039;&#039;Gebäudeenergiegesetz&#039;&#039;&#039; (GEG). Dann können in der Kommune nur noch Heizungen verbaut werden, die auf Basis von mindestens 65% erneuerbaren Energien funktionieren (v.a. Wärmepumpen). Das bedeutet: Tempo machen hilft. Je früher (also auch potenziell früher als 2026 oder 2028) die Entscheidung über die Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau eines Wärmenetzes erfolgt, desto früher haben Privatpersonen Planungssicherheit für den Einbau von erneuerbaren Heizungen (BMWK 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Die 7 Schritte der Wärmeplanung gemäß Wärmeplanungsgesetz&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Im Zentrum der Wärmeplanung liegt die &#039;&#039;&#039;Ausweisung von Wärmeversorgungsgebieten&#039;&#039;&#039;[JH5] &#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; In diesen Gebieten wird aufgezeigt, welche jeweilige Wärmeversorgungsart sich besonders eignet und welche Art konkret realisiert werden könnte. Dazu wird laut Bundesgesetz ein 7-Schritte-Verfahren vorgegeben (s.u. Tabelle). Die Kommune sollte fortlaufend über den Prozess der Wärmeplanung informieren, mindestens zwei Mal sollten dabei die Pläne und Analysen zur Kommentierung und Ergänzung offen liegen (siehe innerhalb der sieben Schritte). Mehr zum Thema Akteuren und Kooperation [JH6] siehe unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#f1c232; border:1px solid #93c47d&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schritt&#039;&#039;&#039;                                                 &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Worum geht‘s?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was ist besonders wichtig für euch als Lokalteam?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;1. Beschluss  zur Durchführung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Kommunaler  Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung inkl. öffentlicher Bekanntmachung&lt;br /&gt;
|Liegt ein  öffentlich bekannt gemachter Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung vor?   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enthält der Beschluss einen Zeitplan für die Durchführung der Wärmeplanung  (Ausschreibung Beauftragung, Durchführung)? &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;2. Eignungsprüfung&#039;&#039;&#039;[Ga7]  &#039;&#039;&#039;und verkürztes Verfahren (§ 14)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Frühzeitiges  Ausschlussverfahren: Ausschluss von nicht geeigneten Gebiete für Wärmenetz  oder Wasserstoffnetz.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ein  Wasserstoffnetzgebiet schon hier ausgeschlossen werden, z.B. wenn es gar kein  Wärme- oder Gasnetz gibt und/oder es bereits abzusehen, dass es  unwirtschaftlich sein wird?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;3. Bestandsaufnahme  inkl. Wärmebedarfe Status quo (§ 15)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Aktuelle  Wärmeversorgung und Wärmebedarf feststellen.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind alle oder zumindest die wichtigsten Bilanzen und Kennzahlen vorhanden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind die  geforderten Kartendarstellungen vorhanden (inkl. Netzinfrastrukturen +  Wärmedichten)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der  gesamte Endenergiebedarf für Wärme klar ausgewiesen?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;4. Erstellung  der Potenzialberechnungen (§ 16)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Hier sind  zwei unterschiedliche Potenziale entscheidend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1)    Identifizierung der Potenziale zur  Wärmeerzeugung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2)    Einschätzung über Potenziale zur Energieeinsparung  durch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmebedarfsreduktion in Gebäuden sowie in industriellen oder gewerblichen  Prozessen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmekatastern und abgestimmten  Wärmebedarfsprognose (in Übereinstimmung mit Gebäude-Effizienzmaßnahmen).  Wärmebedarf und Wärmeversorgung im Ist-Zustand und Ziel-Zustand ausweisen. In  Abstimmung mit jeweiligen Szenarien.[PN8] &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zukünftige  Wärmeversorgung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden alle sinnvolle Potenziale zur  erneuerbaren Wärmeerzeugung erfasst (Verlinkung Unterseite I Wiki)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden  Möglichkeiten für saisonale Wärmespeicher berücksichtigt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zukünftiger  Wärmebedarf&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind kommunale Maßnahmen zur Senkung des  Wärmebedarfs enthalten (siehe sektorüber-greifende Maßnahmen)? (Verlinkung  Wiki Unterseite II)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden die  Potenziale zur Reduzierung des Wärmebedarfs plausibel berechnet inkl. Annahmen  zu Sanierungstiefe und -rate und besonderer Fokus auf Ortsteile mit besonders  hohen Verbräuchen (Denkmalschutz etc.)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
è  Reduktion des Wärmebedarfs ist kompliziert,  große kommunale Anstrengungen wie z.B. in Bottrop können aber zu großen  Einsparungen führen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |Kommunikation und Akteursbeteiligung I:  Die Potenzialanalyse sollte inkl. der geplanten Maßnahmen öffentlich  vorgestellt werden und zur Kommentierung offengelegt werden. Hier muss die  Möglichkeit Feedback zu geben geschaffen werden, um ggf. die Potenzialanalyse  noch anzupassen. Das ist wichtig, denn basierend auf der Potenzialanalyse  wird das Zielszenario entwickelt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;5. Erstellung  der Zielszenarien&#039;&#039;&#039; [JH9] [JH10]  &#039;&#039;&#039;(§ 17)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-         Entwicklung des zukünftigen Wärmebedarfs&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Flächenhafte Darstellung zur klimaneutralen  Bedarfsdeckung mit jeweiligen Zwischenschritten &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgt das  Zielszenario den gewünschten Zielsetzungen und Grundsätzen der kommunalen  Wärmeplanung? Wird ein möglichst 100% Anteil lokaler Erneuerbarer Energien  zur Wärmeerzeugung erreicht? Mit welchen Energieträgern und Wärmeanwendungen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden die möglichst effizienten und  erneuerbaren Wärmequellen erschlossen? (Verlinkung Wiki Unterseite I)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind  Zwischenziele für die Erreichung des Zielszenarios enthalten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Strombedarf&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie  verändert sich der Strombedarf durch den veränderten Wärmebedarf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden  kommunale Maßnahmen getroffen, um den größeren Strombedarf regional  bereitzustellen?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |Kommunikation und Akteursbeteiligung II:  Das geplante Zielszenario sollte inkl. der geplanten Maßnahmen öffentlich  vorgestellt werden und zur Kommentierung offengelegt werden. Hier muss die  Möglichkeit Feedback zu geben geschaffen werden, um ggf. das Zielszenario  noch anzupassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;6. Einteilung  in Wärmeversorgungsgebiete und -arten (§18 und  19)&#039;&#039;&#039; [JH11]&lt;br /&gt;
|Bei  der Einteilung in Wärmeversorgungsgebiete passieren zwei Dinge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1)    Einteilung in voraussichtliche  Wärmeversorgungsgebiete und -arten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2)    Darstellung der Wärmeversorgungsarten für das  Zieljahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für jedes Teilgebiet Aufteilung nach  Wärmeversorgungsgebieten&#039;&#039;&#039; (Wärmenetz,  Wasserstoff, dezentrale Gebiete), eingeteilt in wo welcher Gebietstyp (sehr) (un)wahrscheinlich  bzw. (un)geeignet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufteilung muss in Einklang mit  vorliegenden/sich in der Erstellung befindlichen Wärmenetzbau- und  -dekarbonisierungsfahrplan (Paragraph 32) sein[PN12] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es eine  zeitlich nachvollziehbare Planung für die Ausweisung der Gebiete (ab wann wo  was)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die  Einteilung in voraussichtliche Wärmeversorgungsgebiete aufgrund der  vorherigen Analysen plausibiliert? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;7. Umsetzungsstrategie  und konkrete Umsetzungsmaßnahmen&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(§ 20)&#039;&#039;&#039;[JH13] &lt;br /&gt;
|Ambitionierter  Transformationspfad mit klaren Maßnahmen und jahresscharfer Planung mit  schnellstmöglichen Start. Die Kommune („planungsverantwortliche Stelle“) muss im  Rahmen ihrer Möglichkeiten selbst Maßnahmen durchführen mit denen das  Zielszenario erreicht werden kann, oder Dritte dazu beauftragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wärmeplanung ist eine Strategie,  nicht einfach nur Daten und Fakten. Daher ist es wichtig, dass alle Akteure  (s.u.) alle klare Rollen und Aufgaben haben und diese ineinandergreifen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
è  Trafo-Pläne und Machbarkeitsanalysen sind gute  Umsetzungsmaßnahmen (die Daten sind dann da)&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwickelt  die Kommune einen aus den Potenzialen und Zielszenario abgeleiteten  ambitionierten Transformationspfad mit effektiven Maßnahmen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit klaren Zuständigkeiten der beteiligten  Akteure&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit jahresscharfer Aktivität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit Fokus auf die wirksamsten Maßnahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit einem langfristigem Zeitplan, sodass die  Gesamtheit der Maßnahmen im klimaneutralen Zieljahr abgeschlossen werden  können (z.B. die lange dauernden Maßnahmen frühzeitig anschieben) &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Akteursbeteiligung und Kooperation&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Die Wärmeplanung muss verbindlich werden durch die konkreten Umsetzungspläne und den Bau. Dafür braucht es Akteure, die die Pläne auch wirklich umsetzen. Die (potenziellen) Betreiber von örtlichen Wärmenetzen sowie Energieversorgungsnetzen und weitere (potenzielle) Akteure für Wärmeerzeugung (Abwärme, Industrie etc.) müssen von Beginn an gesucht werden und mit an den Planungstisch geholt werden. Ohne Umsetzer keine Wärmenetze und keine seriöse Planung in die Zukunft. Dazu können auch kreative Lösung beitragen, z.B. die Gründung einer Bürger:innen-Genossenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:lightblue; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schritt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Gutes  Beispiel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was ist besonders wichtig für euch als Lokalteam?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;1. Einbezug  wichtiger Stakeholder für die fachliche Ausgestaltung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(§7)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Weitere  (potenzielle und bestehende) Wirtschafts- und Fachinstitutionen wie  Wärmeproduzenten, Abwärmegeber und -nutzer, Hochschulen, regionale  Energieagenturen, Fachgruppen, etc. in regelmäßigen Abständen über Planung  informieren bzw. in die Planung einbeziehen (z.B. bei Identifizierung von  lokalen Potenzialen). Startpunkt könnten z.B. die Personen und Ressourcen  eines Klimaschutzrates sein.&lt;br /&gt;
|Klimaschutzrat  Kassel: Unterstützung einer Vision für eine klimafreundliche  Wärmeversorgung 2030&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Idee: Akteure abhaken?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;2. Einbezug der  Zivilgesellschaft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Mindestanforderung für den WP-Prozess  (siehe Tabelle 7 Schritte):&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweistufiges  Verfahren (1x nach Erstellung Potenzialanalyse, breit kommunizieren; 1x nach  Erstellung Zielszenario inkl. Präsentation der geplanten Maßnahmen) ; Rückmeldungen  einarbeiten und Entscheidungen begründen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist sinnvoll: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Entwicklung  Partizipationskonzept inkl. -formate von Anfang an, auch auf  Quartiersebene. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Transparenz  zum Thema Kosten und Bauplanung schaffen. Für Anschlüsse werben oder ggf.  Anschlusszwang umsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akzeptanz  ist wichtiger Faktor für das Gelingen der Wärmewende! &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit? Bis wann?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;3. Prüfung  Einbezug bzw. Gründung lokaler gemeinwohlorientierter Energiegemeinschaften&#039;&#039;&#039;[JH14]&lt;br /&gt;
|Die  Finanzierung ist zentral für die Frage, ob Wärmenetze überhaupt entstehen.  Daher müssen Investoren gesucht werden. Dafür kommen auch explizit regionale  Energiegemeinschaften in Frage[WT15] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[PN16] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommune  kann die Gründung einer Genossenschaft unterstützen/begleiten. &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;BürgerWärme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bohmte&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Boben Op Nahwärme eG &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit? Bis wann?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;4. Interkommunaler  Austausch zur Flächenerschließung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Stadt-Umland-Dialog  zur Erschließung von Flächen für erneuerbaren Strom- und Wärmeausbau anstoßen.  Frühzeitiger Stadt-Umland-Dialog und Kooperation notwendig, da die Flächen in  den meisten Städten nicht ausreichen.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit? Bis wann?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LocalMonitoring]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wärme]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:W%C3%A4rmeplanung&amp;diff=14489</id>
		<title>LocalZero:Wärmeplanung</title>
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		<updated>2024-02-07T13:03:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: /* Akteursbeteiligung und Kooperation */ farbe zweite tabelle ändern&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== &#039;&#039;&#039;Eine gute Wärmeplanung für klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2035&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Da die Bundesregierung das Ziel, dass Deutschland bis 2045 klimaneutral wird, das gilt demnach auch für die Wärmeversorgung eine &#039;&#039;&#039;klimaneutrale Versorgung bis 2045&#039;&#039;&#039;. In der Wärmeversorgung gibt es zwei große Versorgungsarten: Die dezentrale Versorgung (also eure Öl-, Gasheizung oder Wärmepumpe zu Hause) oder die leitungsgebundene Versorgung, also Fernwärme. Beide Versorgungsarten müssen schnell klimaneutral werden. Mit der kommunalen Wärmeplanung entwickelt die Kommune einen Plan für die klimaneutrale Versorgung der leitungsgebunden Versorgung, also den Um- und Ausbau von Wärmenetzen. Das sind in Deutschland derzeit im Schnitt 14 % der Wohnungen, Tendenz stark steigend. &#039;&#039;&#039;Die Wärmeplanung ist damit das wichtigste kommunale Instrument im Wärmebereich&#039;&#039;&#039;. [JH1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; | &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum sind Wärmenetze überhaupt (in Zukunft) so wichtig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Wärmenetze sind gerade in dicht besiedelten, städtischen Gebieten effizienter als individuelle Lösungen und einfacher zu realisieren (kein Platz und kein Strom für Einzellösungen wie Wärmepumpen für jede Wohnung). Bei gegebenen Energieverbrauchsdichten ist ein deutlicher Ausbau der Wärmenetze daher sinnvoll. Geplant ist eine Verdreifachung der Anschlüsse bis ins klimaneutrale Zieljahr (BMWK 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Die Wärmewende findet in jedem Quartier statt: Je lokaler die Wärmepotenziale erschlossen werden, desto besser: Quartierslösungen bevorzugen (Auf- und Ausbau von Nahwärmeinseln), gleichzeitig muss Gesamtkonzept für die Kommune sichtbar und plausibel sein. [JH2]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2026 (&amp;gt;100.000) bzw. 2028 (&amp;lt;100.000) müssen alle Kommunen eine kommunale Wärmeplanung vorlegen. Kleineren Kommunen bzw. Kommunen mit Teilräumen mit fehlender Eignung für Wärmenetze werden ein vereinfachtes Verfahren ermöglicht (darüber entscheiden die Länder). In einzelnen Bundesländern gelten andere (kürzere) Fristen und leicht veränderte Anforderungen, z.B. in Baden-Württemberg. Das Wärmeplanungsgesetz verpflichtet nun erstmal die Länder zur Erstellung einer Wärmeplanung, die werden die Pflicht dann an die Kommunen weitergeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Bundesregierung das Ziel hat bis 2045 klimaneutral zu sein, gilt auch für die Wärmeversorgung eine &#039;&#039;&#039;klimaneutrale Versorgung bis 2045&#039;&#039;&#039;. Für den Weg dahin gibt es Zwischenziele für „Anteile Erneuerbarer Energien oder unvermeidbarer Abwärme in jedem Wärmenetz“: &#039;&#039;&#039;30 Prozent bis 2030 und 80 Prozent bis 2040&#039;&#039;&#039;. Für &#039;&#039;&#039;neue Wärmenetze&#039;&#039;&#039; gilt bereits ab dem 1. März 2025 &#039;&#039;&#039;ein Anteil von 65&#039;&#039;&#039; Prozent (BMWK 2023). Das Problem ist, dass der Bund mit seinen &#039;&#039;&#039;Zielen mindestens 10 Jahren zu spät&#039;&#039;&#039; dran ist, um ansatzweise den fairen deutschen Beitrag des Pariser Klimaschutzabkommen für die Einhaltung der 1,5 Grad Grenze zu leisten. Deshalb müssen wir die Wärmeplanung vor Ort beschleunigen, und bis spätestens 2035 klimaneutral werden.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dies bedeutet, dass die Kommune sich ambitionierte und umfassende Ziele setzt&#039;&#039;&#039;. Dazu gehört für den gesamtem Wärmebereich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Für den gesamten Wärmebereich gehört folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Ambitioniertes Ziel: Bis &#039;&#039;&#039;2035&#039;&#039;&#039; vollständige Dekarbonisierung der Wärmenetze und des Wärmebezugs allgemein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Umfassende Pläne: Zwar stehen die Wärmenetze hier im Zentrum der Betrachtung, eine &#039;&#039;&#039;vollständige Dekarbonisierung&#039;&#039;&#039; der Wärmeversorgung bis 2035 bedeutet allerdings auch die dezentrale Versorgung (also diejenigen ohne Wärmenetze) mitzudenken. In „dezentralen Gebieten“ muss die Kommune durch Förderung, Beratungen und Informationen den Einbau von EE-Heizungen beschleunigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abbildung 1- Eine schnellere Dekarbonisierung.png|links|mini|945x945px|Abbildung 1: Eine schnellere Dekarbonisierung bis 2035]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nicht nur die Geschwindigkeit&#039;&#039;&#039; steht im Fokus, &#039;&#039;&#039;auch inhaltlich brauchen wir höhere Ambitionen als das Bundesgesetz vorsieht&#039;&#039;&#039;. Dazu ist es hilfreich ein paar grundlegende Inhalte über Wärme und Wärmeversorgung zu kennen (hier Peter?) [JH3] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Für eine möglichst emissionsarme Wärmenetzversorgung sind besonders wichtig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Zentrale Quellen für die Erschließung von Wärme sind erneuerbare, lokal verfügbare und effiziente Anwendungen. Diese Potenziale gilt es vollumfänglich zu erschließen, bevor über andere Lösungen nachgedacht wird. Dazu gehören: Nutzung Umweltwärme mittels Großwärmepumpe, Solarthermie, oberflächennahe und tiefe Geothermie sowie Abwärmenutzung. (Mehr dazu hier: Verlinkung Unterseite Erschließung Wärmequellen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Auch wenn es das Bundesgesetz ermöglicht, sollte der Aufbau von Wasserstoffnetzgebieten grundsätzlich nicht erfolgen. Diese sind aufgrund von (auch zukünftig) knapper Verfügbarkeit von grünem Wasserstoff sowie schlechter Effizienz keine skalierbare gute Option für die Wärmewende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Die Wärmegewinnung durch Verbrennung von „unvermeidbarer Abwärme“ (WPG)  Müll und Klärschlamm, die jedoch viele Emissionen verursachen (Bund Naturschutz 2022) und deren Verfügbarkeit zukünftig sinken wird (Kreislaufwirtschaft), gilt es zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}Oder hier 2-3 Sätze zu Wärme und/oder Wärmenetzen (hier Peter?)[JH4] &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erst mit einem gesondertem kommunalen Beschluss&#039;&#039;&#039; ganz am Ende des Prozesses der kommunalen Wärmeplanung zur gebäudescharfen Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau von Wärmenetzen oder als Wasserstoffnetzausbaugebiet greift das &#039;&#039;&#039;Gebäudeenergiegesetz&#039;&#039;&#039; (GEG). Dann können in der Kommune nur noch Heizungen verbaut werden, die auf Basis von mindestens 65% erneuerbaren Energien funktionieren (v.a. Wärmepumpen). Das bedeutet: Tempo machen hilft. Je früher (also auch potenziell früher als 2026 oder 2028) die Entscheidung über die Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau eines Wärmenetzes erfolgt, desto früher haben Privatpersonen Planungssicherheit für den Einbau von erneuerbaren Heizungen (BMWK 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erst mit einem gesondertem kommunalen Beschluss&#039;&#039;&#039; ganz am Ende des Prozesses der kommunalen Wärmeplanung zur gebäudescharfen Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau von Wärmenetzen oder als Wasserstoffnetzausbaugebiet greift das &#039;&#039;&#039;Gebäudeenergiegesetz&#039;&#039;&#039; (GEG). Dann können in der Kommune nur noch Heizungen verbaut werden, die auf Basis von mindestens 65% erneuerbaren Energien funktionieren (v.a. Wärmepumpen). Das bedeutet: Tempo machen hilft. Je früher (also auch potenziell früher als 2026 oder 2028) die Entscheidung über die Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau eines Wärmenetzes erfolgt, desto früher haben Privatpersonen Planungssicherheit für den Einbau von erneuerbaren Heizungen (BMWK 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Die 7 Schritte der Wärmeplanung gemäß Wärmeplanungsgesetz&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Im Zentrum der Wärmeplanung liegt die &#039;&#039;&#039;Ausweisung von Wärmeversorgungsgebieten&#039;&#039;&#039;[JH5] &#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; In diesen Gebieten wird aufgezeigt, welche jeweilige Wärmeversorgungsart sich besonders eignet und welche Art konkret realisiert werden könnte. Dazu wird laut Bundesgesetz ein 7-Schritte-Verfahren vorgegeben (s.u. Tabelle). Die Kommune sollte fortlaufend über den Prozess der Wärmeplanung informieren, mindestens zwei Mal sollten dabei die Pläne und Analysen zur Kommentierung und Ergänzung offen liegen (siehe innerhalb der sieben Schritte). Mehr zum Thema Akteuren und Kooperation [JH6] siehe unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#f1c232; border:1px solid #93c47d&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schritt&#039;&#039;&#039;                                                 &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Worum geht‘s?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was ist besonders wichtig für euch als Lokalteam?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;1. Beschluss  zur Durchführung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Kommunaler  Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung inkl. öffentlicher Bekanntmachung&lt;br /&gt;
|Liegt ein  öffentlich bekannt gemachter Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung vor?   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enthält der Beschluss einen Zeitplan für die Durchführung der Wärmeplanung  (Ausschreibung Beauftragung, Durchführung)? &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;2. Eignungsprüfung&#039;&#039;&#039;[Ga7]  &#039;&#039;&#039;und verkürztes Verfahren (§ 14)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Frühzeitiges  Ausschlussverfahren: Ausschluss von nicht geeigneten Gebiete für Wärmenetz  oder Wasserstoffnetz.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ein  Wasserstoffnetzgebiet schon hier ausgeschlossen werden, z.B. wenn es gar kein  Wärme- oder Gasnetz gibt und/oder es bereits abzusehen, dass es  unwirtschaftlich sein wird?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;3. Bestandsaufnahme  inkl. Wärmebedarfe Status quo (§ 15)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Aktuelle  Wärmeversorgung und Wärmebedarf feststellen.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind alle oder zumindest die wichtigsten Bilanzen und Kennzahlen vorhanden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind die  geforderten Kartendarstellungen vorhanden (inkl. Netzinfrastrukturen +  Wärmedichten)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der  gesamte Endenergiebedarf für Wärme klar ausgewiesen?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;4. Erstellung  der Potenzialberechnungen (§ 16)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Hier sind  zwei unterschiedliche Potenziale entscheidend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1)    Identifizierung der Potenziale zur  Wärmeerzeugung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2)    Einschätzung über Potenziale zur Energieeinsparung  durch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmebedarfsreduktion in Gebäuden sowie in industriellen oder gewerblichen  Prozessen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmekatastern und abgestimmten  Wärmebedarfsprognose (in Übereinstimmung mit Gebäude-Effizienzmaßnahmen).  Wärmebedarf und Wärmeversorgung im Ist-Zustand und Ziel-Zustand ausweisen. In  Abstimmung mit jeweiligen Szenarien.[PN8] &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zukünftige  Wärmeversorgung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden alle sinnvolle Potenziale zur  erneuerbaren Wärmeerzeugung erfasst (Verlinkung Unterseite I Wiki)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden  Möglichkeiten für saisonale Wärmespeicher berücksichtigt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zukünftiger  Wärmebedarf&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind kommunale Maßnahmen zur Senkung des  Wärmebedarfs enthalten (siehe sektorüber-greifende Maßnahmen)? (Verlinkung  Wiki Unterseite II)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden die  Potenziale zur Reduzierung des Wärmebedarfs plausibel berechnet inkl. Annahmen  zu Sanierungstiefe und -rate und besonderer Fokus auf Ortsteile mit besonders  hohen Verbräuchen (Denkmalschutz etc.)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
è  Reduktion des Wärmebedarfs ist kompliziert,  große kommunale Anstrengungen wie z.B. in Bottrop können aber zu großen  Einsparungen führen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |Kommunikation und Akteursbeteiligung I:  Die Potenzialanalyse sollte inkl. der geplanten Maßnahmen öffentlich  vorgestellt werden und zur Kommentierung offengelegt werden. Hier muss die  Möglichkeit Feedback zu geben geschaffen werden, um ggf. die Potenzialanalyse  noch anzupassen. Das ist wichtig, denn basierend auf der Potenzialanalyse  wird das Zielszenario entwickelt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;5. Erstellung  der Zielszenarien&#039;&#039;&#039; [JH9] [JH10]  &#039;&#039;&#039;(§ 17)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-         Entwicklung des zukünftigen Wärmebedarfs&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Flächenhafte Darstellung zur klimaneutralen  Bedarfsdeckung mit jeweiligen Zwischenschritten &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgt das  Zielszenario den gewünschten Zielsetzungen und Grundsätzen der kommunalen  Wärmeplanung? Wird ein möglichst 100% Anteil lokaler Erneuerbarer Energien  zur Wärmeerzeugung erreicht? Mit welchen Energieträgern und Wärmeanwendungen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden die möglichst effizienten und  erneuerbaren Wärmequellen erschlossen? (Verlinkung Wiki Unterseite I)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind  Zwischenziele für die Erreichung des Zielszenarios enthalten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Strombedarf&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie  verändert sich der Strombedarf durch den veränderten Wärmebedarf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden  kommunale Maßnahmen getroffen, um den größeren Strombedarf regional  bereitzustellen?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |Kommunikation und Akteursbeteiligung II:  Das geplante Zielszenario sollte inkl. der geplanten Maßnahmen öffentlich  vorgestellt werden und zur Kommentierung offengelegt werden. Hier muss die  Möglichkeit Feedback zu geben geschaffen werden, um ggf. das Zielszenario  noch anzupassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;6. Einteilung  in Wärmeversorgungsgebiete und -arten (§18 und  19)&#039;&#039;&#039; [JH11]&lt;br /&gt;
|Bei  der Einteilung in Wärmeversorgungsgebiete passieren zwei Dinge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1)    Einteilung in voraussichtliche  Wärmeversorgungsgebiete und -arten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2)    Darstellung der Wärmeversorgungsarten für das  Zieljahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für jedes Teilgebiet Aufteilung nach  Wärmeversorgungsgebieten&#039;&#039;&#039; (Wärmenetz,  Wasserstoff, dezentrale Gebiete), eingeteilt in wo welcher Gebietstyp (sehr) (un)wahrscheinlich  bzw. (un)geeignet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufteilung muss in Einklang mit  vorliegenden/sich in der Erstellung befindlichen Wärmenetzbau- und  -dekarbonisierungsfahrplan (Paragraph 32) sein[PN12] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es eine  zeitlich nachvollziehbare Planung für die Ausweisung der Gebiete (ab wann wo  was)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die  Einteilung in voraussichtliche Wärmeversorgungsgebiete aufgrund der  vorherigen Analysen plausibiliert? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;7. Umsetzungsstrategie  und konkrete Umsetzungsmaßnahmen&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(§ 20)&#039;&#039;&#039;[JH13] &lt;br /&gt;
|Ambitionierter  Transformationspfad mit klaren Maßnahmen und jahresscharfer Planung mit  schnellstmöglichen Start. Die Kommune („planungsverantwortliche Stelle“) muss im  Rahmen ihrer Möglichkeiten selbst Maßnahmen durchführen mit denen das  Zielszenario erreicht werden kann, oder Dritte dazu beauftragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wärmeplanung ist eine Strategie,  nicht einfach nur Daten und Fakten. Daher ist es wichtig, dass alle Akteure  (s.u.) alle klare Rollen und Aufgaben haben und diese ineinandergreifen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
è  Trafo-Pläne und Machbarkeitsanalysen sind gute  Umsetzungsmaßnahmen (die Daten sind dann da)&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwickelt  die Kommune einen aus den Potenzialen und Zielszenario abgeleiteten  ambitionierten Transformationspfad mit effektiven Maßnahmen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit klaren Zuständigkeiten der beteiligten  Akteure&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit jahresscharfer Aktivität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit Fokus auf die wirksamsten Maßnahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit einem langfristigem Zeitplan, sodass die  Gesamtheit der Maßnahmen im klimaneutralen Zieljahr abgeschlossen werden  können (z.B. die lange dauernden Maßnahmen frühzeitig anschieben) &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Akteursbeteiligung und Kooperation&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Die Wärmeplanung muss verbindlich werden durch die konkreten Umsetzungspläne und den Bau. Dafür braucht es Akteure, die die Pläne auch wirklich umsetzen. Die (potenziellen) Betreiber von örtlichen Wärmenetzen sowie Energieversorgungsnetzen und weitere (potenzielle) Akteure für Wärmeerzeugung (Abwärme, Industrie etc.) müssen von Beginn an gesucht werden und mit an den Planungstisch geholt werden. Ohne Umsetzer keine Wärmenetze und keine seriöse Planung in die Zukunft. Dazu können auch kreative Lösung beitragen, z.B. die Gründung einer Bürger:innen-Genossenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:lightblue; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schritt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Gutes  Beispiel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was ist besonders wichtig für euch als Lokalteam?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Einbezug  wichtiger Stakeholder für die fachliche Ausgestaltung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(§7)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Weitere  (potenzielle und bestehende) Wirtschafts- und Fachinstitutionen wie  Wärmeproduzenten, Abwärmegeber und -nutzer, Hochschulen, regionale  Energieagenturen, Fachgruppen, etc. in regelmäßigen Abständen über Planung  informieren bzw. in die Planung einbeziehen (z.B. bei Identifizierung von  lokalen Potenzialen). Startpunkt könnten z.B. die Personen und Ressourcen  eines Klimaschutzrates sein.&lt;br /&gt;
|Klimaschutzrat  Kassel: Unterstützung einer Vision für eine klimafreundliche  Wärmeversorgung 2030&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Idee: Akteure abhaken?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Einbezug der  Zivilgesellschaft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Mindestanforderung für den WP-Prozess  (siehe Tabelle 7 Schritte):&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweistufiges  Verfahren (1x nach Erstellung Potenzialanalyse, breit kommunizieren; 1x nach  Erstellung Zielszenario inkl. Präsentation der geplanten Maßnahmen) ; Rückmeldungen  einarbeiten und Entscheidungen begründen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist sinnvoll: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Entwicklung  Partizipationskonzept inkl. -formate von Anfang an, auch auf  Quartiersebene. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Transparenz  zum Thema Kosten und Bauplanung schaffen. Für Anschlüsse werben oder ggf.  Anschlusszwang umsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akzeptanz  ist wichtiger Faktor für das Gelingen der Wärmewende! &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit? Bis wann?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Prüfung  Einbezug bzw. Gründung lokaler gemeinwohlorientierter Energiegemeinschaften&#039;&#039;&#039;[JH14]&lt;br /&gt;
|Die  Finanzierung ist zentral für die Frage, ob Wärmenetze überhaupt entstehen.  Daher müssen Investoren gesucht werden. Dafür kommen auch explizit regionale  Energiegemeinschaften in Frage[WT15] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[PN16] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommune  kann die Gründung einer Genossenschaft unterstützen/begleiten. &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;BürgerWärme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bohmte&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Boben Op Nahwärme eG &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit? Bis wann?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Interkommunaler  Austausch zur Flächenerschließung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Stadt-Umland-Dialog  zur Erschließung von Flächen für erneuerbaren Strom- und Wärmeausbau anstoßen.  Frühzeitiger Stadt-Umland-Dialog und Kooperation notwendig, da die Flächen in  den meisten Städten nicht ausreichen.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit? Bis wann?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LocalMonitoring]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wärme]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:W%C3%A4rmeplanung&amp;diff=14488</id>
		<title>LocalZero:Wärmeplanung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:W%C3%A4rmeplanung&amp;diff=14488"/>
		<updated>2024-02-07T13:01:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: /* Die 7 Schritte der Wärmeplanung gemäß Wärmeplanungsgesetz */ zweite tabelle auch formatieren&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== &#039;&#039;&#039;Eine gute Wärmeplanung für klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2035&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Da die Bundesregierung das Ziel, dass Deutschland bis 2045 klimaneutral wird, das gilt demnach auch für die Wärmeversorgung eine &#039;&#039;&#039;klimaneutrale Versorgung bis 2045&#039;&#039;&#039;. In der Wärmeversorgung gibt es zwei große Versorgungsarten: Die dezentrale Versorgung (also eure Öl-, Gasheizung oder Wärmepumpe zu Hause) oder die leitungsgebundene Versorgung, also Fernwärme. Beide Versorgungsarten müssen schnell klimaneutral werden. Mit der kommunalen Wärmeplanung entwickelt die Kommune einen Plan für die klimaneutrale Versorgung der leitungsgebunden Versorgung, also den Um- und Ausbau von Wärmenetzen. Das sind in Deutschland derzeit im Schnitt 14 % der Wohnungen, Tendenz stark steigend. &#039;&#039;&#039;Die Wärmeplanung ist damit das wichtigste kommunale Instrument im Wärmebereich&#039;&#039;&#039;. [JH1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; | &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum sind Wärmenetze überhaupt (in Zukunft) so wichtig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Wärmenetze sind gerade in dicht besiedelten, städtischen Gebieten effizienter als individuelle Lösungen und einfacher zu realisieren (kein Platz und kein Strom für Einzellösungen wie Wärmepumpen für jede Wohnung). Bei gegebenen Energieverbrauchsdichten ist ein deutlicher Ausbau der Wärmenetze daher sinnvoll. Geplant ist eine Verdreifachung der Anschlüsse bis ins klimaneutrale Zieljahr (BMWK 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Die Wärmewende findet in jedem Quartier statt: Je lokaler die Wärmepotenziale erschlossen werden, desto besser: Quartierslösungen bevorzugen (Auf- und Ausbau von Nahwärmeinseln), gleichzeitig muss Gesamtkonzept für die Kommune sichtbar und plausibel sein. [JH2]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2026 (&amp;gt;100.000) bzw. 2028 (&amp;lt;100.000) müssen alle Kommunen eine kommunale Wärmeplanung vorlegen. Kleineren Kommunen bzw. Kommunen mit Teilräumen mit fehlender Eignung für Wärmenetze werden ein vereinfachtes Verfahren ermöglicht (darüber entscheiden die Länder). In einzelnen Bundesländern gelten andere (kürzere) Fristen und leicht veränderte Anforderungen, z.B. in Baden-Württemberg. Das Wärmeplanungsgesetz verpflichtet nun erstmal die Länder zur Erstellung einer Wärmeplanung, die werden die Pflicht dann an die Kommunen weitergeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Bundesregierung das Ziel hat bis 2045 klimaneutral zu sein, gilt auch für die Wärmeversorgung eine &#039;&#039;&#039;klimaneutrale Versorgung bis 2045&#039;&#039;&#039;. Für den Weg dahin gibt es Zwischenziele für „Anteile Erneuerbarer Energien oder unvermeidbarer Abwärme in jedem Wärmenetz“: &#039;&#039;&#039;30 Prozent bis 2030 und 80 Prozent bis 2040&#039;&#039;&#039;. Für &#039;&#039;&#039;neue Wärmenetze&#039;&#039;&#039; gilt bereits ab dem 1. März 2025 &#039;&#039;&#039;ein Anteil von 65&#039;&#039;&#039; Prozent (BMWK 2023). Das Problem ist, dass der Bund mit seinen &#039;&#039;&#039;Zielen mindestens 10 Jahren zu spät&#039;&#039;&#039; dran ist, um ansatzweise den fairen deutschen Beitrag des Pariser Klimaschutzabkommen für die Einhaltung der 1,5 Grad Grenze zu leisten. Deshalb müssen wir die Wärmeplanung vor Ort beschleunigen, und bis spätestens 2035 klimaneutral werden.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dies bedeutet, dass die Kommune sich ambitionierte und umfassende Ziele setzt&#039;&#039;&#039;. Dazu gehört für den gesamtem Wärmebereich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Für den gesamten Wärmebereich gehört folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Ambitioniertes Ziel: Bis &#039;&#039;&#039;2035&#039;&#039;&#039; vollständige Dekarbonisierung der Wärmenetze und des Wärmebezugs allgemein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Umfassende Pläne: Zwar stehen die Wärmenetze hier im Zentrum der Betrachtung, eine &#039;&#039;&#039;vollständige Dekarbonisierung&#039;&#039;&#039; der Wärmeversorgung bis 2035 bedeutet allerdings auch die dezentrale Versorgung (also diejenigen ohne Wärmenetze) mitzudenken. In „dezentralen Gebieten“ muss die Kommune durch Förderung, Beratungen und Informationen den Einbau von EE-Heizungen beschleunigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abbildung 1- Eine schnellere Dekarbonisierung.png|links|mini|945x945px|Abbildung 1: Eine schnellere Dekarbonisierung bis 2035]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nicht nur die Geschwindigkeit&#039;&#039;&#039; steht im Fokus, &#039;&#039;&#039;auch inhaltlich brauchen wir höhere Ambitionen als das Bundesgesetz vorsieht&#039;&#039;&#039;. Dazu ist es hilfreich ein paar grundlegende Inhalte über Wärme und Wärmeversorgung zu kennen (hier Peter?) [JH3] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Für eine möglichst emissionsarme Wärmenetzversorgung sind besonders wichtig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Zentrale Quellen für die Erschließung von Wärme sind erneuerbare, lokal verfügbare und effiziente Anwendungen. Diese Potenziale gilt es vollumfänglich zu erschließen, bevor über andere Lösungen nachgedacht wird. Dazu gehören: Nutzung Umweltwärme mittels Großwärmepumpe, Solarthermie, oberflächennahe und tiefe Geothermie sowie Abwärmenutzung. (Mehr dazu hier: Verlinkung Unterseite Erschließung Wärmequellen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Auch wenn es das Bundesgesetz ermöglicht, sollte der Aufbau von Wasserstoffnetzgebieten grundsätzlich nicht erfolgen. Diese sind aufgrund von (auch zukünftig) knapper Verfügbarkeit von grünem Wasserstoff sowie schlechter Effizienz keine skalierbare gute Option für die Wärmewende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Die Wärmegewinnung durch Verbrennung von „unvermeidbarer Abwärme“ (WPG)  Müll und Klärschlamm, die jedoch viele Emissionen verursachen (Bund Naturschutz 2022) und deren Verfügbarkeit zukünftig sinken wird (Kreislaufwirtschaft), gilt es zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}Oder hier 2-3 Sätze zu Wärme und/oder Wärmenetzen (hier Peter?)[JH4] &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erst mit einem gesondertem kommunalen Beschluss&#039;&#039;&#039; ganz am Ende des Prozesses der kommunalen Wärmeplanung zur gebäudescharfen Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau von Wärmenetzen oder als Wasserstoffnetzausbaugebiet greift das &#039;&#039;&#039;Gebäudeenergiegesetz&#039;&#039;&#039; (GEG). Dann können in der Kommune nur noch Heizungen verbaut werden, die auf Basis von mindestens 65% erneuerbaren Energien funktionieren (v.a. Wärmepumpen). Das bedeutet: Tempo machen hilft. Je früher (also auch potenziell früher als 2026 oder 2028) die Entscheidung über die Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau eines Wärmenetzes erfolgt, desto früher haben Privatpersonen Planungssicherheit für den Einbau von erneuerbaren Heizungen (BMWK 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erst mit einem gesondertem kommunalen Beschluss&#039;&#039;&#039; ganz am Ende des Prozesses der kommunalen Wärmeplanung zur gebäudescharfen Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau von Wärmenetzen oder als Wasserstoffnetzausbaugebiet greift das &#039;&#039;&#039;Gebäudeenergiegesetz&#039;&#039;&#039; (GEG). Dann können in der Kommune nur noch Heizungen verbaut werden, die auf Basis von mindestens 65% erneuerbaren Energien funktionieren (v.a. Wärmepumpen). Das bedeutet: Tempo machen hilft. Je früher (also auch potenziell früher als 2026 oder 2028) die Entscheidung über die Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau eines Wärmenetzes erfolgt, desto früher haben Privatpersonen Planungssicherheit für den Einbau von erneuerbaren Heizungen (BMWK 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Die 7 Schritte der Wärmeplanung gemäß Wärmeplanungsgesetz&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Im Zentrum der Wärmeplanung liegt die &#039;&#039;&#039;Ausweisung von Wärmeversorgungsgebieten&#039;&#039;&#039;[JH5] &#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; In diesen Gebieten wird aufgezeigt, welche jeweilige Wärmeversorgungsart sich besonders eignet und welche Art konkret realisiert werden könnte. Dazu wird laut Bundesgesetz ein 7-Schritte-Verfahren vorgegeben (s.u. Tabelle). Die Kommune sollte fortlaufend über den Prozess der Wärmeplanung informieren, mindestens zwei Mal sollten dabei die Pläne und Analysen zur Kommentierung und Ergänzung offen liegen (siehe innerhalb der sieben Schritte). Mehr zum Thema Akteuren und Kooperation [JH6] siehe unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#f1c232; border:1px solid #93c47d&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schritt&#039;&#039;&#039;                                                 &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Worum geht‘s?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was ist besonders wichtig für euch als Lokalteam?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;1. Beschluss  zur Durchführung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Kommunaler  Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung inkl. öffentlicher Bekanntmachung&lt;br /&gt;
|Liegt ein  öffentlich bekannt gemachter Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung vor?   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enthält der Beschluss einen Zeitplan für die Durchführung der Wärmeplanung  (Ausschreibung Beauftragung, Durchführung)? &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;2. Eignungsprüfung&#039;&#039;&#039;[Ga7]  &#039;&#039;&#039;und verkürztes Verfahren (§ 14)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Frühzeitiges  Ausschlussverfahren: Ausschluss von nicht geeigneten Gebiete für Wärmenetz  oder Wasserstoffnetz.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ein  Wasserstoffnetzgebiet schon hier ausgeschlossen werden, z.B. wenn es gar kein  Wärme- oder Gasnetz gibt und/oder es bereits abzusehen, dass es  unwirtschaftlich sein wird?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;3. Bestandsaufnahme  inkl. Wärmebedarfe Status quo (§ 15)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Aktuelle  Wärmeversorgung und Wärmebedarf feststellen.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind alle oder zumindest die wichtigsten Bilanzen und Kennzahlen vorhanden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind die  geforderten Kartendarstellungen vorhanden (inkl. Netzinfrastrukturen +  Wärmedichten)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der  gesamte Endenergiebedarf für Wärme klar ausgewiesen?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;4. Erstellung  der Potenzialberechnungen (§ 16)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Hier sind  zwei unterschiedliche Potenziale entscheidend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1)    Identifizierung der Potenziale zur  Wärmeerzeugung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2)    Einschätzung über Potenziale zur Energieeinsparung  durch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmebedarfsreduktion in Gebäuden sowie in industriellen oder gewerblichen  Prozessen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmekatastern und abgestimmten  Wärmebedarfsprognose (in Übereinstimmung mit Gebäude-Effizienzmaßnahmen).  Wärmebedarf und Wärmeversorgung im Ist-Zustand und Ziel-Zustand ausweisen. In  Abstimmung mit jeweiligen Szenarien.[PN8] &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zukünftige  Wärmeversorgung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden alle sinnvolle Potenziale zur  erneuerbaren Wärmeerzeugung erfasst (Verlinkung Unterseite I Wiki)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden  Möglichkeiten für saisonale Wärmespeicher berücksichtigt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zukünftiger  Wärmebedarf&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind kommunale Maßnahmen zur Senkung des  Wärmebedarfs enthalten (siehe sektorüber-greifende Maßnahmen)? (Verlinkung  Wiki Unterseite II)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden die  Potenziale zur Reduzierung des Wärmebedarfs plausibel berechnet inkl. Annahmen  zu Sanierungstiefe und -rate und besonderer Fokus auf Ortsteile mit besonders  hohen Verbräuchen (Denkmalschutz etc.)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
è  Reduktion des Wärmebedarfs ist kompliziert,  große kommunale Anstrengungen wie z.B. in Bottrop können aber zu großen  Einsparungen führen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |Kommunikation und Akteursbeteiligung I:  Die Potenzialanalyse sollte inkl. der geplanten Maßnahmen öffentlich  vorgestellt werden und zur Kommentierung offengelegt werden. Hier muss die  Möglichkeit Feedback zu geben geschaffen werden, um ggf. die Potenzialanalyse  noch anzupassen. Das ist wichtig, denn basierend auf der Potenzialanalyse  wird das Zielszenario entwickelt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;5. Erstellung  der Zielszenarien&#039;&#039;&#039; [JH9] [JH10]  &#039;&#039;&#039;(§ 17)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-         Entwicklung des zukünftigen Wärmebedarfs&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Flächenhafte Darstellung zur klimaneutralen  Bedarfsdeckung mit jeweiligen Zwischenschritten &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgt das  Zielszenario den gewünschten Zielsetzungen und Grundsätzen der kommunalen  Wärmeplanung? Wird ein möglichst 100% Anteil lokaler Erneuerbarer Energien  zur Wärmeerzeugung erreicht? Mit welchen Energieträgern und Wärmeanwendungen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden die möglichst effizienten und  erneuerbaren Wärmequellen erschlossen? (Verlinkung Wiki Unterseite I)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind  Zwischenziele für die Erreichung des Zielszenarios enthalten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Strombedarf&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie  verändert sich der Strombedarf durch den veränderten Wärmebedarf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden  kommunale Maßnahmen getroffen, um den größeren Strombedarf regional  bereitzustellen?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |Kommunikation und Akteursbeteiligung II:  Das geplante Zielszenario sollte inkl. der geplanten Maßnahmen öffentlich  vorgestellt werden und zur Kommentierung offengelegt werden. Hier muss die  Möglichkeit Feedback zu geben geschaffen werden, um ggf. das Zielszenario  noch anzupassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;6. Einteilung  in Wärmeversorgungsgebiete und -arten (§18 und  19)&#039;&#039;&#039; [JH11]&lt;br /&gt;
|Bei  der Einteilung in Wärmeversorgungsgebiete passieren zwei Dinge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1)    Einteilung in voraussichtliche  Wärmeversorgungsgebiete und -arten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2)    Darstellung der Wärmeversorgungsarten für das  Zieljahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für jedes Teilgebiet Aufteilung nach  Wärmeversorgungsgebieten&#039;&#039;&#039; (Wärmenetz,  Wasserstoff, dezentrale Gebiete), eingeteilt in wo welcher Gebietstyp (sehr) (un)wahrscheinlich  bzw. (un)geeignet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufteilung muss in Einklang mit  vorliegenden/sich in der Erstellung befindlichen Wärmenetzbau- und  -dekarbonisierungsfahrplan (Paragraph 32) sein[PN12] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es eine  zeitlich nachvollziehbare Planung für die Ausweisung der Gebiete (ab wann wo  was)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die  Einteilung in voraussichtliche Wärmeversorgungsgebiete aufgrund der  vorherigen Analysen plausibiliert? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;7. Umsetzungsstrategie  und konkrete Umsetzungsmaßnahmen&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(§ 20)&#039;&#039;&#039;[JH13] &lt;br /&gt;
|Ambitionierter  Transformationspfad mit klaren Maßnahmen und jahresscharfer Planung mit  schnellstmöglichen Start. Die Kommune („planungsverantwortliche Stelle“) muss im  Rahmen ihrer Möglichkeiten selbst Maßnahmen durchführen mit denen das  Zielszenario erreicht werden kann, oder Dritte dazu beauftragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wärmeplanung ist eine Strategie,  nicht einfach nur Daten und Fakten. Daher ist es wichtig, dass alle Akteure  (s.u.) alle klare Rollen und Aufgaben haben und diese ineinandergreifen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
è  Trafo-Pläne und Machbarkeitsanalysen sind gute  Umsetzungsmaßnahmen (die Daten sind dann da)&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwickelt  die Kommune einen aus den Potenzialen und Zielszenario abgeleiteten  ambitionierten Transformationspfad mit effektiven Maßnahmen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit klaren Zuständigkeiten der beteiligten  Akteure&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit jahresscharfer Aktivität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit Fokus auf die wirksamsten Maßnahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit einem langfristigem Zeitplan, sodass die  Gesamtheit der Maßnahmen im klimaneutralen Zieljahr abgeschlossen werden  können (z.B. die lange dauernden Maßnahmen frühzeitig anschieben) &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Akteursbeteiligung und Kooperation&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Die Wärmeplanung muss verbindlich werden durch die konkreten Umsetzungspläne und den Bau. Dafür braucht es Akteure, die die Pläne auch wirklich umsetzen. Die (potenziellen) Betreiber von örtlichen Wärmenetzen sowie Energieversorgungsnetzen und weitere (potenzielle) Akteure für Wärmeerzeugung (Abwärme, Industrie etc.) müssen von Beginn an gesucht werden und mit an den Planungstisch geholt werden. Ohne Umsetzer keine Wärmenetze und keine seriöse Planung in die Zukunft. Dazu können auch kreative Lösung beitragen, z.B. die Gründung einer Bürger:innen-Genossenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#f1c232; border:1px solid #93c47d&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schritt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Gutes  Beispiel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was ist besonders wichtig für euch als Lokalteam?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Einbezug  wichtiger Stakeholder für die fachliche Ausgestaltung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(§7)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Weitere  (potenzielle und bestehende) Wirtschafts- und Fachinstitutionen wie  Wärmeproduzenten, Abwärmegeber und -nutzer, Hochschulen, regionale  Energieagenturen, Fachgruppen, etc. in regelmäßigen Abständen über Planung  informieren bzw. in die Planung einbeziehen (z.B. bei Identifizierung von  lokalen Potenzialen). Startpunkt könnten z.B. die Personen und Ressourcen  eines Klimaschutzrates sein.&lt;br /&gt;
|Klimaschutzrat  Kassel: Unterstützung einer Vision für eine klimafreundliche  Wärmeversorgung 2030&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Idee: Akteure abhaken?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Einbezug der  Zivilgesellschaft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Mindestanforderung für den WP-Prozess  (siehe Tabelle 7 Schritte):&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweistufiges  Verfahren (1x nach Erstellung Potenzialanalyse, breit kommunizieren; 1x nach  Erstellung Zielszenario inkl. Präsentation der geplanten Maßnahmen) ; Rückmeldungen  einarbeiten und Entscheidungen begründen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist sinnvoll: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Entwicklung  Partizipationskonzept inkl. -formate von Anfang an, auch auf  Quartiersebene. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Transparenz  zum Thema Kosten und Bauplanung schaffen. Für Anschlüsse werben oder ggf.  Anschlusszwang umsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akzeptanz  ist wichtiger Faktor für das Gelingen der Wärmewende! &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit? Bis wann?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Prüfung  Einbezug bzw. Gründung lokaler gemeinwohlorientierter Energiegemeinschaften&#039;&#039;&#039;[JH14]&lt;br /&gt;
|Die  Finanzierung ist zentral für die Frage, ob Wärmenetze überhaupt entstehen.  Daher müssen Investoren gesucht werden. Dafür kommen auch explizit regionale  Energiegemeinschaften in Frage[WT15] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[PN16] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommune  kann die Gründung einer Genossenschaft unterstützen/begleiten. &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;BürgerWärme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bohmte&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Boben Op Nahwärme eG &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit? Bis wann?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Interkommunaler  Austausch zur Flächenerschließung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Stadt-Umland-Dialog  zur Erschließung von Flächen für erneuerbaren Strom- und Wärmeausbau anstoßen.  Frühzeitiger Stadt-Umland-Dialog und Kooperation notwendig, da die Flächen in  den meisten Städten nicht ausreichen.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit? Bis wann?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LocalMonitoring]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wärme]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:W%C3%A4rmeplanung&amp;diff=14487</id>
		<title>LocalZero:Wärmeplanung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:W%C3%A4rmeplanung&amp;diff=14487"/>
		<updated>2024-02-07T12:58:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: /* Die 7 Schritte der Wärmeplanung gemäß Wärmeplanungsgesetz */ text einfügen in neue tabelle&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== &#039;&#039;&#039;Eine gute Wärmeplanung für klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2035&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Da die Bundesregierung das Ziel, dass Deutschland bis 2045 klimaneutral wird, das gilt demnach auch für die Wärmeversorgung eine &#039;&#039;&#039;klimaneutrale Versorgung bis 2045&#039;&#039;&#039;. In der Wärmeversorgung gibt es zwei große Versorgungsarten: Die dezentrale Versorgung (also eure Öl-, Gasheizung oder Wärmepumpe zu Hause) oder die leitungsgebundene Versorgung, also Fernwärme. Beide Versorgungsarten müssen schnell klimaneutral werden. Mit der kommunalen Wärmeplanung entwickelt die Kommune einen Plan für die klimaneutrale Versorgung der leitungsgebunden Versorgung, also den Um- und Ausbau von Wärmenetzen. Das sind in Deutschland derzeit im Schnitt 14 % der Wohnungen, Tendenz stark steigend. &#039;&#039;&#039;Die Wärmeplanung ist damit das wichtigste kommunale Instrument im Wärmebereich&#039;&#039;&#039;. [JH1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; | &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum sind Wärmenetze überhaupt (in Zukunft) so wichtig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Wärmenetze sind gerade in dicht besiedelten, städtischen Gebieten effizienter als individuelle Lösungen und einfacher zu realisieren (kein Platz und kein Strom für Einzellösungen wie Wärmepumpen für jede Wohnung). Bei gegebenen Energieverbrauchsdichten ist ein deutlicher Ausbau der Wärmenetze daher sinnvoll. Geplant ist eine Verdreifachung der Anschlüsse bis ins klimaneutrale Zieljahr (BMWK 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Die Wärmewende findet in jedem Quartier statt: Je lokaler die Wärmepotenziale erschlossen werden, desto besser: Quartierslösungen bevorzugen (Auf- und Ausbau von Nahwärmeinseln), gleichzeitig muss Gesamtkonzept für die Kommune sichtbar und plausibel sein. [JH2]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2026 (&amp;gt;100.000) bzw. 2028 (&amp;lt;100.000) müssen alle Kommunen eine kommunale Wärmeplanung vorlegen. Kleineren Kommunen bzw. Kommunen mit Teilräumen mit fehlender Eignung für Wärmenetze werden ein vereinfachtes Verfahren ermöglicht (darüber entscheiden die Länder). In einzelnen Bundesländern gelten andere (kürzere) Fristen und leicht veränderte Anforderungen, z.B. in Baden-Württemberg. Das Wärmeplanungsgesetz verpflichtet nun erstmal die Länder zur Erstellung einer Wärmeplanung, die werden die Pflicht dann an die Kommunen weitergeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Bundesregierung das Ziel hat bis 2045 klimaneutral zu sein, gilt auch für die Wärmeversorgung eine &#039;&#039;&#039;klimaneutrale Versorgung bis 2045&#039;&#039;&#039;. Für den Weg dahin gibt es Zwischenziele für „Anteile Erneuerbarer Energien oder unvermeidbarer Abwärme in jedem Wärmenetz“: &#039;&#039;&#039;30 Prozent bis 2030 und 80 Prozent bis 2040&#039;&#039;&#039;. Für &#039;&#039;&#039;neue Wärmenetze&#039;&#039;&#039; gilt bereits ab dem 1. März 2025 &#039;&#039;&#039;ein Anteil von 65&#039;&#039;&#039; Prozent (BMWK 2023). Das Problem ist, dass der Bund mit seinen &#039;&#039;&#039;Zielen mindestens 10 Jahren zu spät&#039;&#039;&#039; dran ist, um ansatzweise den fairen deutschen Beitrag des Pariser Klimaschutzabkommen für die Einhaltung der 1,5 Grad Grenze zu leisten. Deshalb müssen wir die Wärmeplanung vor Ort beschleunigen, und bis spätestens 2035 klimaneutral werden.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dies bedeutet, dass die Kommune sich ambitionierte und umfassende Ziele setzt&#039;&#039;&#039;. Dazu gehört für den gesamtem Wärmebereich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Für den gesamten Wärmebereich gehört folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Ambitioniertes Ziel: Bis &#039;&#039;&#039;2035&#039;&#039;&#039; vollständige Dekarbonisierung der Wärmenetze und des Wärmebezugs allgemein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Umfassende Pläne: Zwar stehen die Wärmenetze hier im Zentrum der Betrachtung, eine &#039;&#039;&#039;vollständige Dekarbonisierung&#039;&#039;&#039; der Wärmeversorgung bis 2035 bedeutet allerdings auch die dezentrale Versorgung (also diejenigen ohne Wärmenetze) mitzudenken. In „dezentralen Gebieten“ muss die Kommune durch Förderung, Beratungen und Informationen den Einbau von EE-Heizungen beschleunigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abbildung 1- Eine schnellere Dekarbonisierung.png|links|mini|945x945px|Abbildung 1: Eine schnellere Dekarbonisierung bis 2035]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nicht nur die Geschwindigkeit&#039;&#039;&#039; steht im Fokus, &#039;&#039;&#039;auch inhaltlich brauchen wir höhere Ambitionen als das Bundesgesetz vorsieht&#039;&#039;&#039;. Dazu ist es hilfreich ein paar grundlegende Inhalte über Wärme und Wärmeversorgung zu kennen (hier Peter?) [JH3] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Für eine möglichst emissionsarme Wärmenetzversorgung sind besonders wichtig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Zentrale Quellen für die Erschließung von Wärme sind erneuerbare, lokal verfügbare und effiziente Anwendungen. Diese Potenziale gilt es vollumfänglich zu erschließen, bevor über andere Lösungen nachgedacht wird. Dazu gehören: Nutzung Umweltwärme mittels Großwärmepumpe, Solarthermie, oberflächennahe und tiefe Geothermie sowie Abwärmenutzung. (Mehr dazu hier: Verlinkung Unterseite Erschließung Wärmequellen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Auch wenn es das Bundesgesetz ermöglicht, sollte der Aufbau von Wasserstoffnetzgebieten grundsätzlich nicht erfolgen. Diese sind aufgrund von (auch zukünftig) knapper Verfügbarkeit von grünem Wasserstoff sowie schlechter Effizienz keine skalierbare gute Option für die Wärmewende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Die Wärmegewinnung durch Verbrennung von „unvermeidbarer Abwärme“ (WPG)  Müll und Klärschlamm, die jedoch viele Emissionen verursachen (Bund Naturschutz 2022) und deren Verfügbarkeit zukünftig sinken wird (Kreislaufwirtschaft), gilt es zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}Oder hier 2-3 Sätze zu Wärme und/oder Wärmenetzen (hier Peter?)[JH4] &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erst mit einem gesondertem kommunalen Beschluss&#039;&#039;&#039; ganz am Ende des Prozesses der kommunalen Wärmeplanung zur gebäudescharfen Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau von Wärmenetzen oder als Wasserstoffnetzausbaugebiet greift das &#039;&#039;&#039;Gebäudeenergiegesetz&#039;&#039;&#039; (GEG). Dann können in der Kommune nur noch Heizungen verbaut werden, die auf Basis von mindestens 65% erneuerbaren Energien funktionieren (v.a. Wärmepumpen). Das bedeutet: Tempo machen hilft. Je früher (also auch potenziell früher als 2026 oder 2028) die Entscheidung über die Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau eines Wärmenetzes erfolgt, desto früher haben Privatpersonen Planungssicherheit für den Einbau von erneuerbaren Heizungen (BMWK 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erst mit einem gesondertem kommunalen Beschluss&#039;&#039;&#039; ganz am Ende des Prozesses der kommunalen Wärmeplanung zur gebäudescharfen Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau von Wärmenetzen oder als Wasserstoffnetzausbaugebiet greift das &#039;&#039;&#039;Gebäudeenergiegesetz&#039;&#039;&#039; (GEG). Dann können in der Kommune nur noch Heizungen verbaut werden, die auf Basis von mindestens 65% erneuerbaren Energien funktionieren (v.a. Wärmepumpen). Das bedeutet: Tempo machen hilft. Je früher (also auch potenziell früher als 2026 oder 2028) die Entscheidung über die Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau eines Wärmenetzes erfolgt, desto früher haben Privatpersonen Planungssicherheit für den Einbau von erneuerbaren Heizungen (BMWK 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Die 7 Schritte der Wärmeplanung gemäß Wärmeplanungsgesetz&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Im Zentrum der Wärmeplanung liegt die &#039;&#039;&#039;Ausweisung von Wärmeversorgungsgebieten&#039;&#039;&#039;[JH5] &#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; In diesen Gebieten wird aufgezeigt, welche jeweilige Wärmeversorgungsart sich besonders eignet und welche Art konkret realisiert werden könnte. Dazu wird laut Bundesgesetz ein 7-Schritte-Verfahren vorgegeben (s.u. Tabelle). Die Kommune sollte fortlaufend über den Prozess der Wärmeplanung informieren, mindestens zwei Mal sollten dabei die Pläne und Analysen zur Kommentierung und Ergänzung offen liegen (siehe innerhalb der sieben Schritte). Mehr zum Thema Akteuren und Kooperation [JH6] siehe unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#f1c232; border:1px solid #93c47d&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schritt&#039;&#039;&#039;                                                 &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Worum geht‘s?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was ist besonders wichtig für euch als Lokalteam?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;1. Beschluss  zur Durchführung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Kommunaler  Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung inkl. öffentlicher Bekanntmachung&lt;br /&gt;
|Liegt ein  öffentlich bekannt gemachter Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung vor?   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enthält der Beschluss einen Zeitplan für die Durchführung der Wärmeplanung  (Ausschreibung Beauftragung, Durchführung)? &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;2. Eignungsprüfung&#039;&#039;&#039;[Ga7]  &#039;&#039;&#039;und verkürztes Verfahren (§ 14)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Frühzeitiges  Ausschlussverfahren: Ausschluss von nicht geeigneten Gebiete für Wärmenetz  oder Wasserstoffnetz.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ein  Wasserstoffnetzgebiet schon hier ausgeschlossen werden, z.B. wenn es gar kein  Wärme- oder Gasnetz gibt und/oder es bereits abzusehen, dass es  unwirtschaftlich sein wird?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;3. Bestandsaufnahme  inkl. Wärmebedarfe Status quo (§ 15)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Aktuelle  Wärmeversorgung und Wärmebedarf feststellen.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind alle oder zumindest die wichtigsten Bilanzen und Kennzahlen vorhanden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind die  geforderten Kartendarstellungen vorhanden (inkl. Netzinfrastrukturen +  Wärmedichten)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der  gesamte Endenergiebedarf für Wärme klar ausgewiesen?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;4. Erstellung  der Potenzialberechnungen (§ 16)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Hier sind  zwei unterschiedliche Potenziale entscheidend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1)    Identifizierung der Potenziale zur  Wärmeerzeugung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2)    Einschätzung über Potenziale zur Energieeinsparung  durch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmebedarfsreduktion in Gebäuden sowie in industriellen oder gewerblichen  Prozessen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmekatastern und abgestimmten  Wärmebedarfsprognose (in Übereinstimmung mit Gebäude-Effizienzmaßnahmen).  Wärmebedarf und Wärmeversorgung im Ist-Zustand und Ziel-Zustand ausweisen. In  Abstimmung mit jeweiligen Szenarien.[PN8] &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zukünftige  Wärmeversorgung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden alle sinnvolle Potenziale zur  erneuerbaren Wärmeerzeugung erfasst (Verlinkung Unterseite I Wiki)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden  Möglichkeiten für saisonale Wärmespeicher berücksichtigt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zukünftiger  Wärmebedarf&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind kommunale Maßnahmen zur Senkung des  Wärmebedarfs enthalten (siehe sektorüber-greifende Maßnahmen)? (Verlinkung  Wiki Unterseite II)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden die  Potenziale zur Reduzierung des Wärmebedarfs plausibel berechnet inkl. Annahmen  zu Sanierungstiefe und -rate und besonderer Fokus auf Ortsteile mit besonders  hohen Verbräuchen (Denkmalschutz etc.)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
è  Reduktion des Wärmebedarfs ist kompliziert,  große kommunale Anstrengungen wie z.B. in Bottrop können aber zu großen  Einsparungen führen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |Kommunikation und Akteursbeteiligung I:  Die Potenzialanalyse sollte inkl. der geplanten Maßnahmen öffentlich  vorgestellt werden und zur Kommentierung offengelegt werden. Hier muss die  Möglichkeit Feedback zu geben geschaffen werden, um ggf. die Potenzialanalyse  noch anzupassen. Das ist wichtig, denn basierend auf der Potenzialanalyse  wird das Zielszenario entwickelt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;5. Erstellung  der Zielszenarien&#039;&#039;&#039; [JH9] [JH10]  &#039;&#039;&#039;(§ 17)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-         Entwicklung des zukünftigen Wärmebedarfs&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Flächenhafte Darstellung zur klimaneutralen  Bedarfsdeckung mit jeweiligen Zwischenschritten &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgt das  Zielszenario den gewünschten Zielsetzungen und Grundsätzen der kommunalen  Wärmeplanung? Wird ein möglichst 100% Anteil lokaler Erneuerbarer Energien  zur Wärmeerzeugung erreicht? Mit welchen Energieträgern und Wärmeanwendungen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden die möglichst effizienten und  erneuerbaren Wärmequellen erschlossen? (Verlinkung Wiki Unterseite I)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind  Zwischenziele für die Erreichung des Zielszenarios enthalten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Strombedarf&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie  verändert sich der Strombedarf durch den veränderten Wärmebedarf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden  kommunale Maßnahmen getroffen, um den größeren Strombedarf regional  bereitzustellen?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |Kommunikation und Akteursbeteiligung II:  Das geplante Zielszenario sollte inkl. der geplanten Maßnahmen öffentlich  vorgestellt werden und zur Kommentierung offengelegt werden. Hier muss die  Möglichkeit Feedback zu geben geschaffen werden, um ggf. das Zielszenario  noch anzupassen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;6. Einteilung  in Wärmeversorgungsgebiete und -arten (§18 und  19)&#039;&#039;&#039; [JH11]&lt;br /&gt;
|Bei  der Einteilung in Wärmeversorgungsgebiete passieren zwei Dinge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1)    Einteilung in voraussichtliche  Wärmeversorgungsgebiete und -arten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2)    Darstellung der Wärmeversorgungsarten für das  Zieljahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für jedes Teilgebiet Aufteilung nach  Wärmeversorgungsgebieten&#039;&#039;&#039; (Wärmenetz,  Wasserstoff, dezentrale Gebiete), eingeteilt in wo welcher Gebietstyp (sehr) (un)wahrscheinlich  bzw. (un)geeignet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufteilung muss in Einklang mit  vorliegenden/sich in der Erstellung befindlichen Wärmenetzbau- und  -dekarbonisierungsfahrplan (Paragraph 32) sein[PN12] &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es eine  zeitlich nachvollziehbare Planung für die Ausweisung der Gebiete (ab wann wo  was)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die  Einteilung in voraussichtliche Wärmeversorgungsgebiete aufgrund der  vorherigen Analysen plausibiliert? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;7. Umsetzungsstrategie  und konkrete Umsetzungsmaßnahmen&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(§ 20)&#039;&#039;&#039;[JH13] &lt;br /&gt;
|Ambitionierter  Transformationspfad mit klaren Maßnahmen und jahresscharfer Planung mit  schnellstmöglichen Start. Die Kommune („planungsverantwortliche Stelle“) muss im  Rahmen ihrer Möglichkeiten selbst Maßnahmen durchführen mit denen das  Zielszenario erreicht werden kann, oder Dritte dazu beauftragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wärmeplanung ist eine Strategie,  nicht einfach nur Daten und Fakten. Daher ist es wichtig, dass alle Akteure  (s.u.) alle klare Rollen und Aufgaben haben und diese ineinandergreifen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
è  Trafo-Pläne und Machbarkeitsanalysen sind gute  Umsetzungsmaßnahmen (die Daten sind dann da)&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwickelt  die Kommune einen aus den Potenzialen und Zielszenario abgeleiteten  ambitionierten Transformationspfad mit effektiven Maßnahmen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit klaren Zuständigkeiten der beteiligten  Akteure&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit jahresscharfer Aktivität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit Fokus auf die wirksamsten Maßnahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit einem langfristigem Zeitplan, sodass die  Gesamtheit der Maßnahmen im klimaneutralen Zieljahr abgeschlossen werden  können (z.B. die lange dauernden Maßnahmen frühzeitig anschieben) &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schritt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Worum geht‘s?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was ist besonders wichtig für euch als Lokalteam?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Beschluss  zur Durchführung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|Kommunaler  Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung inkl. öffentlicher Bekanntmachung&lt;br /&gt;
|Liegt ein  öffentlich bekannt gemachter Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung vor?   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enthält der Beschluss einen Zeitplan für die Durchführung der Wärmeplanung  (Ausschreibung Beauftragung, Durchführung)? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Eignungsprüfung&#039;&#039;&#039;[Ga7]  &#039;&#039;&#039;und verkürztes Verfahren (§ 14)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Frühzeitiges  Ausschlussverfahren: Ausschluss von nicht geeigneten Gebiete für Wärmenetz  oder Wasserstoffnetz.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ein  Wasserstoffnetzgebiet schon hier ausgeschlossen werden, z.B. wenn es gar kein  Wärme- oder Gasnetz gibt und/oder es bereits abzusehen, dass es  unwirtschaftlich sein wird?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bestandsaufnahme  inkl. Wärmebedarfe Status quo (§ 15)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Aktuelle  Wärmeversorgung und Wärmebedarf feststellen.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind alle oder zumindest die wichtigsten Bilanzen und Kennzahlen vorhanden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind die  geforderten Kartendarstellungen vorhanden (inkl. Netzinfrastrukturen +  Wärmedichten)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der  gesamte Endenergiebedarf für Wärme klar ausgewiesen?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Erstellung  der Potenzialberechnungen (§ 16)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Hier sind  zwei unterschiedliche Potenziale entscheidend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1)    Identifizierung der Potenziale zur  Wärmeerzeugung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2)    Einschätzung über Potenziale zur Energieeinsparung  durch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmebedarfsreduktion in Gebäuden sowie in industriellen oder gewerblichen  Prozessen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmekatastern und abgestimmten  Wärmebedarfsprognose (in Übereinstimmung mit Gebäude-Effizienzmaßnahmen).  Wärmebedarf und Wärmeversorgung im Ist-Zustand und Ziel-Zustand ausweisen. In  Abstimmung mit jeweiligen Szenarien.[PN8] &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zukünftige  Wärmeversorgung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden alle sinnvolle Potenziale zur  erneuerbaren Wärmeerzeugung erfasst (Verlinkung Unterseite I Wiki)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden  Möglichkeiten für saisonale Wärmespeicher berücksichtigt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zukünftiger  Wärmebedarf&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind kommunale Maßnahmen zur Senkung des  Wärmebedarfs enthalten (siehe sektorüber-greifende Maßnahmen)? (Verlinkung  Wiki Unterseite II)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden die  Potenziale zur Reduzierung des Wärmebedarfs plausibel berechnet inkl. Annahmen  zu Sanierungstiefe und -rate und besonderer Fokus auf Ortsteile mit besonders  hohen Verbräuchen (Denkmalschutz etc.)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
è  Reduktion des Wärmebedarfs ist kompliziert,  große kommunale Anstrengungen wie z.B. in Bottrop können aber zu großen  Einsparungen führen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |Kommunikation und Akteursbeteiligung I:  Die Potenzialanalyse sollte inkl. der geplanten Maßnahmen öffentlich  vorgestellt werden und zur Kommentierung offengelegt werden. Hier muss die  Möglichkeit Feedback zu geben geschaffen werden, um ggf. die Potenzialanalyse  noch anzupassen. Das ist wichtig, denn basierend auf der Potenzialanalyse  wird das Zielszenario entwickelt. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Erstellung  der Zielszenarien&#039;&#039;&#039; [JH9] [JH10]  &#039;&#039;&#039;(§ 17)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-         Entwicklung des zukünftigen Wärmebedarfs&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Flächenhafte Darstellung zur klimaneutralen  Bedarfsdeckung mit jeweiligen Zwischenschritten &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgt das  Zielszenario den gewünschten Zielsetzungen und Grundsätzen der kommunalen  Wärmeplanung? Wird ein möglichst 100% Anteil lokaler Erneuerbarer Energien  zur Wärmeerzeugung erreicht? Mit welchen Energieträgern und Wärmeanwendungen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden die möglichst effizienten und  erneuerbaren Wärmequellen erschlossen? (Verlinkung Wiki Unterseite I)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind  Zwischenziele für die Erreichung des Zielszenarios enthalten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Strombedarf&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie  verändert sich der Strombedarf durch den veränderten Wärmebedarf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden  kommunale Maßnahmen getroffen, um den größeren Strombedarf regional  bereitzustellen?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |Kommunikation und Akteursbeteiligung II:  Das geplante Zielszenario sollte inkl. der geplanten Maßnahmen öffentlich  vorgestellt werden und zur Kommentierung offengelegt werden. Hier muss die  Möglichkeit Feedback zu geben geschaffen werden, um ggf. das Zielszenario  noch anzupassen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Einteilung  in Wärmeversorgungsgebiete und -arten (§18 und  19)&#039;&#039;&#039; [JH11] &lt;br /&gt;
|Bei  der Einteilung in Wärmeversorgungsgebiete passieren zwei Dinge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1)    Einteilung in voraussichtliche  Wärmeversorgungsgebiete und -arten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2)    Darstellung der Wärmeversorgungsarten für das  Zieljahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für jedes Teilgebiet Aufteilung nach  Wärmeversorgungsgebieten&#039;&#039;&#039; (Wärmenetz,  Wasserstoff, dezentrale Gebiete), eingeteilt in wo welcher Gebietstyp (sehr) (un)wahrscheinlich  bzw. (un)geeignet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufteilung muss in Einklang mit  vorliegenden/sich in der Erstellung befindlichen Wärmenetzbau- und  -dekarbonisierungsfahrplan (Paragraph 32) sein[PN12] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es eine  zeitlich nachvollziehbare Planung für die Ausweisung der Gebiete (ab wann wo  was)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die  Einteilung in voraussichtliche Wärmeversorgungsgebiete aufgrund der  vorherigen Analysen plausibiliert? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Umsetzungsstrategie  und konkrete Umsetzungsmaßnahmen&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(§ 20)&#039;&#039;&#039;[JH13] &lt;br /&gt;
|Ambitionierter  Transformationspfad mit klaren Maßnahmen und jahresscharfer Planung mit  schnellstmöglichen Start. Die Kommune („planungsverantwortliche Stelle“) muss im  Rahmen ihrer Möglichkeiten selbst Maßnahmen durchführen mit denen das  Zielszenario erreicht werden kann, oder Dritte dazu beauftragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wärmeplanung ist eine Strategie,  nicht einfach nur Daten und Fakten. Daher ist es wichtig, dass alle Akteure  (s.u.) alle klare Rollen und Aufgaben haben und diese ineinandergreifen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
è  Trafo-Pläne und Machbarkeitsanalysen sind gute  Umsetzungsmaßnahmen (die Daten sind dann da)&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwickelt  die Kommune einen aus den Potenzialen und Zielszenario abgeleiteten  ambitionierten Transformationspfad mit effektiven Maßnahmen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit klaren Zuständigkeiten der beteiligten  Akteure&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit jahresscharfer Aktivität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit Fokus auf die wirksamsten Maßnahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit einem langfristigem Zeitplan, sodass die  Gesamtheit der Maßnahmen im klimaneutralen Zieljahr abgeschlossen werden  können (z.B. die lange dauernden Maßnahmen frühzeitig anschieben) &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Akteursbeteiligung und Kooperation&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Die Wärmeplanung muss verbindlich werden durch die konkreten Umsetzungspläne und den Bau. Dafür braucht es Akteure, die die Pläne auch wirklich umsetzen. Die (potenziellen) Betreiber von örtlichen Wärmenetzen sowie Energieversorgungsnetzen und weitere (potenzielle) Akteure für Wärmeerzeugung (Abwärme, Industrie etc.) müssen von Beginn an gesucht werden und mit an den Planungstisch geholt werden. Ohne Umsetzer keine Wärmenetze und keine seriöse Planung in die Zukunft. Dazu können auch kreative Lösung beitragen, z.B. die Gründung einer Bürger:innen-Genossenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schritt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Gutes  Beispiel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was ist besonders wichtig für euch als Lokalteam?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einbezug  wichtiger Stakeholder für die fachliche Ausgestaltung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(§7)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Weitere  (potenzielle und bestehende) Wirtschafts- und Fachinstitutionen wie  Wärmeproduzenten, Abwärmegeber und -nutzer, Hochschulen, regionale  Energieagenturen, Fachgruppen, etc. in regelmäßigen Abständen über Planung  informieren bzw. in die Planung einbeziehen (z.B. bei Identifizierung von  lokalen Potenzialen). Startpunkt könnten z.B. die Personen und Ressourcen  eines Klimaschutzrates sein.&lt;br /&gt;
|Klimaschutzrat  Kassel: Unterstützung einer Vision für eine klimafreundliche  Wärmeversorgung 2030&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Idee: Akteure abhaken?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Einbezug der  Zivilgesellschaft&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Mindestanforderung für den WP-Prozess  (siehe Tabelle 7 Schritte):&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweistufiges  Verfahren (1x nach Erstellung Potenzialanalyse, breit kommunizieren; 1x nach  Erstellung Zielszenario inkl. Präsentation der geplanten Maßnahmen) ; Rückmeldungen  einarbeiten und Entscheidungen begründen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist sinnvoll: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Entwicklung  Partizipationskonzept inkl. -formate von Anfang an, auch auf  Quartiersebene. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Transparenz  zum Thema Kosten und Bauplanung schaffen. Für Anschlüsse werben oder ggf.  Anschlusszwang umsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akzeptanz  ist wichtiger Faktor für das Gelingen der Wärmewende! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit? Bis wann?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Prüfung  Einbezug bzw. Gründung lokaler gemeinwohlorientierter Energiegemeinschaften&#039;&#039;&#039;[JH14] &lt;br /&gt;
|Die  Finanzierung ist zentral für die Frage, ob Wärmenetze überhaupt entstehen.  Daher müssen Investoren gesucht werden. Dafür kommen auch explizit regionale  Energiegemeinschaften in Frage[WT15] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[PN16] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommune  kann die Gründung einer Genossenschaft unterstützen/begleiten.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;BürgerWärme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bohmte&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Boben Op Nahwärme eG &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit? Bis wann?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Interkommunaler  Austausch zur Flächenerschließung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|Stadt-Umland-Dialog  zur Erschließung von Flächen für erneuerbaren Strom- und Wärmeausbau anstoßen.  Frühzeitiger Stadt-Umland-Dialog und Kooperation notwendig, da die Flächen in  den meisten Städten nicht ausreichen.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit? Bis wann?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LocalMonitoring]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wärme]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:W%C3%A4rmeplanung&amp;diff=14486</id>
		<title>LocalZero:Wärmeplanung</title>
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		<updated>2024-02-07T12:56:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: /* Die 7 Schritte der Wärmeplanung gemäß Wärmeplanungsgesetz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== &#039;&#039;&#039;Eine gute Wärmeplanung für klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2035&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Da die Bundesregierung das Ziel, dass Deutschland bis 2045 klimaneutral wird, das gilt demnach auch für die Wärmeversorgung eine &#039;&#039;&#039;klimaneutrale Versorgung bis 2045&#039;&#039;&#039;. In der Wärmeversorgung gibt es zwei große Versorgungsarten: Die dezentrale Versorgung (also eure Öl-, Gasheizung oder Wärmepumpe zu Hause) oder die leitungsgebundene Versorgung, also Fernwärme. Beide Versorgungsarten müssen schnell klimaneutral werden. Mit der kommunalen Wärmeplanung entwickelt die Kommune einen Plan für die klimaneutrale Versorgung der leitungsgebunden Versorgung, also den Um- und Ausbau von Wärmenetzen. Das sind in Deutschland derzeit im Schnitt 14 % der Wohnungen, Tendenz stark steigend. &#039;&#039;&#039;Die Wärmeplanung ist damit das wichtigste kommunale Instrument im Wärmebereich&#039;&#039;&#039;. [JH1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; | &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum sind Wärmenetze überhaupt (in Zukunft) so wichtig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Wärmenetze sind gerade in dicht besiedelten, städtischen Gebieten effizienter als individuelle Lösungen und einfacher zu realisieren (kein Platz und kein Strom für Einzellösungen wie Wärmepumpen für jede Wohnung). Bei gegebenen Energieverbrauchsdichten ist ein deutlicher Ausbau der Wärmenetze daher sinnvoll. Geplant ist eine Verdreifachung der Anschlüsse bis ins klimaneutrale Zieljahr (BMWK 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Die Wärmewende findet in jedem Quartier statt: Je lokaler die Wärmepotenziale erschlossen werden, desto besser: Quartierslösungen bevorzugen (Auf- und Ausbau von Nahwärmeinseln), gleichzeitig muss Gesamtkonzept für die Kommune sichtbar und plausibel sein. [JH2]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2026 (&amp;gt;100.000) bzw. 2028 (&amp;lt;100.000) müssen alle Kommunen eine kommunale Wärmeplanung vorlegen. Kleineren Kommunen bzw. Kommunen mit Teilräumen mit fehlender Eignung für Wärmenetze werden ein vereinfachtes Verfahren ermöglicht (darüber entscheiden die Länder). In einzelnen Bundesländern gelten andere (kürzere) Fristen und leicht veränderte Anforderungen, z.B. in Baden-Württemberg. Das Wärmeplanungsgesetz verpflichtet nun erstmal die Länder zur Erstellung einer Wärmeplanung, die werden die Pflicht dann an die Kommunen weitergeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Bundesregierung das Ziel hat bis 2045 klimaneutral zu sein, gilt auch für die Wärmeversorgung eine &#039;&#039;&#039;klimaneutrale Versorgung bis 2045&#039;&#039;&#039;. Für den Weg dahin gibt es Zwischenziele für „Anteile Erneuerbarer Energien oder unvermeidbarer Abwärme in jedem Wärmenetz“: &#039;&#039;&#039;30 Prozent bis 2030 und 80 Prozent bis 2040&#039;&#039;&#039;. Für &#039;&#039;&#039;neue Wärmenetze&#039;&#039;&#039; gilt bereits ab dem 1. März 2025 &#039;&#039;&#039;ein Anteil von 65&#039;&#039;&#039; Prozent (BMWK 2023). Das Problem ist, dass der Bund mit seinen &#039;&#039;&#039;Zielen mindestens 10 Jahren zu spät&#039;&#039;&#039; dran ist, um ansatzweise den fairen deutschen Beitrag des Pariser Klimaschutzabkommen für die Einhaltung der 1,5 Grad Grenze zu leisten. Deshalb müssen wir die Wärmeplanung vor Ort beschleunigen, und bis spätestens 2035 klimaneutral werden.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dies bedeutet, dass die Kommune sich ambitionierte und umfassende Ziele setzt&#039;&#039;&#039;. Dazu gehört für den gesamtem Wärmebereich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Für den gesamten Wärmebereich gehört folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Ambitioniertes Ziel: Bis &#039;&#039;&#039;2035&#039;&#039;&#039; vollständige Dekarbonisierung der Wärmenetze und des Wärmebezugs allgemein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Umfassende Pläne: Zwar stehen die Wärmenetze hier im Zentrum der Betrachtung, eine &#039;&#039;&#039;vollständige Dekarbonisierung&#039;&#039;&#039; der Wärmeversorgung bis 2035 bedeutet allerdings auch die dezentrale Versorgung (also diejenigen ohne Wärmenetze) mitzudenken. In „dezentralen Gebieten“ muss die Kommune durch Förderung, Beratungen und Informationen den Einbau von EE-Heizungen beschleunigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abbildung 1- Eine schnellere Dekarbonisierung.png|links|mini|945x945px|Abbildung 1: Eine schnellere Dekarbonisierung bis 2035]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nicht nur die Geschwindigkeit&#039;&#039;&#039; steht im Fokus, &#039;&#039;&#039;auch inhaltlich brauchen wir höhere Ambitionen als das Bundesgesetz vorsieht&#039;&#039;&#039;. Dazu ist es hilfreich ein paar grundlegende Inhalte über Wärme und Wärmeversorgung zu kennen (hier Peter?) [JH3] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Für eine möglichst emissionsarme Wärmenetzversorgung sind besonders wichtig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Zentrale Quellen für die Erschließung von Wärme sind erneuerbare, lokal verfügbare und effiziente Anwendungen. Diese Potenziale gilt es vollumfänglich zu erschließen, bevor über andere Lösungen nachgedacht wird. Dazu gehören: Nutzung Umweltwärme mittels Großwärmepumpe, Solarthermie, oberflächennahe und tiefe Geothermie sowie Abwärmenutzung. (Mehr dazu hier: Verlinkung Unterseite Erschließung Wärmequellen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Auch wenn es das Bundesgesetz ermöglicht, sollte der Aufbau von Wasserstoffnetzgebieten grundsätzlich nicht erfolgen. Diese sind aufgrund von (auch zukünftig) knapper Verfügbarkeit von grünem Wasserstoff sowie schlechter Effizienz keine skalierbare gute Option für die Wärmewende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Die Wärmegewinnung durch Verbrennung von „unvermeidbarer Abwärme“ (WPG)  Müll und Klärschlamm, die jedoch viele Emissionen verursachen (Bund Naturschutz 2022) und deren Verfügbarkeit zukünftig sinken wird (Kreislaufwirtschaft), gilt es zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}Oder hier 2-3 Sätze zu Wärme und/oder Wärmenetzen (hier Peter?)[JH4] &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erst mit einem gesondertem kommunalen Beschluss&#039;&#039;&#039; ganz am Ende des Prozesses der kommunalen Wärmeplanung zur gebäudescharfen Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau von Wärmenetzen oder als Wasserstoffnetzausbaugebiet greift das &#039;&#039;&#039;Gebäudeenergiegesetz&#039;&#039;&#039; (GEG). Dann können in der Kommune nur noch Heizungen verbaut werden, die auf Basis von mindestens 65% erneuerbaren Energien funktionieren (v.a. Wärmepumpen). Das bedeutet: Tempo machen hilft. Je früher (also auch potenziell früher als 2026 oder 2028) die Entscheidung über die Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau eines Wärmenetzes erfolgt, desto früher haben Privatpersonen Planungssicherheit für den Einbau von erneuerbaren Heizungen (BMWK 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erst mit einem gesondertem kommunalen Beschluss&#039;&#039;&#039; ganz am Ende des Prozesses der kommunalen Wärmeplanung zur gebäudescharfen Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau von Wärmenetzen oder als Wasserstoffnetzausbaugebiet greift das &#039;&#039;&#039;Gebäudeenergiegesetz&#039;&#039;&#039; (GEG). Dann können in der Kommune nur noch Heizungen verbaut werden, die auf Basis von mindestens 65% erneuerbaren Energien funktionieren (v.a. Wärmepumpen). Das bedeutet: Tempo machen hilft. Je früher (also auch potenziell früher als 2026 oder 2028) die Entscheidung über die Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau eines Wärmenetzes erfolgt, desto früher haben Privatpersonen Planungssicherheit für den Einbau von erneuerbaren Heizungen (BMWK 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Die 7 Schritte der Wärmeplanung gemäß Wärmeplanungsgesetz&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Im Zentrum der Wärmeplanung liegt die &#039;&#039;&#039;Ausweisung von Wärmeversorgungsgebieten&#039;&#039;&#039;[JH5] &#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; In diesen Gebieten wird aufgezeigt, welche jeweilige Wärmeversorgungsart sich besonders eignet und welche Art konkret realisiert werden könnte. Dazu wird laut Bundesgesetz ein 7-Schritte-Verfahren vorgegeben (s.u. Tabelle). Die Kommune sollte fortlaufend über den Prozess der Wärmeplanung informieren, mindestens zwei Mal sollten dabei die Pläne und Analysen zur Kommentierung und Ergänzung offen liegen (siehe innerhalb der sieben Schritte). Mehr zum Thema Akteuren und Kooperation [JH6] siehe unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#f1c232; border:1px solid #93c47d&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schritt&#039;&#039;&#039;                                                 &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Worum geht‘s?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was ist besonders wichtig für euch als Lokalteam?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Beschluss  zur Durchführung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Kommunaler  Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung inkl. öffentlicher Bekanntmachung&lt;br /&gt;
|Liegt ein  öffentlich bekannt gemachter Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung vor?   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enthält der Beschluss einen Zeitplan für die Durchführung der Wärmeplanung  (Ausschreibung Beauftragung, Durchführung)? &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Eignungsprüfung&#039;&#039;&#039;[Ga7]  &#039;&#039;&#039;und verkürztes Verfahren (§ 14)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Frühzeitiges  Ausschlussverfahren: Ausschluss von nicht geeigneten Gebiete für Wärmenetz  oder Wasserstoffnetz.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ein  Wasserstoffnetzgebiet schon hier ausgeschlossen werden, z.B. wenn es gar kein  Wärme- oder Gasnetz gibt und/oder es bereits abzusehen, dass es  unwirtschaftlich sein wird?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bestandsaufnahme  inkl. Wärmebedarfe Status quo (§ 15)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Aktuelle  Wärmeversorgung und Wärmebedarf feststellen.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind alle oder zumindest die wichtigsten Bilanzen und Kennzahlen vorhanden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind die  geforderten Kartendarstellungen vorhanden (inkl. Netzinfrastrukturen +  Wärmedichten)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der  gesamte Endenergiebedarf für Wärme klar ausgewiesen?&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Beschluss  zur Durchführung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Kommunaler  Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung inkl. öffentlicher Bekanntmachung&lt;br /&gt;
|Liegt ein  öffentlich bekannt gemachter Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung vor?   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enthält der Beschluss einen Zeitplan für die Durchführung der Wärmeplanung  (Ausschreibung Beauftragung, Durchführung)? &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Eignungsprüfung&#039;&#039;&#039;[Ga7]  &#039;&#039;&#039;und verkürztes Verfahren (§ 14)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Frühzeitiges  Ausschlussverfahren: Ausschluss von nicht geeigneten Gebiete für Wärmenetz  oder Wasserstoffnetz.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ein  Wasserstoffnetzgebiet schon hier ausgeschlossen werden, z.B. wenn es gar kein  Wärme- oder Gasnetz gibt und/oder es bereits abzusehen, dass es  unwirtschaftlich sein wird?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bestandsaufnahme  inkl. Wärmebedarfe Status quo (§ 15)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Aktuelle  Wärmeversorgung und Wärmebedarf feststellen.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind alle oder zumindest die wichtigsten Bilanzen und Kennzahlen vorhanden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind die  geforderten Kartendarstellungen vorhanden (inkl. Netzinfrastrukturen +  Wärmedichten)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der  gesamte Endenergiebedarf für Wärme klar ausgewiesen?&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schritt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Worum geht‘s?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was ist besonders wichtig für euch als Lokalteam?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Beschluss  zur Durchführung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|Kommunaler  Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung inkl. öffentlicher Bekanntmachung&lt;br /&gt;
|Liegt ein  öffentlich bekannt gemachter Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung vor?   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enthält der Beschluss einen Zeitplan für die Durchführung der Wärmeplanung  (Ausschreibung Beauftragung, Durchführung)? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Eignungsprüfung&#039;&#039;&#039;[Ga7]  &#039;&#039;&#039;und verkürztes Verfahren (§ 14)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Frühzeitiges  Ausschlussverfahren: Ausschluss von nicht geeigneten Gebiete für Wärmenetz  oder Wasserstoffnetz.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ein  Wasserstoffnetzgebiet schon hier ausgeschlossen werden, z.B. wenn es gar kein  Wärme- oder Gasnetz gibt und/oder es bereits abzusehen, dass es  unwirtschaftlich sein wird?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bestandsaufnahme  inkl. Wärmebedarfe Status quo (§ 15)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Aktuelle  Wärmeversorgung und Wärmebedarf feststellen.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind alle oder zumindest die wichtigsten Bilanzen und Kennzahlen vorhanden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind die  geforderten Kartendarstellungen vorhanden (inkl. Netzinfrastrukturen +  Wärmedichten)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der  gesamte Endenergiebedarf für Wärme klar ausgewiesen?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Erstellung  der Potenzialberechnungen (§ 16)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Hier sind  zwei unterschiedliche Potenziale entscheidend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1)    Identifizierung der Potenziale zur  Wärmeerzeugung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2)    Einschätzung über Potenziale zur Energieeinsparung  durch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmebedarfsreduktion in Gebäuden sowie in industriellen oder gewerblichen  Prozessen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmekatastern und abgestimmten  Wärmebedarfsprognose (in Übereinstimmung mit Gebäude-Effizienzmaßnahmen).  Wärmebedarf und Wärmeversorgung im Ist-Zustand und Ziel-Zustand ausweisen. In  Abstimmung mit jeweiligen Szenarien.[PN8] &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zukünftige  Wärmeversorgung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden alle sinnvolle Potenziale zur  erneuerbaren Wärmeerzeugung erfasst (Verlinkung Unterseite I Wiki)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden  Möglichkeiten für saisonale Wärmespeicher berücksichtigt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zukünftiger  Wärmebedarf&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind kommunale Maßnahmen zur Senkung des  Wärmebedarfs enthalten (siehe sektorüber-greifende Maßnahmen)? (Verlinkung  Wiki Unterseite II)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden die  Potenziale zur Reduzierung des Wärmebedarfs plausibel berechnet inkl. Annahmen  zu Sanierungstiefe und -rate und besonderer Fokus auf Ortsteile mit besonders  hohen Verbräuchen (Denkmalschutz etc.)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
è  Reduktion des Wärmebedarfs ist kompliziert,  große kommunale Anstrengungen wie z.B. in Bottrop können aber zu großen  Einsparungen führen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |Kommunikation und Akteursbeteiligung I:  Die Potenzialanalyse sollte inkl. der geplanten Maßnahmen öffentlich  vorgestellt werden und zur Kommentierung offengelegt werden. Hier muss die  Möglichkeit Feedback zu geben geschaffen werden, um ggf. die Potenzialanalyse  noch anzupassen. Das ist wichtig, denn basierend auf der Potenzialanalyse  wird das Zielszenario entwickelt. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Erstellung  der Zielszenarien&#039;&#039;&#039; [JH9] [JH10]  &#039;&#039;&#039;(§ 17)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-         Entwicklung des zukünftigen Wärmebedarfs&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Flächenhafte Darstellung zur klimaneutralen  Bedarfsdeckung mit jeweiligen Zwischenschritten &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgt das  Zielszenario den gewünschten Zielsetzungen und Grundsätzen der kommunalen  Wärmeplanung? Wird ein möglichst 100% Anteil lokaler Erneuerbarer Energien  zur Wärmeerzeugung erreicht? Mit welchen Energieträgern und Wärmeanwendungen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden die möglichst effizienten und  erneuerbaren Wärmequellen erschlossen? (Verlinkung Wiki Unterseite I)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind  Zwischenziele für die Erreichung des Zielszenarios enthalten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Strombedarf&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie  verändert sich der Strombedarf durch den veränderten Wärmebedarf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden  kommunale Maßnahmen getroffen, um den größeren Strombedarf regional  bereitzustellen?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |Kommunikation und Akteursbeteiligung II:  Das geplante Zielszenario sollte inkl. der geplanten Maßnahmen öffentlich  vorgestellt werden und zur Kommentierung offengelegt werden. Hier muss die  Möglichkeit Feedback zu geben geschaffen werden, um ggf. das Zielszenario  noch anzupassen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Einteilung  in Wärmeversorgungsgebiete und -arten (§18 und  19)&#039;&#039;&#039; [JH11] &lt;br /&gt;
|Bei  der Einteilung in Wärmeversorgungsgebiete passieren zwei Dinge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1)    Einteilung in voraussichtliche  Wärmeversorgungsgebiete und -arten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2)    Darstellung der Wärmeversorgungsarten für das  Zieljahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für jedes Teilgebiet Aufteilung nach  Wärmeversorgungsgebieten&#039;&#039;&#039; (Wärmenetz,  Wasserstoff, dezentrale Gebiete), eingeteilt in wo welcher Gebietstyp (sehr) (un)wahrscheinlich  bzw. (un)geeignet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufteilung muss in Einklang mit  vorliegenden/sich in der Erstellung befindlichen Wärmenetzbau- und  -dekarbonisierungsfahrplan (Paragraph 32) sein[PN12] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es eine  zeitlich nachvollziehbare Planung für die Ausweisung der Gebiete (ab wann wo  was)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die  Einteilung in voraussichtliche Wärmeversorgungsgebiete aufgrund der  vorherigen Analysen plausibiliert? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Umsetzungsstrategie  und konkrete Umsetzungsmaßnahmen&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(§ 20)&#039;&#039;&#039;[JH13] &lt;br /&gt;
|Ambitionierter  Transformationspfad mit klaren Maßnahmen und jahresscharfer Planung mit  schnellstmöglichen Start. Die Kommune („planungsverantwortliche Stelle“) muss im  Rahmen ihrer Möglichkeiten selbst Maßnahmen durchführen mit denen das  Zielszenario erreicht werden kann, oder Dritte dazu beauftragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wärmeplanung ist eine Strategie,  nicht einfach nur Daten und Fakten. Daher ist es wichtig, dass alle Akteure  (s.u.) alle klare Rollen und Aufgaben haben und diese ineinandergreifen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
è  Trafo-Pläne und Machbarkeitsanalysen sind gute  Umsetzungsmaßnahmen (die Daten sind dann da)&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwickelt  die Kommune einen aus den Potenzialen und Zielszenario abgeleiteten  ambitionierten Transformationspfad mit effektiven Maßnahmen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit klaren Zuständigkeiten der beteiligten  Akteure&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit jahresscharfer Aktivität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit Fokus auf die wirksamsten Maßnahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit einem langfristigem Zeitplan, sodass die  Gesamtheit der Maßnahmen im klimaneutralen Zieljahr abgeschlossen werden  können (z.B. die lange dauernden Maßnahmen frühzeitig anschieben) &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Akteursbeteiligung und Kooperation&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Die Wärmeplanung muss verbindlich werden durch die konkreten Umsetzungspläne und den Bau. Dafür braucht es Akteure, die die Pläne auch wirklich umsetzen. Die (potenziellen) Betreiber von örtlichen Wärmenetzen sowie Energieversorgungsnetzen und weitere (potenzielle) Akteure für Wärmeerzeugung (Abwärme, Industrie etc.) müssen von Beginn an gesucht werden und mit an den Planungstisch geholt werden. Ohne Umsetzer keine Wärmenetze und keine seriöse Planung in die Zukunft. Dazu können auch kreative Lösung beitragen, z.B. die Gründung einer Bürger:innen-Genossenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schritt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Gutes  Beispiel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was ist besonders wichtig für euch als Lokalteam?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einbezug  wichtiger Stakeholder für die fachliche Ausgestaltung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(§7)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Weitere  (potenzielle und bestehende) Wirtschafts- und Fachinstitutionen wie  Wärmeproduzenten, Abwärmegeber und -nutzer, Hochschulen, regionale  Energieagenturen, Fachgruppen, etc. in regelmäßigen Abständen über Planung  informieren bzw. in die Planung einbeziehen (z.B. bei Identifizierung von  lokalen Potenzialen). Startpunkt könnten z.B. die Personen und Ressourcen  eines Klimaschutzrates sein.&lt;br /&gt;
|Klimaschutzrat  Kassel: Unterstützung einer Vision für eine klimafreundliche  Wärmeversorgung 2030&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Idee: Akteure abhaken?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Einbezug der  Zivilgesellschaft&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Mindestanforderung für den WP-Prozess  (siehe Tabelle 7 Schritte):&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweistufiges  Verfahren (1x nach Erstellung Potenzialanalyse, breit kommunizieren; 1x nach  Erstellung Zielszenario inkl. Präsentation der geplanten Maßnahmen) ; Rückmeldungen  einarbeiten und Entscheidungen begründen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist sinnvoll: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Entwicklung  Partizipationskonzept inkl. -formate von Anfang an, auch auf  Quartiersebene. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Transparenz  zum Thema Kosten und Bauplanung schaffen. Für Anschlüsse werben oder ggf.  Anschlusszwang umsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akzeptanz  ist wichtiger Faktor für das Gelingen der Wärmewende! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit? Bis wann?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Prüfung  Einbezug bzw. Gründung lokaler gemeinwohlorientierter Energiegemeinschaften&#039;&#039;&#039;[JH14] &lt;br /&gt;
|Die  Finanzierung ist zentral für die Frage, ob Wärmenetze überhaupt entstehen.  Daher müssen Investoren gesucht werden. Dafür kommen auch explizit regionale  Energiegemeinschaften in Frage[WT15] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[PN16] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommune  kann die Gründung einer Genossenschaft unterstützen/begleiten.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;BürgerWärme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bohmte&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Boben Op Nahwärme eG &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit? Bis wann?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Interkommunaler  Austausch zur Flächenerschließung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|Stadt-Umland-Dialog  zur Erschließung von Flächen für erneuerbaren Strom- und Wärmeausbau anstoßen.  Frühzeitiger Stadt-Umland-Dialog und Kooperation notwendig, da die Flächen in  den meisten Städten nicht ausreichen.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit? Bis wann?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LocalMonitoring]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wärme]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:W%C3%A4rmeplanung&amp;diff=14485</id>
		<title>LocalZero:Wärmeplanung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:W%C3%A4rmeplanung&amp;diff=14485"/>
		<updated>2024-02-07T12:55:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: /* Die 7 Schritte der Wärmeplanung gemäß Wärmeplanungsgesetz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== &#039;&#039;&#039;Eine gute Wärmeplanung für klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2035&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Da die Bundesregierung das Ziel, dass Deutschland bis 2045 klimaneutral wird, das gilt demnach auch für die Wärmeversorgung eine &#039;&#039;&#039;klimaneutrale Versorgung bis 2045&#039;&#039;&#039;. In der Wärmeversorgung gibt es zwei große Versorgungsarten: Die dezentrale Versorgung (also eure Öl-, Gasheizung oder Wärmepumpe zu Hause) oder die leitungsgebundene Versorgung, also Fernwärme. Beide Versorgungsarten müssen schnell klimaneutral werden. Mit der kommunalen Wärmeplanung entwickelt die Kommune einen Plan für die klimaneutrale Versorgung der leitungsgebunden Versorgung, also den Um- und Ausbau von Wärmenetzen. Das sind in Deutschland derzeit im Schnitt 14 % der Wohnungen, Tendenz stark steigend. &#039;&#039;&#039;Die Wärmeplanung ist damit das wichtigste kommunale Instrument im Wärmebereich&#039;&#039;&#039;. [JH1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; | &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum sind Wärmenetze überhaupt (in Zukunft) so wichtig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Wärmenetze sind gerade in dicht besiedelten, städtischen Gebieten effizienter als individuelle Lösungen und einfacher zu realisieren (kein Platz und kein Strom für Einzellösungen wie Wärmepumpen für jede Wohnung). Bei gegebenen Energieverbrauchsdichten ist ein deutlicher Ausbau der Wärmenetze daher sinnvoll. Geplant ist eine Verdreifachung der Anschlüsse bis ins klimaneutrale Zieljahr (BMWK 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Die Wärmewende findet in jedem Quartier statt: Je lokaler die Wärmepotenziale erschlossen werden, desto besser: Quartierslösungen bevorzugen (Auf- und Ausbau von Nahwärmeinseln), gleichzeitig muss Gesamtkonzept für die Kommune sichtbar und plausibel sein. [JH2]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2026 (&amp;gt;100.000) bzw. 2028 (&amp;lt;100.000) müssen alle Kommunen eine kommunale Wärmeplanung vorlegen. Kleineren Kommunen bzw. Kommunen mit Teilräumen mit fehlender Eignung für Wärmenetze werden ein vereinfachtes Verfahren ermöglicht (darüber entscheiden die Länder). In einzelnen Bundesländern gelten andere (kürzere) Fristen und leicht veränderte Anforderungen, z.B. in Baden-Württemberg. Das Wärmeplanungsgesetz verpflichtet nun erstmal die Länder zur Erstellung einer Wärmeplanung, die werden die Pflicht dann an die Kommunen weitergeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Bundesregierung das Ziel hat bis 2045 klimaneutral zu sein, gilt auch für die Wärmeversorgung eine &#039;&#039;&#039;klimaneutrale Versorgung bis 2045&#039;&#039;&#039;. Für den Weg dahin gibt es Zwischenziele für „Anteile Erneuerbarer Energien oder unvermeidbarer Abwärme in jedem Wärmenetz“: &#039;&#039;&#039;30 Prozent bis 2030 und 80 Prozent bis 2040&#039;&#039;&#039;. Für &#039;&#039;&#039;neue Wärmenetze&#039;&#039;&#039; gilt bereits ab dem 1. März 2025 &#039;&#039;&#039;ein Anteil von 65&#039;&#039;&#039; Prozent (BMWK 2023). Das Problem ist, dass der Bund mit seinen &#039;&#039;&#039;Zielen mindestens 10 Jahren zu spät&#039;&#039;&#039; dran ist, um ansatzweise den fairen deutschen Beitrag des Pariser Klimaschutzabkommen für die Einhaltung der 1,5 Grad Grenze zu leisten. Deshalb müssen wir die Wärmeplanung vor Ort beschleunigen, und bis spätestens 2035 klimaneutral werden.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dies bedeutet, dass die Kommune sich ambitionierte und umfassende Ziele setzt&#039;&#039;&#039;. Dazu gehört für den gesamtem Wärmebereich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Für den gesamten Wärmebereich gehört folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Ambitioniertes Ziel: Bis &#039;&#039;&#039;2035&#039;&#039;&#039; vollständige Dekarbonisierung der Wärmenetze und des Wärmebezugs allgemein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Umfassende Pläne: Zwar stehen die Wärmenetze hier im Zentrum der Betrachtung, eine &#039;&#039;&#039;vollständige Dekarbonisierung&#039;&#039;&#039; der Wärmeversorgung bis 2035 bedeutet allerdings auch die dezentrale Versorgung (also diejenigen ohne Wärmenetze) mitzudenken. In „dezentralen Gebieten“ muss die Kommune durch Förderung, Beratungen und Informationen den Einbau von EE-Heizungen beschleunigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abbildung 1- Eine schnellere Dekarbonisierung.png|links|mini|945x945px|Abbildung 1: Eine schnellere Dekarbonisierung bis 2035]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nicht nur die Geschwindigkeit&#039;&#039;&#039; steht im Fokus, &#039;&#039;&#039;auch inhaltlich brauchen wir höhere Ambitionen als das Bundesgesetz vorsieht&#039;&#039;&#039;. Dazu ist es hilfreich ein paar grundlegende Inhalte über Wärme und Wärmeversorgung zu kennen (hier Peter?) [JH3] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Für eine möglichst emissionsarme Wärmenetzversorgung sind besonders wichtig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Zentrale Quellen für die Erschließung von Wärme sind erneuerbare, lokal verfügbare und effiziente Anwendungen. Diese Potenziale gilt es vollumfänglich zu erschließen, bevor über andere Lösungen nachgedacht wird. Dazu gehören: Nutzung Umweltwärme mittels Großwärmepumpe, Solarthermie, oberflächennahe und tiefe Geothermie sowie Abwärmenutzung. (Mehr dazu hier: Verlinkung Unterseite Erschließung Wärmequellen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Auch wenn es das Bundesgesetz ermöglicht, sollte der Aufbau von Wasserstoffnetzgebieten grundsätzlich nicht erfolgen. Diese sind aufgrund von (auch zukünftig) knapper Verfügbarkeit von grünem Wasserstoff sowie schlechter Effizienz keine skalierbare gute Option für die Wärmewende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Die Wärmegewinnung durch Verbrennung von „unvermeidbarer Abwärme“ (WPG)  Müll und Klärschlamm, die jedoch viele Emissionen verursachen (Bund Naturschutz 2022) und deren Verfügbarkeit zukünftig sinken wird (Kreislaufwirtschaft), gilt es zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}Oder hier 2-3 Sätze zu Wärme und/oder Wärmenetzen (hier Peter?)[JH4] &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erst mit einem gesondertem kommunalen Beschluss&#039;&#039;&#039; ganz am Ende des Prozesses der kommunalen Wärmeplanung zur gebäudescharfen Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau von Wärmenetzen oder als Wasserstoffnetzausbaugebiet greift das &#039;&#039;&#039;Gebäudeenergiegesetz&#039;&#039;&#039; (GEG). Dann können in der Kommune nur noch Heizungen verbaut werden, die auf Basis von mindestens 65% erneuerbaren Energien funktionieren (v.a. Wärmepumpen). Das bedeutet: Tempo machen hilft. Je früher (also auch potenziell früher als 2026 oder 2028) die Entscheidung über die Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau eines Wärmenetzes erfolgt, desto früher haben Privatpersonen Planungssicherheit für den Einbau von erneuerbaren Heizungen (BMWK 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erst mit einem gesondertem kommunalen Beschluss&#039;&#039;&#039; ganz am Ende des Prozesses der kommunalen Wärmeplanung zur gebäudescharfen Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau von Wärmenetzen oder als Wasserstoffnetzausbaugebiet greift das &#039;&#039;&#039;Gebäudeenergiegesetz&#039;&#039;&#039; (GEG). Dann können in der Kommune nur noch Heizungen verbaut werden, die auf Basis von mindestens 65% erneuerbaren Energien funktionieren (v.a. Wärmepumpen). Das bedeutet: Tempo machen hilft. Je früher (also auch potenziell früher als 2026 oder 2028) die Entscheidung über die Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau eines Wärmenetzes erfolgt, desto früher haben Privatpersonen Planungssicherheit für den Einbau von erneuerbaren Heizungen (BMWK 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Die 7 Schritte der Wärmeplanung gemäß Wärmeplanungsgesetz&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Im Zentrum der Wärmeplanung liegt die &#039;&#039;&#039;Ausweisung von Wärmeversorgungsgebieten&#039;&#039;&#039;[JH5] &#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; In diesen Gebieten wird aufgezeigt, welche jeweilige Wärmeversorgungsart sich besonders eignet und welche Art konkret realisiert werden könnte. Dazu wird laut Bundesgesetz ein 7-Schritte-Verfahren vorgegeben (s.u. Tabelle). Die Kommune sollte fortlaufend über den Prozess der Wärmeplanung informieren, mindestens zwei Mal sollten dabei die Pläne und Analysen zur Kommentierung und Ergänzung offen liegen (siehe innerhalb der sieben Schritte). Mehr zum Thema Akteuren und Kooperation [JH6] siehe unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#f1c232; border:1px solid #93c47d&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schritt&#039;&#039;&#039;                                                 &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Worum geht‘s?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was ist besonders wichtig für euch als Lokalteam?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Beschluss  zur Durchführung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Kommunaler  Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung inkl. öffentlicher Bekanntmachung&lt;br /&gt;
|Liegt ein  öffentlich bekannt gemachter Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung vor?   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enthält der Beschluss einen Zeitplan für die Durchführung der Wärmeplanung  (Ausschreibung Beauftragung, Durchführung)? &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Eignungsprüfung&#039;&#039;&#039;[Ga7]  &#039;&#039;&#039;und verkürztes Verfahren (§ 14)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Frühzeitiges  Ausschlussverfahren: Ausschluss von nicht geeigneten Gebiete für Wärmenetz  oder Wasserstoffnetz.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ein  Wasserstoffnetzgebiet schon hier ausgeschlossen werden, z.B. wenn es gar kein  Wärme- oder Gasnetz gibt und/oder es bereits abzusehen, dass es  unwirtschaftlich sein wird?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bestandsaufnahme  inkl. Wärmebedarfe Status quo (§ 15)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Aktuelle  Wärmeversorgung und Wärmebedarf feststellen.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind alle oder zumindest die wichtigsten Bilanzen und Kennzahlen vorhanden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind die  geforderten Kartendarstellungen vorhanden (inkl. Netzinfrastrukturen +  Wärmedichten)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der  gesamte Endenergiebedarf für Wärme klar ausgewiesen?&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Beschluss  zur Durchführung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Kommunaler  Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung inkl. öffentlicher Bekanntmachung&lt;br /&gt;
|Liegt ein  öffentlich bekannt gemachter Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung vor?   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enthält der Beschluss einen Zeitplan für die Durchführung der Wärmeplanung  (Ausschreibung Beauftragung, Durchführung)? &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Eignungsprüfung&#039;&#039;&#039;[Ga7]  &#039;&#039;&#039;und verkürztes Verfahren (§ 14)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Frühzeitiges  Ausschlussverfahren: Ausschluss von nicht geeigneten Gebiete für Wärmenetz  oder Wasserstoffnetz.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ein  Wasserstoffnetzgebiet schon hier ausgeschlossen werden, z.B. wenn es gar kein  Wärme- oder Gasnetz gibt und/oder es bereits abzusehen, dass es  unwirtschaftlich sein wird?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bestandsaufnahme  inkl. Wärmebedarfe Status quo (§ 15)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Aktuelle  Wärmeversorgung und Wärmebedarf feststellen.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind alle oder zumindest die wichtigsten Bilanzen und Kennzahlen vorhanden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind die  geforderten Kartendarstellungen vorhanden (inkl. Netzinfrastrukturen +  Wärmedichten)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der  gesamte Endenergiebedarf für Wärme klar ausgewiesen?&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schritt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Worum geht‘s?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was ist besonders wichtig für euch als Lokalteam?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Beschluss  zur Durchführung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|Kommunaler  Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung inkl. öffentlicher Bekanntmachung&lt;br /&gt;
|Liegt ein  öffentlich bekannt gemachter Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung vor?   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enthält der Beschluss einen Zeitplan für die Durchführung der Wärmeplanung  (Ausschreibung Beauftragung, Durchführung)? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Eignungsprüfung&#039;&#039;&#039;[Ga7]  &#039;&#039;&#039;und verkürztes Verfahren (§ 14)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Frühzeitiges  Ausschlussverfahren: Ausschluss von nicht geeigneten Gebiete für Wärmenetz  oder Wasserstoffnetz.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ein  Wasserstoffnetzgebiet schon hier ausgeschlossen werden, z.B. wenn es gar kein  Wärme- oder Gasnetz gibt und/oder es bereits abzusehen, dass es  unwirtschaftlich sein wird?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bestandsaufnahme  inkl. Wärmebedarfe Status quo (§ 15)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Aktuelle  Wärmeversorgung und Wärmebedarf feststellen.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind alle oder zumindest die wichtigsten Bilanzen und Kennzahlen vorhanden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind die  geforderten Kartendarstellungen vorhanden (inkl. Netzinfrastrukturen +  Wärmedichten)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der  gesamte Endenergiebedarf für Wärme klar ausgewiesen?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Erstellung  der Potenzialberechnungen (§ 16)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Hier sind  zwei unterschiedliche Potenziale entscheidend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1)    Identifizierung der Potenziale zur  Wärmeerzeugung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2)    Einschätzung über Potenziale zur Energieeinsparung  durch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmebedarfsreduktion in Gebäuden sowie in industriellen oder gewerblichen  Prozessen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmekatastern und abgestimmten  Wärmebedarfsprognose (in Übereinstimmung mit Gebäude-Effizienzmaßnahmen).  Wärmebedarf und Wärmeversorgung im Ist-Zustand und Ziel-Zustand ausweisen. In  Abstimmung mit jeweiligen Szenarien.[PN8] &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zukünftige  Wärmeversorgung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden alle sinnvolle Potenziale zur  erneuerbaren Wärmeerzeugung erfasst (Verlinkung Unterseite I Wiki)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden  Möglichkeiten für saisonale Wärmespeicher berücksichtigt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zukünftiger  Wärmebedarf&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind kommunale Maßnahmen zur Senkung des  Wärmebedarfs enthalten (siehe sektorüber-greifende Maßnahmen)? (Verlinkung  Wiki Unterseite II)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden die  Potenziale zur Reduzierung des Wärmebedarfs plausibel berechnet inkl. Annahmen  zu Sanierungstiefe und -rate und besonderer Fokus auf Ortsteile mit besonders  hohen Verbräuchen (Denkmalschutz etc.)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
è  Reduktion des Wärmebedarfs ist kompliziert,  große kommunale Anstrengungen wie z.B. in Bottrop können aber zu großen  Einsparungen führen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |Kommunikation und Akteursbeteiligung I:  Die Potenzialanalyse sollte inkl. der geplanten Maßnahmen öffentlich  vorgestellt werden und zur Kommentierung offengelegt werden. Hier muss die  Möglichkeit Feedback zu geben geschaffen werden, um ggf. die Potenzialanalyse  noch anzupassen. Das ist wichtig, denn basierend auf der Potenzialanalyse  wird das Zielszenario entwickelt. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Erstellung  der Zielszenarien&#039;&#039;&#039; [JH9] [JH10]  &#039;&#039;&#039;(§ 17)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-         Entwicklung des zukünftigen Wärmebedarfs&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Flächenhafte Darstellung zur klimaneutralen  Bedarfsdeckung mit jeweiligen Zwischenschritten &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgt das  Zielszenario den gewünschten Zielsetzungen und Grundsätzen der kommunalen  Wärmeplanung? Wird ein möglichst 100% Anteil lokaler Erneuerbarer Energien  zur Wärmeerzeugung erreicht? Mit welchen Energieträgern und Wärmeanwendungen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden die möglichst effizienten und  erneuerbaren Wärmequellen erschlossen? (Verlinkung Wiki Unterseite I)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind  Zwischenziele für die Erreichung des Zielszenarios enthalten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Strombedarf&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie  verändert sich der Strombedarf durch den veränderten Wärmebedarf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden  kommunale Maßnahmen getroffen, um den größeren Strombedarf regional  bereitzustellen?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |Kommunikation und Akteursbeteiligung II:  Das geplante Zielszenario sollte inkl. der geplanten Maßnahmen öffentlich  vorgestellt werden und zur Kommentierung offengelegt werden. Hier muss die  Möglichkeit Feedback zu geben geschaffen werden, um ggf. das Zielszenario  noch anzupassen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Einteilung  in Wärmeversorgungsgebiete und -arten (§18 und  19)&#039;&#039;&#039; [JH11] &lt;br /&gt;
|Bei  der Einteilung in Wärmeversorgungsgebiete passieren zwei Dinge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1)    Einteilung in voraussichtliche  Wärmeversorgungsgebiete und -arten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2)    Darstellung der Wärmeversorgungsarten für das  Zieljahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für jedes Teilgebiet Aufteilung nach  Wärmeversorgungsgebieten&#039;&#039;&#039; (Wärmenetz,  Wasserstoff, dezentrale Gebiete), eingeteilt in wo welcher Gebietstyp (sehr) (un)wahrscheinlich  bzw. (un)geeignet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufteilung muss in Einklang mit  vorliegenden/sich in der Erstellung befindlichen Wärmenetzbau- und  -dekarbonisierungsfahrplan (Paragraph 32) sein[PN12] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es eine  zeitlich nachvollziehbare Planung für die Ausweisung der Gebiete (ab wann wo  was)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die  Einteilung in voraussichtliche Wärmeversorgungsgebiete aufgrund der  vorherigen Analysen plausibiliert? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Umsetzungsstrategie  und konkrete Umsetzungsmaßnahmen&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(§ 20)&#039;&#039;&#039;[JH13] &lt;br /&gt;
|Ambitionierter  Transformationspfad mit klaren Maßnahmen und jahresscharfer Planung mit  schnellstmöglichen Start. Die Kommune („planungsverantwortliche Stelle“) muss im  Rahmen ihrer Möglichkeiten selbst Maßnahmen durchführen mit denen das  Zielszenario erreicht werden kann, oder Dritte dazu beauftragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wärmeplanung ist eine Strategie,  nicht einfach nur Daten und Fakten. Daher ist es wichtig, dass alle Akteure  (s.u.) alle klare Rollen und Aufgaben haben und diese ineinandergreifen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
è  Trafo-Pläne und Machbarkeitsanalysen sind gute  Umsetzungsmaßnahmen (die Daten sind dann da)&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwickelt  die Kommune einen aus den Potenzialen und Zielszenario abgeleiteten  ambitionierten Transformationspfad mit effektiven Maßnahmen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit klaren Zuständigkeiten der beteiligten  Akteure&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit jahresscharfer Aktivität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit Fokus auf die wirksamsten Maßnahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit einem langfristigem Zeitplan, sodass die  Gesamtheit der Maßnahmen im klimaneutralen Zieljahr abgeschlossen werden  können (z.B. die lange dauernden Maßnahmen frühzeitig anschieben) &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Akteursbeteiligung und Kooperation&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Die Wärmeplanung muss verbindlich werden durch die konkreten Umsetzungspläne und den Bau. Dafür braucht es Akteure, die die Pläne auch wirklich umsetzen. Die (potenziellen) Betreiber von örtlichen Wärmenetzen sowie Energieversorgungsnetzen und weitere (potenzielle) Akteure für Wärmeerzeugung (Abwärme, Industrie etc.) müssen von Beginn an gesucht werden und mit an den Planungstisch geholt werden. Ohne Umsetzer keine Wärmenetze und keine seriöse Planung in die Zukunft. Dazu können auch kreative Lösung beitragen, z.B. die Gründung einer Bürger:innen-Genossenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schritt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Gutes  Beispiel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was ist besonders wichtig für euch als Lokalteam?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einbezug  wichtiger Stakeholder für die fachliche Ausgestaltung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(§7)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Weitere  (potenzielle und bestehende) Wirtschafts- und Fachinstitutionen wie  Wärmeproduzenten, Abwärmegeber und -nutzer, Hochschulen, regionale  Energieagenturen, Fachgruppen, etc. in regelmäßigen Abständen über Planung  informieren bzw. in die Planung einbeziehen (z.B. bei Identifizierung von  lokalen Potenzialen). Startpunkt könnten z.B. die Personen und Ressourcen  eines Klimaschutzrates sein.&lt;br /&gt;
|Klimaschutzrat  Kassel: Unterstützung einer Vision für eine klimafreundliche  Wärmeversorgung 2030&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Idee: Akteure abhaken?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Einbezug der  Zivilgesellschaft&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Mindestanforderung für den WP-Prozess  (siehe Tabelle 7 Schritte):&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweistufiges  Verfahren (1x nach Erstellung Potenzialanalyse, breit kommunizieren; 1x nach  Erstellung Zielszenario inkl. Präsentation der geplanten Maßnahmen) ; Rückmeldungen  einarbeiten und Entscheidungen begründen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist sinnvoll: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Entwicklung  Partizipationskonzept inkl. -formate von Anfang an, auch auf  Quartiersebene. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Transparenz  zum Thema Kosten und Bauplanung schaffen. Für Anschlüsse werben oder ggf.  Anschlusszwang umsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akzeptanz  ist wichtiger Faktor für das Gelingen der Wärmewende! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit? Bis wann?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Prüfung  Einbezug bzw. Gründung lokaler gemeinwohlorientierter Energiegemeinschaften&#039;&#039;&#039;[JH14] &lt;br /&gt;
|Die  Finanzierung ist zentral für die Frage, ob Wärmenetze überhaupt entstehen.  Daher müssen Investoren gesucht werden. Dafür kommen auch explizit regionale  Energiegemeinschaften in Frage[WT15] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[PN16] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommune  kann die Gründung einer Genossenschaft unterstützen/begleiten.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;BürgerWärme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bohmte&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Boben Op Nahwärme eG &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit? Bis wann?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Interkommunaler  Austausch zur Flächenerschließung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|Stadt-Umland-Dialog  zur Erschließung von Flächen für erneuerbaren Strom- und Wärmeausbau anstoßen.  Frühzeitiger Stadt-Umland-Dialog und Kooperation notwendig, da die Flächen in  den meisten Städten nicht ausreichen.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit? Bis wann?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LocalMonitoring]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wärme]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:W%C3%A4rmeplanung&amp;diff=14484</id>
		<title>LocalZero:Wärmeplanung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:W%C3%A4rmeplanung&amp;diff=14484"/>
		<updated>2024-02-07T12:53:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: /* Die 7 Schritte der Wärmeplanung gemäß Wärmeplanungsgesetz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== &#039;&#039;&#039;Eine gute Wärmeplanung für klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2035&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Da die Bundesregierung das Ziel, dass Deutschland bis 2045 klimaneutral wird, das gilt demnach auch für die Wärmeversorgung eine &#039;&#039;&#039;klimaneutrale Versorgung bis 2045&#039;&#039;&#039;. In der Wärmeversorgung gibt es zwei große Versorgungsarten: Die dezentrale Versorgung (also eure Öl-, Gasheizung oder Wärmepumpe zu Hause) oder die leitungsgebundene Versorgung, also Fernwärme. Beide Versorgungsarten müssen schnell klimaneutral werden. Mit der kommunalen Wärmeplanung entwickelt die Kommune einen Plan für die klimaneutrale Versorgung der leitungsgebunden Versorgung, also den Um- und Ausbau von Wärmenetzen. Das sind in Deutschland derzeit im Schnitt 14 % der Wohnungen, Tendenz stark steigend. &#039;&#039;&#039;Die Wärmeplanung ist damit das wichtigste kommunale Instrument im Wärmebereich&#039;&#039;&#039;. [JH1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; | &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum sind Wärmenetze überhaupt (in Zukunft) so wichtig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Wärmenetze sind gerade in dicht besiedelten, städtischen Gebieten effizienter als individuelle Lösungen und einfacher zu realisieren (kein Platz und kein Strom für Einzellösungen wie Wärmepumpen für jede Wohnung). Bei gegebenen Energieverbrauchsdichten ist ein deutlicher Ausbau der Wärmenetze daher sinnvoll. Geplant ist eine Verdreifachung der Anschlüsse bis ins klimaneutrale Zieljahr (BMWK 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Die Wärmewende findet in jedem Quartier statt: Je lokaler die Wärmepotenziale erschlossen werden, desto besser: Quartierslösungen bevorzugen (Auf- und Ausbau von Nahwärmeinseln), gleichzeitig muss Gesamtkonzept für die Kommune sichtbar und plausibel sein. [JH2]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2026 (&amp;gt;100.000) bzw. 2028 (&amp;lt;100.000) müssen alle Kommunen eine kommunale Wärmeplanung vorlegen. Kleineren Kommunen bzw. Kommunen mit Teilräumen mit fehlender Eignung für Wärmenetze werden ein vereinfachtes Verfahren ermöglicht (darüber entscheiden die Länder). In einzelnen Bundesländern gelten andere (kürzere) Fristen und leicht veränderte Anforderungen, z.B. in Baden-Württemberg. Das Wärmeplanungsgesetz verpflichtet nun erstmal die Länder zur Erstellung einer Wärmeplanung, die werden die Pflicht dann an die Kommunen weitergeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Bundesregierung das Ziel hat bis 2045 klimaneutral zu sein, gilt auch für die Wärmeversorgung eine &#039;&#039;&#039;klimaneutrale Versorgung bis 2045&#039;&#039;&#039;. Für den Weg dahin gibt es Zwischenziele für „Anteile Erneuerbarer Energien oder unvermeidbarer Abwärme in jedem Wärmenetz“: &#039;&#039;&#039;30 Prozent bis 2030 und 80 Prozent bis 2040&#039;&#039;&#039;. Für &#039;&#039;&#039;neue Wärmenetze&#039;&#039;&#039; gilt bereits ab dem 1. März 2025 &#039;&#039;&#039;ein Anteil von 65&#039;&#039;&#039; Prozent (BMWK 2023). Das Problem ist, dass der Bund mit seinen &#039;&#039;&#039;Zielen mindestens 10 Jahren zu spät&#039;&#039;&#039; dran ist, um ansatzweise den fairen deutschen Beitrag des Pariser Klimaschutzabkommen für die Einhaltung der 1,5 Grad Grenze zu leisten. Deshalb müssen wir die Wärmeplanung vor Ort beschleunigen, und bis spätestens 2035 klimaneutral werden.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dies bedeutet, dass die Kommune sich ambitionierte und umfassende Ziele setzt&#039;&#039;&#039;. Dazu gehört für den gesamtem Wärmebereich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Für den gesamten Wärmebereich gehört folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Ambitioniertes Ziel: Bis &#039;&#039;&#039;2035&#039;&#039;&#039; vollständige Dekarbonisierung der Wärmenetze und des Wärmebezugs allgemein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Umfassende Pläne: Zwar stehen die Wärmenetze hier im Zentrum der Betrachtung, eine &#039;&#039;&#039;vollständige Dekarbonisierung&#039;&#039;&#039; der Wärmeversorgung bis 2035 bedeutet allerdings auch die dezentrale Versorgung (also diejenigen ohne Wärmenetze) mitzudenken. In „dezentralen Gebieten“ muss die Kommune durch Förderung, Beratungen und Informationen den Einbau von EE-Heizungen beschleunigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abbildung 1- Eine schnellere Dekarbonisierung.png|links|mini|945x945px|Abbildung 1: Eine schnellere Dekarbonisierung bis 2035]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nicht nur die Geschwindigkeit&#039;&#039;&#039; steht im Fokus, &#039;&#039;&#039;auch inhaltlich brauchen wir höhere Ambitionen als das Bundesgesetz vorsieht&#039;&#039;&#039;. Dazu ist es hilfreich ein paar grundlegende Inhalte über Wärme und Wärmeversorgung zu kennen (hier Peter?) [JH3] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Für eine möglichst emissionsarme Wärmenetzversorgung sind besonders wichtig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Zentrale Quellen für die Erschließung von Wärme sind erneuerbare, lokal verfügbare und effiziente Anwendungen. Diese Potenziale gilt es vollumfänglich zu erschließen, bevor über andere Lösungen nachgedacht wird. Dazu gehören: Nutzung Umweltwärme mittels Großwärmepumpe, Solarthermie, oberflächennahe und tiefe Geothermie sowie Abwärmenutzung. (Mehr dazu hier: Verlinkung Unterseite Erschließung Wärmequellen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Auch wenn es das Bundesgesetz ermöglicht, sollte der Aufbau von Wasserstoffnetzgebieten grundsätzlich nicht erfolgen. Diese sind aufgrund von (auch zukünftig) knapper Verfügbarkeit von grünem Wasserstoff sowie schlechter Effizienz keine skalierbare gute Option für die Wärmewende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Die Wärmegewinnung durch Verbrennung von „unvermeidbarer Abwärme“ (WPG)  Müll und Klärschlamm, die jedoch viele Emissionen verursachen (Bund Naturschutz 2022) und deren Verfügbarkeit zukünftig sinken wird (Kreislaufwirtschaft), gilt es zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}Oder hier 2-3 Sätze zu Wärme und/oder Wärmenetzen (hier Peter?)[JH4] &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erst mit einem gesondertem kommunalen Beschluss&#039;&#039;&#039; ganz am Ende des Prozesses der kommunalen Wärmeplanung zur gebäudescharfen Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau von Wärmenetzen oder als Wasserstoffnetzausbaugebiet greift das &#039;&#039;&#039;Gebäudeenergiegesetz&#039;&#039;&#039; (GEG). Dann können in der Kommune nur noch Heizungen verbaut werden, die auf Basis von mindestens 65% erneuerbaren Energien funktionieren (v.a. Wärmepumpen). Das bedeutet: Tempo machen hilft. Je früher (also auch potenziell früher als 2026 oder 2028) die Entscheidung über die Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau eines Wärmenetzes erfolgt, desto früher haben Privatpersonen Planungssicherheit für den Einbau von erneuerbaren Heizungen (BMWK 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erst mit einem gesondertem kommunalen Beschluss&#039;&#039;&#039; ganz am Ende des Prozesses der kommunalen Wärmeplanung zur gebäudescharfen Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau von Wärmenetzen oder als Wasserstoffnetzausbaugebiet greift das &#039;&#039;&#039;Gebäudeenergiegesetz&#039;&#039;&#039; (GEG). Dann können in der Kommune nur noch Heizungen verbaut werden, die auf Basis von mindestens 65% erneuerbaren Energien funktionieren (v.a. Wärmepumpen). Das bedeutet: Tempo machen hilft. Je früher (also auch potenziell früher als 2026 oder 2028) die Entscheidung über die Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau eines Wärmenetzes erfolgt, desto früher haben Privatpersonen Planungssicherheit für den Einbau von erneuerbaren Heizungen (BMWK 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Die 7 Schritte der Wärmeplanung gemäß Wärmeplanungsgesetz&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Im Zentrum der Wärmeplanung liegt die &#039;&#039;&#039;Ausweisung von Wärmeversorgungsgebieten&#039;&#039;&#039;[JH5] &#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; In diesen Gebieten wird aufgezeigt, welche jeweilige Wärmeversorgungsart sich besonders eignet und welche Art konkret realisiert werden könnte. Dazu wird laut Bundesgesetz ein 7-Schritte-Verfahren vorgegeben (s.u. Tabelle). Die Kommune sollte fortlaufend über den Prozess der Wärmeplanung informieren, mindestens zwei Mal sollten dabei die Pläne und Analysen zur Kommentierung und Ergänzung offen liegen (siehe innerhalb der sieben Schritte). Mehr zum Thema Akteuren und Kooperation [JH6] siehe unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#f1c232; border:1px solid #93c47d&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schritt&#039;&#039;&#039;                                                 &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Worum geht‘s?&#039;&#039;&#039;                               &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was ist besonders wichtig für euch als Lokalteam?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Beschluss  zur Durchführung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Kommunaler  Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung inkl. öffentlicher Bekanntmachung&lt;br /&gt;
|Liegt ein  öffentlich bekannt gemachter Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung vor?   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enthält der Beschluss einen Zeitplan für die Durchführung der Wärmeplanung  (Ausschreibung Beauftragung, Durchführung)? &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Eignungsprüfung&#039;&#039;&#039;[Ga7]  &#039;&#039;&#039;und verkürztes Verfahren (§ 14)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Frühzeitiges  Ausschlussverfahren: Ausschluss von nicht geeigneten Gebiete für Wärmenetz  oder Wasserstoffnetz.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ein  Wasserstoffnetzgebiet schon hier ausgeschlossen werden, z.B. wenn es gar kein  Wärme- oder Gasnetz gibt und/oder es bereits abzusehen, dass es  unwirtschaftlich sein wird?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bestandsaufnahme  inkl. Wärmebedarfe Status quo (§ 15)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Aktuelle  Wärmeversorgung und Wärmebedarf feststellen.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind alle oder zumindest die wichtigsten Bilanzen und Kennzahlen vorhanden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind die  geforderten Kartendarstellungen vorhanden (inkl. Netzinfrastrukturen +  Wärmedichten)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der  gesamte Endenergiebedarf für Wärme klar ausgewiesen?&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schritt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Worum geht‘s?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was ist besonders wichtig für euch als Lokalteam?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Beschluss  zur Durchführung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|Kommunaler  Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung inkl. öffentlicher Bekanntmachung&lt;br /&gt;
|Liegt ein  öffentlich bekannt gemachter Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung vor?   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enthält der Beschluss einen Zeitplan für die Durchführung der Wärmeplanung  (Ausschreibung Beauftragung, Durchführung)? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Eignungsprüfung&#039;&#039;&#039;[Ga7]  &#039;&#039;&#039;und verkürztes Verfahren (§ 14)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Frühzeitiges  Ausschlussverfahren: Ausschluss von nicht geeigneten Gebiete für Wärmenetz  oder Wasserstoffnetz.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ein  Wasserstoffnetzgebiet schon hier ausgeschlossen werden, z.B. wenn es gar kein  Wärme- oder Gasnetz gibt und/oder es bereits abzusehen, dass es  unwirtschaftlich sein wird?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bestandsaufnahme  inkl. Wärmebedarfe Status quo (§ 15)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Aktuelle  Wärmeversorgung und Wärmebedarf feststellen.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind alle oder zumindest die wichtigsten Bilanzen und Kennzahlen vorhanden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind die  geforderten Kartendarstellungen vorhanden (inkl. Netzinfrastrukturen +  Wärmedichten)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der  gesamte Endenergiebedarf für Wärme klar ausgewiesen?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Erstellung  der Potenzialberechnungen (§ 16)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Hier sind  zwei unterschiedliche Potenziale entscheidend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1)    Identifizierung der Potenziale zur  Wärmeerzeugung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2)    Einschätzung über Potenziale zur Energieeinsparung  durch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmebedarfsreduktion in Gebäuden sowie in industriellen oder gewerblichen  Prozessen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmekatastern und abgestimmten  Wärmebedarfsprognose (in Übereinstimmung mit Gebäude-Effizienzmaßnahmen).  Wärmebedarf und Wärmeversorgung im Ist-Zustand und Ziel-Zustand ausweisen. In  Abstimmung mit jeweiligen Szenarien.[PN8] &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zukünftige  Wärmeversorgung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden alle sinnvolle Potenziale zur  erneuerbaren Wärmeerzeugung erfasst (Verlinkung Unterseite I Wiki)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden  Möglichkeiten für saisonale Wärmespeicher berücksichtigt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zukünftiger  Wärmebedarf&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind kommunale Maßnahmen zur Senkung des  Wärmebedarfs enthalten (siehe sektorüber-greifende Maßnahmen)? (Verlinkung  Wiki Unterseite II)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden die  Potenziale zur Reduzierung des Wärmebedarfs plausibel berechnet inkl. Annahmen  zu Sanierungstiefe und -rate und besonderer Fokus auf Ortsteile mit besonders  hohen Verbräuchen (Denkmalschutz etc.)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
è  Reduktion des Wärmebedarfs ist kompliziert,  große kommunale Anstrengungen wie z.B. in Bottrop können aber zu großen  Einsparungen führen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |Kommunikation und Akteursbeteiligung I:  Die Potenzialanalyse sollte inkl. der geplanten Maßnahmen öffentlich  vorgestellt werden und zur Kommentierung offengelegt werden. Hier muss die  Möglichkeit Feedback zu geben geschaffen werden, um ggf. die Potenzialanalyse  noch anzupassen. Das ist wichtig, denn basierend auf der Potenzialanalyse  wird das Zielszenario entwickelt. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Erstellung  der Zielszenarien&#039;&#039;&#039; [JH9] [JH10]  &#039;&#039;&#039;(§ 17)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-         Entwicklung des zukünftigen Wärmebedarfs&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Flächenhafte Darstellung zur klimaneutralen  Bedarfsdeckung mit jeweiligen Zwischenschritten &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgt das  Zielszenario den gewünschten Zielsetzungen und Grundsätzen der kommunalen  Wärmeplanung? Wird ein möglichst 100% Anteil lokaler Erneuerbarer Energien  zur Wärmeerzeugung erreicht? Mit welchen Energieträgern und Wärmeanwendungen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden die möglichst effizienten und  erneuerbaren Wärmequellen erschlossen? (Verlinkung Wiki Unterseite I)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind  Zwischenziele für die Erreichung des Zielszenarios enthalten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Strombedarf&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie  verändert sich der Strombedarf durch den veränderten Wärmebedarf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden  kommunale Maßnahmen getroffen, um den größeren Strombedarf regional  bereitzustellen?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |Kommunikation und Akteursbeteiligung II:  Das geplante Zielszenario sollte inkl. der geplanten Maßnahmen öffentlich  vorgestellt werden und zur Kommentierung offengelegt werden. Hier muss die  Möglichkeit Feedback zu geben geschaffen werden, um ggf. das Zielszenario  noch anzupassen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Einteilung  in Wärmeversorgungsgebiete und -arten (§18 und  19)&#039;&#039;&#039; [JH11] &lt;br /&gt;
|Bei  der Einteilung in Wärmeversorgungsgebiete passieren zwei Dinge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1)    Einteilung in voraussichtliche  Wärmeversorgungsgebiete und -arten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2)    Darstellung der Wärmeversorgungsarten für das  Zieljahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für jedes Teilgebiet Aufteilung nach  Wärmeversorgungsgebieten&#039;&#039;&#039; (Wärmenetz,  Wasserstoff, dezentrale Gebiete), eingeteilt in wo welcher Gebietstyp (sehr) (un)wahrscheinlich  bzw. (un)geeignet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufteilung muss in Einklang mit  vorliegenden/sich in der Erstellung befindlichen Wärmenetzbau- und  -dekarbonisierungsfahrplan (Paragraph 32) sein[PN12] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es eine  zeitlich nachvollziehbare Planung für die Ausweisung der Gebiete (ab wann wo  was)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die  Einteilung in voraussichtliche Wärmeversorgungsgebiete aufgrund der  vorherigen Analysen plausibiliert? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Umsetzungsstrategie  und konkrete Umsetzungsmaßnahmen&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(§ 20)&#039;&#039;&#039;[JH13] &lt;br /&gt;
|Ambitionierter  Transformationspfad mit klaren Maßnahmen und jahresscharfer Planung mit  schnellstmöglichen Start. Die Kommune („planungsverantwortliche Stelle“) muss im  Rahmen ihrer Möglichkeiten selbst Maßnahmen durchführen mit denen das  Zielszenario erreicht werden kann, oder Dritte dazu beauftragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wärmeplanung ist eine Strategie,  nicht einfach nur Daten und Fakten. Daher ist es wichtig, dass alle Akteure  (s.u.) alle klare Rollen und Aufgaben haben und diese ineinandergreifen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
è  Trafo-Pläne und Machbarkeitsanalysen sind gute  Umsetzungsmaßnahmen (die Daten sind dann da)&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwickelt  die Kommune einen aus den Potenzialen und Zielszenario abgeleiteten  ambitionierten Transformationspfad mit effektiven Maßnahmen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit klaren Zuständigkeiten der beteiligten  Akteure&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit jahresscharfer Aktivität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit Fokus auf die wirksamsten Maßnahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit einem langfristigem Zeitplan, sodass die  Gesamtheit der Maßnahmen im klimaneutralen Zieljahr abgeschlossen werden  können (z.B. die lange dauernden Maßnahmen frühzeitig anschieben) &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Akteursbeteiligung und Kooperation&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Die Wärmeplanung muss verbindlich werden durch die konkreten Umsetzungspläne und den Bau. Dafür braucht es Akteure, die die Pläne auch wirklich umsetzen. Die (potenziellen) Betreiber von örtlichen Wärmenetzen sowie Energieversorgungsnetzen und weitere (potenzielle) Akteure für Wärmeerzeugung (Abwärme, Industrie etc.) müssen von Beginn an gesucht werden und mit an den Planungstisch geholt werden. Ohne Umsetzer keine Wärmenetze und keine seriöse Planung in die Zukunft. Dazu können auch kreative Lösung beitragen, z.B. die Gründung einer Bürger:innen-Genossenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schritt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Gutes  Beispiel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was ist besonders wichtig für euch als Lokalteam?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einbezug  wichtiger Stakeholder für die fachliche Ausgestaltung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(§7)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Weitere  (potenzielle und bestehende) Wirtschafts- und Fachinstitutionen wie  Wärmeproduzenten, Abwärmegeber und -nutzer, Hochschulen, regionale  Energieagenturen, Fachgruppen, etc. in regelmäßigen Abständen über Planung  informieren bzw. in die Planung einbeziehen (z.B. bei Identifizierung von  lokalen Potenzialen). Startpunkt könnten z.B. die Personen und Ressourcen  eines Klimaschutzrates sein.&lt;br /&gt;
|Klimaschutzrat  Kassel: Unterstützung einer Vision für eine klimafreundliche  Wärmeversorgung 2030&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Idee: Akteure abhaken?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Einbezug der  Zivilgesellschaft&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Mindestanforderung für den WP-Prozess  (siehe Tabelle 7 Schritte):&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweistufiges  Verfahren (1x nach Erstellung Potenzialanalyse, breit kommunizieren; 1x nach  Erstellung Zielszenario inkl. Präsentation der geplanten Maßnahmen) ; Rückmeldungen  einarbeiten und Entscheidungen begründen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist sinnvoll: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Entwicklung  Partizipationskonzept inkl. -formate von Anfang an, auch auf  Quartiersebene. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Transparenz  zum Thema Kosten und Bauplanung schaffen. Für Anschlüsse werben oder ggf.  Anschlusszwang umsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akzeptanz  ist wichtiger Faktor für das Gelingen der Wärmewende! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit? Bis wann?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Prüfung  Einbezug bzw. Gründung lokaler gemeinwohlorientierter Energiegemeinschaften&#039;&#039;&#039;[JH14] &lt;br /&gt;
|Die  Finanzierung ist zentral für die Frage, ob Wärmenetze überhaupt entstehen.  Daher müssen Investoren gesucht werden. Dafür kommen auch explizit regionale  Energiegemeinschaften in Frage[WT15] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[PN16] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommune  kann die Gründung einer Genossenschaft unterstützen/begleiten.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;BürgerWärme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bohmte&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Boben Op Nahwärme eG &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit? Bis wann?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Interkommunaler  Austausch zur Flächenerschließung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|Stadt-Umland-Dialog  zur Erschließung von Flächen für erneuerbaren Strom- und Wärmeausbau anstoßen.  Frühzeitiger Stadt-Umland-Dialog und Kooperation notwendig, da die Flächen in  den meisten Städten nicht ausreichen.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit? Bis wann?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LocalMonitoring]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wärme]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:W%C3%A4rmeplanung&amp;diff=14483</id>
		<title>LocalZero:Wärmeplanung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:W%C3%A4rmeplanung&amp;diff=14483"/>
		<updated>2024-02-07T12:52:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: einrücken&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== &#039;&#039;&#039;Eine gute Wärmeplanung für klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2035&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Da die Bundesregierung das Ziel, dass Deutschland bis 2045 klimaneutral wird, das gilt demnach auch für die Wärmeversorgung eine &#039;&#039;&#039;klimaneutrale Versorgung bis 2045&#039;&#039;&#039;. In der Wärmeversorgung gibt es zwei große Versorgungsarten: Die dezentrale Versorgung (also eure Öl-, Gasheizung oder Wärmepumpe zu Hause) oder die leitungsgebundene Versorgung, also Fernwärme. Beide Versorgungsarten müssen schnell klimaneutral werden. Mit der kommunalen Wärmeplanung entwickelt die Kommune einen Plan für die klimaneutrale Versorgung der leitungsgebunden Versorgung, also den Um- und Ausbau von Wärmenetzen. Das sind in Deutschland derzeit im Schnitt 14 % der Wohnungen, Tendenz stark steigend. &#039;&#039;&#039;Die Wärmeplanung ist damit das wichtigste kommunale Instrument im Wärmebereich&#039;&#039;&#039;. [JH1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; | &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum sind Wärmenetze überhaupt (in Zukunft) so wichtig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Wärmenetze sind gerade in dicht besiedelten, städtischen Gebieten effizienter als individuelle Lösungen und einfacher zu realisieren (kein Platz und kein Strom für Einzellösungen wie Wärmepumpen für jede Wohnung). Bei gegebenen Energieverbrauchsdichten ist ein deutlicher Ausbau der Wärmenetze daher sinnvoll. Geplant ist eine Verdreifachung der Anschlüsse bis ins klimaneutrale Zieljahr (BMWK 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Die Wärmewende findet in jedem Quartier statt: Je lokaler die Wärmepotenziale erschlossen werden, desto besser: Quartierslösungen bevorzugen (Auf- und Ausbau von Nahwärmeinseln), gleichzeitig muss Gesamtkonzept für die Kommune sichtbar und plausibel sein. [JH2]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2026 (&amp;gt;100.000) bzw. 2028 (&amp;lt;100.000) müssen alle Kommunen eine kommunale Wärmeplanung vorlegen. Kleineren Kommunen bzw. Kommunen mit Teilräumen mit fehlender Eignung für Wärmenetze werden ein vereinfachtes Verfahren ermöglicht (darüber entscheiden die Länder). In einzelnen Bundesländern gelten andere (kürzere) Fristen und leicht veränderte Anforderungen, z.B. in Baden-Württemberg. Das Wärmeplanungsgesetz verpflichtet nun erstmal die Länder zur Erstellung einer Wärmeplanung, die werden die Pflicht dann an die Kommunen weitergeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Bundesregierung das Ziel hat bis 2045 klimaneutral zu sein, gilt auch für die Wärmeversorgung eine &#039;&#039;&#039;klimaneutrale Versorgung bis 2045&#039;&#039;&#039;. Für den Weg dahin gibt es Zwischenziele für „Anteile Erneuerbarer Energien oder unvermeidbarer Abwärme in jedem Wärmenetz“: &#039;&#039;&#039;30 Prozent bis 2030 und 80 Prozent bis 2040&#039;&#039;&#039;. Für &#039;&#039;&#039;neue Wärmenetze&#039;&#039;&#039; gilt bereits ab dem 1. März 2025 &#039;&#039;&#039;ein Anteil von 65&#039;&#039;&#039; Prozent (BMWK 2023). Das Problem ist, dass der Bund mit seinen &#039;&#039;&#039;Zielen mindestens 10 Jahren zu spät&#039;&#039;&#039; dran ist, um ansatzweise den fairen deutschen Beitrag des Pariser Klimaschutzabkommen für die Einhaltung der 1,5 Grad Grenze zu leisten. Deshalb müssen wir die Wärmeplanung vor Ort beschleunigen, und bis spätestens 2035 klimaneutral werden.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dies bedeutet, dass die Kommune sich ambitionierte und umfassende Ziele setzt&#039;&#039;&#039;. Dazu gehört für den gesamtem Wärmebereich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Für den gesamten Wärmebereich gehört folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Ambitioniertes Ziel: Bis &#039;&#039;&#039;2035&#039;&#039;&#039; vollständige Dekarbonisierung der Wärmenetze und des Wärmebezugs allgemein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Umfassende Pläne: Zwar stehen die Wärmenetze hier im Zentrum der Betrachtung, eine &#039;&#039;&#039;vollständige Dekarbonisierung&#039;&#039;&#039; der Wärmeversorgung bis 2035 bedeutet allerdings auch die dezentrale Versorgung (also diejenigen ohne Wärmenetze) mitzudenken. In „dezentralen Gebieten“ muss die Kommune durch Förderung, Beratungen und Informationen den Einbau von EE-Heizungen beschleunigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abbildung 1- Eine schnellere Dekarbonisierung.png|links|mini|945x945px|Abbildung 1: Eine schnellere Dekarbonisierung bis 2035]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nicht nur die Geschwindigkeit&#039;&#039;&#039; steht im Fokus, &#039;&#039;&#039;auch inhaltlich brauchen wir höhere Ambitionen als das Bundesgesetz vorsieht&#039;&#039;&#039;. Dazu ist es hilfreich ein paar grundlegende Inhalte über Wärme und Wärmeversorgung zu kennen (hier Peter?) [JH3] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Für eine möglichst emissionsarme Wärmenetzversorgung sind besonders wichtig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Zentrale Quellen für die Erschließung von Wärme sind erneuerbare, lokal verfügbare und effiziente Anwendungen. Diese Potenziale gilt es vollumfänglich zu erschließen, bevor über andere Lösungen nachgedacht wird. Dazu gehören: Nutzung Umweltwärme mittels Großwärmepumpe, Solarthermie, oberflächennahe und tiefe Geothermie sowie Abwärmenutzung. (Mehr dazu hier: Verlinkung Unterseite Erschließung Wärmequellen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Auch wenn es das Bundesgesetz ermöglicht, sollte der Aufbau von Wasserstoffnetzgebieten grundsätzlich nicht erfolgen. Diese sind aufgrund von (auch zukünftig) knapper Verfügbarkeit von grünem Wasserstoff sowie schlechter Effizienz keine skalierbare gute Option für die Wärmewende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Die Wärmegewinnung durch Verbrennung von „unvermeidbarer Abwärme“ (WPG)  Müll und Klärschlamm, die jedoch viele Emissionen verursachen (Bund Naturschutz 2022) und deren Verfügbarkeit zukünftig sinken wird (Kreislaufwirtschaft), gilt es zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}Oder hier 2-3 Sätze zu Wärme und/oder Wärmenetzen (hier Peter?)[JH4] &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erst mit einem gesondertem kommunalen Beschluss&#039;&#039;&#039; ganz am Ende des Prozesses der kommunalen Wärmeplanung zur gebäudescharfen Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau von Wärmenetzen oder als Wasserstoffnetzausbaugebiet greift das &#039;&#039;&#039;Gebäudeenergiegesetz&#039;&#039;&#039; (GEG). Dann können in der Kommune nur noch Heizungen verbaut werden, die auf Basis von mindestens 65% erneuerbaren Energien funktionieren (v.a. Wärmepumpen). Das bedeutet: Tempo machen hilft. Je früher (also auch potenziell früher als 2026 oder 2028) die Entscheidung über die Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau eines Wärmenetzes erfolgt, desto früher haben Privatpersonen Planungssicherheit für den Einbau von erneuerbaren Heizungen (BMWK 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erst mit einem gesondertem kommunalen Beschluss&#039;&#039;&#039; ganz am Ende des Prozesses der kommunalen Wärmeplanung zur gebäudescharfen Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau von Wärmenetzen oder als Wasserstoffnetzausbaugebiet greift das &#039;&#039;&#039;Gebäudeenergiegesetz&#039;&#039;&#039; (GEG). Dann können in der Kommune nur noch Heizungen verbaut werden, die auf Basis von mindestens 65% erneuerbaren Energien funktionieren (v.a. Wärmepumpen). Das bedeutet: Tempo machen hilft. Je früher (also auch potenziell früher als 2026 oder 2028) die Entscheidung über die Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau eines Wärmenetzes erfolgt, desto früher haben Privatpersonen Planungssicherheit für den Einbau von erneuerbaren Heizungen (BMWK 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Die 7 Schritte der Wärmeplanung gemäß Wärmeplanungsgesetz&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Im Zentrum der Wärmeplanung liegt die &#039;&#039;&#039;Ausweisung von Wärmeversorgungsgebieten&#039;&#039;&#039;[JH5] &#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; In diesen Gebieten wird aufgezeigt, welche jeweilige Wärmeversorgungsart sich besonders eignet und welche Art konkret realisiert werden könnte. Dazu wird laut Bundesgesetz ein 7-Schritte-Verfahren vorgegeben (s.u. Tabelle). Die Kommune sollte fortlaufend über den Prozess der Wärmeplanung informieren, mindestens zwei Mal sollten dabei die Pläne und Analysen zur Kommentierung und Ergänzung offen liegen (siehe innerhalb der sieben Schritte). Mehr zum Thema Akteuren und Kooperation [JH6] siehe unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#f1c232; border:1px solid #93c47d&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schritt&#039;&#039;&#039;                          &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Worum geht‘s?&#039;&#039;&#039;                               &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was ist besonders wichtig für euch als Lokalteam?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Beschluss  zur Durchführung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Kommunaler  Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung inkl. öffentlicher Bekanntmachung&lt;br /&gt;
|Liegt ein  öffentlich bekannt gemachter Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung vor?   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enthält der Beschluss einen Zeitplan für die Durchführung der Wärmeplanung  (Ausschreibung Beauftragung, Durchführung)? &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Eignungsprüfung&#039;&#039;&#039;[Ga7]  &#039;&#039;&#039;und verkürztes Verfahren (§ 14)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Frühzeitiges  Ausschlussverfahren: Ausschluss von nicht geeigneten Gebiete für Wärmenetz  oder Wasserstoffnetz.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ein  Wasserstoffnetzgebiet schon hier ausgeschlossen werden, z.B. wenn es gar kein  Wärme- oder Gasnetz gibt und/oder es bereits abzusehen, dass es  unwirtschaftlich sein wird?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bestandsaufnahme  inkl. Wärmebedarfe Status quo (§ 15)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Aktuelle  Wärmeversorgung und Wärmebedarf feststellen.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind alle oder zumindest die wichtigsten Bilanzen und Kennzahlen vorhanden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind die  geforderten Kartendarstellungen vorhanden (inkl. Netzinfrastrukturen +  Wärmedichten)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der  gesamte Endenergiebedarf für Wärme klar ausgewiesen?&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schritt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Worum geht‘s?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was ist besonders wichtig für euch als Lokalteam?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Beschluss  zur Durchführung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|Kommunaler  Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung inkl. öffentlicher Bekanntmachung&lt;br /&gt;
|Liegt ein  öffentlich bekannt gemachter Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung vor?   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enthält der Beschluss einen Zeitplan für die Durchführung der Wärmeplanung  (Ausschreibung Beauftragung, Durchführung)? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Eignungsprüfung&#039;&#039;&#039;[Ga7]  &#039;&#039;&#039;und verkürztes Verfahren (§ 14)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Frühzeitiges  Ausschlussverfahren: Ausschluss von nicht geeigneten Gebiete für Wärmenetz  oder Wasserstoffnetz.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ein  Wasserstoffnetzgebiet schon hier ausgeschlossen werden, z.B. wenn es gar kein  Wärme- oder Gasnetz gibt und/oder es bereits abzusehen, dass es  unwirtschaftlich sein wird?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bestandsaufnahme  inkl. Wärmebedarfe Status quo (§ 15)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Aktuelle  Wärmeversorgung und Wärmebedarf feststellen.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind alle oder zumindest die wichtigsten Bilanzen und Kennzahlen vorhanden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind die  geforderten Kartendarstellungen vorhanden (inkl. Netzinfrastrukturen +  Wärmedichten)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der  gesamte Endenergiebedarf für Wärme klar ausgewiesen?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Erstellung  der Potenzialberechnungen (§ 16)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Hier sind  zwei unterschiedliche Potenziale entscheidend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1)    Identifizierung der Potenziale zur  Wärmeerzeugung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2)    Einschätzung über Potenziale zur Energieeinsparung  durch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmebedarfsreduktion in Gebäuden sowie in industriellen oder gewerblichen  Prozessen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmekatastern und abgestimmten  Wärmebedarfsprognose (in Übereinstimmung mit Gebäude-Effizienzmaßnahmen).  Wärmebedarf und Wärmeversorgung im Ist-Zustand und Ziel-Zustand ausweisen. In  Abstimmung mit jeweiligen Szenarien.[PN8] &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zukünftige  Wärmeversorgung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden alle sinnvolle Potenziale zur  erneuerbaren Wärmeerzeugung erfasst (Verlinkung Unterseite I Wiki)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden  Möglichkeiten für saisonale Wärmespeicher berücksichtigt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zukünftiger  Wärmebedarf&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind kommunale Maßnahmen zur Senkung des  Wärmebedarfs enthalten (siehe sektorüber-greifende Maßnahmen)? (Verlinkung  Wiki Unterseite II)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden die  Potenziale zur Reduzierung des Wärmebedarfs plausibel berechnet inkl. Annahmen  zu Sanierungstiefe und -rate und besonderer Fokus auf Ortsteile mit besonders  hohen Verbräuchen (Denkmalschutz etc.)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
è  Reduktion des Wärmebedarfs ist kompliziert,  große kommunale Anstrengungen wie z.B. in Bottrop können aber zu großen  Einsparungen führen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |Kommunikation und Akteursbeteiligung I:  Die Potenzialanalyse sollte inkl. der geplanten Maßnahmen öffentlich  vorgestellt werden und zur Kommentierung offengelegt werden. Hier muss die  Möglichkeit Feedback zu geben geschaffen werden, um ggf. die Potenzialanalyse  noch anzupassen. Das ist wichtig, denn basierend auf der Potenzialanalyse  wird das Zielszenario entwickelt. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Erstellung  der Zielszenarien&#039;&#039;&#039; [JH9] [JH10]  &#039;&#039;&#039;(§ 17)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-         Entwicklung des zukünftigen Wärmebedarfs&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Flächenhafte Darstellung zur klimaneutralen  Bedarfsdeckung mit jeweiligen Zwischenschritten &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgt das  Zielszenario den gewünschten Zielsetzungen und Grundsätzen der kommunalen  Wärmeplanung? Wird ein möglichst 100% Anteil lokaler Erneuerbarer Energien  zur Wärmeerzeugung erreicht? Mit welchen Energieträgern und Wärmeanwendungen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden die möglichst effizienten und  erneuerbaren Wärmequellen erschlossen? (Verlinkung Wiki Unterseite I)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind  Zwischenziele für die Erreichung des Zielszenarios enthalten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Strombedarf&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie  verändert sich der Strombedarf durch den veränderten Wärmebedarf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden  kommunale Maßnahmen getroffen, um den größeren Strombedarf regional  bereitzustellen?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |Kommunikation und Akteursbeteiligung II:  Das geplante Zielszenario sollte inkl. der geplanten Maßnahmen öffentlich  vorgestellt werden und zur Kommentierung offengelegt werden. Hier muss die  Möglichkeit Feedback zu geben geschaffen werden, um ggf. das Zielszenario  noch anzupassen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Einteilung  in Wärmeversorgungsgebiete und -arten (§18 und  19)&#039;&#039;&#039; [JH11] &lt;br /&gt;
|Bei  der Einteilung in Wärmeversorgungsgebiete passieren zwei Dinge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1)    Einteilung in voraussichtliche  Wärmeversorgungsgebiete und -arten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2)    Darstellung der Wärmeversorgungsarten für das  Zieljahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für jedes Teilgebiet Aufteilung nach  Wärmeversorgungsgebieten&#039;&#039;&#039; (Wärmenetz,  Wasserstoff, dezentrale Gebiete), eingeteilt in wo welcher Gebietstyp (sehr) (un)wahrscheinlich  bzw. (un)geeignet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufteilung muss in Einklang mit  vorliegenden/sich in der Erstellung befindlichen Wärmenetzbau- und  -dekarbonisierungsfahrplan (Paragraph 32) sein[PN12] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es eine  zeitlich nachvollziehbare Planung für die Ausweisung der Gebiete (ab wann wo  was)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die  Einteilung in voraussichtliche Wärmeversorgungsgebiete aufgrund der  vorherigen Analysen plausibiliert? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Umsetzungsstrategie  und konkrete Umsetzungsmaßnahmen&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(§ 20)&#039;&#039;&#039;[JH13] &lt;br /&gt;
|Ambitionierter  Transformationspfad mit klaren Maßnahmen und jahresscharfer Planung mit  schnellstmöglichen Start. Die Kommune („planungsverantwortliche Stelle“) muss im  Rahmen ihrer Möglichkeiten selbst Maßnahmen durchführen mit denen das  Zielszenario erreicht werden kann, oder Dritte dazu beauftragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wärmeplanung ist eine Strategie,  nicht einfach nur Daten und Fakten. Daher ist es wichtig, dass alle Akteure  (s.u.) alle klare Rollen und Aufgaben haben und diese ineinandergreifen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
è  Trafo-Pläne und Machbarkeitsanalysen sind gute  Umsetzungsmaßnahmen (die Daten sind dann da)&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwickelt  die Kommune einen aus den Potenzialen und Zielszenario abgeleiteten  ambitionierten Transformationspfad mit effektiven Maßnahmen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit klaren Zuständigkeiten der beteiligten  Akteure&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit jahresscharfer Aktivität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit Fokus auf die wirksamsten Maßnahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit einem langfristigem Zeitplan, sodass die  Gesamtheit der Maßnahmen im klimaneutralen Zieljahr abgeschlossen werden  können (z.B. die lange dauernden Maßnahmen frühzeitig anschieben) &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Akteursbeteiligung und Kooperation&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Die Wärmeplanung muss verbindlich werden durch die konkreten Umsetzungspläne und den Bau. Dafür braucht es Akteure, die die Pläne auch wirklich umsetzen. Die (potenziellen) Betreiber von örtlichen Wärmenetzen sowie Energieversorgungsnetzen und weitere (potenzielle) Akteure für Wärmeerzeugung (Abwärme, Industrie etc.) müssen von Beginn an gesucht werden und mit an den Planungstisch geholt werden. Ohne Umsetzer keine Wärmenetze und keine seriöse Planung in die Zukunft. Dazu können auch kreative Lösung beitragen, z.B. die Gründung einer Bürger:innen-Genossenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schritt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Gutes  Beispiel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was ist besonders wichtig für euch als Lokalteam?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einbezug  wichtiger Stakeholder für die fachliche Ausgestaltung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(§7)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Weitere  (potenzielle und bestehende) Wirtschafts- und Fachinstitutionen wie  Wärmeproduzenten, Abwärmegeber und -nutzer, Hochschulen, regionale  Energieagenturen, Fachgruppen, etc. in regelmäßigen Abständen über Planung  informieren bzw. in die Planung einbeziehen (z.B. bei Identifizierung von  lokalen Potenzialen). Startpunkt könnten z.B. die Personen und Ressourcen  eines Klimaschutzrates sein.&lt;br /&gt;
|Klimaschutzrat  Kassel: Unterstützung einer Vision für eine klimafreundliche  Wärmeversorgung 2030&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Idee: Akteure abhaken?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Einbezug der  Zivilgesellschaft&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Mindestanforderung für den WP-Prozess  (siehe Tabelle 7 Schritte):&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweistufiges  Verfahren (1x nach Erstellung Potenzialanalyse, breit kommunizieren; 1x nach  Erstellung Zielszenario inkl. Präsentation der geplanten Maßnahmen) ; Rückmeldungen  einarbeiten und Entscheidungen begründen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist sinnvoll: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Entwicklung  Partizipationskonzept inkl. -formate von Anfang an, auch auf  Quartiersebene. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Transparenz  zum Thema Kosten und Bauplanung schaffen. Für Anschlüsse werben oder ggf.  Anschlusszwang umsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akzeptanz  ist wichtiger Faktor für das Gelingen der Wärmewende! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit? Bis wann?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Prüfung  Einbezug bzw. Gründung lokaler gemeinwohlorientierter Energiegemeinschaften&#039;&#039;&#039;[JH14] &lt;br /&gt;
|Die  Finanzierung ist zentral für die Frage, ob Wärmenetze überhaupt entstehen.  Daher müssen Investoren gesucht werden. Dafür kommen auch explizit regionale  Energiegemeinschaften in Frage[WT15] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[PN16] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommune  kann die Gründung einer Genossenschaft unterstützen/begleiten.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;BürgerWärme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bohmte&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Boben Op Nahwärme eG &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit? Bis wann?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Interkommunaler  Austausch zur Flächenerschließung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|Stadt-Umland-Dialog  zur Erschließung von Flächen für erneuerbaren Strom- und Wärmeausbau anstoßen.  Frühzeitiger Stadt-Umland-Dialog und Kooperation notwendig, da die Flächen in  den meisten Städten nicht ausreichen.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit? Bis wann?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LocalMonitoring]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wärme]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:W%C3%A4rmeplanung&amp;diff=14482</id>
		<title>LocalZero:Wärmeplanung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/index.php?title=LocalZero:W%C3%A4rmeplanung&amp;diff=14482"/>
		<updated>2024-02-07T12:49:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ChrissyT: /* Die 7 Schritte der Wärmeplanung gemäß Wärmeplanungsgesetz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== &#039;&#039;&#039;Eine gute Wärmeplanung für klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2035&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Da die Bundesregierung das Ziel, dass Deutschland bis 2045 klimaneutral wird, das gilt demnach auch für die Wärmeversorgung eine &#039;&#039;&#039;klimaneutrale Versorgung bis 2045&#039;&#039;&#039;. In der Wärmeversorgung gibt es zwei große Versorgungsarten: Die dezentrale Versorgung (also eure Öl-, Gasheizung oder Wärmepumpe zu Hause) oder die leitungsgebundene Versorgung, also Fernwärme. Beide Versorgungsarten müssen schnell klimaneutral werden. Mit der kommunalen Wärmeplanung entwickelt die Kommune einen Plan für die klimaneutrale Versorgung der leitungsgebunden Versorgung, also den Um- und Ausbau von Wärmenetzen. Das sind in Deutschland derzeit im Schnitt 14 % der Wohnungen, Tendenz stark steigend. &#039;&#039;&#039;Die Wärmeplanung ist damit das wichtigste kommunale Instrument im Wärmebereich&#039;&#039;&#039;. [JH1] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; | &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum sind Wärmenetze überhaupt (in Zukunft) so wichtig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Wärmenetze sind gerade in dicht besiedelten, städtischen Gebieten effizienter als individuelle Lösungen und einfacher zu realisieren (kein Platz und kein Strom für Einzellösungen wie Wärmepumpen für jede Wohnung). Bei gegebenen Energieverbrauchsdichten ist ein deutlicher Ausbau der Wärmenetze daher sinnvoll. Geplant ist eine Verdreifachung der Anschlüsse bis ins klimaneutrale Zieljahr (BMWK 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Die Wärmewende findet in jedem Quartier statt: Je lokaler die Wärmepotenziale erschlossen werden, desto besser: Quartierslösungen bevorzugen (Auf- und Ausbau von Nahwärmeinseln), gleichzeitig muss Gesamtkonzept für die Kommune sichtbar und plausibel sein. [JH2]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 2026 (&amp;gt;100.000) bzw. 2028 (&amp;lt;100.000) müssen alle Kommunen eine kommunale Wärmeplanung vorlegen. Kleineren Kommunen bzw. Kommunen mit Teilräumen mit fehlender Eignung für Wärmenetze werden ein vereinfachtes Verfahren ermöglicht (darüber entscheiden die Länder). In einzelnen Bundesländern gelten andere (kürzere) Fristen und leicht veränderte Anforderungen, z.B. in Baden-Württemberg. Das Wärmeplanungsgesetz verpflichtet nun erstmal die Länder zur Erstellung einer Wärmeplanung, die werden die Pflicht dann an die Kommunen weitergeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Bundesregierung das Ziel hat bis 2045 klimaneutral zu sein, gilt auch für die Wärmeversorgung eine &#039;&#039;&#039;klimaneutrale Versorgung bis 2045&#039;&#039;&#039;. Für den Weg dahin gibt es Zwischenziele für „Anteile Erneuerbarer Energien oder unvermeidbarer Abwärme in jedem Wärmenetz“: &#039;&#039;&#039;30 Prozent bis 2030 und 80 Prozent bis 2040&#039;&#039;&#039;. Für &#039;&#039;&#039;neue Wärmenetze&#039;&#039;&#039; gilt bereits ab dem 1. März 2025 &#039;&#039;&#039;ein Anteil von 65&#039;&#039;&#039; Prozent (BMWK 2023). Das Problem ist, dass der Bund mit seinen &#039;&#039;&#039;Zielen mindestens 10 Jahren zu spät&#039;&#039;&#039; dran ist, um ansatzweise den fairen deutschen Beitrag des Pariser Klimaschutzabkommen für die Einhaltung der 1,5 Grad Grenze zu leisten. Deshalb müssen wir die Wärmeplanung vor Ort beschleunigen, und bis spätestens 2035 klimaneutral werden.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dies bedeutet, dass die Kommune sich ambitionierte und umfassende Ziele setzt&#039;&#039;&#039;. Dazu gehört für den gesamtem Wärmebereich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Für den gesamten Wärmebereich gehört folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Ambitioniertes Ziel: Bis &#039;&#039;&#039;2035&#039;&#039;&#039; vollständige Dekarbonisierung der Wärmenetze und des Wärmebezugs allgemein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Umfassende Pläne: Zwar stehen die Wärmenetze hier im Zentrum der Betrachtung, eine &#039;&#039;&#039;vollständige Dekarbonisierung&#039;&#039;&#039; der Wärmeversorgung bis 2035 bedeutet allerdings auch die dezentrale Versorgung (also diejenigen ohne Wärmenetze) mitzudenken. In „dezentralen Gebieten“ muss die Kommune durch Förderung, Beratungen und Informationen den Einbau von EE-Heizungen beschleunigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abbildung 1- Eine schnellere Dekarbonisierung.png|links|mini|945x945px|Abbildung 1: Eine schnellere Dekarbonisierung bis 2035]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nicht nur die Geschwindigkeit&#039;&#039;&#039; steht im Fokus, &#039;&#039;&#039;auch inhaltlich brauchen wir höhere Ambitionen als das Bundesgesetz vorsieht&#039;&#039;&#039;. Dazu ist es hilfreich ein paar grundlegende Inhalte über Wärme und Wärmeversorgung zu kennen (hier Peter?) [JH3] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#00AED8; border:1px solid #00AED8&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Für eine möglichst emissionsarme Wärmenetzversorgung sind besonders wichtig:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Zentrale Quellen für die Erschließung von Wärme sind erneuerbare, lokal verfügbare und effiziente Anwendungen. Diese Potenziale gilt es vollumfänglich zu erschließen, bevor über andere Lösungen nachgedacht wird. Dazu gehören: Nutzung Umweltwärme mittels Großwärmepumpe, Solarthermie, oberflächennahe und tiefe Geothermie sowie Abwärmenutzung. (Mehr dazu hier: Verlinkung Unterseite Erschließung Wärmequellen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Auch wenn es das Bundesgesetz ermöglicht, sollte der Aufbau von Wasserstoffnetzgebieten grundsätzlich nicht erfolgen. Diese sind aufgrund von (auch zukünftig) knapper Verfügbarkeit von grünem Wasserstoff sowie schlechter Effizienz keine skalierbare gute Option für die Wärmewende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-       Die Wärmegewinnung durch Verbrennung von „unvermeidbarer Abwärme“ (WPG)  Müll und Klärschlamm, die jedoch viele Emissionen verursachen (Bund Naturschutz 2022) und deren Verfügbarkeit zukünftig sinken wird (Kreislaufwirtschaft), gilt es zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}Oder hier 2-3 Sätze zu Wärme und/oder Wärmenetzen (hier Peter?)[JH4] &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erst mit einem gesondertem kommunalen Beschluss&#039;&#039;&#039; ganz am Ende des Prozesses der kommunalen Wärmeplanung zur gebäudescharfen Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau von Wärmenetzen oder als Wasserstoffnetzausbaugebiet greift das &#039;&#039;&#039;Gebäudeenergiegesetz&#039;&#039;&#039; (GEG). Dann können in der Kommune nur noch Heizungen verbaut werden, die auf Basis von mindestens 65% erneuerbaren Energien funktionieren (v.a. Wärmepumpen). Das bedeutet: Tempo machen hilft. Je früher (also auch potenziell früher als 2026 oder 2028) die Entscheidung über die Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau eines Wärmenetzes erfolgt, desto früher haben Privatpersonen Planungssicherheit für den Einbau von erneuerbaren Heizungen (BMWK 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erst mit einem gesondertem kommunalen Beschluss&#039;&#039;&#039; ganz am Ende des Prozesses der kommunalen Wärmeplanung zur gebäudescharfen Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau von Wärmenetzen oder als Wasserstoffnetzausbaugebiet greift das &#039;&#039;&#039;Gebäudeenergiegesetz&#039;&#039;&#039; (GEG). Dann können in der Kommune nur noch Heizungen verbaut werden, die auf Basis von mindestens 65% erneuerbaren Energien funktionieren (v.a. Wärmepumpen). Das bedeutet: Tempo machen hilft. Je früher (also auch potenziell früher als 2026 oder 2028) die Entscheidung über die Ausweisung als Gebiet zum Neu- oder Ausbau eines Wärmenetzes erfolgt, desto früher haben Privatpersonen Planungssicherheit für den Einbau von erneuerbaren Heizungen (BMWK 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Die 7 Schritte der Wärmeplanung gemäß Wärmeplanungsgesetz&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Im Zentrum der Wärmeplanung liegt die &#039;&#039;&#039;Ausweisung von Wärmeversorgungsgebieten&#039;&#039;&#039;[JH5] &#039;&#039;&#039;.&#039;&#039;&#039; In diesen Gebieten wird aufgezeigt, welche jeweilige Wärmeversorgungsart sich besonders eignet und welche Art konkret realisiert werden könnte. Dazu wird laut Bundesgesetz ein 7-Schritte-Verfahren vorgegeben (s.u. Tabelle). Die Kommune sollte fortlaufend über den Prozess der Wärmeplanung informieren, mindestens zwei Mal sollten dabei die Pläne und Analysen zur Kommentierung und Ergänzung offen liegen (siehe innerhalb der sieben Schritte). Mehr zum Thema Akteuren und Kooperation [JH6] siehe unten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#f1c232; border:1px solid #93c47d&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|👉  &#039;&#039;&#039;Für welchen Abgeordneten ist meine Lokalgruppe zuständig?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lokalgruppen von GermanZero haben bereits über 200 Gespräche mit Bundestagsabgeordnete:n geführt. Damit wir nicht durcheinanderkommen und Abgeordnete doppelt anschreiben, haben wir klare Zuständigkeiten festgelegt. &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*[https://mitmachen-wiki.germanzero.org/wiki/images/1/18/MdB-Zuordnungen_LG.xls Die Auflistung ist hier zu sehen].&lt;br /&gt;
* Wir bereiten eine Darstellung unserer Aktivitäten mit den Bundestagsabgeordnete:n für die [https://germanzero.de/was-wir-tun/politik-gespraeche Website] vor.&lt;br /&gt;
* Ihr habt weitere Frage: Eure zuständige:n Ansprechpartner:in für das Civi-CRM - unsere Datenbank - in der Lokalgruppe kann eure Frage beantworten.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was ist besonders wichtig für euch als Lokalteam?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin:10px 0px 0px 0px; padding:0.3em 0.3em 0.3em 0.3em; background-color:#fffff8; border:1px solid lightblue&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em;&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Schritt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;margin:5px 5px 5px 5px; padding:0.3em 1em 0.7em 1em; border-left:1px solid lightgrey&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Worum geht&#039;s?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was ist besonders wichtig für euch als Lokalteam?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Beschluss  zur Durchführung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Kommunaler  Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung inkl. öffentlicher Bekanntmachung&lt;br /&gt;
|Liegt ein  öffentlich bekannt gemachter Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung vor?   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enthält der Beschluss einen Zeitplan für die Durchführung der Wärmeplanung  (Ausschreibung Beauftragung, Durchführung)? &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Eignungsprüfung&#039;&#039;&#039;[Ga7]  &#039;&#039;&#039;und verkürztes Verfahren (§ 14)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Frühzeitiges  Ausschlussverfahren: Ausschluss von nicht geeigneten Gebiete für Wärmenetz  oder Wasserstoffnetz.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ein  Wasserstoffnetzgebiet schon hier ausgeschlossen werden, z.B. wenn es gar kein  Wärme- oder Gasnetz gibt und/oder es bereits abzusehen, dass es  unwirtschaftlich sein wird?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bestandsaufnahme  inkl. Wärmebedarfe Status quo (§ 15)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Aktuelle  Wärmeversorgung und Wärmebedarf feststellen.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind alle oder zumindest die wichtigsten Bilanzen und Kennzahlen vorhanden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind die  geforderten Kartendarstellungen vorhanden (inkl. Netzinfrastrukturen +  Wärmedichten)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der  gesamte Endenergiebedarf für Wärme klar ausgewiesen?&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schritt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Worum geht‘s?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was ist besonders wichtig für euch als Lokalteam?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Beschluss  zur Durchführung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|Kommunaler  Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung inkl. öffentlicher Bekanntmachung&lt;br /&gt;
|Liegt ein  öffentlich bekannt gemachter Beschluss zur Durchführung der Wärmeplanung vor?   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enthält der Beschluss einen Zeitplan für die Durchführung der Wärmeplanung  (Ausschreibung Beauftragung, Durchführung)? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Eignungsprüfung&#039;&#039;&#039;[Ga7]  &#039;&#039;&#039;und verkürztes Verfahren (§ 14)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Frühzeitiges  Ausschlussverfahren: Ausschluss von nicht geeigneten Gebiete für Wärmenetz  oder Wasserstoffnetz.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann ein  Wasserstoffnetzgebiet schon hier ausgeschlossen werden, z.B. wenn es gar kein  Wärme- oder Gasnetz gibt und/oder es bereits abzusehen, dass es  unwirtschaftlich sein wird?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bestandsaufnahme  inkl. Wärmebedarfe Status quo (§ 15)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Aktuelle  Wärmeversorgung und Wärmebedarf feststellen.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind alle oder zumindest die wichtigsten Bilanzen und Kennzahlen vorhanden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind die  geforderten Kartendarstellungen vorhanden (inkl. Netzinfrastrukturen +  Wärmedichten)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der  gesamte Endenergiebedarf für Wärme klar ausgewiesen?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Erstellung  der Potenzialberechnungen (§ 16)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Hier sind  zwei unterschiedliche Potenziale entscheidend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1)    Identifizierung der Potenziale zur  Wärmeerzeugung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2)    Einschätzung über Potenziale zur Energieeinsparung  durch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmebedarfsreduktion in Gebäuden sowie in industriellen oder gewerblichen  Prozessen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wärmekatastern und abgestimmten  Wärmebedarfsprognose (in Übereinstimmung mit Gebäude-Effizienzmaßnahmen).  Wärmebedarf und Wärmeversorgung im Ist-Zustand und Ziel-Zustand ausweisen. In  Abstimmung mit jeweiligen Szenarien.[PN8] &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zukünftige  Wärmeversorgung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden alle sinnvolle Potenziale zur  erneuerbaren Wärmeerzeugung erfasst (Verlinkung Unterseite I Wiki)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden  Möglichkeiten für saisonale Wärmespeicher berücksichtigt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zukünftiger  Wärmebedarf&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind kommunale Maßnahmen zur Senkung des  Wärmebedarfs enthalten (siehe sektorüber-greifende Maßnahmen)? (Verlinkung  Wiki Unterseite II)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden die  Potenziale zur Reduzierung des Wärmebedarfs plausibel berechnet inkl. Annahmen  zu Sanierungstiefe und -rate und besonderer Fokus auf Ortsteile mit besonders  hohen Verbräuchen (Denkmalschutz etc.)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
è  Reduktion des Wärmebedarfs ist kompliziert,  große kommunale Anstrengungen wie z.B. in Bottrop können aber zu großen  Einsparungen führen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |Kommunikation und Akteursbeteiligung I:  Die Potenzialanalyse sollte inkl. der geplanten Maßnahmen öffentlich  vorgestellt werden und zur Kommentierung offengelegt werden. Hier muss die  Möglichkeit Feedback zu geben geschaffen werden, um ggf. die Potenzialanalyse  noch anzupassen. Das ist wichtig, denn basierend auf der Potenzialanalyse  wird das Zielszenario entwickelt. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Erstellung  der Zielszenarien&#039;&#039;&#039; [JH9] [JH10]  &#039;&#039;&#039;(§ 17)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;nowiki&amp;gt;-         Entwicklung des zukünftigen Wärmebedarfs&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Flächenhafte Darstellung zur klimaneutralen  Bedarfsdeckung mit jeweiligen Zwischenschritten &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgt das  Zielszenario den gewünschten Zielsetzungen und Grundsätzen der kommunalen  Wärmeplanung? Wird ein möglichst 100% Anteil lokaler Erneuerbarer Energien  zur Wärmeerzeugung erreicht? Mit welchen Energieträgern und Wärmeanwendungen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden die möglichst effizienten und  erneuerbaren Wärmequellen erschlossen? (Verlinkung Wiki Unterseite I)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind  Zwischenziele für die Erreichung des Zielszenarios enthalten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Strombedarf&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie  verändert sich der Strombedarf durch den veränderten Wärmebedarf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden  kommunale Maßnahmen getroffen, um den größeren Strombedarf regional  bereitzustellen?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |Kommunikation und Akteursbeteiligung II:  Das geplante Zielszenario sollte inkl. der geplanten Maßnahmen öffentlich  vorgestellt werden und zur Kommentierung offengelegt werden. Hier muss die  Möglichkeit Feedback zu geben geschaffen werden, um ggf. das Zielszenario  noch anzupassen. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Einteilung  in Wärmeversorgungsgebiete und -arten (§18 und  19)&#039;&#039;&#039; [JH11] &lt;br /&gt;
|Bei  der Einteilung in Wärmeversorgungsgebiete passieren zwei Dinge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1)    Einteilung in voraussichtliche  Wärmeversorgungsgebiete und -arten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(2)    Darstellung der Wärmeversorgungsarten für das  Zieljahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für jedes Teilgebiet Aufteilung nach  Wärmeversorgungsgebieten&#039;&#039;&#039; (Wärmenetz,  Wasserstoff, dezentrale Gebiete), eingeteilt in wo welcher Gebietstyp (sehr) (un)wahrscheinlich  bzw. (un)geeignet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufteilung muss in Einklang mit  vorliegenden/sich in der Erstellung befindlichen Wärmenetzbau- und  -dekarbonisierungsfahrplan (Paragraph 32) sein[PN12] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es eine  zeitlich nachvollziehbare Planung für die Ausweisung der Gebiete (ab wann wo  was)?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die  Einteilung in voraussichtliche Wärmeversorgungsgebiete aufgrund der  vorherigen Analysen plausibiliert? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Umsetzungsstrategie  und konkrete Umsetzungsmaßnahmen&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(§ 20)&#039;&#039;&#039;[JH13] &lt;br /&gt;
|Ambitionierter  Transformationspfad mit klaren Maßnahmen und jahresscharfer Planung mit  schnellstmöglichen Start. Die Kommune („planungsverantwortliche Stelle“) muss im  Rahmen ihrer Möglichkeiten selbst Maßnahmen durchführen mit denen das  Zielszenario erreicht werden kann, oder Dritte dazu beauftragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wärmeplanung ist eine Strategie,  nicht einfach nur Daten und Fakten. Daher ist es wichtig, dass alle Akteure  (s.u.) alle klare Rollen und Aufgaben haben und diese ineinandergreifen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
è  Trafo-Pläne und Machbarkeitsanalysen sind gute  Umsetzungsmaßnahmen (die Daten sind dann da)&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kriterien für gute Umsetzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entwickelt  die Kommune einen aus den Potenzialen und Zielszenario abgeleiteten  ambitionierten Transformationspfad mit effektiven Maßnahmen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit klaren Zuständigkeiten der beteiligten  Akteure&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit jahresscharfer Aktivität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit Fokus auf die wirksamsten Maßnahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-         Mit einem langfristigem Zeitplan, sodass die  Gesamtheit der Maßnahmen im klimaneutralen Zieljahr abgeschlossen werden  können (z.B. die lange dauernden Maßnahmen frühzeitig anschieben) &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Akteursbeteiligung und Kooperation&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Die Wärmeplanung muss verbindlich werden durch die konkreten Umsetzungspläne und den Bau. Dafür braucht es Akteure, die die Pläne auch wirklich umsetzen. Die (potenziellen) Betreiber von örtlichen Wärmenetzen sowie Energieversorgungsnetzen und weitere (potenzielle) Akteure für Wärmeerzeugung (Abwärme, Industrie etc.) müssen von Beginn an gesucht werden und mit an den Planungstisch geholt werden. Ohne Umsetzer keine Wärmenetze und keine seriöse Planung in die Zukunft. Dazu können auch kreative Lösung beitragen, z.B. die Gründung einer Bürger:innen-Genossenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schritt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Gutes  Beispiel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Was ist besonders wichtig für euch als Lokalteam?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einbezug  wichtiger Stakeholder für die fachliche Ausgestaltung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(§7)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|Weitere  (potenzielle und bestehende) Wirtschafts- und Fachinstitutionen wie  Wärmeproduzenten, Abwärmegeber und -nutzer, Hochschulen, regionale  Energieagenturen, Fachgruppen, etc. in regelmäßigen Abständen über Planung  informieren bzw. in die Planung einbeziehen (z.B. bei Identifizierung von  lokalen Potenzialen). Startpunkt könnten z.B. die Personen und Ressourcen  eines Klimaschutzrates sein.&lt;br /&gt;
|Klimaschutzrat  Kassel: Unterstützung einer Vision für eine klimafreundliche  Wärmeversorgung 2030&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Idee: Akteure abhaken?&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Einbezug der  Zivilgesellschaft&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Mindestanforderung für den WP-Prozess  (siehe Tabelle 7 Schritte):&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweistufiges  Verfahren (1x nach Erstellung Potenzialanalyse, breit kommunizieren; 1x nach  Erstellung Zielszenario inkl. Präsentation der geplanten Maßnahmen) ; Rückmeldungen  einarbeiten und Entscheidungen begründen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist sinnvoll: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Entwicklung  Partizipationskonzept inkl. -formate von Anfang an, auch auf  Quartiersebene. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Transparenz  zum Thema Kosten und Bauplanung schaffen. Für Anschlüsse werben oder ggf.  Anschlusszwang umsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Akzeptanz  ist wichtiger Faktor für das Gelingen der Wärmewende! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit? Bis wann?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Prüfung  Einbezug bzw. Gründung lokaler gemeinwohlorientierter Energiegemeinschaften&#039;&#039;&#039;[JH14] &lt;br /&gt;
|Die  Finanzierung ist zentral für die Frage, ob Wärmenetze überhaupt entstehen.  Daher müssen Investoren gesucht werden. Dafür kommen auch explizit regionale  Energiegemeinschaften in Frage[WT15] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[PN16] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommune  kann die Gründung einer Genossenschaft unterstützen/begleiten.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;BürgerWärme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bohmte&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Boben Op Nahwärme eG &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit? Bis wann?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Interkommunaler  Austausch zur Flächenerschließung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|Stadt-Umland-Dialog  zur Erschließung von Flächen für erneuerbaren Strom- und Wärmeausbau anstoßen.  Frühzeitiger Stadt-Umland-Dialog und Kooperation notwendig, da die Flächen in  den meisten Städten nicht ausreichen.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Stadt xy&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Maßnahme&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeit? Bis wann?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LocalMonitoring]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wärme]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>ChrissyT</name></author>
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